Skalitzer Straße 85-86, Berlin Kreuzberg
Crossover, Rock, NDH
Party
Sa 19. Januar 20:00
Party
OOMPH!
Record Release Party & Fantreffen

Meet & Greet CRAP, DERO & FLUX | AUTOGRAMSTUNDE | DJ DERO (OOMPH!)

Genre: Crossover, Rock, NDH

Endlich ist es soweit. Eine der erfolgreichsten Crossover Bands veröffentlicht nach 3 Jahren am 18. Januar 2019 ein neues Album! Die Vorfreude seitens Band und Fans ist riesengroß! Mit Napalm Records wurde eine neue Heimat gefunden und eine fette Europatournee steht ab März 2019 in den Startlöchern. Zum Anlass dieser grandiosen Neuigkeiten werden OOMPH! gemeinsam mit ihren Fans und Freunden mal wieder eine Party schmeißen und laden zur OOMPH! Fantreffen 2019 ins Privatclub Berlin ein.

In der Vergangenheit reisten sogar Fans zur OOMPH! Fantreffen aus Brasilien, Russland, Ukraine und Japan nach Deutschland, um gemeinsam eine unvergessliche Nacht zu verbringen. Alle 3 Bandmitglieder werden sich persönlich Zeit nehmen, um mit den Fans zu sprechen, Fotos zu machen, Autogramme zu geben und sich miteinander auszutauschen.
Offizielle OOMPH! Merchandising Artikel werden zur OOMPH! NIGHT erhältlich sein. Der Fokus liegt auf dem neuen Album, welches im Rahmen der OOMPH! Record Release Party&Fantreffen vorgestellt und für den Verkauf angeboten werden wird. Wer möchte, kann sich das brandneue Album dann gleich noch am selben Abend von CRAP, DERO und FLUX signieren lassen! Auch die stets beliebten Plakate werden erneut zur Verfügung stehen.

1989 gründeten sich OOMPH!. Sie wurden zu einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Bands aus dem Rock/Alternative Bereich.
Für Bands wie Rammstein, Unheilig, Eisbrecher waren OOMPH! stets Vorbilder und Wegbereiter ihrer erfolgreichen Karriere.
DERO wird zu späterer Stunde als DJ agieren und einige seiner Lieblingssongs auflegen. Es werden OOMPH! Klassiker und beliebte Songs aus fast 30 Jahren Bandgeschichte zu hören sein. Abgerundet wird die Party mit artverwandtem Alternative/Rock/Indie/Crossover Sound.

Örtlicher Veranstalter: Kultprodukt
Pop
Konzert
So 20. Januar 19:00
Konzert
NEO
Lebenslinien Tour
Abgesagt
canceled
Veranstaltung wurde abgesagt / Event has been canceled

Genre: Pop

NEO steht für Emotionen und Tiefgang. NEO vereint mehrere Stilrichtungen wie Alternative Rock, Electro und Pop.

Örtlicher Veranstalter: Newado entertainment GmbH
Pop
Konzert
Di 22. Januar 19:00
Konzert
Youngr
UK / Europe 2019

Genre: Pop

Der Multi-Instrumentalist Youngr hat sich durch seine One-Take Live Performance Videos bemerkbar gemacht und damit großen Eindruck hinterlassen. Er spielt mehrere Instrumente gleichzeitig und hat ein einzigartiges Live Video Konzept dafür kreiert.

Youngr ist der Name für das Projekt des Musikers Dario Darnell. Das ist der gleiche Dario Darnell, der vor einigen Jahren das elektronische pop Duo Picture Book, zusammen mit seinem Bruder Lorne, gegründet hat. Hinzu kommt, dass er August Darnells Sohn ist, welcher kein Geringerer ist, als der berühmte Tropical Pop Gangster Kid Creole von Kid Creole and the Coconuts.

Obwohl das Projekt der Brüder auf Eis gelegt wurde, haben beide seitdem weiter Musik gemacht. Lorne unter dem Namen Lord High Owl und Dario unter dem Namen Youngr.

Die früheren Projekte geben bereits einen guten Vorgeschmack auf die Arbeit von Youngr und ist hörbar auf seinem Debut Release „Out Of My System“. Hier wird sein Feel Good Upbeat Sound deutlich.

Örtlicher Veranstalter: Melt! Booking
RnB, Hip Hop
Konzert
Mi 23. Januar 19:00
Konzert
Phony PPL

Genre: RnB, Hip Hop

The band we know as Phony Ppl is a mix of people, time, and sound that’s been nurtured over generations in Brooklyn. They were a group of kids who started making music together during after school sessions in the homes of their creative families, and who grew up to cultivate a sound that’s as much punk as is it soul. A quintet of live music blending acoustic instrumentation with electronic inputs and different vocal styles, their outlook on life and music refuses to be boxed in.

Over the years, the bandmates have ebbed and flowed, but now they’ve reached their final form with these five original members: Elbee Thrie on vocal duties, Aja Grant on the keys, drummer Matt Byas, guitarist Elijah Rawk, and bassist Bari Bass. Their sound is a mix of soul, R&B, funk, hip hop, jazz, pop, and everything between and beyond. It’s very DIY, too. They do their own songwriting, arrangement, mixing, and production.

All of the bandmates come from musical families (Byas’s dad is DJ Jazzy Jay of Zulu Nation) and they went to an assortment of music classes, camps, and schools around New York and the country. The benefits of all this shine through in their comfort with their instruments and use of music as a first language. But it only serves as a means to express their own ideas and sets the high standard they hold themselves to. „The classes we went to gave us theoretical knowledge that we took and applied how we wanted,“ Byas says. „But because of our families, we can’t come with no B.S. We’re not allowed.“

They bristle at the idea of being called a soul band, or being limited to any genre at all, and thrive on challenging their listeners. „If a song is hitting in a way that might be hard to digest, I kinda prefer that over knowing how to classify it,“ Thrie maintains. „it means it’s new if you don’t know how to process it. You might need to sit with it, it’s always there for you. Phony Ppl is no genre.“

„There’s no rules for us, we’re our own bosses,“ adds Grant.

Like their sound, they avoid being fenced into one type of performance. You might catch them on a big stage at a festival, or at a more intimate venue like the legendary Blue Note in Manhattan. But their favorite spot is somewhere outdoors where they’re on a level with the crowd. „We really like to interact with the people,“ says Byas, „to really look people in the god damn face and sing the lyrics and hear them sing it back—stank breath and body odor and all that—that’s the energy.“

While it’s been a couple years since their last album, the next one is about wrapped up. But don’t go into it with too many expectations, because they’re bound to defy them.

Örtlicher Veranstalter: Melt! Booking
Punk, Rock, Pop
Konzert
Do 24. Januar 19:00
Konzert
City Kids Feel The Beat
Support: Storyteller
Abgesagt
canceled
Veranstaltung wurde abgesagt / Event has been canceled

Leider müssen wir die Shows vom 24.01. – 26.01. aus privaten und gesundheitlichen Gründen absagen. Da wir mit Storyteller eine Co-Headliner-Tour aufgezogen haben, haben wir uns gemeinsam mit den Jungs darauf verständigt, dass es uns in diesem Fall nur im Doppelpack gibt. Wir werden alles daran setzen und versuchen, die Shows schnellstmöglich nachzuholen. Die bereits gekauften Tickets können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.“

Foto: Calvin Müller

Genre: Punk, Rock, Pop

Pop-Punk für eine neue Generation: City Kids Feel The Beat fackeln auf ihrem Debütalbum „Cheeky Heart“ ein Feuerwerk aus mitreißenden College-Hymnen und kurzweiligen Gitarrenriffs zwischen ungezügelter Lebensfreude und Realitätsflucht ab. Getragen sowohl von jugendlichem Optimismus als auch gereiftem Songwriting präsentiert uns der Fünfer aus dem Süden einen zeitgemäßen Mix aus Pop-Rock, Party- und melodischen Hardcore-Anleihen, der Fans von Zebrahead, Anti-Flag oder Neck Deep voll auf ihre Kosten kommen lässt und der das schwäbische Hinterland in ein sonniges, kalifornisches Punk-Mekka verwandelt.

„Cheeky Heart͞“ markiert einen neuen Abschnitt für City Kids Feel The Beat: Mit dem neuem, aus dem Produktions-Umfeld von Cro und Casper stammenden Produzenten Benny Hermann startete die Band Anfang des Jahres das Projekt Debütalbum. Heraus kam ein packendes, erfrischendes und vor allem musikalisch gewachsenes Punk-Album mit Teenie-Attitüde, das sich im Songwriting auf den Weg Richtung künstlerischer Selbstbestimmung macht. „Wir haben uns sowohl am Sound unserer Vorbilder und Lieblingsbands orientiert, als auch dem Ganzen unseren neuen, persönlichen Stempel aufgedrückt͞.“, so Frontmann Sven. Vitale Gitarrenriffs, nach vorne peitschende Beats und unwiderstehlich versüßte Refrains kleben sich im Ohr fest und verlassen dieses so schnell nicht wieder – das alles atmet den Geist anerkannter Szene-Größen und macht „Cheeky Heart͞“ zu einem außergewöhnlichen Album, das sich auch im internationalen Vergleich nicht verstecken muss.

Thematisch schließt es an die bereits vorangegangenen EPs „KIDS͞“ und „Stories͞“ an, verdichtet aber die innere Anarchie an der Schwelle der Jugend zum Erwachsenwerden als Bestandsaufnahme der sich anbahnenden Reife: „Der Großteil des Albums ist ausgekotztes Gefühlschaos!“, erinnert sich Sänger Sven an den Prozess des Schreibens. „Es tat gut, sich alles von der Seele zu Singen, was mich gerade aufwühlt: Das kraftraubende Wechselspiel von Scheitern und Neubeginn, die gesellschaftliche Kurzlebigkeit, die meine ganze Generation momentan verunsichert auf die Welt schauen lässt.“ Als Teil der Jugend einer verkorksten Welt schwanken City Kids Feel The Beat dabei zwischen Aufbruch und Verdrängung. „Eigentlich schreit unser Innerstes danach, Missstände der Gesellschaft anzuprangern, aber manchmal uns fehlt der Glaube, wirklich etwas bewegen zu können. Dieses Album ist das Produkt unserer Bemühungen, nicht die Augen zu verschließen, und dem allgegenwärtigen Hang zur Flucht in unsere Musik.“ Dieser Zwiespalt wird etwa in „Balls Of The Dragon“ deutlich, der den desolaten Zustand unserer Welt erfasst: „There’s a lot of darkness in this world/so much trouble, so much pain“.

Als Ausgleich darf selbstverständlich auch ihre Begeisterung für den Spaß und das Hinreißende an der Liebe nicht fehlen, etwa in College-Rock-Balladen wie „What I Can’t Get“ oder dem Titeltrack, dessen Thematik Sänger Sven so beschreibt: „Im Song Cheeky Heart‘ geht es um den allgegenwärtigen Konflikt zwischen Herz und Kopf, bei der das ‚freche Herz‘ schließlich die Überhand behält.“ „That’s Why“ behandelt das Hochgefühl einer Live-Show, das alle Tourbus-Einsamkeit wieder wettmacht, und „Life“ fasst die Höhen und Tiefen des Alltags humorvoll zusammen: „Life is a bitch/But she is fucking hot“. Die Band schafft es wie auf den vergangen Platten, all diese Themen gleichermaßen mit aller Deutlichkeit direkt aufzuarbeiten, ohne dabei zu sehr in die Melancholie zu verfallen – am Ende bleibt stets ein hoffnungsvolles Fazit.

City Kids Feel The Beat schreiben bereits seit einiger Zeit ihre eigene Geschichte. Ehrgeiz und ein immenses Selbstengagement zeichneten die Band seit jeher aus und brachten sie bis zum dem Punkt, an dem sie jetzt stehen. Als „1 of the 10 European Pop-Punk Bands you need to know“ (Alternative Press) spielte das dauertourende Quintett bereits als Support für Größen wie die Donots oder Hollywood Undead. Mit neuem Team rund um die Band weht nun ein neuer Wind, der Frontmann Sven selbstbewusst in die Zukunft blicken lässt: „Wir sind bereit, die nächsten, großen Schritte unserer Bandgeschichte zu wagen – wir sind bereit für die Bühnen der Republik und darüber hinaus.͞ Mit „Cheeky Heart͞“ machen City Kids Feel The Beat den wohl größten Schritt der Bandhistorie mit einem durch und durch ausgereiften und ausgewogenen Sound – ihr Reifeprozess ist vielleicht noch nicht abgeschlossen, das Debütalbum „Cheeky Heart͞“ lässt aber eine große Zukunft erwarten. Es erscheint am 26. Oktober 2018 über Uncle M Music, es folgen verschiedene Aktivitäten und Promo-Gigs in Stuttgart sowie deutschlandweite Touren 2019.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Cumbia, Salsa, Latin Roots und andere tanzbare Rhythmen
Party
Fr 25. Januar 23:00
Party
Psychedelic Cumbia Party
4 Years Anniversary!
präsentiert von Spanisch in Berlin - Eventos

Wir feiern unser 4 jähriges Jubiläum! - Kommt und feiert mit uns!

Genre: Cumbia, Salsa, Latin Roots und andere tanzbare Rhythmen

Psychedelic Cumbia Party Berlin ist eine Reise zu den Ursprüngen der Cumbia. Ihr taucht ein in ein Paradies, in eine Welt der Schamanen, in der Zeit und Raum ineinander fließen, wo die Natur und das Leben gefeiert werden. Die Cumbia vereint auf unvergleichbare Art die rhythmischen Klänge des Amazonas mit den modernen electronic Beats der Großstadt.

Singer-Songwriter
Konzert
Sa 26. Januar 19:00
Konzert
ELI
ISTHISELI - THE TOUR
Ausverkauft
sold out

Genre: Singer-Songwriter

Was für eine Erfolgsgeschichte bisher: ELI wird als Straßenmusiker für eine sehr große Werbekampagne entdeckt, in der seine Geschichte ganz authentisch 1:1 erzählt wird. Für ELI ein Glücksfall – und so macht er sich mit eigenem Label als Independent Artist ohne weitere Unterstützung eines Majors auf, die Fans auch über das Netz für sich zu gewinnen.

