Halt’s Maul und lies!

DIE ÄRZTE lesen für Berliner Liveclubs aus FILs „Didi & Stulle“

Berliner Liveclubs veranstalten gemeinsam eine Lesung mit der Berliner Band die ärzte (ohne Rod). Bela & Farin lesen (ohne Rod und ohne Live-Publikum) im legendären Berliner Club SO36 aus „Didi & Stulle“, dem Meisterwerk des formidablen Berliner Comic-Tausendsassas Fil. Der Eintritt zur exklusiven Ausstrahlung der Lesung ist freiwillig und in der Höhe frei wählbar. Es gilt: Viel hilft viel. Alle Eintrittsgelder kommen renommierten Berliner Livekonzert-Clubs zu Gute, die Corona-bedingt geschlossen haben und um ihre Existenz kämpfen.

die ärzte lesen aus „Didi & Stulle“:

https://www.betterplace.me/dieaerztelesenfil

FAQ zur Lesung: https://www.bademeister.com/dieaerztelesenfaq

 

Hintergrund:

die ärzte sind Die Beste Band der Welt, kommen aus Berlin (aus Berlin!) und bestehen aus Bela B, Farin Urlaub und Rodrigo González.Fil ist Der Lustigste Mensch des Universums, Comiczeichner und -autor, Sänger, Entertainer, Genie und Wahnsinn und kommt aus Berlin.Didi & Stulle sind die berühmtesten Comicfiguren von Fil, hatten ihren ersten Aufritt Mitte der 80er-Jahre im Berliner Stadtmagazin Zitty, wo sie ab 1997 regelmäßig erschienen, und kommen aus Berlin.Das SO36 ist einer der bekanntesten Konzertclubs des Landes und existiert in dieser Form seit 1978. In Berlin.

Skalitzer Straße 85-86, Berlin Kreuzberg
Singer-Songwriter
Konzert
So 13. Mai 2018
Konzert
Ciaran Lavery
Support: Lucas Laufen
präsentiert von Indie Berlin

Genre: Singer-Songwriter

“I love you baby‚ till the parking ticket runs out” singt Ciaran Lavery. “Until the lights in the street are as bright as the stars…”

Auch wenn Ciaran Lavery in seiner irischen Heimat mit Preisen ausgezeichnet ist und auf Spotify mittlerweile über 80 Millionen Streams zu verzeichnen hat, ist es doch sein Talent für poetische Lyrics, die ihm bislang die meiste Beachtung brachten.

Auf seinem im April erscheinenden Album “Sweet Decay” verbindet der Ire gekonnt akustische Ohrwürmer mit traditioneller Songwriting-Kunst. Abseits der großartigen Melodien ist das Album jedoch vor allem eine Sammlung feinfühliger Geschichten, die trostreich und zugleich verstörend sind und an die lyrische Brutalität einer Angel Olsen oder die Feinfühligkeit eines Neil Young erinnern.

So offenbahrt Ciaran Lavery nicht nur seine intimsten Ängste (“There’s a beast at my door, better not let it in / Though it cuts a fine figure of someone I could put my trust in..” in “Beast At My Door) oder verfasst in “Two Days In Savannah” in nur wenigen Versen einen ganzen Liebesroman (“Two days in Savannah with your name in my gut / On a bed full of crossed out line and cigarette buts”), sondern erforscht in mehreren Albumtracks auch gleich die Thematik des menschlichen Seins. Nicht nur für den Songwriter selbst, sondern auch für den Zuhörer wird das Album so zu einer Art moderner Gegenwartsbewältigung. Einfach in eine andere Welt abtauchen, wenn auch nur für einen Moment. Das war Ciaran Laverys Ziel.

Zu Beginn der Arbeit an seinem nunmehr dritten Studioalbum konzentrierte sich Lavery vor allem auf die Lyrics. Denn obwohl er seinen erdigen Folk-Sound den letzten fünf Jahren perfektioniert hat, war es ihm wichtig dass er seine Kreativität nicht eindämmen oder limitieren musste, um eine bestimmte Geschichte zu erzählen. “Ich wollte lyrisch keine Schwachstellen offenbahren”, erklärt er. “Dieses Album sollte reifer sein, eine Weiterentwicklung.”

Es war ein langer Prozess; über ein Jahr, unterbrochen von diversen Tourneen. Und wenn auch beschwerlich, so beeinflusste die langwierige Arbeit am Album auch das Songwriting selbst.

“Einer der besten Wege, um auf Tour nicht den Verstand zu verlieren, waren Kurzgeschichten, verschiedene Manuskripte in die ich schnell eintauchen konnte. Es fällt mir schwer auf Tour zu schreiben, deshalb sammle ich vor allem Ideen. Die Kurzgeschichten haben mir einfach einen anderen Blickwinkel gegeben.”

Und so las Lavery verschiedene Geschichten von Denis Johnson, Joy Williams, Raymond Carver, JD Salinger, Castle Freeman Jr und vielen anderen. Die emotionale Tiefe, das Erzähltempo und vor allem die Detailverliebtheit inspirierten und motivierten ihn.

Nach jeder Tour zog es Lavery sofort ins Studio, um die neuen Songs aufzunehmen. Das Ergebnis ist “Sweet Decay”, ein Album mit Songs voller Fragen, von denen aber nur wenige eine Antwort liefern. Es ist die Arbeit eines Künstlers, der mit sich selbst noch nicht ganz im Reinen ist. “Da ist eine gewisse Dunkelheit in mir. Eine Dunkelheit, die das Potential hat, Menschen zu enttäuschen und die falschen Entscheidungen zu treffen.”

Und so ist es auch nicht überraschend, dass dieses Album eine Art Katharsis ist. “Ich bin über die Jahre hinweg definitiv mutiger geworden”, sagt Lavery.

Mit seinem neuen Album “Sweet Decay” wird er im Frühjahr auf seine bis dato größte Tour gehen. Wahrscheinlich mit einem Koffer voller Kurzgeschichten.

In 2016, Lucas Laufen took his life halfway around the world, re-locating from his quiet coastal hometown in Australia to Berlin, Germany. Since the middle of 2016 and the release of his debut EP ‚Goodbye‘, he has played over 80 shows across Europe, building an already loyal fanbase from the ground up.

Laufen’s music is the sort that makes us stop and breathe: sombre falsetto melodies married to shimmering guitar; elemental orchestrations that yearn and plunge – the coastal poetry of the wild Australian imaginary.

“With his sensitive and at the same time confident voice, this sweet bearded man sings to us. He tackles the loss of landmarks as well as the search for memories, isolation, freedom, sadness and love with ambition, succeeding in embellishing melancholy with honest hope.” –indiemusic

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music