Halt’s Maul und lies!

DIE ÄRZTE lesen für Berliner Liveclubs aus FILs „Didi & Stulle“

Berliner Liveclubs veranstalten gemeinsam eine Lesung mit der Berliner Band die ärzte (ohne Rod). Bela & Farin lesen (ohne Rod und ohne Live-Publikum) im legendären Berliner Club SO36 aus „Didi & Stulle“, dem Meisterwerk des formidablen Berliner Comic-Tausendsassas Fil. Der Eintritt zur exklusiven Ausstrahlung der Lesung ist freiwillig und in der Höhe frei wählbar. Es gilt: Viel hilft viel. Alle Eintrittsgelder kommen renommierten Berliner Livekonzert-Clubs zu Gute, die Corona-bedingt geschlossen haben und um ihre Existenz kämpfen.

die ärzte lesen aus „Didi & Stulle“:

https://www.betterplace.me/dieaerztelesenfil

FAQ zur Lesung: https://www.bademeister.com/dieaerztelesenfaq

 

Hintergrund:

die ärzte sind Die Beste Band der Welt, kommen aus Berlin (aus Berlin!) und bestehen aus Bela B, Farin Urlaub und Rodrigo González.Fil ist Der Lustigste Mensch des Universums, Comiczeichner und -autor, Sänger, Entertainer, Genie und Wahnsinn und kommt aus Berlin.Didi & Stulle sind die berühmtesten Comicfiguren von Fil, hatten ihren ersten Aufritt Mitte der 80er-Jahre im Berliner Stadtmagazin Zitty, wo sie ab 1997 regelmäßig erschienen, und kommen aus Berlin.Das SO36 ist einer der bekanntesten Konzertclubs des Landes und existiert in dieser Form seit 1978. In Berlin.

Skalitzer Straße 85-86, Berlin Kreuzberg
Dance, Electronic
Konzert
Mo 29. April 2019
Konzert
Big Wild
Superdream Tour
präsentiert von Live Nation

Rasante Konzerterlebnisse zwischen drückender DJ-Clubshow und virtuos integrierten Live-Instrumenten | Erste Deutschland-Show am 29. April in Berlin

Genre: Dance, Electronic

Wer den ursprünglich aus dem ländlichen Massachusetts stammenden und nach einigen Jahren in Kalifornien nun in Portland residierenden Musiker und Produzenten Big Wild mangels besseren Wissens einfach so in die große Schublade der vielen jungen EDM- und Technoproduzenten einsortiert, die dank der sozialen Medien von einem einsamen Nobody vor seinem Computer in Handumdrehen zu einer Weltkarriere mit Superstar-Format abhoben, der irrt gewaltig. Zwar schraubt und lötet auch Jason Stell, das kreative Mastermind hinter Big Wild, seine Soundkollagen vorzugsweise am Computer zusammen, aber mit dem betont radiofreundlichen Dance-Pop von EDM-Kollegen wie Felix Jaehn oder Robin Schulz haben seine eklektischen und stets äußerst bezugsoffenen Elektronik-Kompositionen jenseits aller Genrekategorisierung kaum etwas gemein. Außer vielleicht, dass auch Big Wild letztlich nur eine Hand voll selbst produzierter Tracks benötigte, um via Soundcloud und YouTube weltweit manchmal Tausende neue Fans pro Woche einzusammeln. Dabei sei alles bis hierhin, sagt er, nichts weiter gewesen als Vorspiel und Vorbereitung auf die wahren Großtaten, die erst noch kämen, wenn er seine „Studentenjahre“ als beendet betrachte. Derweil kann man die enorme künstlerische Progression von Big Wild mit bald jedem neu veröffentlichten Track unmittelbar nachzeichnen – und aus diesen extremen Entwicklungen schließen, dass sich Big Wild tatsächlich noch im Vorstadium zu einer klar erkennbaren künstlerischen Handschrift befindet – und auf dem Weg dorthin keine Scheu zeigt, auch ungewöhnliche oder sogar abstrakte Abzweigungen voller Neugier zu erkunden und in seiner flirrenden elektronischen Klangästhetik auszuprobieren.

Seine Unbefangenheit im Umgang mit jedem neu entdeckten Klang sowie die darauf häufig bei ihm folgende Phase des hemmungslosen Experimentierens mit diesen Klängen kommt nicht von ungefähr, denn der Endzwanziger hat bereits jetzt eine stattliche Reise der fortwährenden klanglichen Entwicklung unternommen. Begonnen als klassischer Hip-Hop-DJ und Beat-Produzent, begann er bereits nach wenigen produzierten Tracks, in seinen experimentellen Hip-Hop-Stücken immer häufiger ganz auf Raps oder andere Leadstimmen zu verzichten und sich mehr und mehr der rein instrumentalen Welt des Abstract Hip-Hop zuzuwenden. Als seine Forschungen ihn auch in dieser Randzone des Rap immer häufiger an Grenzen brachten, entdeckte er urplötzlich ein wachsendes Interesse an tanzbarer elektronischer Musik jedweder Art – und das, obwohl ihn Dance-Music stets völlig kalt gelassen hatte. Es war eben weniger das Genre als vielmehr die sich darin bietenden künstlerischen Freiheiten, die aus ihm letztlich einen betont eigenwillig agierenden Dance-Musiker reifen ließen.

Sein Anfang Februar erschienenes Debütalbum „Superdream“ darf man damit als eine erste Standortbestimmung betrachten, in wie viele unterschiedliche Richtungen seine Soundforschungen ihn wohl künftig noch tragen werden.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music GmbH