Der erst 20-jährige gebürtige Kölner, Wahlberliner, Musiker und Autodidakt hält sich mit seiner ersten Veröffentlichung CHANGE YOUR MIND seit 20 Wochen in den Top 100 der Media Control Charts. Der Song wurde bereits über 30 Millionen Mal im Netz gestreamt und hat über 6 Millionen Aufrufe bei YouTube. Die zweite Veröffentlichung „GONE GIRL“ ist vor wenigen Wochen erschienen.

Die eigentliche Liebe von ELI ist und bleibt aber das Live-spielen für seine Fans. Ob auf der Straße, bei Rock am Ring, wo er in diesem Jahr erstmalig als Newcomer dabei sein durfte, oder als Support diverser internationaler Stars wie Jessie J, The Fray oder Jake Bugg. Jetzt spielt ELI seine erste eigene Clubtour und die Vorfreude ist einfach riesig!

Örtlicher Veranstalter: Loft Concerts
6ts & 7ts Upfront Rare Soul
Party
Sa 26. Januar 23:00
Party
Hip City Soul Club

GREAT GOOGAMOOGA - GIMME TWO BLOCKS LINE, ´CAUSE BABY IT´S HIP CITY TIME !

Genre: 6ts & 7ts Upfront Rare Soul

….2019 und los gehts ! Und und zwar exakt da, wo wir 2018 aufgehört haben werden: Mit den besten internationalen Gast DJs und Rare Soul sounds available !
Mit Johan Tollgerdt aus Malmö (SWE) und Dom Nolan (Dublin, IRE) haben wir zudem zum Jahresstart auch noch zwei Hip City Novizen hinter den Decks! Das verspricht nicht nur musikalisch ein Leckerhappen, sondern auch grundsätzlich ein higly interesting and entertaining Groove zu werden. Mit dabei naturalement Veranstalter und DJ Marc Forrest sowie Resident Franz Heidl.
Come along and dance away your Weihnachtsspeck!

***

Germanys oldest and longest running Soulclub, one of the few places where todays biggies meet yesterdays dream classics and get mixed with the semi-known and fresh under the radar 6ts/7ts/8ts tunes! We dont do playlists. You have to be there to get IT.

Hip City Soul Club – still going strong after 27 long and fantastic years – and still one of the few places where todays biggies meet yesterdays classics and get mixed with the semi-known and fresh under the radar tunes!

– THE REAL DEAL –

Hip Hop
Konzert
Di 29. Januar 19:00
Konzert
OLLIE x ABSTRACT
Super Human Tour

Ollie

Genre: Hip Hop

Ollie is a hip hop artist based out of a small town near Toronto, ON. He first emerged on the hip hop scene after he dropped out of university, and left his football career behind to pursue what he felt was his true purpose – music. Inspired by a variety of genres such as country, rock and hip hop, Ollie has developed a unique sound that is often compared to artists like Logic and Hopsin. Despite some major setbacks and a car accident that nearly took both his and his brothers lives, Ollie has found ways to tell his story through music, where listeners can find comfort by knowing that they are never alone. Deep, meaningful and real music is what Ollie prides himself on, with the phrase „More Than Music“. With every song he makes, he stays true to those three words, never forgetting how or who got him to where he is today.

After experiencing a life threatening car accident with his brother, Ollie (22) started rapping over self-produced bedroom beats as a form of healing. He started sharing the music online and it connected early with music fans around the globe. His music is a mix of hip hop, pop and R&B and the show is backed by live instruments.

Abstract

Raised in Jackson, WY, Abstract is known for his immense musical versatility and affinity for providing uplifting music for a turbulent world. With a knack for storytelling, he provides introspective motivation to all who take the time to dive into his work. Notably known for his remix of Ruth Bs Lost Boy “Neverland” which has garnered hundreds of millions of plays on YouTube, his work with Drumma Battalion and Roze, and his 2016 album Something to Write Home About. He heads a collective known as “A Team Worldwide” 5 musicians from 4 different countries. Producers Drumma Battalion of Norway, Blulake of Sweden, Cryo Music of Scotland, and Abstract. He recently completed an overseas tour with New York rapper Yonas, a 22 City headlining tour in the USA, and released a brand new concept album called Super Human. The album is a multimedia experience consisting of a short film he produced, directed and wrote, alongside a 19 song album.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Blues
Konzert
Mi 30. Januar 19:00
Konzert
The Teskey Brothers
Support: Geo
Ausverkauft
sold out
präsentiert von Schall. Musikmagazin, Kulturnews, ASK HELMUT & Songpickr

Genre: Blues

Die Geschichte der australischen Band The Teskey Brothers beginnt im Jahr 2006, als die Teenagerbrüder Josh (Gesang) und Sam Teskey (Gitarre) mit ihren musikbegeisterten Schulfreunden aus der Nachbarschaft, Liam Gough (Schlagzeug) und Brendon Love (Bass), anfingen gemeinsam Musik zu spielen. Zwar kannten sich die vier schon eine Weile, aber es war erst ihre gemeinsame Begeisterung für 60er Jahre Soul-Platten, die sie als Band zusammenbrachte. Angetrieben von ihrem Wunsch, Teil der wachsenden Melbourner Untergrund-Blues-Szene zu werden, spielten sie zunächst auf Bauernmärkten und Gartenfesten von Freunden, später dann in sämtlichen Clubs ihrer Heimatstadt Melbourne.

Fast 10 Jahre lang blieben die Teskey Brothers relativ unbeachtet, bis 2017 ihr Debütalbum Half Mile Harvest erschien und plötzlich alles veränderte. Das Album wurde im eigenen Heimstudio auf Sam Teskeys alter „Studer A800“ Bandmaschine und allerlei anderen Vintage Geräten eingespielt. Der technikbegeisterte Sam fungierte dabei als Engineer und mixte das Album, während Bassist Brendon Love die Rolle des Produzenten einnahm. Die analoge Aufnahmemethode ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise der Band und die daraus resultierende, unverfälschte Wärme des Albums ist ihr Markenzeichen. Jeder der vier Bandmitglieder hat eigene Songs zu Half Mile Harvest beigesteuert. Der Name des Albums leitet sich übrigens von der Tatsache ab, dass ein vollständig ausgerolltes Band genau eine halbe Meile lang ist.

Leadsänger Josh Teskey singt mit seiner verrauchten Whiskeystimme über Liebe, Verlangen, gebrochene Herzen und selbstgebrautes Bier. Es ist eine dieser seltenen Stimmen, die jeden Hörer sofort in seinen Bann zieht und einen durch pure Emotion zerreißt, aber einen gleichzeitig schweben lässt – eingerahmt von einem Groove und Sound, der einen an Stax Records Sessions aus den späten 60ern erinnert. Wenn man die Platte hört, wird einem schnell bewusst, dass dies mehr als eine reine Imitation ihrer Vorbilder und Einflüsse ist. Die vier Freunde zeigen mit ihrem eigenständigen Soul, dass zeitlose Musik auch im 21. Jahrhundert noch ursprünglich und spontan klingen kann. Ihre einzigartige Chemie funktioniert sowohl im Studio, als auch auf der Bühne.

Die Kombination von Blues und Vintage-Soul auf Half Mile Harvest weckte nach der Veröffentlichung des Albums schnell das Interesse von lokalen Radiostationen in und um Melbourne. Von dort aus verbreitete es sich dank Mund-zu-Mund-Propaganda unter Musikliebhabern und über Playlisten auf Streamingportalen rasant. Als kleine Indie-Veröffentlichung und nahezu komplett ohne traditionelle Promotion, zog die Musik der Band immer weitere Kreise. Es folgte eine ausverkaufte Australien Tour mit ersten Shows außerhalb von Victoria. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war allen klar, dass hier etwas ganz Besonderes passiert. Es braucht nur ein paar kleine Showcases in New York und London Ende 2017 und schon erregte die Band Aufsehen in der internationalen Musikindustrie. Ihre super-tighten Shows werden live meistens zusätzlich durch Keyboard und Bläser unterstützt. Auf diese Weise haben sie dieses Jahr bereits das Publikum bei SXSW in USA, The Great Escape in UK, Fuji Rock in Japan, dem Byron Bay Bluesfest in Australien und dem World Fest in Kalifornien begeistert.

Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die Teskey Brothers Plattenverträge mit Decca & Vertigo (UK/Europe), Ivy League (AUS/NZ) und Glassnote Records (US/restliche Welt) in der Tasche hatten. Die Zeichen stehen gut, dass diese besondere Band die Welt von Melbourne aus im Sturm erobern wird. Am 26. Oktober wird das Debütalbum erstmalig außerhalb von Australien physisch und digital mit zwei neuen Songs (inkl. der Single „I Get Up“, die am 5. Oktober erscheint) re-released, Anfang 2019 kommt die Band auf Europa-Tournee mit drei Stationen in Deutschland (Berlin, Hamburg und Köln).

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Alternative Rock, Garage Rock, Grunge
Konzert
Fr 1. Februar 19:00
Konzert
Slothrust
Support: Active Bird Community
präsentiert von Karsten Jahnke

Erstmalig in Deutschland!

Genre: Alternative Rock, Garage Rock, Grunge

Support: Active Bird Community

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
HipHop, Electro, Indie, Classics, Futuresounds
Party
Fr 1. Februar 23:00
Party
FɅⅤS – BEAUTY & THE BEATS
Special Guest: Steve Clash

FɅⅤS = F*ck Genres just Favorites!

Genre: HipHop, Electro, Indie, Classics, Futuresounds

Erlaubt ist, was Grenzen sprengt! Von HipHop, Electro, Indie zu Classics und Futuresounds – Hauptsache es groovt und fühlt sich gut an.

Zu diesem bedingungslos tanzbaren Konzept lädt Gastgeber Beauty & the Beats ab sofort regelmäßig in Hamburg und Berlin ein, um dich neue Sounds und alte Favoriten entdecken zu lassen.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Superheavy Funky Soul & Boogaloo
Party
Sa 2. Februar 23:00
Party
Soul Explosion
DJ King Dynamite

Jeden ersten Samstag des Monats im Privatclub!

Genre: Superheavy Funky Soul & Boogaloo

Kickin‘ Ass since 2000!

Soul Explosion wurde im Jahr 2000 von Frank (Dj Soulpusher) in Berlin gegründet. Die Party entwickelte sich schnell zur größten Soul und funky soul Party im Club Pavillon und fand bald 2 Mal monatlich statt. 2005 zog Frank nach Guinea (Africa) und übergab die Party seinem alten Freund Mark. In den nächsten Jahren entwickelte Mark (Dj King Dynamite) die Party weiter und veranstaltete sie in Stuttgart Hamburg und in weiteren unregelmäßigen Abständen in kleineren deutschen Städten. Der Erfolg war vorallem in Stuttgart enorm. In 2010 zog die Party in Berlin um in den größeren Festsaal Kreuzberg und bis zu 1000 Gäste tanzten wie die Verrückten zum rauhen, aber frischen funky soul und Boogaloo Sound der Jahre 1966 – 74. Der Festsaal Kreuzberg erlag 3 Jahre später einem Feuer und die Soul Explosion war gezwungen weiter zu ziehen. Heute findet die Party in wechselnden Locations statt. Ab 1. September 2018 jeden ersten Samstag im Monat im Privatclub.

Dj King Dynamite begann im Jahre 1998 Vinyl Platten zu sammeln und spezialisierte sich schnell auf funky soul, deep funk und boogaloo. Die Idee von Soul Explosion ist die Party so original wie möglich zu machen, eine Reise in die späten 60er und frühen 70er. King Dynamite legt ausschließlich originale Platten, fast ausschließlich 45s (Singles) der Jahre 1966 – 74 auf und JEDER einzelne Song muss 100% sein und natürlich muss jede Scheibe die Tanzfläche unter Feuer setzen.

„Funk“ oder funky Soul entwickelte sich mitte der 60er Jahre aus Jazz, R & B und Soul und wurde nicht nur von den damaligen Scene grössen wie James Brown oder Rufus Thomas gespielt. Vielmehr entwickelte sich in nahezu jeder amerikanischen Großstadt mit einem afroamerikanischem Bevölkerungsanteil eine sehr vitale und virtuose lokale Scene. Wenige wurden überregional bekannt und oft spielten die Bands in den Jazzclubs der Städte oder einfach auf der Strasse. So lässt sich erklären, dass es von vielen Bands nur wenige Aufnahmen bzw. Veröffentlichungen gibt und einige nur 2-3 Singles in Kleinstpressungen veröffentlichen konnten. Boogaloo entstand aus einer Kreuzung des Soul/Funk und traditionell karibischer Musik und wurde von der steigenden Zahl lateinamerikanischer Einwanderer hauptsächlich in New York gespielt.

Natürlich graben wir immer wieder „neue“ und selbstverständlich die besten und seltensten Platten aus und präsentieren sie auf der Soul Explosion dem dankbaren Publikum. Seit 18 Jahren findet die Soul Explosion in Berlin statt und bildet somit ein Clubphänomen abseits aller kurzlebigen Trends! Hier bleibt garantiert kein Tanzbein still und kein Hemdchen trocken !!!

Soul | Funk | Jazz | Pop
Konzert
So 3. Februar 19:00
Konzert
IVY QUAINOO & THE RUFFCATS

Genre: Soul | Funk | Jazz | Pop

Der erste Kontakt zwischen Ivy Quainoo und den Ruffcats findet kurz nach Ivys Durchbruch bei The Voice of Germany im Jahr 2012 statt. Damals spielten Mitglieder der Ruffcats in ihrer erster Tourband. Man verstand sich menschlich sowie musikalisch und schnell entstanden erste gemeinsame Kollaborationen. Von da an gab es immer wieder Gastspiele der Sängerin bei der Berliner Band und auch Ivys Tourneen mit ihrer Band, zu der weiterhin Teile der Ruffcats gehörten, gingen weiter.
Von 2014-2017 studierte Ivy Quainoo Schauspiel in New York, während die Ruffcats u.a. mit Flo Mega tourten und in kleiner Besetzung als Hausband in der Late Night Musikshow Nightgrooves – Hausbesuch bei Wigald Bonning und Kim Fisher zu sehen waren.
Nach Ivys Rückkehr 2018 war klar, dass man unbedingt wieder zusammen auf die Bühne möchte.
Die Ruffcats interpretieren unter anderem Ivys Stücke in ihrem eigenen Stil – angereichert mit viel Jazz und Soul. Stilistische Grenzen werden aufgelöst und der Moment sowie die Kreativität stehen absolut im Vordergrund.
Band und Sängerin haben diesen Augenblick lange herbeigesehnt und setzen diese Réunion 2019 endlich mit gemeinsamen Terminen live auf Deutschlands Bühnen um.

Besetzung:
Ivy Quainoo – Vocals
Joh Weisgerber ñ Bass
Lars Zander ñ Saxophon
Hendrik Stiller – Keyboard
Lukas Frˆhlich ñ Trompete
Uwe Breunig – Drums
Botond Ikvai Szabo ñ Gitarre, Vocals
Friedrich Milz ñ Posaune
Jean Luc Jossa ñ Perkussion

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Indie Rock, Noise Pop
Konzert
Di 5. Februar 19:00
Konzert
Blood Red Shoes
Ausverkauft
sold out

Genre: Indie Rock, Noise Pop

Örtlicher Veranstalter: Loft Concerts
Indie
Konzert
Mi 6. Februar 20:00
Konzert
Seamus Fogarty
präsentiert von Ask Helmut und Listen Berlin

Genre: Indie

“You know when a song is good enough to let go,” muses Seamus Fogarty of his patient and meticulous approach to songcraft. Over time and tide it’s given rise to the London-based Irish alt-folk and electronica alchemist’s truly magnificent second album and Domino debut The Curious Hand. A record not born of grand ideas realised at a stroke, but eked out slowly and steadily, honed and cultivated, turned over and around, deconstructed and put back together again. A record made through open-spirited collaboration with friends and family and hours lost in a headphone world. All that and Seamus’s natural inclination to take his songs and “screw them up,” as he puts it. By which he means squirreling them back to his home studio and applying the synthesiser drones and circuit burps, found sounds and spoken-word audio samples that give all of his records such wonderful atmosphere. It’s as if they’re haunted by rogue half-tuned signals from another world.

“Screwing up” his songs, in the best possible sense, is a recurring theme throughout Seamus’s slim but nigh-on flawless catalogue. The first installment was his ghostly debut album God Damn You Mountain, originally released on Fence Records in 2012 and later re-released in expanded form on Lost Map Records in 2014. An auspicious introduction to his unique idiom, it gave acoustic guitar, banjo, fiddle and bouzouki new context among Steve Reich-like lo-fi electronic pulses and gurgles and all sorts of found-sound miscellanea from the breaking of eggs to snippets of random conversations (“an intriguingly uneasy handshake between the ancient and the modern” as I wrote of it at the time). From there, also via Lost Map, followed what now represents a kind of bridge between Seamus’s two longplayers, the haunting Ducks and Drakes EP. A repurposed passage of Ducks and Drakes – from the shape-shifting track A Mile Beneath The Broken Heart of London Town – even carries over to The Curious Hand in the shape of the melancholy Seems Wherever.

The Curious Hand’s 11 tracks are the most thematically and sonically immersive music Seamus has made to date. It’s clear from the first droning strains of opener Short Ballad for a Long Man, a lament for the skeleton of a 250 year old giant Irishman Charles Byrne displayed in The Hunterian Museum in London (“it’s free in and in its own quite strange way, recommended,” comments Seamus). As he’s paraded for gawping audiences’ pleasure from “Canary Wharf to Skibereen, Timbuktu and back again”, he can’t help but sound like someone a travelling giant Irishman singer-songwriter might feel a certain empathy with. It’s clearer still throughout Carlow Town, a folk-blues number recounting with Homerian flourish a night spent sleeping in a church and waking up during mass, rewired with a squelching electronic beat, dirty analogue bassline and various synthesiser wheezes, hisses and slithers, vocal glitches and other sounds from Seamus’s sandbox of strange noises. Or in Van Gogh’s Ear, a plaintively gentle masterpiece splicing together philosophical musings on a niggling ear infection with a tumble of sorrowful ruminations on the tragic loss of a close friend – multi-instrumentalist Vince Sipprell, a player with Hot Chip, New Order, Elbow and his own project Geese among others, whose suicide in 2015 shocked the music community in London and beyond. As a softly motorik bassline and swooping and cascading strings carry the narrator forth on a journey through the landscape of his troubled mind, it’s as if each new line of lyrics – sung in Seamus’s softly rasping west coast Irish burr – is vying to outdo the last.

Like most songs on The Curious Hand, Van Gogh’s Ear started life as a simple set of words and chords, before being built up layer upon layer. It’s one of a number of songs on the album that was recorded in Seamus’s home studio, its graceful wordless vocal hook originated from an improvised violin part by multi-instrumentalist Emma Smith, whose harmonies and playing on bass, violin, viola, cello, clarinet, Hammond organ and Fender Rhodes are a cornerstone of The Curious Hand. Alongside these homemade recordings, many of the songs on the record were laid down live as a trio featuring Aram Zarikian on drums and Emma on bass, over four days last Easter at Big Jelly in Ramsgate, a small church transformed into a studio, where sessions were helmed by co-producer and engineer Leo Abrahams (Wild Beasts / Regina Spektor / Frightened Rabbit et al).

Where the counties of Kerry and Seamus’s native Mayo were very much the setting for God Damn You Mountain – a backdrop so authentically rural Irish that one reviewer amusingly noted “you can almost smell the cowshit off it” – London firmly provides the canvas for The Curious Hand. It’s there in the starkly heartbroken Seems Wherever, written from the perspective of the tube system and the deep well of the city’s troubled soul, and in the stoney-faced rush hour commuters in Van Gogh’s Ear, pouring onto train carriages “bound for Egham or Whimple or West Ham”. “I seem to mention trains and buses a lot on this album,” Seamus notes, “I guess that idea of travel and moving on is a big one”.

But The Curious Hand also reaches back to Seamus’s homeland and past in charmingly simple and direct ways. For instance, one of the men sampled talking in the title track is Seamus’s former Mayo neighbour – recorded for another project 10 years ago, he also featured on the Ducks and Drakes EP (“I went round to his house a few weeks ago when I was back in Ireland and played him the song and he was very impressed”). Or on Tommy the Cat, when a skeletal instrumental becomes a bed for a recording of a shouting competition in the West of Ireland (yes, this is an actual thing). Establishing his own unique slant on the folk singer’s role as collector and custodian of stories, traditions and cultural curio, Seamus lifts sounds wholesale from his environment and tucks them into the folds of his songs like keepsakes, rendering himself at once artist and archivist.

Where previous releases were, says Seamus, “97% me fucking about with the tunes,” The Curious Hand throws its arms wide open to all kinds of external input. The aforementioned Aram Zarikian and Emma Smith were key. A hugely respected player with everyone from James Yorkston to Jon Hopkins, Meilyr Jones and Bonobo, and a bandmate of the late Vince Sipprell in Geese, Smith’s violin playing in particular has to rate as some of the finest and most fluent of her career, and is a standout quality of the whole album. As well as co-producing and engineering sessions at Big Jelly, Leo Abrahams also added electric guitar, piano and vocals, and ultimately mixed most of the record. Former Lost Map label mate Rozi Plain provides the soft backing hums on Carlow Town, while Domino label mate James Yorkston gifted Seamus the set of chords which form the basis of Short Ballad For A Long Man. Seamus’s brother John Fogarty even made a dedicated trip over from Ireland to Ramsgate for a day in the studio, to throw some accordion and backing vocals on a few songs, not least the title track, the woozy instrumental passages of which makes for a reflective reverie at the album’s half-way stage.

For all the talented players who generously lavished their time and inspiration on The Curious Hand, there will always be a vacant space somewhere close to its heart. “He’d have been all over it,” remarks Seamus without hesitation when I ask if Vince would have featured at all on the record were he still with us today. “These are the moments he lived for,” he adds, with a sigh. Instead one of the wonderful lines in Van Gogh’s Ear, perhaps the most memorable of the lot, seems to speak to Vince’s memory and tragedy by proffering gentle reassurance that we don’t all have to be at the top of our game all of the time. “It’s alright to be just alright / and it’s okay to feel just fine,” sings Seamus, “because love will cure most anything / but it don’t work all the time”.

The Curious Hand elevates Seamus Fogarty into a whole new bracket of artists doing fascinatingly skewed and modern and heartfelt things with roots-influenced and electronic music. He’s an evocative and thoughtful lyricist and melodicist and inquisitive sonic explorer for fans of all from Alasdair Roberts, Bill Callahan, James Yorkston and Will Oldham to Jon Hopkins and Kieran Hebden. All the proof needed is in the unabashed romanticism of Heels Over Head, the jazz-tronic ear-candy of St John’s Square, the sighing ambience of The Curious Hand and the noirish skittering rumble of Mexico. Capping it all is the old man of the bunch, Number One, The Curious Hand’s unashamed singalong moment and the record’s longest-gestating track, dating all the way back to 2008. Like a wizened veteran songwriter at the bar waiting until the end to grumble about hearing his one true hit pilfered by a young upstart, it proffers a metaphorical caution to never let a good thing slip through your fingers. “I had a number one years and years ago / but someone stole my song, I heard it on the radio”. Taking its own good advice, The Curious Hand realises every bit of its vast potential and more.

Örtlicher Veranstalter: Direct Booking
Hip Hop / Pop
Konzert
Do 7. Februar 19:00
Konzert
Quinn XCII
"From Tour With Love" | + Special Guest

Genre: Hip Hop / Pop

2018 has been a breakout year for Detroit singer/songwriter, Quinn XCII (pronounced Quinn 92). With his ability to seamlessly blur the lines between pop, electronic, hip-hop, and soul music, he has quickly paved his own lane with his unique sound.

After two independently released EP’s in 2015 and 2016, Change of Scenery and Bloom, Quinn XCII quickly began building an organic, dedicated fanbase around the world. Shortly after it was his featured vocals on longtime collaborator and childhood friend ayokay’s single “Kings of Summer” that brought helped bring him into the mainstream. The song spent weeks at #1 on Spotify’s Global Viral Charts, where it currently has over 80 million streams. For the rest of 2016 and 2017, Quinn continued building his name on the road, touring heavily across the country while releasing new music.

Quinn XCII’s debut album The Story of Us, was released on September 15, 2017 via Columbia Records. The album peaked at #6 on iTunes’ Pop Chart and is led by his standout single “Straightjacket,” which was named SoundCloud’s “Song of the Month” and has accumulated more than 50 million streams on Spotify, where he has over 5 million monthly listeners. Following the success of the album he finished two completely sold-out nationwide headline tours in Fall 2017 and Spring 2018 selling over 60,000 tickets. He also went on his first headline tours in Europe and Australia, and went on an extensive festival run in the summer of 2018 including highlights such as Lollapalooza (Chicago), Governors Ball (NYC), and Outside Lands (SF).

Despite such a busy year of touring and new releases, including a Deluxe Album of The Story of Us and collaborations with Louis The Child, Gryffin and more, Quinn is already gearing up for his sophomore album From Michigan With Love, coming early 2019. The first two releases off the album, “Werewolf” and “Sad Still”, are clear indicators that he will continue pushing the envelope forward with his distinct style. In February he will embark on his biggest world tour yet in support of the new album.

Örtlicher Veranstalter: Landstreicher Konzerte
Indie
Konzert
Sa 9. Februar 19:00
Konzert
Unten Gestern
EP Release Party

Genre: Indie

Unten Gestern. Ein Name, über den man stolpert. Und Musik, die hängen bleibt. Im Ohr sowieso. Aber auch im Kopf und im Bauch. Warum? Die drei Jungs bringen poppige, teils hymnische Melodien, und großzügig gießen sie in fast jedem Stück einen Regen von Harmonien aus, dessen Wärme bei anderen für mindestens drei Songs reichen müsste. Zugleich will die Musik nach vorn, gibts auf die Glocke, bis das Tanzbein zuckt – oder die Nacken zu bangen beginnen. Dafür sorgt die Gitarre, die Indie-Akkorde schraddelt, sich gelegentlich aber auch Schweinerock- Ausreisser leistet, der Bass, der mal verziert, mal einfach nach vorne treibt, und das enorm präzise Schlagzeug, das alles tight hält und zugleich Akzente setzt, die das Instrument mit ganz neuen Ohren hören lassen. Und für den Kopf? Dem gibt das Berliner Trio deutsche Texte. Die schlingern gekonnt zwischen „Jungs in der Großstadt“-Poesie und feinem Wortwitz – und immer dann, wenn man gerade schon „Klischee“ rufen will, kommen sie mit einem neuen Sprachbild um die Ecke und treffen damit ein Gefühl punktgenau, das sich eigentlich nicht auf den Punkt bringen lässt: Unten Gestern eben.

Mit der neuen EP „Die ganze Welt“ geht die Reise nun weiter: Direkter, noch mehr auf die Zwölf, und irgendwie ein kleines bisschen erwachsener. Zum ersten Mal live zu hören bei der EP-Release Party am 9. Februar 2019 im Privatclub.

Reggae, Ska
Party
Sa 9. Februar 23:30
Party
Maratone Rocksteady Club
Jamaican Oldies - Original Vinyl - Authentic Soundsystem

Genre: Reggae, Ska

Line Up:
Artical Ranx (London)
Panza (Midnight Drifters)
The Rhythm Ruler

Es gibt im Februar nicht viele Orte in der Stadt, die Berlin erträglich machen, neben Saunen und Sonnenstudios ist der Kreuzberger Privatclub am 9.2. auf jeden Fall einer davon. Das Maratone Soundsystem bringt nicht nur schwere Boxen und Verstärker, sondern auch jede Menge karibische Vibes mit. Jamaikanischen Oldies werden ausschließlich von originalen 7“ Schallplatten gespielt, neben zeitlosen Klassikern kommen auch tanzbare Raritäten auf die Plattenteller. Für die Auswahl dieser Ska-, Rocksteady- und frühen Reggae-Tunes sorgt dieses Mal neben Panza und The Rhythm Ruler der aus London eingeflogene Artical Ranx. Dort ist er in New Cross schon früh in die Soundsystem-Schule gegangen, die Kunst des Auflegens und Entertainings am Mikrofon erlernte er in den 80er Jahren beim von Peter Negus – damals auch bekannt als Fatman – betriebenen Negus Nagast INRI Soundsystem. Seine Plattensammlung ist seitdem stetig gewachsen und egal ob Soundclash oder Revival Dance, aus der Londoner Szene ist Artical Ranx nicht wegzudenken.

Indie Folk
Konzert
So 10. Februar 19:00
Konzert
Luluc
"Sculpture"-Tour 2019
präsentiert von The Mellow Music

Genre: Indie Folk

Das australische Duo Luluc hat im Sommer 2018 ihr drittes Album mit dem Titel Sculptor veröffentlicht (VÖ 13.07.18 | Sub Pop), welches auch das Publikum in Deutschland sofort begeistert hat. Zoe Randell und Steve Hassett heißen die beiden Künstler, die sich hinter Luluc verbergen. Besonders Multi-Instrumentalist, Sänger und Produzent Steve Hassett beherrscht ein breites Spektrum an Instrumenten und musikalischen Stimmungen, um die expansive und gewagte Vision des Albums zu verwirklichen. Es wundert somit auch nicht, dass Zoe und Steve alle Songs in ihrem eigenen Studio in Brooklyn selbst geschrieben und aufgenommen haben.

Das neue Album Sculptor (zu Deutsch ‚Bildhauer‘) verblüfft mit minimalistischen Folkpop, der in seiner Wirkung aber alles andere als ruhig oder monoton ist. Es gibt ein „Vorher“ und ein „Nachher“, wenn man es hört: Das Album erzeugt eine Art Wendepunkt, der „hörende“ Menschen mit sanfter Dynamik trifft. Der Song ‚Me And Jasper‘ ist eine selbstbewusste Herausforderung an das kleinstädtische Leben, fröhlich sowie wachsam, und wird von einem trotzigen Gitarrensolo des Bandfreundes J. Mascis unterstützt. Dass jeder Mensch die Kontrolle über seine eigene Geschichte hat, ist die philosophische Kernaussage von Sculptor. Für Steve Hassett wird dies besonders von der letzten Zeile des Titeltracks beleuchtet, welche auch die letzte Zeile der Platte selbst ist: „The most beautiful, serene sculpture my hands could make, could trace, could break“.

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
Pop / Reggae / Hip Hop
Konzert
Mo 11. Februar 19:00
Konzert
2ersitz
Bei Aller Liebe – Tour 2019
präsentiert von Rootdown Artists & Urban Tree Music

Genre: Pop / Reggae / Hip Hop

Nach großartigem Feedback zu ihrer EP „Kein Geld aber Liebe“, ausverkauftem Record Release Konzert, ersten Festivalauftritten, unzähligen Radioeinsätzen und dem Erscheinen in den wichtigsten Spotify Playlists für Popmusik gehen 2ersitz im Februar 2019 auf „Bei aller Liebe“ Tour durch zwölf deutsche Städte.

„Bei aller Liebe“ – 2ersitz lassen sich weiterhin nicht vorschreiben wie sie zu denken, zu fühlen oder zu klingen haben, sondern knüpfen musikalisch da an, wo sie mit ihrer EP „Kein Geld aber Liebe“ aufgehört haben. Loslassen, neue Welten entdecken und sich dabei in „Teufelsküche“ wagen. Sich selbst zu konfrontieren, Fragen aufwerfen, über das zu sprechen was unter den Nägeln brennt, um nachher gemeinsam nackt auf dem Tisch zu tanzen ist Ihnen wichtiger als Etikette und was angeblich gut wirkt.

Im Moment zu sein und einfach mal „Nicht viel zu tun“ zu haben – ohne Angst etwas zu verpassen oder zu denken Schritt halten zu müssen mit dem Leben von Anderen – ist Ursprung für neue Musik und ausgefallene Texte von 2ersitz. Auf der Tour wird genau das zu hören sein, neue Musik von ihrer im Februar zum Tourstart erscheinenden EP.

„Jetzt sind vergangene Fehler egal, wir feiern Fauxpas und Flops. Die Utopien werden wahr, oder habt ihr uns was in die Drinks gedroppt?“ – „Teufelsküche“, 2ersitz

Mit ihrer Mischung aus Hiphop, Songwriter und Pop freuen sich 2ersitz auf eine ausgelassene Tour. Kopf ausschalten, Herz an. Ganz im Zeichen von Self-Love statt Selbstverteufelung. 2ersitz ist gelebte urbane Musikkultur in der Genregrenzen verschwimmen und dadurch neue Klangwelten entstehen. NeoHippiePop.

Örtlicher Veranstalter: Urban Tree Music
Indie
Konzert
Mi 13. Februar 19:00
Konzert
Seafret
Support: Rosborough
präsentiert von FKP Scorpio

Genre: Indie

Auf ihrer neuen EP „Monsters“, die im September erschienen ist, probieren Seafret etwas Neues aus. Bislang waren Sänger Jack Sedman und der Gitarrist Harry Drap eher darauf konzentriert, gemeinsam mit ihren folkigen Songs der Welt etwas Schönheit zurückzugeben. Mit den vier Tracks der neuen Platte gehen sie einen entscheidenden Schritt weiter.

Schon dass das Stück mit einem Schlagzeug-Schlag beginnt, ist ein Knaller. Dann folgt ein chromatisch absteigendes Blues-Riff, gespielt wie gewohnt auf der akustischen Gitarre und dann entwickelt sich ein ganz unerhörter Sound: Das Duo Seafret arbeitet jetzt wie eine Band! Diesem neuen Zugang entspricht auch eine veränderte Stimmung. Die Songs seien ihnen immer ganz natürlich zugeflogen, sagt Drap, das sei auch auf dieser EP so gewesen. Die Moods sind dunkler, die Themen drehen sich um Selbstzweifel, Unsicherheit, Verlust und Schmerz. Die Instrumentierung wurde umfangreicher und großzügiger. Geblieben sind diese großen Melodien, die Authentizität und die Tiefe der Songs, also das, was die Band immer so einzigartig gemacht hat. Und mit „Heartless“ endet die EP ganz gewohnt in akustischer Manier.

Seafret erfinden sich neu, sie entwickeln ihr Spektrum weiter, bleiben sich im entscheidenden Punkt aber ganz treu. Das hat vor allem der Musik gut getan. Anstatt es sich in der Komfortzone des ewigen Singer/Songwritertums bequem zu machen, wagen die beiden sich in Neuland vor – und meistern diesen Weg mit Bravour. Trotz des neuen Sounds bleiben die Stücke sehr privat und fein, ganz als würde das Duo genau jetzt und ganz exklusiv nur für den einen Zuhörer spielen, der da gerade vor dem Lautsprecher sitzt. Das erstaunlichste Phänomen aber bleibt, dass Seafret dieses Kunststück auch bei ihren Auftritten gelingt. Das macht ihre Konzerte zu ganz besonderen Highlights und das wird sich auch nicht ändern, wenn die Briten im Februar live zu uns kommen.

Örtlicher Veranstalter: Loft Concerts
Singer-Songwriter / Folk / Americana
Konzert
Do 14. Februar 19:30
Konzert
JADE BIRD

Genre: Singer-Songwriter / Folk / Americana

„Der rote Faden in meiner ganzen Musik, meinen Texten, meinen Shows und meinem Artwork bin ich“, sagt Jade Bird. Und niemand sollte sie daran hindern, dies auch in Zukunft so zu halten, denn was dabei herauskommt, wenn die Britin ihr Innerstes, ihren Charakter, in ihre Kunst einfließen lässt, kann einen nur in Staunen versetzen – wobei es egal ist, ob man sich die Vollversionen ihrer Stücke anhört, deren akustisch reduzierten Varianten oder ihre eigenständigen Coverversionen. Die pure Intensität, die die 20-Jährige ausstrahlt, kommt einfach von jedem künstlerischen Ausdruck an ihr: der robusten und hohen Stimme, dem musikalischen Mix aus, wie sie selbst sagt, „kind of country, kind of blues, kind of pop and kind of none of that“, dem Spiel auf dem Klavier und noch mehr auf der Gitarre, und der Leidenschaft, mit der sie sich in ihre Lieder stürzt. Da ist es auch kein Widerspruch, dass Bird das eher konservative Songwriting von Dolly Parton genauso schätzt wie lyrische und musikalische Freiheit von Patti Smith und beide genauso als Vorbild nennt wie Avril Lavigne und Bruce Springsteen, Kelly Clarkson und The Smiths.

Jade Bird begann mit 13 Jahren aufzutreten, zunächst mit Coversongs, später auch mit eigenen Stücken. Es sei seltsam gewesen, sich vor Fremde zu stellen und ihnen vorzusingen, und es gab Clubs, in denen der Besitzer sie anschrie, sie solle mit dem Pop-Scheiß aufhören. Aber diese Erfahrungen hätten sie gelehrt, wie man ein Publikum gewinnt und wie man noch bessere, noch größere Songs schreibt. Darum sind ihre Shows von ungewöhnlicher Tiefe und voller überraschender Momente. Im vergangenen Jahr erschien ihre erste EP „Something American“. Mit der Single „Lottery“ gelang ihr mehr als ein Achtungserfolg, insbesondere in den USA.

Örtlicher Veranstalter: Loft Concerts
Pop
Konzert
Fr 15. Februar 19:00
Konzert
PUDELDAME

Genre: Pop

„Die netten Jungs von nebenan gibt es nicht mehr“, so Sänger und Schauspieler Jonas Nay, der aktuell mit Schauspielkollege Axel Prahl für die Komödie „Kuddelmuddel“ vor der Kamera steht. „Deutsch ist eine tolle Sprache für Songtexte. Das macht richtig Spaß zu komponieren., gerade wenn man nicht darauf achten muss, politisch korrekt zu sein. Und musikalisch legen wir noch einen drauf. Die PUDELDAME ist ausgerissen und zum Straßenköter geworden. Sie ist dreckig und verrucht. Ich hoffe, dass unsere Fans uns folgen und wir neue für unsere Musik begeistern können.“

Die Band – JONAS NAY VOCALS & KEYS / DAVID GRABOWSKI VOCALS & GUITAR / JON ANDER KLEIN DRUMS / FRANZ BLUMENTHAL BASS – bleibt in ihrer ursprünglichen Besetzung bestehen und wird künftig ausschließlich deutschsprachige Songs in ihrem musikalisch ganz individuellen Stil präsentieren. Mit ihrem neuen Style und dem passenden Auftreten geben sich PUDELDAME als die parodistische Antwort auf die versnobten Reichen und Schönen.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
NDH, Industrial, Gothic, Metal
Konzert
Sa 16. Februar 19:00
Konzert
Schattenmann
„Licht an!“-Tour | Special Guest: Florian Grey

„Ohne Schatten gibt es kein Licht, man muss auch die Nacht kennen lernen.“ -Albert Camus

Genre: NDH, Industrial, Gothic, Metal

Etwas rührt sich in den Schatten. Etwas will ans Licht. – Schattenmann sind da! Erst Ende 2016 haben sie sich zusammengefunden und schon jetzt visiert das Quartett große Ziele an. Diese junge Band aus Nürnberg hat eine klare Vorstellung von sich selbst und die Fähigkeit ebendiese auch auf Platte und live an den Mann zu bringen. „Neue Deutsche Härte 2.0“, so einfach und präzise definieren Sänger Frank Herzig, Gitarrist Jan Suk, Basser Luke Shook und Drummer Nils Kinzig ihren monumentalen und wuchtigen Sound. Gespeist wird er aus der NDH, aus Industrial und Metal und ohne Scheu auch melodische Hooklines einfließen zu lassen – vor allem aber zeichnen sich Schattenmann durch eines aus: dem brennenden Bedürfnis, alle inneren Dämonen zu exorzieren.

Der Schattenmann steht für die Seite in uns, die wir lieber verborgen halten. Die manchmal aber eben hervorbricht, die sich nach Freiheit sehnt, die ausgelebt werden will. „Wir singen über das, was uns selbst in Atem hält“, so Sänger Frank. „Wir wollen das im Verborgenen liegende zu Tage fördern.“ Stücke wie das explosive „Brennendes Eis“, das hochemotionale „Gekentert“, das ikonische und hymnische „Licht an“ oder das auffällige, provokante „Generation Sex“ zeigen, welches Potenzial in dieser Band steckt, die gerade erst anfängt. „Wir sind bereit, alles für Schattenmann zu geben“, betont Frank Herzig entschlossen. Die vergangenen Monate sind Beweis genug, dass die Band mit großen Schritten vorwärts strebt: Diverse Live-Shows, eine exklusive und bereits ausverkaufte Tour-EP und natürlich das Debütalbum „Licht An“ stärken Schattenmann den Rücken und motivieren auf genau diese Weise weiterzumachen.

Ihr Debüt ist der erste Schritt in eine klangliche Welt, die gleichermaßen lockt wie verstört. „Schattenmann bieten eine ebenso geheimnisvolle wie unerbittliche Reise zwischen Licht und Dunkel“, fasst Frank zusammen, dessen unverkennbare Stimme der Band einen einzigartigen Charakter verleiht. Jahrelang trug Herzig musikalische und lyrische Ideen und Visionen mit sich herum, unwissend, dass sie längst die Saat waren, aus der jetzt Schattenmann emporgewachsen ist. Schäumende Härte wird von epischen Melodien im Zaum gehalten, militant marschierende Beats wechseln mit ruppigem Thrash-Drumming, brettharte Gitarrenwände vermischen sich mit orchestralen Synthies. Das mag ungewohnt klingen, aber Grenzen sind da, um überwunden zu werden. – Und so erschaffen Schattenmann locker eines der spannendsten und originellsten NDH- Debüts der letzten Jahre.

Darüber hinaus stehen die Zeichen gut: Die Neue Deutsche Härte braucht frische Helden! Auf Konzerten mit Stahlmann oder Heldmaschine konnten Schattenmann mit ihrer fulminanten Show viele neue Fans für sich gewinnen. Diese Band hat Bock, diese Band ist hungrig, diese Band wird alles tun, um uns auf die dunkle Seite zu locken. Und der eindrucksvoll mit den Muskeln spielende Erstling „Licht An“ liefert gleich xx gute Gründe, warum wir dieser Versuchung widerstandslos nachgeben sollten.

Florian Grey

Nach dem ersten Album „Gone“ aus dem Jahr 2015 und drei Single Veröffentlichungen erscheint mit „RITUS“ das neue Album von Florian Grey.

Was als Solo-Projekt begann ist nicht zuletzt durch zahlreiche Live Konzerte immer mehr zur Band zusammen gewachsen. Neben seinen drei Mitmusikern unterstützen Produzent Hilton Theissen (Dark Millenium, Akanoid, Seadrake) sowie Hell Boulevard Frontmann Matteo VDiva Fabiani mit ihrer Kompetenz und Erfahrung das Projekt und bilden eine starke Einheit, die „RITUS“ erst möglich gemacht haben.

So wurde ein Album geschaffen, welches gleich mit dem rockig-melodischen Opener „Bluecifer“ zur Sache kommt und sich Song für Song mit großen Melodien, mächtigen Sounds und epischen Lyrics in die Gehörgänge frisst. Florian Grey erschafft ein Dark-Rock-Pop-Epos, welches seine Hörer stimmgewaltig und emotional, zugleich einfühlsam und beschwörend mit sich reißt. Von Alternative mit Metal-Einflüssen und harten Gittarenriffs bis Pop mit 80ies Synthies sind alle Stilrichtungen vertreten.

Florian Grey zeigt mit diesem Album eine ganz neue Seite mit mehr Ecken und Kanten. Im Vergleich zu „Gone“ ist „RITUS“ schneller, direkter, härter, lauter und dabei kein bisschen weniger geheimnisvoll und lyrisch als sein Vorgänger. Genreübergreifend und abseits von Stereotypen beschäftig sich Florian Grey auf diesem Album mit Themen und Gefühlen die jeden betreffen – Liebe, Rache, Hoffnung, Schmerz, Hingabe.

Bei „RITUS“ ist nichts so wie es scheint. Beschwörende Lyrics treffen auf harte Gitarren und sanfte Klänge rechnen mit der Welt ab. Damit schicken die Songs den Hörer an die Abgründe der Menschheit, lassen ihn tief hineinblicken und holen ihn kurz vor den Fall mit einem Funken Hoffnung wieder zurück.

Örtlicher Veranstalter: Pluswelt Promotion
Indie Rock, Indie Pop
Party
Sa 16. Februar 23:00
Party
TAKE ME OUT
Indierock aus der Goldenen Zeit

Genre: Indie Rock, Indie Pop

Zwischen 2001 und 2008 erschienen quasi im Wochentakt die „großen“ Alben von Bands wie The Strokes, White Stripes, Libertines, von Franz Ferdinand, Bloc Party, den Arctic Monkeys, und Arcade Fire und den Thermals und Interpol und und und… Das war die Goldene Zeit des Indierock! Und die werden wir heute feiern.
Aber keine Angst: Neben Indierock aus den Jahren 2001 bis 2008 hat auch der ein oder andere Indieklassiker genauso Platz im Set, wie ausgewählte Stücke aktuellerer Indierock-Bands.

Achtung: Ich mag Musikwünsche. Daher könnt Ihr Eure Vorschläge und Ideen einfach in die Facebook-Veranstaltung spammen.

Take Me Out füllt bereits Tanzflächen u.a. in Köln, Hamburg, Hannover, Mainz oder Leipzig. An den Plattentellern: Eavo (Münster)

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Between 2001 and 2008 it felt like there were „big“ albums coming out weekly from bands like The Strokes, White Stripes, Libertines, Franz Ferdinand, Bloc Party, The Arctic Monkey and Arcade Fire and The Thermals and Interpol and and and… That was the golden time of indie rock! And that‘s what we‘ll celebrate tonight.

But don‘t worry: Other than indierock from 2001 to 2008, there are going to be a few indie classics and some carefully chosen songs by newer indie bands.

Attention: I‘m open to requests, so you can just spam your ideas in the facebook event.

Take Me Out already fills dancefloors in Cologne, Münster, Hannover, Leipzig, Hamburg etc. On the Turntables: eavo (Münster)“

Indie Folk
Konzert
So 17. Februar 19:00
Konzert
No King. No Crown.
präsentiert von GHVC und Bedroomdisco

Genre: Indie Folk

No King. No Crown. ist ein Indie-Folkprojekt von vier Dresdner Musikern. Sänger und Songwriter René Ahlig, der seine Karriere bereits mit 13 Jahren begann, gründete die Band vor ungefähr acht Jahren als Solokünstler. Nachdem er auf Weltreisen zu seiner musikalischen Heimat gefunden hat, veröffentlichte er sein erstes Folk-Pop-Album „Heart to Escape“ in 2012, seine zweite LP „Without Yesterday“ 2016. Dazwischen war er unermüdlich europaweit auf Tour. Auch online machte er die Runde, schaffte es mit seiner letzten Platte unter die Top30-Singer-Songwriter-Charts auf iTunes und zum „Newcomer of the week“ bei Ampya. Für das neue Album „Smoke Signals“ war No King. No Crown. mit Unterstützung der Initiative Musik erstmals als Band im Studio, um ihren musikalischen Stil zwischen Indie-Folk, Kammerpop und Singer-Songwriter zu einem neuen Indie-Folk-Sound zu verdichten: Mit Wurzeln im Singer-Songwriter Gefilde und Einflüssen aus HipHop und Ambient.

Kopf aus, Herz an: eine Einladung an die Seele, die den Ohren leichtfüßig in das Abenteuer folgt. Mit atmosphärischen Beats und berührenden Melodien erzählt die Band No King. No Crown. um den Dresdner René Ahlig von reisenden Gedanken, salziger Einsamkeit und dem, was nach Stürmen zurück bleibt. Aus einem Akustik-Projekt ist eine Band entstanden, die mit ihrem neuen Album „Smoke Signals“ die Suche nach vertrauten Brücken einfühlsam interpretiert. Elf neue Songs, deren Rauchzeichen hörbare und klare Geschichten tragen: von Reisen, Hoffnung, Trauer und Nähe. Davon, wie es sich anfühlt, nicht zu wissen, ob man verzweifelt oder glücklich ist – oder beides zusammen. Die unüberhörbaren Wurzeln in der Akustikmusik sprengen in Kombination mit neuen elektronischen Einflüssen die Grenzen der Sprache und entfachen einen melodischen Flächenbrand. No King. No Crown. zeichnet durch das Zusammenspiel verschiedenster Instrumente und feinfühliger Texte stille Bilder. Für Herz und Kopf.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Indie Pop
Konzert
Mo 18. Februar 19:00
Konzert
half.alive
Support: Moby Rich
präsentiert von Live Nation

half•alive: Kaliforniens neuer Indie-Pop

Genre: Indie Pop

Wenn eine junge Band von Null auf Hundert in den sozialen Netzwerken durchstartet, dann hat das in aller Regel einen qualitativen Grund: Offenbar trifft da ein Künstler punktgenau den Nerv des Zeitgeistes und vieler junger Hörer. So geschehen mit half•alive aus dem kalifornischen Long Beach. Das Trio veröffentlichte erst im April 2017 seine erste Debüt-EP „3“ sowie daraus die Single-Auskopplungen „The Fall“ und „Awake at Night“. Kombiniert brachten es die drei Songs auf bislang sechs Millionen Plays bei Spotify, als noch erfolgreicher erweist sich die neue Single „Still Feel“, die allein auf Spotify aktuell über vier Millionen Plays zählt und dank eines mitreißend choreografierten Videos auf YouTube bald schon die magische Grenze von zehn Millionen Klicks erreichen wird. „Still Feel“ ist obendrein der Vorbote auf die nächste EP „*7“, die Anfang 2019 erscheinen soll. Am 18. Februar kommen half•alive im Rahmen ihrer ersten Europakonzerte auch für eine Deutschland-Show nach Berlin.

Dass der Sänger und Gitarrist Josh Taylor ein ausgezeichneter Songwriter ist, der sich obendrein sehr gut darauf versteht, moderne Pop-Elemente mit einem lässigen Indie-Gefühl zu vermählen, das hatte er bereits mit der zwar nur kurzlebigen, aber aus dem Stand erfolgreichen Band The Moderates bewiesen, die 2013 eine EP mit dem Namen „Colour“ veröffentlichte. Taylor selber hingegen war mit seinen Songwriting-Skills noch nicht zufrieden, und so absolvierte er Ende 2015 ein siebenmonatiges Songwriting-Programm. In der Zeit schrieb er nach eigener Aussage mehr als 50 Lieder. Zurück in Long Beach löste er im April 2017 The Moderates auf und gründete zusammen mit dem Schlagzeuger Brett Kramer und dem Multiinstrumentalisten J Tyler Johnson die neue Band half•alive. Noch im gleichen Monat erschien mit „The Fall“ ihre erste Single, begleitet von einem aufsehenerregenden Video, das unmittelbar eine weitere Qualität dieser neuen Band belegte: Sie verstehen sich nicht nur in musikalischer Hinsicht auf die Verschmelzung zahlreicher Genres wie Indie-Pop, Electro, Rock, sondern wissen obendrein auch durch pfiffige optische Eindrücke zu überzeugen.

„The Fall“ geriet ebenso wie die zweite Single „Awake at Night“ zu einem Selbstläufer auf den Musikdiensten. Wöchentlich sammelten die Songs mehrere 100.000 Klicks auf Spotify und YouTube, Fachmedien wie Alternative Press oder Rock Sound nannten sie „Erstklassig“ und „selten vielseitig talentiert“. Dies gilt auch für die aktuelle Single „Still Feel“, der nun als nächstes eine zweite EP folgen wird. Derzeit befinden sich half•alive auf ihrer ersten großen Headline-Tour durch Nordamerika, Besucher ihrer Konzerte sprechen dabei von aufregenden Konzerten mit einer enormen emotionalen Spannungsbreite. Man darf sich also sehr auf ihr anstehendes erstes Deutschlandkonzert freuen.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Art Rock, Indie-Pop, Indie-Rock
Konzert
Di 19. Februar 19:00
Konzert
Island
präsentiert von Live Nation
Foto: Melanie Tjoeng

ISLAND: Londons Wall of Minimal Sound - Quartett kondensiert Indie zu minimalistischer Perfektion

Genre: Art Rock, Indie-Pop, Indie-Rock

Schon seit Jahren diskutieren Kulturpessimisten, ob die Idee des Indierock, dessen Ästhetik die Rockmusik der 90er-Jahre nachdrücklich prägte, mit dem Jahrtausendwechsel auserzählt war. Es heißt, man finde heute kaum noch Spannendes in diesem Genre, Neues schon gar nicht. Eine berechtigte Frage und gleichzeitig Nonsens, kaum dass man eine junge Band wie ISLAND hört: offenkundig in genau diesem Umfeld aufgewachsen und eingebettet, klingen sie trotzdem erfrischend anders, neu und absolut unverwechselbar. Weshalb die britischen Fachmedien das Quartett prompt zur neuen Sensation und zu „einer der aufregendsten Bands der Gegenwart“ (Wonderland) erklären. Anstelle von Show und großen Gesten setzen ISLAND jedoch vor allem auf die Kunst des Weglassens und die Magie größtmöglicher Entschlackung und Kondensierung. Auf dem im Frühjahr erschienenen Debütalbum „Feels Like Air“ sowie einigen Single-Auskopplungen, die auf Spotify bereits jeweils viele Millionen Male angeklickt wurden, zeigte sich schon, was ISLAND live noch intensiver zelebrieren: Gerade aus Bedächtigkeit und Reduktion maximale Energie und Intensität zu schöpfen. Am 18. und 19. Februar lässt sich dies auch in Deutschland erleben, im Rahmen zweier Shows in Köln und Berlin.

Unter jungen britischen Bands existiert für Konzerte in London eine Art ungeschriebenes Karriere-Gesetz, das besagt: Wenn du das Scala ausverkaufst, hast du es in ganz Großbritannien aus der Masse gesichtsloser Indie-Bands geschafft und bist auf bestem Wege zur Massen-Euphorie. Das liegt sowohl am Renommee dieses geschichtsträchtigen Live-Clubs, in dem schon viele Rock-Karrieren ihren Anfang nahmen, als auch an seiner Kapazität von 800 Zuschauern – einer Größenordnung auf dem Sprung zum Breitenphänomen.

Als die vier Teenager Rollo Doherty (Gesang, Gitarre), Jack Raeder (Gitarre), James Wolfe (Bass) und Toby Richards (Schlagzeug) 2015 die Band ISLAND gründeten, genügten ihnen ganze zehn Monate und eine eigenverantwortlich produzierte und veröffentlichte EP für ihre erste restlos ausverkaufte Scala-Show. Seither spricht das versammelte Königreich über diese Band, dessen intuitive Gelassenheit und demonstrative Unaufgeregtheit im krassen Widerspruch zur Jugend der Bandmitglieder steht. Sowie zu den üblichen Mechanismen der britischen Hype-Kultur, in der Effekte oft mehr zählen als große Songs.

Die Musik von ISLAND lebt gerade von ihren feinsinnig durchdachten, dichten Kompositionen bei völliger Effektfreiheit, die sie nur umso heller und magischer erstrahlen lassen. Eine Erkenntnis, die die meisten Rockmusiker erst im Verlauf einer langen Karriere gewinnen. ISLAND hingegen erklärten es schon mit ihrem ersten Song zum entscheidenden Bandprinzip und zeigen ihrem Publikum seither bei jedem Konzert, wie viel Kraft tatsächlich in der Ruhe liegt.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Indie, Psychedelic Rock
Konzert
Mi 20. Februar 19:00
Konzert
The Velveteins
Live 2019

Genre: Indie, Psychedelic Rock

The Velveteins schaffen es, den verrückten psychadelic Surfrock-Sound der 60er geschmeidig mit dem Indienrock-Sound des neuen Jahrtausends zu vereinen.

Frontmann Spencer Morphy klapperte ein ganzes Jahr lang mit seinem Van und einem Surfboard die schönsten australischen Strände ab, bevor er 2014 mit einer ganzen Reihe Songideen im Gepäck zurück nach Kanada kam und mit seinem Kumpel Addison Hiller die Velveteins gründete. Zusammen schrieben sie fünf Songs in zwei Wochen, kratzten ihre letzten Taler zusammen, flogen nach Nashville und nahmen dort ihre erste EP mit Cage the Elephant’s Lincoln Parish auf. Das britisch-kanadische Indie Label Fierce Panda veröffentlichte “A hot second with the Velveiteins” im April 2016.

Danach hiess es dann touren, touren und touren. Zusammen mit Bassist Dean Kheroufi spielten sie neben mehrerer Touren quer durch Kanada, dann auch sowohl Shows mit etablierten Bands wie July Talk, Wolf Parade oder Elephant Stone als auch internationale Showcase Festivals wie SXSW und The Great Escape.

Dann legten sie ein kleine Live Pause ein, um sich in Ruhe auf die Aufnahmen zu ihrem ersten Album “Slow Wave” konzentrieren zu können. Im Mai 2017 erschien dann das von Colin Stewart (Black Mountain, Sleepy Sun) produzierte Werk und zum Release gab es wieder ausführliche Touren und Festivalauftritte.

Ihr Song “Daydreams” wurde im Netflix Film “To all the boys I’ve loved before” (Aug 2018) platziert, was der Band nochmal einen deutlichen Schub gab. Aktuell arbeiten The Velveteins in Vancouver an neuen Songs, welche im Frühling 2019 erscheinen werden. Im März 2019 kommen The Velveteins erstmals nach Deutschland.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Singer-Songwriter, Country
Konzert
Do 21. Februar 19:00
Konzert
Christian Kjellvander & Band
"Wild Hxmans" - Tour
präsentiert von Roadtracks, kulturnews, Gästeliste.de, detektor.fm

Genre: Singer-Songwriter, Country

In diesen Tagen, in denen Ausgrenzung und Abschottung zu regieren scheinen, ist ein Künstler wie Christian Kjellvander überlebensnotwendig für unser Seelenheil. Der schwedische Singer-Songwriter ist einer, der das Fremde umarmt und das zutiefst Menschliche auslotet. Bereits der Titel seines neunten Albums „WILD HXMANS“ zeigt: Etwas ist anders, irritierend. Christian Kjellvander macht uns ein X für ein U vor. Das ist gut, denn er macht uns nachdenklich, er sensibilisiert. Wir nutzen ein X, um unsere Stimme abzugeben. Aber auch, um einen Fehler grob unkenntlich zu machen. „Einfach durchstreichen und weg – wenn Leute versuchen, dieses Prinzip auf andere Menschen anzuwenden, haben wir ein Problem“, sagt Christian Kjellvander. Und so erzählt uns der 42-Jährige in sieben rauen wie soghaften Songs zwischen Folk, Blues, Americana und Free Jazz von Abschied und Aufbruch, von Flucht und dem Gefühl, neu in einer Welt zu sein. So erschafft er einen Sound, der ruhig atmet und pulsiert, um sich dann aus dieser Intimität in eine unglaubliche Dynamik hineinzufiebern, in etwas Dunkles, Sattes, Schwüles. Mitunter scheint seine Musik zu entschwinden, um kurz darauf flirrend und transparent zu strahlen.

Christian Kjellvander ist ein emphatischer Vagabund, ein daydreaming Desperado. In „Strangers In Northeim“ lässt er das Neue, Ungezähmte in eine perfekte Kleinstadt einbrechen. „Faux Guernica“ wiederum basiert auf einem Roadtrip mit seinem jüngsten Sohn ins Baskenland. Und „Curtain Maker“ ist inspiriert von einer Begegnung in Verona mit einer Frau aus Syrien: Es geht um die Stille, die unerträglich ist nach einer Trennung, nach dem Tod. Was für eine paradoxe Aufgabe für einen Musiker, dieses ewige Schweigen zu vertonen. Und was für ein Glück, wenn es gelingt. Getragen werden die facettenreiche Lieder von Christian Kjellvanders Wunderstimme, die mal an Leonard Cohen, mal an Neil Young, mal an David Sylvian erinnert und die doch ganz eigen ist. Sein Gesang geht so brüchig in den Schmerz hinein und so hell schimmernd in die Zuversicht,
dass all die im Alltag oft verschütteten Emotionen hochgespült werden. In „The Thing Is“ reist der Hörer zurück ins Texas der 90er Jahre. Der Tod seines Vaters und seines jüngsten Bruders prägen dieses intensive Stück: „We’re all born with a weight / We get lighter for every day / Come on now, spread the love / Until we finally drift away.“ Was für eine ultimativ positive Weise, dem Ende entgegen zu leben. Und auf diesem Weg braucht Christian Kjellvander das Fremde für seine Kunst: „Ich begebe mich häufig in Situationen oder an Orte, über die ich absolut nichts weiß. Dann lerne und schreibe ich.“

***english***

In days like these, dominated by dark clouds of marginalisation and isolationism, an artist like Christian Kjellvander is absolutely critical to our spiritual salvation. The Swedish singer-songwriter embraces the foreign, the unknown and seeks out the most profound sense of humanity. Take the title of his ninth album “WILD HXMANS”: something is different, disconcertingly so. Christian Kjellvander slips us an X for a U. He forces us to think, sets our senses on edge. We cast our vote with an X, but we also use it to blot out a mistake. “Cross it out and forget about it – if this is how people treat each other, then we have a problem”, Christian Kjellvander suggests. Through seven raw, compelling songs between folk, blues, Americana and free jazz, the 42-yearold speaks to us of farewells and departures, of escape and the sensation of arriving in a new world. In doing so, he crafts a sound which breathes peacefully, pulsating as he surges headlong from intimacy into incredibly dynamic, deep, oppressive darkness. At times it seems as if his music disappears, only to resurface with a flash moments later, shimmering transparently. Christian Kjellvander is an emphatic vagabond, a daydreaming desperado. On “Strangers In Northeim” he ushers something new and untamed into a perfect little town. “Faux Guernica” is based on a road trip through the Basque country with his youngest son. And “Curtain Maker” is inspired by an encounter in Verona with a woman from Syria: it articulates the unbearable silence which follows a separation, the stillness which follows death. Could a musician face a more paradoxical challenge than creating sound to express this eternal silence? What a stroke of fortune when he actually succeeds …

These multifaceted songs are carried by Christian Kjellvander‘s wondrous voice, with echoes of Leonard Cohen, Neil Young and David Sylvian, yet distinctively his own. A voice so brittle in the presence of pain shines even brighter in the coruscating conviction that emotions routinely concealed in everyday life will rise up to the surface. “The Thing Is” transports the listener back to 1990s Texas. The deaths of his father and his youngest brother leave their mark on this intense piece: “We’re all born with a weight / We get lighter for every day / Come on now, spread the love / Until we finally drift away.” Ultimately, this represents a positive approach to life as the end draws closer. Christian Kjellvander faces up to the unknown and uses it in his art: “I often find myself in situations or places I haven’t got a clue about. So I learn and then I write.”

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Indie Pop
Konzert
Fr 22. Februar 20:00
Konzert
Simon Lewis
„All I Am Tour 2019" | Support: Bärenheld
präsentiert von Kulturnews, MusikBlog & HiMate

Genre: Indie Pop

Viele Jahre macht Simon Lewis Straßenmusik und spielt an Ubahnausgängen, um seinen selbst geschriebenen Songs Gehör zu verschaffen.

Anfang 2017 durchlebt Simon Lewis eine Trennung, und setzt alles auf eine Karte, kündigt seinen Job in einem Callcenter und zieht sich in das alte Haus seiner verstorbenen Großmutter in die Berge nach Kufstein zurück, um die Songs für sein Debutalbum zu schreiben. Dass das die richtige Entscheidung war, zeigt sich kurz darauf, als Ö3 seinen Song „All I Am“ auf Rotation nimmt. Es geht darum, zu sich selbst zu stehen und seine Träume zu leben. Damit trifft er den Nerv von sehr vielen Menschen. „All I Am“ läuft in ganz Europa über 5000 Mal im Radio. Auch mit seinem Trennungslied „Hey Jessy“ landet Simon Lewis in den großen Radiostationen. Er wird sogar als bester Songwriter für den Amadeus Award nominiert, etwas, von dem Simon Lewis sich ein Jahr zuvor nicht mal zu träumen gewagt hatte.
Nun ist das Debutalbum „Pilot“ fertig aufgenommen und erscheint am 21.9.2018. Das Label Karmarama hat ihn mit offenen Armen aufgenommen. Das Album wird großartig aktuell und zeitlos, am besten zu beschreiben als eine Mischung aus „The Calling“, „Lifehouse“ und „James Morrison“, gemischt mit Folkeinflüssen, manchmal kommen auch „Mumford & Sons“ durch. Und dann diese verrauchte Stimme von Simon Lewis, die einen alles vergessen lässt, die einen in seinen Bann zieht und nicht wieder los lässt.. Am 11.12. präsentiert er mit seiner Band sein Debutalbum im WUK. Danach geht es auf Tour durch Österreich und Deutschland.

Örtlicher Veranstalter: Direct Booking
Cumbia, Salsa, Latin Roots und andere tanzbare Rhythmen
Party
Fr 22. Februar 23:00
Party
Psychedelic Cumbia Party
Jeden 4. Freitag im Monat!
präsentiert von Spanisch in Berlin - Eventos

La Cumbia, der meist getanzte Rhythmus aus Lateinamerika ist schon in Berlin! Komm und tanz mit uns !

Genre: Cumbia, Salsa, Latin Roots und andere tanzbare Rhythmen

Psychedelic Cumbia Party Berlin ist eine Reise zu den Ursprüngen der Cumbia Amazónica. Ihr taucht ein in ein Paradies, in eine Welt der Schamanen, in der Zeit und Raum ineinander fließen, wo die Natur und das Leben gefeiert werden. Die Cumbia Psicodélica vereint auf unvergleichbare Art die rhythmischen Klänge des Amazonas mit den modernen electronic Beats der Großstadt. Party mit lateinamerikanischen dj’s aus der berliner Szene.

Indie-Pop
Konzert
Sa 23. Februar 19:00
Konzert
Max Frost
Support: VVaves

Genre: Indie-Pop

Popfans aufgewacht – hier kommt MAX FROST! Geradewegs aus Texas, best gelaunt und mit frisch gepresstem Debüt-Album namens GOLD RUSH (VÖ: 05.10.2018). Die vitalen und positiven Tracks des 25jährigen Sängers bieten Freunden gut gelaunter Radio-Grooves den perfekten Start in den Tag. Um mit solcher Musik erfolgreich zu sein, muss man als Songwriter früh aufstehen.

Zunächst spielte sich MAX FROST als Drummer und Gitarrist durch nahezu alle Amateurbands des Staates Texas und wurde von vielen lokalen Stilen beeinflusst. So finden sich Blues-, Jazz- oder Hip-Hop-Anleihen in seinem vielschichtigen Pop-Sound. Dank seiner Umtriebigkeit reifte der talentierte Musiker zu einem bühnenerprobten Multiinstrumentalisten, der auch ohne Band im Stande ist, abendfüllende Konzerte zu geben. Das kommt an: Bald tourte MAX FROST mit Größen wie Gary Clark Jr. oder Fitz and The Tantrums – und gewann deren Frontman, Michael Fitz, für sich.

Das Mastermind hinter Hits wie „Moneygrabber“ oder „Handclap“ produzierte MAX FROSTs Debüt und wurde zu seinem „Songwriting Fitness Coach“. So gelang es, die ansteckende Energie des Sängers in einem Electro-Soul-Album mit Guter Laune- und Mitsing-Garantie zu bündeln.

Erfrischend, dachten sich PEPSIs Marketing-Strategen und pickten den ausgekoppelten Weckruf „Good Morning“ zum Einführungssong ihres neuen Sparkling-Drinks. Den gibt’s noch nicht in Deutschland, aber MAX FROST kommt: Ausgeschlafen, sprudelnd und bereit, auch auf unseren Bühnen durchzustarten.

Foto: Felix Wittich

VVaves

VVAVES was raised in Halifax, Canada surrounded by music, exposed through dance lessons and a highly musical family. She started writing music at the age of 10, and taught herself to play instruments to write her own songs and make YouTube cover videos.

VVAVES blends her singer/songwriter roots with current pop productions, creating a melodic, catchy and danceable sound. She moved to Europe and started writing for and with other artists. In 2018 she signed to Universal Music.

The single “Alive” was premiered on stage as part of Felix Jaehn’s “iLive Tour” where VVAVES joined as a special guest.

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
Indie, Folk, Pop
Konzert
Mo 25. Februar 19:30
Konzert
Wolf & Moon + Alex St Joan
Record Release Show

Wolf & Moon (+ Band)

Genre: Indie, Folk, Pop

*** english version below ***

… sind ein Duo moderner Storytelling-Nomaden. Ihr Debütalbum „Before It Gets Dark“ wird am 25. Januar 2019 bei AdP Records erscheinen. Wolf & Moon’s Musik lebt von der Dichotomie ihrer Stimmen und vereint verträumten Indie-Folk mit elektronischen Elementen.

Um “Before It Gets Dark” aufzunehmen haben Wolf & Moon ihr komplettes Leben in ein Auto gepackt und einen langen Sommer in Schweden verbracht. In Stockholm trafen sie auf den Multi-Platin dotierten, Grammy-nominierten Produzenten John Andersson, der sofort zum Freund wurde und schließlich auch das Album produzierte.

An diesem speziellen Album-Release-Abend werden sie zum ersten Mal mit einer kompletten Band auftreten. Macht euch also bereit für einen unvergesslichen Abend!

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… is a duo of modern-day storytelling nomads about to release their debut album ‘Before It Gets Dark’ (out 25th Jan 2019). Wolf & Moon’s music lives through the dichotomy of their voices and marries dreamy indie folk with electronic elements.

The album was recorded when they packed their whole lives into one car and went off for a long Swedish Summer. In Stockholm they met multi-platinum Grammy nominee, John Andersson, who became an instant friend and the producer of the album.

On this special album release night they will perform in a full band setting, for the first time. Get ready for an unforgettable performance!

Alex St Joan

*** english version below ***

… ist das Solo-Synth-Pop-Projekt der australischen Musikerin und Produzentin Alexia Peniguel. Wenn St. Vincent, Laurie Anderson und Christine and the Queens in einer Tiefseegrotte mit einer Drum-Machine, einem Mellotron-Orchester und einem synthetischen Saxophon-Quartett zusammenkämen, könnte das Ergebnis ähnlich klingen: durchdringend, zart und raubtierartig.

ALEX ST JOAN freut sich die Veröffentlichung ihrer zweiten Single „Unbroken Thread“ von ihrer bevorstehenden E.P. mit Wolf & Moon im Privatclub am 25. Februar zu feiern.

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… is the solo, synth-pop project from Australian musician and producer Alexia Peniguel. If St Vincent, Laurie Anderson and Christine & the Queens got together in an underwater cave with a drum machine, a mellotron orchestra and synthetic saxophone quartet, it might sound something like this: bold, tender and carnivorous.

ALEX ST JOAN’s is thrilled to be celebrating the release of her second single, “Unbroken Thread”, at Privatclub with Wolf & Moon on February 25.

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Dieses Projekt wird von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert und von Ticketmaster unterstützt.

Örtlicher Veranstalter: Wolf & Moon
Indie
Konzert
Di 26. Februar 19:00
Konzert
Odetta Hartman

Genre: Indie

Odetta Hartmans neues Album „Old Rockhounds Never Die“ ist ein wundervolles Sammelsurium, dem man anmerkt, dass die New Yorkerin ihre universitäre Abschlussarbeit über den legendären Soundsammler Alan Lomax geschrieben hat. Hartman arbeitet genauso gern mit Field Recordings und trägt ihr Aufnahmegerät stets bei sich, wie sie die Klänge und Töne auf der Platte häufig aus dem Alltag fischt. Aus dem Rauschen des Wasserhahns wird die Snare Drum und eine Pfeffermühle benutzt sie ebenso selbstverständlich als Perkussionsinstrument wie Schlüssel, die entlang der Heizung klappern, und Pistolenschüsse. Entscheidend dabei ist, dass das niemals zum Jux oder Selbstzweck wird, sondern immer im Dienste der Musik steht. Das unterscheidet Hartman von anderen simplen Sample-Königen: Sie entwickelt eine neue Ton- oder Geräuschsprache und fügt sie nahtlos in ihre elektronisch verfremdete Klangwelt ein, die sie wahlweise als „Cowboy Soul“ oder „Future Folk“ bezeichnet. Sie spielt ihre Instrumente selbst, die quietschende Violine, das lustige Banjo, das klimperige Western-Piano, alles.

Keinesfalls darf dabei die Arbeit ihres Produzenten Jack Inslee unterschätzt werden, mit dem sie gemeinsam all die Töne zu einem zutiefst harmonischen und wunderbar einheitlichen Gebilde zusammengefügt hat – bis hin zum Ende, dem ruhigen Ausklingen im Vogelgezwitscher; wären da nur nicht die seltsam verfremdeten Intro und Outro, die fast wie eine Rahmenhandlung das Geschehen umschließen. Odetta Hartman – sehr passend übrigens benannt nach der Folk-Göttin und Stimme des Civil Rights Movements Odetta Holmes – singt, flüstert, krächzt, heult und schreit dazu über eine Vielfalt von Themen und über Beats, die sie selbst zusammengebastelt hat und dabei genauso Gespür für HipHop beweist wie für verquere Blues-Rhythmen. Ob das Folk für den Rest des 21. Jahrhunderts ist oder eine neue urbane Landlust-Musik, sollen andere entscheiden.

Ganz sicher aber ist das, was Odetta Hartman hier vorlegt, große Kunst, und man darf gespannt sein – in diesem Fall stimmt diese Floskel wirklich – wie sie ihre Musik im Februar live umsetzt.

Örtlicher Veranstalter: Loft Concerts
Singer Songwriter
Konzert
Mi 27. Februar 19:00
Konzert
Angelo De Augustine
Exklusive Deutschland-Show
präsentiert von Live Nation

Ein Gebet für die Liebe: Angelo de Augustine

Genre: Singer Songwriter

Angelo de Augustine besitzt eine lange und komplizierte Beziehung zum Songwriting. Schon seit jüngsten Jahren ist Musik für ihn generell verknüpft mit Trennung und Herzschmerz, und „Tomb“, sein nunmehr drittes Album – und zugleich das erste, das er in einem richtigen Studio aufnahm – rundet all diese Erlebnisse ab, bringt sie nicht nur zu einem Ende, sondern zu einem neuen Anfang. Der Titel (zu Deutsch: „Grab“) sei dabei eine metaphorische Anspielung auf all die unverarbeiteten traurigen Emotionen, die jeder von uns tief in seinem Herzen begräbt. Mit diesem Album, produziert von dem großartigen Klangschmied Thomas Bartlett (Sufjan Stevens, Glen Hansard, Ryhe), gelingt es dem Kalifornier de Augustine auf berührende Weise, seine bislang sehr spartanisch orchestrierten Songs in einen größeren musikalischen Kontext zu stellen. Angelo de Augustine wird die Songs von „Tomb“, das am 18. Januar erscheint, im Rahmen einer exklusiven Berlin-Show am 27. Februar 2019 erstmals live in Deutschland präsentieren.

Ursprünglich war Musik für Angelo de Augustine enorm negativ behaftet. Der Sohn eines Schlagzeugers und einer Sängerin musste nämlich im Alter von fünf Jahren miterleben, wie sein Vater die Familie verließ; hierfür machte er in einem größeren Zusammenhang stets die Musik verantwortlich, beziehungsweise die vielen Tourneen, die sein Vater spielte. Schon deshalb hatte er nicht nur kein Interesse, seinen Eltern beruflich nachzueifern, seine Aversion ging noch weiter: „Bis in meine späten Teenagerjahre konnte ich einfach keine Musik aus Genussgründen hören. Es ging schlicht nicht.“ Stattdessen war sein Plan eine Profikarriere als Fußballer, die anfangs auch sehr erfolgversprechend schien. Kurz bevor er den internationalen Profizirkus betrat, machte ihm eine schwere Verletzung jedoch einen Strich durch seine Rechnung. An eine Fußball-Karriere war danach nicht mehr zu denken.

Stattdessen fand er plötzlich doch Halt in der Musik. Noch während er an seiner Verletzung laborierte, installierte er in seinem Badezimmer ein technisch höchst minimalisiertes Homestudio und begann, eigene Songs aufzunehmen. Schon sein erstes, sehr spartanisch gehaltenes Album „Spirals of Silence“ wies dabei eine hohe kompositorische Qualität auf, gepaart mit einer Stimme, die sich in ihrer emotionalen Brüchigkeit unmittelbar im Gehörgang festsetzt. Mit ähnlich minimalen Mitteln nahm er auch sein zweites Album „Swim Inside the Moon“ auf, mit dem er die Aufmerksamkeit von Sufjan Stevens auf sich zog, der sowohl das Album als auch Angelo de Augustine selber daraufhin für sein eigenes Label Asthmatic Kitty unter Vertrag nahm. Tourneen durch ganz Nordamerika folgten.

Am 20. Dezember 2017 kündigte sodann eine E-Mail in seinem Postfach die Trennung von seiner damaligen Freundin an. In den Gründen für die Trennung fand de Augustine erschreckend viele Parallelen zu jenen, die damals zur Trennung seiner Eltern geführt hatten. Vieles von damals kam hoch, lange übertünchte Emotionen suchten sich freie Bahn, und de Augustine verwandelte all diese ernüchternden Gedanken und Gefühle in neue Songs. Vier Tage später, am Weihnachtsabend, hatte er sämtliche Songs für das neue Album „Tomb“ geschrieben – eine selbsttherapeutische Arbeit von selten kreativer Dichte.

Im Frühjahr flog er sodann nach New York und nahm erstmals in einem richtigen Studio und geführt von Thomas Bartlett diese neuen Songs auf, die nun Mitte Januar als eines der intensivsten Herzschmerz-Alben erscheinen werden, die die Welt je gehört hat. Es ist gleichwohl ein leiser Herzschmerz, die Art universelles Gefühl, die sich im Laufe der Jahre aufstaut und nach einer Erlösung herbeisehnt. Trotzdem ist „Tomb“ kein klassisches Trennungsalbum geworden, es stellt für de Augustine vielmehr einen Neuanfang dar – sowohl emotional als auch in seiner Karriere.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Gothic Americana
Konzert
Fr 1. März 19:00
Konzert
DBUK
Songs Nine Through Sixteen-Tour 2019

Genre: Gothic Americana

The Denver Broncos UK (kurz DBUK) sind Munly Munly, Lord Dwight Pentacost, Rebecca Vera und Slim Cessna von Slim Cessna’s Auto Club. Im Gegensatz zu den tobenden Klängen von SCAC, besinnt sich das Gothic Americana Quartett aus Denver, Colorado auf die ruhigen, intimen und dunklen Momente.

Im November letzten Jahres veröffentlichte DBUK ihr zweites Studioalbum „Songs One Through Sixteen“ auf Glitterhouse Records. Wie der Titel vermuten lässt, besteht das Album aus 16 Songs: „A beautifully haunting brand of stark acoustic-gloom that will inevitably send shivers down the spines of the most seasoned fans“ beschreibt die Band ihre Musik. Sänger Jay Munly arbeitete als Alternative Country Songwriter schon mit Künstlern wie Devotchka, Tarantella und David Eugene Edwards von 16 Horsepower zusammen. Seine Stimme erinnert an die von Peter Murphy oder Nick Cave und ergänzt sich perfekt mit der Falsett Stimme von Rebecca Vera. Die dramatische Stimmung, die dem Album zugrunde liegt, wird von Dwight Pentacost und Slim Cessna an den Saiten- und perkussiven Instrumenten erzeugt. Zusammen erschufen DBUK eines der beschwörendsten Alben, die das Gothic Americana Genre in den letzten Jahren hervorgebracht hat.

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
Superheavy Funky Soul & Boogaloo
Party
Sa 2. März 23:00
Party
Soul Explosion
DJ King Dynamite

Jeden ersten Samstag des Monats im Privatclub!

Genre: Superheavy Funky Soul & Boogaloo

Kickin‘ Ass since 2000!

Soul Explosion wurde im Jahr 2000 von Frank (Dj Soulpusher) in Berlin gegründet. Die Party entwickelte sich schnell zur größten Soul und funky soul Party im Club Pavillon und fand bald 2 Mal monatlich statt. 2005 zog Frank nach Guinea (Africa) und übergab die Party seinem alten Freund Mark. In den nächsten Jahren entwickelte Mark (Dj King Dynamite) die Party weiter und veranstaltete sie in Stuttgart Hamburg und in weiteren unregelmäßigen Abständen in kleineren deutschen Städten. Der Erfolg war vorallem in Stuttgart enorm. In 2010 zog die Party in Berlin um in den größeren Festsaal Kreuzberg und bis zu 1000 Gäste tanzten wie die Verrückten zum rauhen, aber frischen funky soul und Boogaloo Sound der Jahre 1966 – 74. Der Festsaal Kreuzberg erlag 3 Jahre später einem Feuer und die Soul Explosion war gezwungen weiter zu ziehen. Heute findet die Party in wechselnden Locations statt. Ab 1. September 2018 jeden ersten Samstag im Monat im Privatclub.

Dj King Dynamite begann im Jahre 1998 Vinyl Platten zu sammeln und spezialisierte sich schnell auf funky soul, deep funk und boogaloo. Die Idee von Soul Explosion ist die Party so original wie möglich zu machen, eine Reise in die späten 60er und frühen 70er. King Dynamite legt ausschließlich originale Platten, fast ausschließlich 45s (Singles) der Jahre 1966 – 74 auf und JEDER einzelne Song muss 100% sein und natürlich muss jede Scheibe die Tanzfläche unter Feuer setzen.

„Funk“ oder funky Soul entwickelte sich mitte der 60er Jahre aus Jazz, R & B und Soul und wurde nicht nur von den damaligen Scene grössen wie James Brown oder Rufus Thomas gespielt. Vielmehr entwickelte sich in nahezu jeder amerikanischen Großstadt mit einem afroamerikanischem Bevölkerungsanteil eine sehr vitale und virtuose lokale Scene. Wenige wurden überregional bekannt und oft spielten die Bands in den Jazzclubs der Städte oder einfach auf der Strasse. So lässt sich erklären, dass es von vielen Bands nur wenige Aufnahmen bzw. Veröffentlichungen gibt und einige nur 2-3 Singles in Kleinstpressungen veröffentlichen konnten. Boogaloo entstand aus einer Kreuzung des Soul/Funk und traditionell karibischer Musik und wurde von der steigenden Zahl lateinamerikanischer Einwanderer hauptsächlich in New York gespielt.

Natürlich graben wir immer wieder „neue“ und selbstverständlich die besten und seltensten Platten aus und präsentieren sie auf der Soul Explosion dem dankbaren Publikum. Seit 18 Jahren findet die Soul Explosion in Berlin statt und bildet somit ein Clubphänomen abseits aller kurzlebigen Trends! Hier bleibt garantiert kein Tanzbein still und kein Hemdchen trocken !!!

Singer Songwriter | Pop
Konzert
Mo 4. März 19:00
Konzert
KAFKA TAMURA
präsentiert von Noisiv, Soundkartell und Ask Helmut

Month Of May

Genre: Singer Songwriter | Pop

Nachdem es im vergangenen Jahr ruhig war um Kafka Tamura, meldet sich das Duo nun mit neuer Musik zurück. Anknüpfend an ihrem großen Streaming-Erfolg ihres Debüt Albums “Nothing To Everyone” mit über 15 Millionen Streams weltweit hat, kommt nun der erste musikalische Vorgeschmack auf das für Herbst 2019 angekündigte zweite Album des Duos. Mit “Month Of May” definieren sich Emma Dawkins aus Southampton und Gabriel Häuser aus Leipzig neu und bleiben gleichzeitig doch dem typischen Kafka Tamura Sound treu.“Month Of May” kündigt das nächste Kapitel an; immer präsent, die unverkennbar großartige Stimme von Emma Dawkins. Viel ist passiert, seitdem Emma damals im zarten Alter von 15, zusammen mit Bandkollegen Gabriel, Kafka Tamura gegründet hat. Sie tourten mit Milky Chance durch Europa, gefolgt von mehreren Headliner Touren durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Im März 2019 wird das Duo das neue Material bei drei exklusiven Deutschland-Terminen erstmals live präsentieren, ein Appetizer für die im Herbst folgende Club Tour.

Pressestimmen
“… like a female fronted Alt – J (without the bleating sheep vibes) mixed with the minimalist cool of the
xx.” (Noisey)

„… out to impress with their debut ‘Somewhere Else’; a catchy, stripped – down track, boasting the
addictive voice of singer Emma Dawkins” (The Line Of Best Fit)

“…. placing themselves in the league of rising contemporary British pop acts who balance the accepted
with the cutting edge” (Pigeons and Planes)

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Indie-Folk
Konzert
Sa 9. März 19:00
Konzert
Henry Jamison
Gloria Duplex Tour 2019
präsentiert von detektor.fm, Kulturnews, The Pick

Genre: Indie-Folk

Wenn man einen Blick auf seine Familiengeschichte wirft, wird eins schnell klar: HENRY JAMISON wurde geboren, um Songs zu schreiben. Auf der einen Seite ist da sein Vater, ein klassischer Komponist, und auf der anderen Seite seine Mutter, eine Englischlehrerin, die ihn stets inspiriert und ermutigt hat. Doch wenn man einen weiteren Blick auf den Stammbaum der Familie JAMISON wirft, fallen noch weitere Namen auf. Geht man zurück ins 19. Jahrhundert sticht sofort der Autor George Frederick Rood ins Auge, einer der populärsten Songwriter der Bürgerkriegszeit. Noch weiter zurück in der Vergangenheit angelangt, im England des 14. Jahrhunderts um genau zu sein, taucht zudem Dichter John Gower auf, der bekanntlich ein Freund von Chaucer und Richard II. war.

Mit seinem beeindruckenden Debütalbum „The Wilds“ ist JAMISON nun bereit, seinen Platz in einer langen Reihe bemerkenswerter Geschichtenerzähler einzunehmen. Zarte Klänge seiner Akustikgitarre und seines Banjos mit programmierten Percussion-Loops und Synthesizern vereinend, setzt sich der aus Vermont stammende Songwriter in seiner Musik mit den Unstimmigkeiten des modernen Lebens auseinander, während er sich gleichzeitig bemüht, die Konflikte zwischen unserem inneren und äußeren Selbst, der natürlichen Umgebung und der von uns konstruierten Gesellschaft in Einklang zu bringen. Seine glänzende Art mit Worten umzugehen und sein feines Gehör für einprägsame Hooks erinnern gleichsam an den Barock-Pop von Sufjan Stevens und die unerschütterliche emotionale Ehrlichkeit von Frightened Rabbit, doch JAMISONs Umsetzung ist einzigartig – subtil und gleichzeitig umwerfend. Er ist ein Solokünstler, der seine Musik nicht nur komplett selbst schreibt, sondern auch aufnimmt und arrangiert, einschließlich aller umwerfenden Streicharrangements, die auf seinem Album zu hören sind. „The Wilds“ ist somit das reine Spiegelbild der Welt, so wie er sie sieht.

Aufgenommen in den Bergen von Goshen, Vermont, während der Ahornzuckersaison, tritt „The Wilds“ nun in die Fußstapfen von JAMISONs Debüt-EP „The Rains“ aus dem Jahr 2016. Mehr als 20 Millionen Mal wurden die Tracks des Albums auf Spotify gestreamed, nachdem seine einzigartige lyrische Umsetzung Lobeshymnen bei den Kritikern auslöste. NPRs World Café stellte Jamison als einen der erfolgversprechendsten neuen Künstler vor und schwärmte, dass seine „Beschreibungen der Orte so ehrlich klingen und die subtilen Feinheiten der Produktion hervorstechen“ während Vice Noisy schrieb, dass sein „sanftmütiger Folk […] die Nerven beruhigt“ und Consequence of Sound ihn als „visuellen Textdichter“ lobte, der Musik schreibt, die „wie ein Traum klingt, der Gestalt annimmt“. Diese EP ermöglichte Jamison Auftritte mit Big Thief, Lady Lamb und Tall Heights sowie Festivalslots und Shows in ganz Europa.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Techno, House
Party
Sa 9. März 23:00
Party
Beschäftigungstherapie
mit Daniel Jäger & Bud Dancer

Genre: Techno, House

Neues Jahr, neuer Club, neuer Kiez, doch immer noch die alte Leier…

Wir entlassen euch aus der Winterpause und gehen mit der Therapie in die nächste Sitzung!

Erst einmal big Love an all unsere treuen Stammpatienten für den großartigen Support und Treueschwur im vergangenen Jahr.

Nun wollen wir mit euch den nächsten größeren Schritt wagen und haben uns dafür eine ganz besondere Überraschung ausgedacht:

Ihr werdet alle zu Privatpatienten, und wo lässt sich dieser soziale Aufstieg wohl besser feiern als im Privatclub.

Die Therapeuten eures Vertrauens:
Daniel Jaeger (Criminal Bassline | Katermukke | Bordel Des Arts)
Bud Dancer (Club Liberté | HairSweetHair Music)
justUS Berlin (Beschäftigungstherapie)
Chris Plettenberg (Beschäftigungstherapie)

Bei Fragen lesen sie bitte die Eventbeschreibung und fragen ihren Therapeuten oder Straßenapotheker.

Pop
Konzert
So 10. März 18:00
Konzert
Gnash
The Broken Hearts Club-Tour

Der Multiplatin US-Popstar gnash ist vieles: Bissiges Blumenkind, grooviger Gutmensch, singender Songwriter, Producer/Chartstürmer/Clubgründer. Letzteres ist dem Youngster aus L.A. eine wahre Herzensangelegenheit.

Genre: Pop

Mit seinem (the) broken hearts club erschuf und verfolgt gnash ein popkulturelles Release-Konzept, das gebrochenen Herzen Trost durch warmherzige Songs vermitteln soll – aber nicht nur ihnen. So führt die namensgebende Single die ‘ClubLosung‘ „Where The Lonely, Makes The Lonely, Feel Less Lonley” in gerappter Form auf und erklärt, was Vereinsamte jeder Art von gnash auf Tracks und Touren erwarten dürfen: Geborgenheit durch Gemeinsamkeit und supergute Popsongs!

„If we feel together, we’ll feel better.”

So lautet gnash‘s Social Media- und Konzert-Mantra – und spätestens jetzt muss dieser Text eines klar machen: gnash ist kein weiterer, zartbesaiteter Akustikgitarrist mit Stich ins Depressive oder Esoterische. Dafür sind seine Lyrics zu clever, sein Rap zu fordernd und seine neuen Bilder zur alten Einsamkeit zu überraschend. Verteilt auf etliche EPs und verortet zwischen Alternative-Indie und Harmony-Pop, traf gnash in den 2016/17/18ner Jahren damit genau in den Nerv einer natürlich wachsenden Zielgruppe – denn Herzen brechen immer und überall.

Deshalb macht der broken hearts club des begnadeten Musikers einfach nur Sinn und Spaß – und die Ankündigung, dass er damit und seinem Debüt-Album auf Tour kommt, besonders große Freude! Denn gnash’s Megahit „i hate u, i love u“ und sein Mitwirken bei MAX‘ „Lights Down Low” oder Goody Grace‘s „Two Shots“, machte unsere Popwelt tatsächlich um einige Stücke schöner. Wie schön die live sein können, erfährt man am besten in der ersten Reihe auf seinen Club-Shows in Deutschland.

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
Indie | Folk | Singer Songwriter
Konzert
Mi 13. März 19:00
Konzert
RUE ROYALE
präsentiert von GHVC, Bedroomdisco, Detektor fm und Ask Helmut

Genre: Indie | Folk | Singer Songwriter

„Unser Leben wurde seltsam und schwierig in den letzten Jahren – sowohl persönlich als auch in der Welt um uns herum.“ Mit etwas mehr als einem Jahrzehnt ihres musikalischen Lebens als Rue Royale veröffentlichen Brookln und Ruth Dekker mit „In Parallel“ ihr nunmehr viertes Album. Ein Album mit mutigen, eindringlichen und deutlich rhythmischeren Songs, die alle in einer ebenso schönen wie unruhigen Zeit entstanden sind.

„In Parallel“ wächst durch ständiges Hinterfragen und Verfeinern. Und mit Hilfe von Sean (Bon Iver, S. Carey). Durch seinen rhythmischem Einfallsreichtum, der nun als neue Textur in der Musik von Rue Royale zu hören ist, vor allem aber wegen des deutlich gereiften Songwritings ist „In Parallel“ das beachtlichste Album der Band.

Neben der Mitarbeit von Sean Carey wurde „In Parallel“ von Brookln und Brian Joseph (Bon Iver, Sufjan Stevens) aufgenommen und von Zach Hanson (The Tallest Man On Earth, The Staves, Low) gemischt und gemastert. „Es war toll, mit Sean zu arbeiten“, sagt Brookln. „Obwohl die Stücke an sich schon breiter angelegt waren als unsere vorherigen Songs, hat er uns wirklich geholfen, an diesen neuen Punkt zu kommen. Er steuerte viele kühne rhythmische Ideen bei, dazu ein paar melodische Schätze auf Klavier und Keyboards. Auf ein paar Liedern singt er sogar.“ Finanziert wird das Album dann durch eine Online-Crowdfunding-Kampagne – Beweis für die starke Bindung zu den Fans, die Brookln und Ruth über viele Jahre hinweg pflegen.

Das in Nottingham ansässige anglo-amerikanische Duo ist unermüdlich unterwegs und spielt über 1.000 Konzerte in 16 Ländern. 2014 nimmt sich das Paar jedoch erstmals eine Auszeit. Nach sieben Jahren praktisch ununterbrochenem Leben auf der Straße brauchen sie eine Pause, um durchzuatmen. Stattdessen bekommen sie ein Kind. Und das oft bemühte Klischee von Freud und Leid, die ein aufwachsendes Kind mit sich bringt, wird in ihrem Zuhause Wirklichkeit. Während die beiden sich außerdem mit Trump und Brexit den politischen Umwälzungen in ihren zwei Heimatländern stellen.

Ruth und Brookln, die sowieso schon von unterschiedlichen Kontinenten stammen, bemerken über die Jahre beachtliche Unterschiede in ihrer beider Wahrnehmung und Erfahrung, während sie Schulter an Schulter ihr gemeinsames Leben und ihre gemeinsame Band führen. Die parallele Existenz und parallele Sichtweise verstärken sich indes in den Monaten und Jahren nach der Geburt ihres Kindes; während eine glückselig schwebt, taumelt der andere gefährlich herum.

„Wir kamen vom Touren nach Hause und stellten fest, dass wir uns von der ‚realen Welt‘ aus Freund_innen und Familie abgeschottet hatten“, reflektiert Ruth. „Unsere wunderschöne Tochter kam auf die Welt und riss uns nur noch weiter vom Lenkrad weg, während wir versuchten, die Herausforderungen in Einklang zu bringen, unabhängige Künstler_innen zu sein und eine Familie mit neuen Aufgaben zu haben.“

Wieder raus zu gehen ist für die Dekkers selbstverständlich – nun eben mit Kinderbetreuung für unterwegs. Ihre künstlerische Reise beginnt 2006 in Chicago, das zu der Zeit ihre gemeinsam Heimatstadt ist. Sie veröffentlichen 2008 ihr erstes selbstbetiteltes Album und ziehen nach Großbritannien. Zwei weitere Alben folgen – 2012 „Guide To An Escape“ und 2014 „Remedies Ahead“ – während das Paar seine eigene Heimindustrie startet, Tausende CDs in selbst genähten Hüllen verschickt und sich jede Menge anderes originelles Merchandise ausdenkt. Sie werden auf BBC 6 Music gespielt, sind auf Soundtracks wie dem von „Grey’s Anatomy“ vertreten, und eines ihrer Stücke findet sich als Sample in J Cole’s „Miss America“, wieder – der ersten Single von dessen Billboard No.1 Album „Born Sinner“.

„Wir sind uns bewusst, dass es vielleicht etwas länger gedauert hat, um wieder in Gang zu kommen. Länger als wir, und alle anderen, die unsere Band verfolgen, erwartet haben“, sagt Ruth. „Wir nehmen jetzt unsere unterschiedlichen Wahrnehmungen an. Und gleichen die Ungleichgewichte aus. Wir bewegen uns mit Zuversicht und einer Art Weitwinkelblick, der sich aus unseren Parallelwirklichkeiten zusammensetzt und diese Themen und Gefühle erforscht – wie auf ‚In Parallel‘.“

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH