Skalitzer Straße 85-86, Berlin Kreuzberg
Indie / Folk / Alternative Country
Konzert
Mi 7. Dezember 19:00
Konzert
Hiss Golden Messenger

Genre: Indie / Folk / Alternative Country

Die Songs auf ihrem kommenden Album „Heart Like a Levee“ (Veröffentlichung 07.10.16 / Merge Records) befassen sich mit dem Verlassen und Zurückkehren, dem Glauben und Vertrauen, mit Schuldgefühlen, Ehrlichkeit und dem Leben auf Tour. M.C. Taylor schrieb diese Tracks während einer Zeit voller Veränderung und Selbstzweifel in seinem Leben und sagt, dass der Prozess des Albumschreibens sehr hart, aber auch aufmunternd und erfreulich war. Er verbrachte viel Zeit mit den Textzeilen, Akkorden und mit sich selbst. Hiss Golden Messenger hat in den letzten Jahren bereits eine Handvoll beeindruckender Americana-Alben veröffentlicht, aber „Heart Like a Levee“ ist noch einmal eine Steigerung: Ein Werk voller großartiger Songs und seelenvoller musikalischen Darbietungen.

Zudem erhält man in der Deluxe Edition mit „Vestapol“ ein Bonusalbum mit acht bisher unveröffentlichten Songs, die M.C. Taylor in verschiedenen Motels auf Tournee und bei sich zu Hause in Durham, North Carolina aufnahm.

Nachdem letzte Woche das neue Album der Band angekündigt wurde, geben sie nun die Termine ihrer Welttournee bekannt. Auf dem Weg von Amerika über Kanada nach Europa machen Sie auch halt für ein Konzert in Berlin.

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
HipHop, Oldschool, Goodvibes
Record Release Konzert
Do 8. Dezember 19:00
Record Release Konzert
smith&smart
support: 4xsample

record release konzert "das haus"

Genre: HipHop, Oldschool, Goodvibes

smith&smart, eine band aus berlin, bestehend aus maxwell smart und dj robert smith, ist ein abartiger hip hop aus dem familiären untergrund. live meistens eine gemütliche gymnastikparty, auf schallplatte auch mal dadaistisch, kritisch und bekloppt. hier trifft tighte turntabletechnik auf theatralische tanzbarkeit. nach „radio hört hört (2004), „eine frage der perspektive (2006) , „das portrait der sacri monstri (2007), „disko massaker (2008), „beides“ (2009), „blutsbrüder (2011)„anderdogs“ (2012/2013) „versuch&irrtum“ (2014) ist „das haus“ nun die achte veröffentlichung auf ihren eigenen label „smith&smart records“. in 15Jahren bandgeschichte haben die beiden beatmäuse schon so manchen hype, star oder aufsteiger kommen und wieder fallen sehen. sie selbst bevorzugen da mehr die operation bergschnecke: sie sind zwar nicht die schnellsten, dafür haben sie aber einen ausgeprägten, langen atem. musik machen ist schließlich kein sprint, sondern ein dauerlauf. deswegen dauert ihr lauf auch weiter an und hält ihre freude zur musik, die im wesentlichen hip hop, aber im allgemeinen auch mal ganz frei davon ist.

support: 4xsample (beatbox europameister)
after – dj: dj stinoe (truebeatzcrew, berlin)

Örtlicher Veranstalter: smith&smart
Indie
Konzert & Party
Fr 9. Dezember 20:00
Konzert & Party
MONDO FUMATORE
THE YEAH, THE YEAH AND THE YEAH (featuring FIL + Dj Jens Friebe)

Genre: Indie

Die Nullerjahre – erinnern Sie sich? Lange her. Da muss es irgendwann passiert sein.

Und zwar vor oder nach einem Konzert, das die Band Mondo Fumatore im Kulturbahnhof der Stadt Kassel gab. Im Backstagebereich, wo sich die tapferen Mondos eigentlich nur schnell Wasser, Zigaretten und ein paar Radieschen holen wollten, saßen die Musiker einer Jazzcombo, die nach oder vor ihnen auftreten sollte (man kennt das: Es war eine dieser endlosen Museumsnächte). Als unsere Helden dazustießen, unterhielten sich die kunstliebenden Jazzer gerade über ihre Lieblingstonarten, ihre favorisierten Akkorde. Wurden sich nicht einig, ob mixolydisches Moll oder diatonisches Dur schöner seien. Und fragten die rechtschaffen perplexen Mondo Fumatore, wie sie das Ganze denn so sähen.

Gwendolin schaute Mondomarc an. Mondomarc schaute zurück zu Gwendolin. In dem langen Moment ergriff Soundmixer Martin Kropp, der hinter ihnen stand, das Wort. „Wir“, sagte Martin gleichsam zu den sitzenden Muckern wie zum nicht anwesenden Rest der Welt, „wir arbeiten eher mit Lautstärke!“

Lautstärke. Die Ingwerwurzel des Rock’n’Roll. Das Gift gegen jede Form von Uneigentlichkeit und Verlegenheit, der springende Punkt der Gegenwartsumarmung. Die ganz spezielle Art von Lärm, die nicht in Dezibel zu messen ist, sondern in Haltung. Genau die gleißende Qualität, die Mondo Fumatore von Anfang an deutlich abgesetzt hat von dem, was in der Regel mit dem unvermeidlichen, leicht diminuitiven Begriff Indiepop gemeint ist. Das alles war bei den Mondos nämlich niemals Teil des Plans: das Puschlige, das stumme Starren, das Warten auf die vom Rhabarberhimmel stürzende poetische Gerechtigkeit. Genau so wenig allerdings: das Alles-Niederrammende, übersprungshandelnd Narzisstische des Corporate Rock, das nichts, aber auch gar nichts mit dem Empowerment zu tun, das die richtige Attitude mit sich bringt. Man muss das nochmal deutlich sagen, denn sogar diverse Punks haben es nicht kapiert.

Sich irgendwo zu positionieren in der fiependen, schabenden, bollernden und raschelnden Welt des Musik-Underground: Das war für Mondo Fumatore, die 1996 am (zu diesem Zeitpunkt äußerst popneuralgischen) Punkt Berlin zu existieren begannen, oft gar nicht so leicht. Kompromisse gab es deshalb keine. Die Mondos waren, sind und bleiben im Glühkern ihres Seins eine Garagenband – in einer voll vernetzten, optimal technisierten und belüfteten Garage allerdings. Die direkt hinter einer kleinen Durchgangstür einen riesigen Bücher-, Comic-, Platten- und Süßigkeitenkiosk hat. Kein utopisches Versprechen. Ein Paradies für die Jetztzeit.

Und wer mitgerechnet hat, der hat es längst gemerkt: Ja, es ist 2016, und Mondo Fumatore feiern ihr 20-jähriges Bandjubiläum. Gwendolin (Bass, Gesang), Mondomarc (Gitarre, Gesang) und Endai Hüdl (Schlagzeug, nicht von Anfang an dabei, aber seit langer Zeit immer wieder und jetzt so richtig) schauen mit schnellem Schulterblick zurück auf vier Alben, zahllose Tourneen, unter anderem mit Dinosaur Jr. und Die Sterne, auf Shows mit Placebo und der Jon Spencer Blues Explosion. Auf euphorische Zeiten im zweiten Band-Heimatland Spanien, auf geniale Mitmusiker, die kamen und gingen, auf mindestens vier verschiedene Proberäume und natürlich auch auf Jahre, in denen der Rest des Lebens und die Realität des Musikbusiness so wellengroß auf sie einschwappten, dass es weniger telepathisch verschworene Gruppen wohl direkt in die Auflösung getrieben hätte. Wieviele andere Bands aus dem großen Berliner Popaufbruch der 90er-Jahre gibt es eigentlich noch? Ja, eben.

Mondo Fumatore sind noch da. Sie schauen nach vorn und gehen hiermit in ihre zweiten 20 Jahre. Und um den Anlass gebührend zu begehen, haben sie ein neues Album für uns. Es heißt: „The Yeah, the Yeah and the Yeah“.

Acht Jahre sind seit der letzten Platte „The Hand“ vergangen – im Prinzip völlig normal, wenn man noch andere Dinge zu erledigen hat außer der Musik. Zugleich aber eine so lange Zeit, dass für Mondo Fumatore hier eine Art Neustart-Effekt eintritt: So, wie die allerersten Platten vieler geliebter Bands genau deshalb so stark sind, weil sich in ihnen die gesammelten Erfahrungen und Ideen ganzer Existenzphasen kristallisieren, verteilen sich auch die Evolutionsgeschichten der elf neuen Mondo-Songs relativ gleichmäßig auf die letzten acht Jahre. Dass sich die Lebensumstände der Bandmitglieder direkt in die Musik einschreiben, die sie machen – bei Corporate-Superstars gibt es das selten. Hier schon. Und so ist „The Yeah, the Yeah and the Yeah“ gewissermaßen das zweite Debütalbum von Mondo Fumatore.

Wieviel soll man verraten? Es gibt verteufelte Riffs („White Devil“) und Soulboden-Twist („8-Bit Love“), schneeweißen Shoegaze-Beat („Appletree“) und Pebbles-R’n’B („Save the Witch“), großen Bäng, melancholischen Aufruhr, sogar: den Blues. Im Duett sind Marc und Gwendolin gelegentlich John & Yoko, Gainsbourg & Bardot, Britta Phillips & Dean Wareham und, vor allem, im traumhaften „Under My Silver Pine“: Bobbie Gillespie & Kate Moss, denn die haben ja auch mal zusammen gesungen. Ganz zum Schluss, in „The List“ (dessen Text komplett aus imaginären Songtiteln besteht), liest der große spanische Musikkritiker und Lou-Reed-Experte Ignacio Julià die schönsten Stellen aus dem Berliner U-Bahn-Plan vor. Danach kann erst mal lange, lange nichts kommen.

Aber vor allem, und das muss man an dieser Stelle noch ein letztes Mal betonen: Was Mondo Fumatore auf „The Yeah, the Yeah and the Yeah“ auch tun – es ist stets maximal ausgesteuert. Es ist nie optional, sondern immer uneigentlich, ein Statement. Es ist extrovertiert stolz auf seine popkulturelle Herkunft. Es behauptet sich mit allerhöchster Euphorie selbst.
Mit anderen Worten: Es ist lautstark – und dass das Wort „stark“ da drinsteckt, ist noch weniger Zufall als die blaue Lackierung von Gwendolins Fender-Gitarre. Mondomarc sagt übrigens seit Jahren, er würde zusammen mit Gwendolin und Endai gern mal eine Flamenco-Platte machen. Könnte passieren. Es wird das no-bullshit-mäßigste spanische Folklorealbum aller Zeiten sein.
(Joachim Hentschel)

Aftershowparty mit FIL & JENS FRIEBE

Örtlicher Veranstalter: amSTARt
Folk / Pop
Record Release Show
Sa 10. Dezember 19:30
Record Release Show
Janin Johannsen
Special Guest: Maike Rosa Vogel
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

Genre: Folk / Pop

Bei Janin Johannsen schmeckt Vergebung nach Strawberry Cheesecake, Sehnsucht dampft aus dem Spaghettitopf und Hoffnung wird per Flaschenpost verschickt. Die Berliner Folkmusikerin erschafft mit ihren Songs verzauberte Gefühlslandschaften und vertont magische Momente. Die klingen mal flüsternd-zerbrechlich, mal kraftvoll-wütend, sie sind mal leise, mal laut, mal traurig, mal tanzbar. Immer sind sie intim und immer authentisch. Denn bei Janins Musik wird schnell deutlich, welche Dringlichkeit hinter ihr steckt. Nachdem Janin zehn Jahre solistisch unterwegs war, hat sie nun für ihr Album „Drift Bottle“ (2016) eine vielseitige Band um sich versammelt. Dass sie mit Peter Wanitschek (Schlagzeug, Produktion) eine langjährige Freundschaft verbindet, ist dem berührenden Ergebnis anzuhören. So bleibt Janin auch auf diesem Album ihrem warmen, melancholischen Folk-Sound stets treu und profitiert doch hörbar davon, wie Multiinstrumentalist Botond Ikvai-Szabó (Gitarren, Vocals, Pedal Steel, Harmonium, Banjo,) seine reizvollen Countryelemente in die Pop-Klänge mischt.

Es ist das raue, schwermütige Timbre von Janins Stimme, es sind die kleinen ungezwungenen Melodien und die klugen, immer wieder überraschenden Instrumentierungen, die Janin Johannsens Musik so besonders und so ehrlich machen. Wenn die Welt mal wieder keine Ruhe geben will, kann man in ihren Songs versinken. Man versinkt in ihnen und die Welt wird ein kleines bisschen besser.

Indie / Electro-Pop / Indietronica / Eclectic Pop
Party
Sa 10. Dezember 23:00
Party
KISS ALL HIPSTERS
100% INDIE & ECLECTIC POP APPROVED!

Genre: Indie / Electro-Pop / Indietronica / Eclectic Pop

Kiss All Hipsters is the brainchild of German booker Kristian Wolff and Dutch dj/music-journalist Arnold Scheepmaker who hosts about ten different cutting edge nights a month in different European cities (Berlin, Amsterdam, Utrecht etc.) focussing on genres like indie, electro-pop, indietronica & eclectic pop. Basically the KAH enfant terible is constantly on the run searching for cool new tunes, bringing rowdy & hyper-eclectic yet critically acclaimed nightlife mayhem, collaborating with a diverse bunch of in the know dj’s, bands, designers and photographers and adding new venues to his already full to the brim roster. Kiss All Hipsters is all about a good no-nonsense attitude when it comes to beautiful, yet ultimately empty hipster-types and has a contradictory love-hate relationship with all things fashionista. Kiss All Hipsters has been going internationally for six years, but Scheepmaker’s longest residency, a weekly night at Amsterdam’s well known venue Paradiso, has been attracting a steady 1.000 visitors for over a decade now.

During those years the KAH head honcho has played at numerous venues and festivals, while writing for magazines, newspapers and blogs like Vice and Dutch musicmag LiveXS. The line ‘you only live once, huh?’ is heard quite often when asking Arnold about his life in the fast lane at neckbreak speed.
With Kiss All Hipsters, in the Netherlands always with co-host dj Raven, he aims at the informed crowds of big metropolises who have a bigger than general interest in new releases by a wide range of indie & electro bands with cheeky side-steps to the past, short-lived hype-genres and upcoming genres. Go! Go! Go!

Some stuff we play:

Black Keys Daft Punk Foals Crystal Fighters Django Django Miike Snow Azealia Banks San Cisco Icona Pop La Roux Of Monsters and Men Lykke Li Two Door Cinema Club Disclosure Arcade Fire Foster the People Phoenix The Strokes Kakkmaddafakka Miles Kane Nelson Can Metronomy MGMT M83 Justice Baauer Hot Chip Wankelmut The Vaccines Boys Noize The View Reptile Youth The XX Florence & The Machine M.I.A. The Naked & Famous The Kooks Whitest Boy Alive Good Shoes Crystal Castles The Drums Mumford & Sons Netsky Yeah Yeah Yeahs Doctor P Kings of Leon Darwin Deez Arctic Monkeys The Bloody Beetroots LCD Soundsystem Bloc Party We Have Band The Knife The Soft Pack The Rifles Fake Blood Jamie T Vampire Weekend Major Lazer the Virgins the Gossip The Cure Santigold Chromeo Tiga Mando Diao Urban Cone Empire of the Sun Bombay Bicycle Club Blondie Editors Late of the Pier The Ting Tings Yelle Klaxons Interpol Ramones CSS Simian Mobile Disco Babyshambles Amanda Blank Franz Ferdinand Maximo Park The Sounds The Wombats Friendly Fires

Line Up:
Arnold Sheepmaker

Pop
Konzert
So 11. Dezember 19:00
Konzert
Maxine Kazis
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

Genre: Pop

Mein Name ist Maxine. Zwischenstationen: Basel, Hamburg, Mykonos und nun mit dem Drang nach Freiheit in Berlin Kreuzberg angekommen. Ich habe Angst vorm Scheitern, oft auch vor mir selbst. Ich glaube an die Liebe. An Instinkt, offene Arme, Respekt und Gleichheit. Ich schreibe Musik und tanze um mein Leben.

Die Welt hängt schief – man muss laut sein! Mein Traum? Ich wollte Gold. Es gab Dreck, Angepasste, Selbstqual, Verrat. Manchmal ist es aber der Dreck, der glänzt…

Ich werde so viele festhalten und lieben, wie ich kann. So geht man nicht verloren.

Folk
Konzert
Mo 12. Dezember 19:00
Konzert
Marissa Nadler
Support: Mary Lattimore

Genre: Folk

Bereits seit über zwölf Jahren begeistert die US-Amerikanerin Marissa Nadler mit ihrer bezaubernd-geisterhaften Stimme und ihrem geheimnisvollen düsteren Folk, der auf dem neuen Album „Strangers“ (Label: Sacred Bones / Bella Union / PIAS) eine weitere Entwicklungsstufe genommen hat. Textlich begibt sich Nadler auf eine Reise ins Surreale, in apokalyptische Traumlandschaften und zeigt einmal mehr die Stärken ihrer feinen Stimme auf. Wie schon beim letzten Album “July” unterstützte Randall Dunn (Sunn O))), Earth, Black Mountain) sie bei den Aufnahmen zum neuen Werk. Es passt also, dass Marissa aktuell auch mit Black Mountain durch die Staaten tourt. “Strangers” ist das siebte Album der in Boston beheimateten Musikerin und der perfekte Soundtrack, um sich mit seinen eigenen Dämonen auseinanderzusetzen! Live kommt sie mit ihrer Band im Dezember 2016 für zwei Shows nach Deutschland.

Örtlicher Veranstalter: Puschen
Rock / Pop
Konzert
Di 13. Dezember 19:00
Konzert
The Low Flying Ducks
Support: Teresa Bergman

Genre: Rock / Pop

Junge Bands, die nach oben wollen, gibt es so viele wie Schiffe im Hamburger Hafen und Brücken in Berlin. Eine Gruppe tief fliegender Enten, die im Formationsflug über den Mississippi zu den Great Lakes, über die Elbe bis zur Spree und direkt in deine Gehörgänge zieht – die gibt es nur einmal: THE LOW FLYING DUCKS.

Indie-Blues aus Hamburg und Berlin

In Hamburg-Wilhelmsburg haben sich die fünf Über-Flieger 2013 formiert. Und aus feinfühligem Folk, bissigem Blues und lässigem Pop zu einem eigenen beseelten Sound gefunden, den es so in Deutschland noch nicht gibt. Mit Rhodes und Orgel, Akkordeon und Gitarren, Trompete und Waldhorn, Bass und Drums sind ihre Klangfarben so bunt und vielfältig wie der Indian Summer in Kanadas weiten Wäldern. Dazu erzählen sie Geschichten über die absurde Schönheit des Lebens – zwischen Himmel und Erde, zwischen Glanz und Rost.
Konzerte von THE LOW FLYING DUCKS leben von der Spannung zwischen treibendem Beat, mehrstimmigen Gesang und eingängigen Melodien. Einerseits. Und andererseits von der großen Lust auf Improvisation und Spontaneität, mit der sie das Publikum, manchmal aber auch sich selbst überraschen und anstecken.

Indie - Rock
Konzert
Mi 14. Dezember 19:00
Konzert
Courteeners
präsentiert von Kulturnews / MusikBlog / tape.tv / The Pick

Courteeners mit neuem Album zurück in Deutschland

Genre: Indie - Rock

Sie haben ihren ganz eigenen mitreißenden Sound erschaffen. Nach unzähligen Tourneen, Festivals wie dem Glastonbury und Shows vor zum Teil mehr als 30.000 Menschen, kehrt die Band aus Manchester für vier Shows nach Deutschland zurück. Mitbringen werden sie ihr fünftes Studioalbum „Mapping The Rendezvous“, das ab dem 28.10.2016 überall erhältlich ist.

Ihr feines Gespür für große Melodien und wohl formulierte Texte ließen schon Morrissey zu ihrem vielleicht berühmtesten Fan werden: Courteeners seien seine allerliebste Band seit The Smiths. Kein Wunder also, dass im letzten Jahr innerhalb von nur einer Stunde ganze 25.000 Tickets für den Heaton Park in Manchester vergriffen waren.

Ehrlich, dynamisch, erstaunlich lyrisch und empathisch. Im Dezember kommt die Band auch endlich wieder nach Deutschland.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Singer / Songwriter / Acoustic Rock / Pop
Konzert
Do 15. Dezember 19:00
Konzert
Mick Flannery

Genre: Singer / Songwriter / Acoustic Rock / Pop

Innerhalb kürzester Zeit ist es Mick Flannery mit seiner ehrlichen und direkten Musik gelungen, zu einem der am meisten beachteten Musiker Irlands aufzusteigen. Er genießt dort Starstatus und führt die Riege der jungen irischen Songwriter rund um Glen Hansard und Vincent McMorrow an. In Irland mehrfach mit Platin ausgezeichnet, ist es ihm auch bei uns gelungen, mit seinen letzten beiden Veröffentlichungen „Red to Blue“ (2012, EMI) und „By the Rule“ (2014, Universal) sich fest in der deutschen Musiklandschaft zu etablieren.

Von seinem kommenden Album „I Own You“, welches sich gerade in der Entstehung befindet und am 14. Oktober 2016 über Universal Music erscheinen wird, erwarten wir hierzulande Mick Flannerys nächsten Karriereschritt. Zahlreiche ausverkaufte Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz und gefeierte Auftritte beim Orange Blossom Special, Bardentreffen Nürnberg, Kulturufer Friedrichshafen, Im Fluss Basel und Blue Bird Festival Wien zeigen, dass das keine sonderlich gewagte Prognose ist.

Perfekt ergänzt hat er sich letztes Jahr auch auf einer Vielzahl von gemeinsamen Auftritten mit Sophie Hunger in Deutschland und der Schweiz, welche er im Gegenzug zu seiner ausverkauften Show im Olympia Theatre in Dublin eingeladen hat.

Ohne Frage wird es Mick Flannery mit seiner unglaublichen Bühnenpräsenz auch bei der Tour zum kommenden Album wieder gelingen, das Publikum in den Bann zu ziehen!

„Sein drittes Album ‘Red To Blue’ stand wochenlang an der Spitze der irischen Charts, die letzte Tour absolvierte er vor ausverkauften Häusern von Dublin bis Galway. Kein Wunder: seine Songs verbreiten herbe Melancholie, ohne in folkloristisches Gedudel abzudriften.”
ROLLING STONE

Örtlicher Veranstalter: Prime Tours & Promotion
Akustik-Punk
Konzert
Fr 16. Dezember 19:00
Konzert
Liedfett
Laufenlassen! Tour 2016
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

Laufenlassen! Tour 2016

Genre: Akustik-Punk

Das hanseatische Akustik-Punk-Trio Liedfett, aka Sprinder, Lucas und Philipp, entert die Autobahn und stürmt erneut die Clubs! Im Gepäck ihre neueste Formel zu melodiösen Weltverbesserung: „LAUFENLASSEN“! Zwei Jahre nach „KLARKOMM“ kreieren die Schirmherren des Liedermaching-Untergrund den aktuellsten Schlachtruf zur juvenilen Selbstfindung auf Tanzebene. Laufenlassen, Leute, einfach laufenlassen! Den Flow, die Freundschaft und die Freude! Verzeihen Sie die Alliteration an dieser Stelle.

In ihrer veredelten Mischung aus Punk, HipHop und Liedermaching besingen sie die bunten Eruptionen aus dem grauen Asphalt des Lebens. Sex? Rausch? Der Staat? Es gibt kein Unkraut, alles gedeiht in wildesten Farben. Mit der Hilfe von Liedfett. Wie gesagt: Laufenlassen! Laufenlassen steht für einen Mittelfinger mit Lächeln. Liedfett steht für eine liebevolle Umarmung samt sanfter Kopfnuss. Verzeihen Sie auch diese Alliterationen!

Zwischen raubeinigen Riffs mit Klöterpunkcharme und hymnischen Balladen mit Wunderkerzeneffekt, funkelt der Schalk der lyrischen Renegaten, und die Noten ihrer Songs tragen ein Lächeln in die Welt. Der Gangsterrapper küsst den Hippie zärtlich, der Kuttenträger klatscht mit dem Kulturfan gemeinsam zum Takt, der Broker heilt endlich die Brokenen. Mit leuchtenden Augen mehrt sich die Hörerschaft, von der Fusion bis zum Metal-Festival bewegt man die Arme zur liedfettschen Weltanschauung. Denn die klingt so schön wie nie. Davon kann man sich am besten selbst überzeugen: Natürlich auf ihrer kommenden Tour! Oder auf CD! Denn die erscheint am 04.03.2016. Übrigens ein Highlight auf dem Tonträgermarkt. Ein funkelnder Rubin. Eine musikalische Bombe. Wie auch immer: Erst anhören, dann laufenlassen! Es wird eingeschenkt und ausgeteilt. Auf eine wahnwitzige Tanznacht! Prost. (Totte Kühn, Monsters of Liedermaching)

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Hits / Hits / Hits
Party
Fr 16. Dezember 23:00
Party
Escalators
cheap & cheerful

Der allerletzte Abriss!

Genre: Hits / Hits / Hits

Ist das das Comeback des Jahres?! Im Oktober haben wir zum letzten Mal Escalators – Cheap & Cheerful gefeiert. Jetzt sind wir zurück für den allerletzten Abriss im Dezember 2016. Das ESCALATORS DJ Team schmeisst euch wieder die Hits um die Ohren.

Noch ein letztes Mal cheap & cheerful. Noch ein letztes Mal die Rolltreppe nach oben nehmen. Noch ein letztes Mal eskalieren.

Rap
Konzert & Party
Sa 17. Dezember 20:00
Konzert & Party
Kobito
Support: Haszcara | Aftershow: Lenki Balboa / Kai Kani
Ausverkauft
sold out
präsentiert von Intro / Noisey / Backspin

Für einen Moment Perfekt - Tour 2016 + Aftershow Party

Genre: Rap

Kobito (Kürzel: Kombination aus Bild und Ton) ist seit seinem Debütalbum „Kobito Ergo Sum“ (2005) unermüdlich aktiv. Der TickTickBoom-Künstler, der zunächst mit der Crew Schlagzeiln unterwegs war, landete zusammen mit Sookee als Deine Elstern mit „Augen Zu“ 2010 einen Überraschungshit. Seine Soloalben „Zu Eklektisch“ (2011) und „Blaupausen“ (2014) rotieren auf den Plattentellern noch immer und werden geliebt. Mit dem bissigen Polittrack „The Walking Deutsch (feat. Spezial-K)“ lieferte er im Herbst 2015 – auf dem Höhepunkt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung um Immigration und passend zum ersten Geburtstag der PeGiDa-Bewegung – einen viralen Erfolg.

In über zehn Jahren hat Kobito also einiges an Erfahrung mitnehmen können und hat seinen prägnanten Stil immer mehr verdichtet. Kobitos Raps haben ohne aufgesetzte Reimakrobatik einen angenehm natürlichen Flow, jede Zeile wirkt direkt und unaufdringlich. Doch was ist es, was ihn so besonders macht? Es sind diese Momente, wo man gleichzeitig über die Wahrheit hinter den Texten weinen und wegen der Wortwahl darüber lachen möchte. Gnadenlos kritische Bestandsaufnahmen der politischen Missverhältnisse und ein Gespür für den großen Pop-Moment gehen Hand in Hand und verstehen sich hervorragend. Es ist die perfekte Verschmelzung von solidem Rap und detailverliebtem Songwriting.

Sein neuestes Album „Für Einen Moment Perfekt“ wurde von Riffsn (Grossstadtgeflüster) und Kobitos langjährigen Wegbegleiter MisterMo im Team produziert – und das hört man. Alles ist wie aus einem Guss, alles atmet den gleichen musikalischen Vibe. Elemente aus Oldschool Boom-Bap treffen auf Soul-Flavours und moderne Sounds. Dabei kreieren sie poppige Hooks und rollende Beats, als wäre es nichts. Zwölf Songs und drei Skits zeigen, was Kobito im Jahr 2016 ausmacht: Die Singles „Warten Auf Die Sonne“ mit Szenegröße Amewu und „About Blank“ sind Songs mit großen Breitwand- Refrains, die den Kopf nicht mehr verlassen wollen. Uptempo-Feger wie „Fluch der Akribik“ oder „Schlechter Scherz“ mit dem Schlagzeiln-Kollegen Refpolk passen genau so gut ins Bild wie die atmosphärischen Tracks „100.000 Kilometer“ oder der poetisch- jazzige Song „Die Nacht“.

„Für einen Moment perfekt“ erscheint am 16. September. Manchmal schlägt Kobito dabei ernste Töne an, verursacht einen Stich im Herzen oder ein Grummeln im Magen. Und manchmal möchte man ihm nur ein High Five geben für seinen exquisiten Humor und mit ihm die nächste Buddel Pfeffi exen. Dieses Album ist auf jeden Fall weitaus länger als nur einen Moment perfekt!

Die Aftershow Party im Anschluss an das Konzert wird einige Überraschungen an illustren Gästen an den Plattentellern für Euch bereithalten!
Man darf gespannt sein.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Rock / Punk / Indie
Double Release Concert
So 18. Dezember 19:00
Double Release Concert
BOX OF CHOCOLATES & ABC no D

BOX OF CHOCOLATES

Genre: Rock / Punk / Indie

BOX OF CHOCOLATES is a fresh cross-genre band from Berlin with complex songs as colorful as chocolates in a box. The four experienced musicians Eff (voc), Loupoe (g), Pet (b and Lars (d) draw influences from diverse sources as Blues Rock, Seattle grunge, and 90’s trip hop. The connecting link is lead singer Eff’s soprano voice that can sound both clear and strong as well as gentle and intimate running parallels to Kate Bush and Heather Nova.

At Privatclub, the band will present their debut record LIMINAL. The twelve songs describe transitional moments in life, when things cannot stay the way they were. Every song tells a different a story of such a turning point. «Liminal is an in-between state» says Eff. «You’re on the threshold. This is what the album is about and we’re thrilled to take you on this journey with us.»

Being on stage makes all band members childishly happy, and BOX OF CHOCOLATES is known for sharing all the fun with their audience. Expect a dizzying mix of rock, blues, pop, funk, punk, new wave, grunge, and cross-over. To quote Forrest Gump’s mother: «You never know what you’re going to get.» At least you won’t get bored.

ABC no D

At a combined age of 42, ABC no D are the youngest veterans of the Berlin music scene, having rocked out venues like SO36 and Astra this year and opened Torstraßenfestival in 2015.

In Berlin’s musical Bermuda Triangle of Wedding, Prenzlauer Berg and Mitte, the band mix their musical influences of Punk, Rock and Ska with their Anglo/American/German heritage to arrive at their style.

Nemo (voc/g, 14), Dylan (b, 14) and Liam (d, 13) are in the musical trenches whenever they can, rehearsing, song-writing and honing their stagecraft. The result are mature performances jammed with tunes that leave you in disbelieve these are a bunch of kids who haven’t even started shaving yet.

They’re young. They mean it. They deliver. Catch ABC no D at Privatclub on December 18 and celebrate the release of their first EP with them! It could be an I-was-there-when moment.

HipHop / Rap
Konzert
Di 20. Dezember 20:00
Konzert
De fofftig Penns
präsentiert von fritz-töne

Genre: HipHop / Rap

Eigentlich ist es eine jahrelange Tradition: De fofftig Penns proben ausschließlich im Tourbus auf dem Weg zum Konzert. Doch Traditionen sind dazu da, dass sie gebrochen werden: fritz-kola und De fofftig Penns laden zur öffentlichen Probe der „Noordseeküste“-Tour in den Privatclub.

Auf Küstenplatt über Elektro-Beats rappen, weil das sonst keiner macht – was als dumm Tüüch (zu Hochdeutsch: Blödsinn) begann, hat sich längst verselbstständigt. Und aus der Nummer kommen De fofftig Penns jetzt nicht mehr raus. Drei Jungs, geboren zwischen Deich und Sperrwerk, machten sich vor vielen Jahren mit wenig Realness und noch weniger Plan auf, die plattdüütsche Antwort auf „Die Antwoord“ zu werden. Kreierten ihren eigenen Kosmos, der vor allem um Bremen-Nord kreiselt. Fettes Brot für Arme sagen die einen, Deichkind für die Beine die anderen.

Anderthalb Langspielplatten und etliche Singles später ist man rumgekommen: Auftritte in Japan und selbst Süddeutschland, zahlreiche Töörneen, traditionell ausverkaufte Heimspiele in Bremen und Ostfriesland. Und da war da noch dieser 7. Platz bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest und eine kurze Episode als Chartbreaker. Könnt ihr alles im Internet googlen. Jedenfalls nicht so schlecht für ein paar Dösbaddel mit Sprachfehler.

Doch jetzt erst mal: bannig veel Spaaß mit De fofftig Penns. Denn wenn die komplette Mischpoke vom Foffteam die Bühne betritt, machen die Jungs Abriss wie Bauunternehmer.

Örtlicher Veranstalter: De fofftig Penns
Folk / Klezmer / Ska / Jazz / Balkanmusik
Konzert & Party
Fr 23. Dezember 21:00
Konzert & Party
SKAZKA ORCHESTRA
DAS WEIHNACHTSKONZERT
präsentiert von TERRABEATS
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

DAS WEIHNACHTSKONZERT + PARTY

Genre: Folk / Klezmer / Ska / Jazz / Balkanmusik

Skazka Orchestra ist Brandungstanzen in Rettungsweste, ist lachende Gesichter in tosenden Wellen russischer Offbeats, Kreuzseen im Sturm der Bläser, volle Nacht voraus, im Seegang verschütteter Vodka, kein Land in Sicht und niemand dabei, den das kümmert. Skazka ist Tanzen bis es hell wird. Seetüchtigkeit vorausgesetzt.
Die Band ist seit 2008 unterwegs und hat mit zwei Studioalben und über 800 Konzerten in Deutschland und Europa treues Tanzpublikum erspielt. Musikalisch ist SkaZka Orchestra grenzenlos, erlaubt ist was Spaß macht, von Ska über Klezmer, Jazz bis hin zu den Techno- und Drum´n Bass Beats , die auf Akkordeon, Trompete und Posaune akustisch intoniert werden , ein einzigartiger Mix auf hohem Niveau. SkaZka besitzt die Fähigkeit alle mitzureißen, vom Raver bis zum Rechtsanwalt!
So liest sich auch die Liste der Auftrittsorte: Clubs in Berlin und Deutschland, illegale Kellerpartys und Kneipen, Semper Oper in Dresden, Technofestivals, Live- Konzerte im Radio, Theater- und Fernsehproduktionen.
An Skazka Orchestra dürfte in nächster Zeit niemand, der sich für gute handgemachte Musik interessiert, vorbeikommen.
Spielerisch verbinden Skazka Orchestra russischen Folk, Klezmer, Ska, Balkanmusik, lateinamerikanische Rhythmen und sogar Jazz zu einem Sound, der, ähnlich wie bei Rotfront oder Budzillus, typisch Berlin ist: nicht zu akademisch, sondern partytauglich. Multikulti ohne darüber nachzudenken. Deutsche und Russen? Berliner! Aber sie singen meist auf Russisch, was einfach besser zu ihrer Musik passt.
SkaZka heißt auf Russisch Märchen. Und genauso fühlt sich der bisherige Weg der Band an. Sie wollen spielen.

Im Anschluss an das Konzert legt DJ Pepe Varga (Terrabeats) feinste Worldmusic auf.

Neben Balkan, Cumbia und Salsa, sowie karibischen Klängen, erwarten Euch feinste französische Sounds von HipHop über Reggae bis Chanson, afrikanische Grooves und die wunderbarsten globalen Perlen aus unseren Schatzkisten. Kommt mit uns auf eine wunderbare Reise um die Welt und genießt die schönste Musik unseres Planeten.

Seit mehr als 10 Jahren ist Terrabeats eine feste Größe in der Berliner Clubszene. Jetzt ist Terrabeats erstmals im Privatclub zu erleben. Es erwartet Euch ein Best of Worldmusic, das es in dieser Form nur bei Terrabeats zu hören gibt. Gespielt werden sowohl die großen Hits, als auch das neueste aus dem globalen Underground. An den Reglern steht Mastermind Pepe Vargas, der schon Stars wie Lhasa, Tiken Jah Fakoly, Lila Downs oder Panteón Rococó mit seiner Musik begleitete. Man kann Pepe Vargas auch als einen Musik-Nerd bezeichnen, der weiß wie man Party macht. Begleitet wird Pepe Vargas immer wieder von DJ-Freunden aus Berlin und ganz Europa, die es sich lohnt zu hören. Generell gilt: Ihr wollt gute Musik hören, Ihr wollt Tanzen, Ihr wollt Spaß haben… dann ist Terrabeats Eure Party in Berlin.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Cumbia / Salsa / Latin Roots / Tropical Bass und andere tanzbare Rhythmen
Party
Fr 30. Dezember 23:00
Party
Psychedelic Cumbia Party
Berlins Latin-Cumbia Party!

Berlins Latin-Cumbia Party!

Genre: Cumbia / Salsa / Latin Roots / Tropical Bass und andere tanzbare Rhythmen

Psychedelic Cumbia Party Berlin ist eine Reise zu den Ursprüngen der Cumbia Amazónica. Ihr taucht ein in ein Paradies, in eine Welt der Schamanen, in der Zeit und Raum ineinander fließen, wo die Natur und das Leben gefeiert werden. Die Cumbia Psicodélica vereint auf unvergleichbare Art die rhythmischen Klänge des Amazonas mit den modernen electronic Beats der Großstadt. Party mit lateinamerikanischen dj’s aus der berliner Szene.

Line Up:
Trece (El Salvador)
Papo Yoplack (Peru)

Superheavy Funk and Soul
Konzert
Sa 31. Dezember 23:00
Konzert
SILVESTER 2016 / 17 – SOUL EXPLOSION
DJ KING DYNAMITE

Silvester 2016/17 im Privatclub!!!

Genre: Superheavy Funk and Soul

Zwei Jahre lang haben wir im Privatclub grossartige und wilde Partys gefeiert bevor wir ins grössere Lido gezogen sind. Jetzt freuen wir uns an SILVESTER in den PRIVATCLUB zurück zu kommen und wieder für eine wilde, wilde Party zu sorgen.

An den Decks, den Turntables, den Plattenspielern, der Berliner Zeremonienmeister mit dem hypnotischen Sound : King Dynamite. Dieser Name ist nicht zufällig gewählt. King Dynamite war in seinem vorherigem Leben sicherlich nicht König der Sprengmeister der Berliner Verbrecher und Tresorknackergesellschaft e.v.. Seine Leidenschaft ist vielmehr das schwarze Gold, Schallplatten also, in dessen Rillen gepresst das Dynamite unter den Soul Sounds der popkulturell wegweisenden 60ern des letzten Jahrhunderts liegt. Aufgelegt wird also nicht der weichgespülten Sound der Boy und Girl – Groups a la Motown, sondern harte Sounds mit Bass und Breakbeats, wildem Geschrei , gemixt mit lateinamerikanischen, aber nicht weniger harten und groovigen Tracks. Deep Funk, Heavy soul und boogaloo werden auch im Jahr 2016 noch frischer klingen, als manche aktuelle Produktion und für weitere grossartige Partys sorgen!

ALL KILLER – NO FILLER!
ALL RAW, HARD AND GENUINE!
ALL SOULFUL DYNAMITE!
NO REISSUES!
NO COMPILATIONS!
NO BULLSHIT!

„Funk“ oder funky Soul entwickelte sich mitte der 60er Jahre aus Jazz, R & B und Soul und wurde nicht nur von den damaligen Scene grössen wie James Brown oder Rufus Thomas gespielt. Vielmehr entwickelte sich in nahezu jeder amerikanischen Großstadt mit einem afroamerikanischem Bevölkerungsanteil eine sehr vitale und virtuose lokale Scene. Wenige wurden überregional bekannt und oft spielten die Bands in den jazzclubs der Städte oder einfach auf der Strasse. So lässt sich erklären, dass es von vielen Bands nur wenige Aufnahmen bzw. Veröffentlichungen gibt und einige nur 2-3 Singles in Kleinstpressungen veröffentlichen konnten. Boogaloo entstand aus einer Kreuzung des Soul/Funk und traditionell karibischer Musik und wurde von der steigenden Zahl lateinamerikanischer Einwanderer hauptsächlich in New York gespielt.

Hier graben wir immer wieder „neue“ und natürlich die besten und seltensten Platten aus und präsentieren sie auf der Soul Explosion dem dankbaren Berliner Publikum. Seit 16 Jahren findet die Soul Explosion in Berlin statt und bildet somit ein Clubphänomen abseits aller kurzlebigen Trends! Hier bleibt garantiert kein Tanzbein still und kein Hemdchen trocken !!!

Acoustic-Guitar-Hasen-Liedermaching
Konzert & Party
Sa 7. Januar 19:00
Konzert & Party
HASENSCHEISSE
plus Aftershow Party mit DJ BEN BENSON & DIE HASEN
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

Ermäßigung nur an der Abendkasse und im Privatclub Office für Studenten, Rentner und ALG II Empfänger.

Oft haben Bands tolle Namen, liefern jedoch musikalische Exkremente. Hier isset andersrum.

Genre: Acoustic-Guitar-Hasen-Liedermaching

Hasenscheisse erreicht mit seinem genreübergreifend, fröhlich und gleichzeitig anspruchsvoll gesellschaftskritischen Spiel ein ungeheures Spektrum verschiedenster Zuhörerschichten. Hat man sich erstmal an den Namen gewöhnt, staunt man verwundert, dass pogende Punks neben jungen Familien mit kreischenden Kleinkindern und wohlgebräunten Senioren sich so einträchtig vor der Bühne versammeln und lauschen.

Da denkt man, man hätte schon alles gesehen und dann kommt Hasenscheisse.

Und gleich hinten dran noch die die verrückte Hasenparty „DISCO PARTIZANI“ mit Ska, Reggae, Groove & Funk!
DJs BEN BENSON & DIE HASEN

Eintritt: 5€

Metal / Hardcore
Konzert
Do 12. Januar 20:00
Konzert
TENSIDE
"Convergence" - Album Release Show
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

We are unbreakable, we’re made of stone

Genre: Metal / Hardcore

Das Münchner Metalquartett TENSIDE veröffentlicht am 13.01.2017 ihr neues Album „Convergence“ und macht dabei deutlich klar, dass die Band – nach dem vielbeachteten 2013er „Nova“ Longplayer – mit dem stärksten Album ihrer Bandgeschichte zurück ist.
Mit ihrer schweißtreibenden Performance begeistert die Band ihr Publikum auf den Club- und Festivalbühnen der Republik u.a. auf Wacken, Summer Breeze oder dem With Full Force Open Air, sowie auf internationalen Touren durch ganz Europa, Russland oder China (mit einem krönenden Abschluss auf dem Midi Open Air vor mehreren tausend Zuschauern). Neben Support Shows mit Größen wie Atreyu, 36 Crazy Fists, Darkest Hour, Emil Bulls, Skindred und Soulfly, touren TENSIDE auch allein quer durch die Clubs der Republik. „Live sind wir unschlagbar“, sagt Sänger Daniel Kuhlemann, „sich ein Album anzuhören ist eine Sache, aber wenn du zu einem unserer Konzerte kommst, kannst du dich auf etwas gefasst machen“. Fernab von Trends und Hypes hat sich die Band dazu entschlossen, die Treppe anstatt des Aufzugs zu nehmen. Aufgewachsen im D. I .Y. und Underground hat man als Band Blut, Schweiß und Tränen vergossen, um seinen
eigenen Sound, sowohl im Studio als auch auf der Bühne zu etablieren. 2017 setzen TENSIDE nun erneut einen drauf.

Für den Entstehungsprozess des neuen Silberlings „Convergence“ haben sich die Jungs viel Zeit genommen, um an neuen Songs zu feilen und selbständig zu produzieren. Dabei wurde als Co- Producer abermals Emil Bulls Sänger Christoph von Freydorf verpflichtet, der auch mit einem Vocal Feature auf der neuen Platte zu hören ist. Gemixt wurde die neue Scheibe von Christoph Wieczorek, dem Annisokay Gitarristen.

„Convergence“ ist zweifellos die bis dato härteste Platte aus dem Hause TENSIDE und dennoch im Vergleich zum Vorgänger um einiges variabler. Die neuen Songs präsentieren sich abwechslungsreich und auf hohem Qualitätsniveau, behalten dabei jedoch immer eine klare Richtlinie. Das weiterentwickelte Gesamtkonzept setzt auf große Melodien und mächtige Riffs, gepaart mit bitterbösen Shouts, Singalongs und sphärischen Elementen. Textlich geht es darum, seine Ziele im Auge zu behalten, sich neuen Herausforderungen zu stellen und die
Unterdrückung zu bekämpfen. Auch gesellschaftliche Themen sowie die akute Lage unserer Zeit kommen auf „Convergence“ nicht zu kurz. Dies machen Nummern wie „New Slaves“ oder „Unbreakable“ deutlich. Pünktlich zu Beginn des neuen Jahres stehen die Zeichen auf Sturm und TENSIDE werden erneut ohne Kompromisse durchstarten!

Line up:
Daniel Kuhlemann – Vox & Guitar
Michael Klingenberg – Guitar
Max Weishaupt – Bass
Florian Schmid – Drums

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Cumbia / Salsa / Mestizo / French HipHop / Reggae / African / Global Grooves / World Hits
Party
Fr 13. Januar 23:00
Party
Terrabeats
Finest Worldmusic in Berlin

Genre: Cumbia / Salsa / Mestizo / French HipHop / Reggae / African / Global Grooves / World Hits

TERRABEATS ist Berlins Finest Worldmusic Party. Auf dem Dancefloor erwarten Euch die besten aktuellen Tracks einer globalen Musikwelt und die größten Klassiker. Egal ob „traditional handmade” oder “with a global electronic touch” spielen wir seit 16 Jahren Musik mit Seele, die das Herz aufgehen und die Beine nicht stillstehen lässt. Just try it out.

Line-Up:
Pepe Vargas
Seekyou

Alternative Rock
Konzert
Sa 14. Januar 18:00
Konzert
Psycho Village
Supports: Aurelias Turm / Bleeding Thumbs / Dead Phoenix / Liquid Stone

VVK unter www.psychovillage.com/concert-tickets und bei allen Bands

Genre: Alternative Rock

After 3 top-10 singles in the Austrian Charts, PERFECT, THROUGH MY EYES and ITS OKAY and shows with bands such as PLACEBO, IMAGINE DRAGONS, QUEENS OF THE STONEAGE and KORN, PSYCHO VILLAGE is still intensively touring and promoting their highly critically praised record SELFMADE FAIRYTALE – part 1. With close to 10.000 units sold, and award nominations in Austria and Germany, Psycho Village is one of the hottest bands from Austria and should certainly not be missed if you have the chance to see them live.

Folk
Konzert
Mi 18. Januar 19:00
Konzert
Luke Elliot

VVK Start: Fr. 28.10. – 10:00

Nach seiner gerade beendeten Support-Tour im Vorprogramm des ehemaligen Madrugada-Sängers Sivert Høyem im Oktober 2016 wird Folk-Sänger Luke Elliot wieder nach Deutschland kommen.

Genre: Folk

Der Musiker aus New Jersey hat fünf Shows im Januar 2017 bestätigt, um sein Anfang Juni 2016 erschienenes Album „Dressed For The Occasion“ (Name/Soulfood) noch einmal live vorzustellen. Luke Elliot tritt in folgenden Städten auf: in Hamburg (15. Januar 2017, Prinzenbar), in Köln (16. Januar 2017, Blue Shell), in Hannover (17. Januar 2017, Lux), in Berlin (18. Januar 2017, Privatclub) und in München (19. Januar 2017, Milla).

Als Support des norwegischen Musikers Sivert Høyem hat Luke Elliot im Oktober 2016 erstmals auf deutschen Bühnen überzeugt. Das verwundert John Agnello (Kurt Vile, Sonic Youth, Dinosaur Jr.), den Produzenten seines aktuellen, im Juni veröffentlichten Albums „Dressed For The Occasion“ (Name/Soulfood), nicht wirklich. „Ich wusste, dass Luke super talentiert ist. Als ich live sah, wie er singt und Klavier spielt, wusste ich, dass er eine wahre Naturgewalt ist.“ Schon vorher hat der Singer/Songwriter aus New Jersey kontinuierlich bewiesen, dass er eine ernstzunehmende Größe in der kompetitiven Musiklandschaft ist. Seine einzigartige Stimme, ausgelassene Live-Auftritte und tiefsinniger Schreibstil haben den 32-Jährigen auf einer musikalischen Ebene platziert, die der Elite vorbehalten ist. Wie schrieb ein Kritiker nach einer Elliot-Show: „Weniger Rock als Sinatra, aber mehr Schlager als Springsteen.“

Als Achtjähriger beginnt der Sohn einer Lyrikerin und eines Sprachwissenschaftlers Klavier zu spielen, als Dreizehnjähriger schreibt er seine ersten eigenen Songs. Lukes Style ist völlig zeitlos, er schreibt großartige Songs und erzählt fesselnde Geschichten, von daher sind Vergleiche mit Leonard Cohen, Bob Dylan oder Tom Waits keine Seltenheit. Nach zwei in Eigenregie veröffentlichten EPs („Death Of A Widow“, 2010 und „Provisions“, 2011) wird Christa Shaub, Rihannas erste Managerin, auf den Musiker aufmerksam.

Nach einem Treffen mit einem prominenten Journalisten aus Oslo beschließt er, in Norwegen zu touren. Kurz darauf bekommt er dort beim hiesigen Name-Label einen Vertrag. Um diese Geschichte zu verstehen, muss man Elliot allerdings auf der Bühne erlebt haben. Es sind die unberechenbaren Momente, in denen sich das wahre Temperament des Amerikaners erst richtig zeigt. Momente, in denen ein zuvor geordneter Auftritt ins Chaos abkippen kann. Dieser ungezügelte Freigeist definiert die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn neu. Einen solchen instinktgeleiteten Künstler kann man im Studio nur einfangen, wenn man selbst genau weiß, was man will. Und so zeigt sich auch John Agnello sehr beeindruckt vom Wesen des Mannes von der Ostküste, fliegt nach Norwegen, um sich endgültig überzeugen zu lassen.

Das Resultat ihrer Zusammenarbeit sind die elf Songs von „Dressed For The Occasion“, die zwischen Aggression und Zurückhaltung perfekt hin und her pendeln, ob nun sanfte Balladen wie „Let It Rain On Me“ oder die erste, kraftvolle Single „Trouble“ mit seinem verzweifelten, Whiskey-getränktem Gesang und den düsteren Gitarren, in Norwegen sofort ein Top-Ten. Jetzt ist Elliot dabei, auch den Rest von Europa von sich zu überzeugen.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Rap / Pop
Konzert
Sa 21. Januar 19:00
Konzert
FIVA x JRBB
„Keine Angst vor Legenden“ - Big Band Tour
Verlegt
relocated
Veranstaltung wurde verlegt / Event has been relocated

Wegen der großen Nachfrage wird das Konzert in den Frannz Club verleg. Tickets behalten natürlich ihre Gültigkeit.

„Keine Angst vor Legenden“ - Big Band Tour

Genre: Rap / Pop

Eine Bigband, ein Streichquartett, ein DJ und ein MC. Auf ihrer gemeinsamen Tour präsentieren Fiva und die Jazzrausch Bigband ein klanggewaltiges Konzerterlebnis, das neue Maßstäbe für Hip Hop – Livekonzerte setzt. Zwanzig enthusiastische Musikerinnen und Musiker nehmen ihr Publikum an der Hand und führen es durch Fiva’s wundervolle musikalische Vergangenheit hin zum Beginn eines neuen gemeinsamen Abenteuers.

„Keine Angst vor Legenden“ bettet Fiva’s poetische Texte in die schier unendlichen Klangfacetten der Jazzrausch Bigband – mal im innig warmen Klang eines Streichquartetts, mal im hymnischen Glanz der Bläser, mal im fetten Groove von Schlagzeug und Bass. Immer im Zentrum steht dabei Fiva’s beispiellose Fähigkeit, ihre Texte in einem Facettenreichtum zu rappen, der den klanggewaltigen Arrangements der 20-köpfgen Jazzrausch Bigband in nichts nachsteht. Die Vorfreude ist groß: Keine Angst vor Legenden!

Örtlicher Veranstalter: Greyzone Concerts
Indie / Singer-Songwriter
Konzert
So 22. Januar 19:00
Konzert
Lewis & Leigh

Genre: Indie / Singer-Songwriter

LEWIS & LEIGH veröffentlichen ihr Debütalbum “Ghost”.

Darauf besticht das Duo mit der Magie seiner Zweistimmigkeit, wunderbaren Harmonien und einer Direktheit, die nicht nur Billy Bragg gefangen nahm.

Nashville verbindet Al und Alva. Auch, wenn allein ihre Vornamen klingen, als müssten sie gemeinsam Musik machen, trennt Lewis & Leigh bis vor 4 Jahren noch ein Ozean und einige tausend Kilometer. Davon, dass sich der Waliser und die Amerikanerin nicht kennen, ganz zu schweigen.

Einander vorgestellt hat die beiden dann indirekt DIE Songwriter-Stadt – Nashville/Tennessee. Alva zieht 2005 zum Studieren aus ihrer Heimat Gulfport/Mississippi nach Nashville. Sie spielt unzählige Club Nights und Open Mic Sessions, nimmt ein erstes, selbstbetiteltes Soloalbum auf. Ihr Song “Calling Me“ schafft es in eine Folge von Grey’s Anatomy. Aber so richtig warm wird sie nicht mit der Stadt.

“In Nashville hat jeder den gleichen Traum, alle wollen den Durchbruch als Musiker. Das ist ganz schön einschüchternd und ist nicht immer gut für die Kreativität.” Bei Alva führt es dazu, dass sie zwei Jahre lang nicht auftritt und keinen einzigen Song schreibt. 2012 zieht sie nach London.

Al, der vorher schon 4 Alben aufgenommen hatte – 3 davon in Walisischer Sprache – kommt 2012 nach Nashville um sein nächstes Album “Battles” mit Charlie Peacock zu produzieren. “Vorher hatte ich immer gedacht, Nashville sei nur für Countrymusiker.” Während der Arbeiten am Album lernt er den Singer/Songwriter Matthew Perryman Jones kennen. Das sollte sich als Glücksfall rausstellen.

London vereint

Al schreibt 2013 gerade an seinem neuen Album, als besagter Matthew Perryman Jones ihn zu seiner London Show einlädt. An dem Abend mit ihm auf der Bühne – Alva. Das Intro war gemacht. “Ich tat mich damals schwer, neue Songs zu schreiben, kam nicht richtig in den Flow.” Al und Alva verabreden sich für eine gemeinsame Writingsession. Musikalisch klickt es sofort. “Ich denke, in dem Moment, in dem wir das erste Mal gemeinsam Harmonien sangen, war uns beiden klar, dass hier etwas Besonderes passiert.” Aus einem Song werden vier – zu dem Zeitpunkt noch alle gedacht für das neue Album.

Eine nächtliche SMS

“Eines Nachts schickte mir Al eine SMS und fragte, ob wir nicht einen Song zusammen veröffentlichen wollten.” Aus einem Song wurde die erste EP “Night Drives” – aus den zwei Musikern wurde LEWIS & LEIGH.
“Wir trafen uns zu einem Zeitpunkt an dem wir musikalisch beide auf der Suche nach etwas Neuem waren. Neue Inspirationen. Als Soloact unterwegs zu sein kann schon ganz schön einsam sein.” Und so wurde aus zwei Stimmen eine.

Schnell finden die ersten Songs den Weg ins britische Radio. “Als “What Is There To Do” auf die BBC Radio 2 Playlist kam, konnte ich meiner Mutter live im Radio gratulieren.”, so Alva. Und dabei blieb es nicht. NPR und der Rolling Stone bezeichneten die beiden als “artist to watch”. Als eine von drei britischen Bands werden sie auf das Americana Music Festival nach Nashville eingeladen. Auf zwei weiteren EPs – “Missing Years” und “Hidden Truths” – entwickeln sie ihren ganz eigenen Stil, eine entwaffnende Schlichtheit, mit der die Songs der beiden den Hörer in den Bann ziehen. Die Magie zweier Stimmen.

Eine Magie, die auch Billy Bragg auf Anhieb faszinierte. Anfang 2016 sah der die beiden auf dem UK Americana Award und war begeistert. Prompt lud er sie ein, mit ihm auf dem diesjährigen Glastonbury Festival zu spielen.

Ghost

Das Debütalbum “Ghost” von Lewis & Leigh erzählt von kleinen und großen Geistern. “Es ist ein ziemlich persönliches Album geworden. Es geht um Menschen, die wir lieben, Menschen, die wir verloren haben, aber auch um unsere Träume und Hoffnungen.”

Die Geister beschwören und beschwichtigen Lewis & Leigh auf 10 Songs mit durchgehend zweistimmigem Harmoniegesang, zwei Stimmen, die eine perfekte Symbiose eingehen.

“Ghost” ist ein Album, das gar nicht so viel möchte und vielleicht genau deshalb sehr viel gibt.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
HipHop / Rap
Konzert
Mo 23. Januar 19:00
Konzert
Rebeca Lane

Genre: HipHop / Rap

Rebeca Lane ist „poet, rapper, sociologist, activist and Hip Hop educator“, heißt es im Pressebuch der Künstlerin, und tatsächlich ist die 32jährige ein veritables Multitalent. Sie erlebte als Kind das Ende des Bürgerkriegs und dessen Nachwehen in Guatemala und arbeitete schon als junge Frau in Initiativen mit, die die Gräuel der Militärdiktatur aufdeckten. Im Zuge ihrer Politisierung fand sie heraus, daß Frauen im politischen und kulturellen System ihres Heimatlandes kaum Führungsrollen einnahmen, und Rebeca Lane wurde Feministin. Insbesondere wurde sie kulturelle Aktivistin, verschiedene Formen von Kultur, besonders Theater, Literatur und Musik, wurden ihre Anliegen.

Als Lyrikerin und Rapperin beschäftigt sie sich in ihren Texten mit ihrer Rolle als Frau, mit dem in Mittelamerika sehr starken Machismo, nicht zuletzt aber auch mit Kolonialismus (etwa 60% der Bevölkerung Guatemalas sind Indigene, meist Mayas) und Militarismus. Ihre Arbeit als Hip-Hop-Lehrerin in ärmeren Stadtvierteln von Guatemala City – um jungen Frauen in der durchaus sexistischen Hip-Hop-Kultur gleiche Möglichkeiten zu geben – ist ihr ebenso wichtig wie die als studierte Soziologin – es wird nicht viele Rapperinnen weltweit geben, die auf ihrer Homepage noch vor der Kategorie „Poetry“ ein Kapitel mit „Academic Writings“ führen…
Bekannt wurde Rebeca Lane mit ihrer „Cumbia de la Memoria“, einem Song, der die Verbrechen des Bürgerkriegs und den Völkermord der Militärs an der indigenen Ethnie der Maya-Ixil anprangert. „Dieses Stück hat viel mit meiner persönlichen Geschichte zu tun, denn meine Tante wurde von den Militärs verschleppt; sie ist nie wieder aufgetaucht“, sagt Rebeca Lane zu diesem Song.

Rebeca Lane ist Teil der Hip-Hop Posse „Ùltima Dosis“.
Zuletzt war Rebeca Lane als Teil der von ihr mitgegründeten „Somos Guerreras“-Vereinigung („Wir sind Kriegerinnen“) auf Tour, einer Gruppe von mittelamerikanischen Rapperinnen, die in Mittelamerika und Mexiko zwei Monate unterwegs waren, eine Tour, die weltweit Schlagzeilen gemacht hat.

Im August 2016 ist das neue Solo-Album von Rebeca Lane erschienen, ihr drittes (und das erste, das auch weltweit erscheint, zunächst einmal, wie bei Hip-Hop-Künstler*innen üblich, digital, auch bei Spotify oder iTunes). Auf ihrer ersten „richtigen“ Europatour im Januar/Februar 2017 wird sie nicht nur neues und „altes“ Material spielen, sondern bietet auch vorab einen kleinen Workshop bzw. eine Lecture über die aktuelle Situation in Guatemala an, mit Schwerpunkt auf der Situation von Frauen, von HipHop usw.

„Die Klagen der Kriegerinnen. ‚Con la mano pa‘ arriba‘, rufen Dutzend Frauen vor der Bühne am Bazar del Monu in Ciudad Juárez – und strecken einen Arm in die Höhe. Die meisten singen den Text von ‚Estilo Natural‘ mit und verfolgen jede Bewegung der Frau auf der Bühne. Rebeca Lane heißt die 31-Jährige aus Guatemala, die mit melodischem Rap, intelligenten Texten und kräftiger Stimme für die Rechte der Frauen in Mittelamerika eintritt.
‚Das ist überfällig‘, erklärt die Soziologin, die Gedichte schreibt und vertont. ‚Ich bin über Forschungsprojekte zu Straßenkunst und Hip-Hop gekommen und habe dann selbst zum Mikrofon gegriffen‘, erzählt sie. Mit zwei Alben und ein paar Singles hat sie auf sich aufmerksam gemacht. ‚Estilo Natural‘ stammt vom zweiten, ‚Poesía Venenosa‘, welches noch melodischer geraten ist als das Debüt ‚Canto‘. (…)
Die Frauenmorde von Ciudad Juárez unterstreichen das genauso wie die erschütternden Statistiken über Vergewaltigungen und häusliche Gewalt in Guatemala, El Salvador oder Honduras. Das hat Rebeca Lane zu Songs wie ‚Mujer Lunar‘ inspiriert.“
(Neue Zürcher Zeitung)

„How Latin-American women are changing hip-hop.
Guatemala City rapper Rebeca Lane has a similar experience of the Latin American hip-hop scene. In her 2012 song ‘Bandera Negra’ (‘Black Flag’) she takes a swipe at Latino MCs who use misogynist and homophobic language to insult one another, or who make puerile boasts about their huevos (eggs, meaning balls): ‘I’ve got a million eggs in each ovary. That doesn’t make me any more of a woman, or you less of a man,’ raps Lane. ‘The level of gender violence in freestyle rhyming battles, and in mainstream rap, can be horrific,’ she adds.
Lane and Roja are part of a new generation of Latin American female MCs whose lyrics touch on some of the issues facing the region’s women – and celebrate the resilience and sheer huevos it takes to exist as a woman at all. The issues in question include a deep-rooted lack of equality; inadequate access to healthcare, sex education, contraception and abortion; human trafficking; domestic and public violence, rape and femicide. (…)
Although there’s no shortage of highly commercialised versions of the genre in Latin America, says Lane, there’s also an underground hip-hop scene and it’s thriving. Take Guatemala, she says, still one of the most violent countries in the world, despite the 1996 peace agreements that ended the country’s 36-year, genocidal civil war. Lane’s aunt disappeared in 1981, one of 200,000 Guatemalans killed during almost four decades of bloodshed. The hip-hop scene, she says, has played a healing role for some of the postwar generation: ‘It gives young people ways of organising beyond armed conflict, beyond military or gang violence.’ Hip-hop itself was born in a similar atmosphere, Lane notes, ‘in the Bronx in the 1970s, once the gang wars had subsided.’
‘Hip-hop isn’t dead – it’s just been learning Spanish’.
(The Guardian)

„…eine der angesagten Rapperinnen der Region: Rebeca Lane.
Die reimende Soziologin wird in Guatemala verehrt, weil sie in ihren Texten die Gewalttaten der Militärs zur Zeit des Bürgerkriegs (1960 bis 1996) anspricht, für die Rechte der Frauen eintritt und Partizipation in einer zutiefst patriarchalen Macho-Gesellschaft einfordert. Das hat der 31-jährigen Künstlerin, die nicht nur rappen, sondern auch singen kann, viel Respekt in der linken, feministischen Szene eingebracht.“ (taz)

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Singer-Songwriter
Konzert
Do 26. Januar 19:00
Konzert
Spaceman Spiff
Support: Marcel Gein
Verlegt
relocated
Veranstaltung wurde verlegt / Event has been relocated

ACHTUNG: aufgrund der riesigen Nachfrage wird das Konzert verlegt (vom Privatclub) ins LIDO. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit (und jetzt gibt’s auch wieder welche).

"DRÜBEN IM PARK"-Tour

Genre: Singer-Songwriter

Wer schonmal ein Spaceman Spiff Konzert besucht hat, weiß, was die lieben Menschen im Publikum erwartet: Nahegehende Texte, schöne Musik, jede Menge Klamauk und die eine oder andere spontane Geschichte … vor allem aber das Versprechen, dass alle Beteiligten in der Regel einen ziemlich guten Abend haben werden. Egal ob vor oder auf der Bühne.

Folglich war es also nur eine Frage der Zeit, bis Hannes die Finger kribbeln und er endlich wieder zur Gitarre greift, um sich „eine Pause von der Pause“ zu nehmen – denn Spaceman Spiff gibt es gerade eigentlich gar nicht. Nach drei Alben und mehreren hundert Konzerten hat Hannes Wittmer sein Songwriter-Alter Ego Mitte 2015 bis auf weiteres auf Eis gelegt. Dennoch: mit dabei ist sein bewährter Loop-Effekt-Koffer samt Schlagzeuger aus der Dose und vor allem die bezaubernde Clara Jochum an Cello und sonstigem Klimbim. Ein ziemlich ganz schön guter Abend wird es also bestimmt.

Örtlicher Veranstalter: Loft Concerts
Folk
Konzert
Sa 28. Januar 20:00
Konzert
St. Beaufort

Genre: Folk

St. Beaufort is an international folk and bluegrass band from Berlin. Based on guitar, fiddle, banjo, accordion, upright bass and layers of colorful vocal harmonies, the band is raw acoustics and forges a bridge between the American folk and bluegrass tradition and contemporary songwriting.The band has played more than 150 shows in 9 countries across Europe over the last three years, including summer festivals and concerts in England, Scotland, Ireland, Denmark, Switzerland, or Germany. Their debut album was released in 2015 and received critical acclaim for its intimacy and rawness. On January 28th, the band celebrates the peak of Berlin’s winter at Privatclub. Come join them for a special evening.

Alternative
Konzert
So 29. Januar 19:00
Konzert
THE RUFFCATS
"Shifting Sands Tour“

Genre: Alternative

2017 gehen die Ruffcats ins zehnte Jahr ihrer Bandgeschichte. Dafür haben sie sich eine Menge vorgenommen. Das Attribut „Backing Band“ haben sie längst hinter sich gelassen, denn der Name „The Ruffcats“ ist mittlerweile eine eigene Marke. Wenn es darum geht Funk, Soul und HipHop zu einem eigenen Sound zu verbinden, macht der Berliner Band keiner so schnell was vor. Das haben sie auf ihren Instrumentalplatten „The Essende Vol. 1-3“ unter Beweis gestellt.

Aktuell entsteht im Studio der Ruffcats aber nicht nur neue Instrumental-Musik. Die 8 Jungs aus Berlin schreiben, feilen und produzieren derweil verstärkt an einem Album mit selbstgeschriebenen Texten.
„Wir wollen wissen, wie es klingt, wenn wir konkrete Geschichten in unseren Songs erzählen. Durch die Arbeit mit Texten gehst Du ganz anders an einen Song heran. Du schreibst anders, du spielst anders und du produzierst anders. Das mit dem typischen Ruffcats-Sound zu verbinden, ist eine schöne Herausforderung, die uns ganz neue Wege und Möglichkeiten eröffnet.“, sagt Sänger und Gitarrist Botond Ikvai Szabó.

Anfang Januar erscheint die erste Single „Shifting Sands“ vom kommenden Album, im Frühjahr 2017 dann das dazugehörige Album. Mit den neuen Songs im Gepäck kommen die Ruffcats im Januar 2017 erstmal auf Tour um die Songs ihrem Publikum vorzustellen.

Besetzung:
Uwe Breunig (drums), Johannes „monojo“ Weisgerber (bass), Hendrik Stiller (keys), Botond Ikvai Szabó (guitar), Jean-Luc Jossa (percussion), Lars Dieterich (reeds), Lukas Fröhlich (trumpet), Friedrich Milz (trombone).

Örtlicher Veranstalter: Direct Booking
Folk / Pop
Konzert
Mo 30. Januar 19:00
Konzert
Von Eden
präsentiert von Kulturnews / SCHALL Magazin

Die Musik der Band Von Eden erzählt von einer tiefen Freundschaft, von den großen und kleinen Fragen des Lebens – und den vielen Dingen dazwischen.

Genre: Folk / Pop

Christoph Letkowski (Gesang, Gitarre), Matthias Preisinger (Violine, Mandoline) Philipp Rohmer (Kontrabass, Bass) und Nicolai Ziel (Schlagzeug, Percussion) machen großgedachte Popmusik aus der Songschreiberposition, wie sie für dieses Land ganz und gar ungewöhnlich ist. Darin liegt ihr großer Verdienst.

Dabei ist es fast ein Wunder, dass es diese Band überhaupt gibt: Der Von-Eden-Sänger und Songschreiber Christoph Letkowski macht zwar schon sein ganzes Leben lang Musik und spielte in zahlreichen Bands. Außerdem ist er aber auch ein bekannter und sehr guter Schauspieler. In der Verfilmung von Charlotte Roches Beststeller „Feuchtgebiete“ spielte Letkowski den Pfleger Robin. Und da dieser Filmrobin auch Musik macht und Letkowskis musikalisches Talent bekannt war, sollte er für den Film einen Song schreiben. Dafür brauchte er eine Band, also rief er seine alten Freunde Preisinger, Rohmer und Ziel an.

Die Musiker trafen sich, nahmen drei Songs auf, es machte allen großen Spaß – und eines dieser Lieder, der Road-Song „Land in Sicht“, wurde für den Film ausgewählt. Und weil diese Sessions sich so gut angefühlt hatten, machten Von Eden danach einfach weiter. Es folgten erste Konzerte und ein Video zum Song „Sommer ist“, in dem Schauspieler Jürgen Vogel zu sehen ist

Im Januar 2017 begeben sich Von Eden auf eine Tournee durch deutsche Clubs. Insbesondere live profitiert die Band von der großen Erfahrung der vielseitig ausgebildeten, in allen möglichen Stilen bewanderten Mitglieder. Von Eden haben auf der Bühne genau die Präsenz und den Charakter, der vielen anderen, auch jüngeren Bands abgeht.

Die Von-Eden-Geschichte ist die einer großen Freundschaft. Eine Geschichte wie im Film – durch einen Film möglich gemacht. Nun wird die Musik dieser besonderen Band endlich in die weite Welt entlassen – es wird ein heißer Winter!

Von Eden spielen am 27. Januar 2017 in Hamburg im Nochtspeicher, am 28. Januar 2017 in Köln im Studio 672, am 29. Januar 2017 in Leipzig im Täubchenthal und am 30. Januar 2017 in Berlin im Privatclub.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Grunge / Punk / Rock
Konzert
Mi 1. Februar 19:00
Konzert
THE STANFIELDS & LIKE A MOTORCYCLE
The Great Canadian Slugfest

LIKE A MOTORCYCLE

Genre: Grunge / Punk / Rock

Nachdem die kanadischen LIKE A MOTORCYCLE das Reeperbahnfestival im Sturm genommen haben, steht nun auch die offizielle Release-Tour ins Haus – auf „High Hopes“, dem just erschienenen Debütalbum, fangen die Kanadierinnen ihre unglaubliche Energie in zehn Songs ein: Rau, ungestüm, teils frenetisch und kreischend, teils melodiös und immer mit einem selbstironischen Grinsen in den Lyrics. Inspiriert von Punk-, Rock- und Indie-Klassikern wie den Pixies, Nirvana, Oasis, Rollings Stones, Fleetwood Mac, Heart, Wire, Joy Division und zeitgenössischen Kollegen wie The Dandy Warhols, Fidlar, The Orwells, The OBGMS spielen LIKE A MOTORCYCLE ihren sehr eigenen Punk-Rock-Grunge. Selten genug hört man Lead-Gesang am Schlagzeug begleitet von drei mitsingenden Gitarristinnen und Bassistin, die auch zu singen wissen.

THE STANFIELDS

THE STANFIELDS, ebenso aus Halifax, sind im Vergleich dazu alte Hasen. Die anstehende ist bereits ihre vierte Tour in Europa und sie haben sich innerhalb kürzester Zeit ihre Fans in Deutschland erspielt. Ihr aktuelles Album „Modem Operandi“ war eine Zäsur, denn sie probierten neue musikalische Einflüsse aus. Zum unverfälschtem Rock’n’Roll, der Stadien füllen kann, bis zu Akustik-Sessions an der Theke streuen die Macs and Murphys hier Blues-Elemente und experimentelle Züge, die trotzdem ihre schottisch-irischen Wurzeln tragen.

Örtlicher Veranstalter: Loft Concerts
Indie - Pop
Konzert
Do 2. Februar 19:00
Konzert
Yalta Club

Genre: Indie - Pop

König Midas wurde vom griechischen Gott Dionysos der Wunsch erfüllt, dass alles was er berühre zu Gold werde. Ziemlich schnell erkannte der phrygische König, dass man Gold nicht essen kann, aber alles, was er zu sich nehmen wollte, sich ins das Edelmetall verwandelte. So schnell kann man wegen Gier verhungern und verdursten. Eine Legende, in der der Yalta Club eine schöne Metapher für die Welt sehen, in der wir leben: ein immenses Königreich, verurteilt wegen der eigenen Maßlosigkeit und Hybris. Die französische Band mit direktem Berlin-Kontakt hat diesen goldenen Faden durch ihre Musik, ihre Texte und deren audio-visuelle Umsetzung gesponnen und ihre jüngste EP folgerichtig „MIDAS“ genannt. Es geht dabei um eine Welt, die von Kapitalismus und Globalisierung an den Rand des Abgrunds gedrängt wurde, in der alles und nichts zugleich möglich scheint.

Es ist also alles beim Alten geblieben? Einerseits ja: Immer schon war das Sextett eine Kombination aus politischem Zynismus. Aber auf der anderen Seite handelt es sich um sehr viel mehr als eine 0815-Band, es ist eine wahrhaft gemeinnützige Organisation, eine melodiös-melodievolle Gemeinschaft, die Persönlichkeiten so vielfältig wie ihre Musik zu einer explosiven und einzigartigen Mischung zusammenbringt. Diese eingeschweißte Familie bietet neben ihrem bestechenden Sinn für Eklektizimus tiefer gehende Lyrics, als das glänzende Äußere erscheinen lässt. Während einige der Bandmitglieder mit alten Helden wie Bowie, den Beatles, the Kinks oder Brian Wilson’s Beach Boys aufgewachsen sind, wurden die anderen mit Cake, Calexico oder den Harmonien von Bandkollektiven wie I’m From Barcelona sozialisiert.

Das alles hört man dem sechsköpfigen Gespann aus Berlin und Paris an. Die Musik von Yalta Club schafft eine energiereiche Verbindung aus kalifornischem Pop und lebhaftem Folk, verziert mit klanghaften Harmonien und allerlei Instrumentarium von Melodica, Harmonika oder Body-Percussions bis hin zur Ukulele oder Xylophon. All das wird vor allem live zu einem Fest für alle Sinne. Also zum Teufel mit Schwermut und Trübsinn, Borniertheit, musikalischer Kargheit oder abgedroschenen Harmonien und schnell zu den Konzerten, wenn Yalta Club Anfang kommenden Jahres auf ihre ausgedehnte Tour gehen.

Örtlicher Veranstalter: Loft Concerts
Singer Songwriter
Konzert
Mo 6. Februar 20:00
Konzert
ALEX DIEHL
Support: BATOMAE
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

„Bretter meiner Welt - Akustik-Tour“

Genre: Singer Songwriter

Mit Säge, Pinsel und Hammer sieht man Alex Diehl (28) im Booklet des zweiten Albums seine eigene kleine Bühne bauen, die dann als „Bretter meiner Welt“ auf dem Cover zu sehen ist. Es war seine eigene Idee, die im Grunde alles darstellt, um was es Alex geht. Er macht sein eigenes Ding und erfüllt sich hier seinen größten Wunsch. Er wollte immer schon Musik machen mit größtmöglicher Ehrlichkeit – auch in der Produktion. Echte Instrumente, Verstärker und ein analoges Aufnahmeverfahren bestimmen den Sound. „Es war mir wichtig, ein echtes Cello mit allen Nebengeräuschen wie dem Strich über die Saiten auf Band zu haben. Das entspricht vielleicht nicht den aktuellen Hörgewohnheiten, aber genau so sollen meine Songs klingen.“ Der Titelsong „Bretter meiner Welt“ führt uns auch gleich mit kraftvoll, sphärischen Analogsounds in Alex musikalischen Kosmos. Er tritt „aus dem Schatten ins Licht“, hinauf auf die Bretter seiner selbst gebauten Welt aus Musik. Neben Songs mit aufrichtigen Botschaften wie dem deutschlandweit schon bekannten Friedensong „Nur ein Lied“ sind auf „Bretter meiner Welt“ vor allem auch sehr persönliche, autobiografische Songs zu finden. Die erste Single aus dem Album „In meiner Seele“ ist so ein Song mit viel Gefühl und Tiefgang. Die Musik ist ehrlicher Singer-Songwriter Folk-Pop mit akustischer Prägung. „In meiner Seele“ ist ein melancholisches und leidenschaftliches Abschiedslied an die erste große Liebe. „Ich war unsterblich verliebt in meiner erste große Liebe“, erzählt Alex zu dem Song. „Wir sind zusammen erwachsen geworden, sind in die erste gemeinsame Wohnung gezogen. Wir haben die erste Haushaltsrechnung erstellt und das erste Mal zusammen in der eigenen Küche etwas gekocht. Sie war wunderschön und ein Traum. Wir waren 5 Jahre zusammen.

Ich hatte immer im Kopf, die heirate ich mal, wenn es mit der Musik endlich läuft. Irgendwann kam der Tag, an dem sie sagte ‚Ich oder die Musik‘. Ich war so verzweifelt, unendlich traurig. Da steht sie neben mir und sagt diesen Satz. Von Jetzt auf Jetzt stand sie zwar noch neben mir, fühlte sich aber unerreichbar weit weg an – „bist jetzt meilenweit entfernt“. (Text: Stefan Kahé)

Support: Batomae

David Müller, alias BATOMAE, kannte man bislang in erster Linie als Bassist der Erfolgsband Luxuslärm (über 250.000 verkaufte Alben, ECHO Nominierung, 1LIVE Krone und #4 der dt. Albumcharts), aber auch als Song- schreiber (Luxuslärm, Wincent Weiss, Staubkind u.a.) und Livemusiker (Ollie Gabriel, Fabian Römer, Staubkind u.a.) macht der Wahlberliner von sich reden.

2015 veröffentlichte BATOMAE seine EP „Unvergleichlich“ und wer die Schublade groß genug denkt, kann ihn in der Singer/Songwriter-Ecke verorten. Seine Songs atmen jedoch großes Popappeal – keine Nummer, die nicht im Radio stattfinden könnte. Der Musiker lebt vollends sein Faible für große Melodien aus und erweist sich dabei geschickt im Umgang mit Pathos, feinfühlig lotet er die Grenzen aus, lässt Emotionalität ohne Kitsch zu. Diese EP ist nicht nur sein Debüt als Solokünstler, sondern ebenso der Soundtrack zum Roman „Das Mädchen aus der 1. Reihe“ von Jana Crämer. Schon vor der VÖ sorgte dieses Crossover-Projekt, das sich mit dem Tabuthema Essstörungen auseinandersetzt, für Aufsehen im Netz, sodass das gewaltige Pressecho und die ersten bestätigten TV-Termine nur die logische Konsequenz zu sein schienen. Auch die Konzertlesung bei SR1 Unser Ding, für die alle Tickets schnell vergriffen waren, sorgte für strahlende Augen bei den Fans und begeisterte Reaktionen der Redaktion.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Folk / Pop
Konzert
Fr 10. Februar 19:00
Konzert
JOHNNYSWIM

Folk/Pop-Duo JOHNNYSWIM spielt exklusive Show in Deutschland

Genre: Folk / Pop

2005 legten Abner Ramirez und Amanda Sudano Ramirez den Grundstein ihrer musikalischen Zusammenarbeit und fanden auch auf dem persönlichen Weg zueinander. Seitdem ist das Paar aus künstlerischer und romantischer Sicht unzertrennlich. Die beiden Folk/Pop Musiker, die in Los Angeles ansässig sind, haben in den letzten zehn Jahren drei EP’s und zwei Alben veröffentlicht, stets begleitet von ausgedehnten Tourneen durch die USA und diversen Auftritten in den bedeutendsten Late-Night-Shows ihrer Heimat. Ihr jüngstes Werk „Georgica Pond“ erschien diesen Herbst und behandelt nach Aussage von Amanda Themen wie „Liebe, Vermächtnis, Vergangenheit und Zukunft, dessen Mixtur die Gegenwart wertschätzen lässt“. Die Songs ihres neuen Albums und weitere Meisterstücke ihrer Diskographie werden JOHNNYSWIM im Februar 2017 bei ihrer exklusiven Show in Berlin präsentieren.

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
Americana / Folk / Country / Rock
Konzert
Sa 11. Februar 19:00
Konzert
THE HANDSOME FAMILY
Support: Joana Serrat
präsentiert von Rollingstone / das klienicum
© Brandon Soder

Eine schrecklich nette Familie

Genre: Americana / Folk / Country / Rock

The Handsome Family ist das Lebensprojekt des Ehepaares Brett und Rennie Sparks, die immer wieder aufs Neue durch ihre musikalische Vielfalt begeistern. Dabei setzen sie sich bewusst über Konventionen hinweg. Einfühlsame Lyrics und ihr Gespür für gutes Songwriting überzeugen auf ganzer Linie und machen ihre Musik zu einem Highlight für alle Americana-Fans!

Die beiden sind seit mehr als 26 Jahren verheiratet und musizieren gemeinsam mindestens schon genau so lange, wobei Brett immer für die Melodien und Rennie für die Lyrics zuständig ist. Ihre Songs wurden schon von etlichen anderen Musikern, wie z.B. Amanda Palmer, Christy Moore oder Andrew Bird, der sogar ein komplettes Cover-Album zu Ehren von The Handsome Family aufnahm, gecovert. Guns’n’Roses nutzten sogar einen Track als Intromusik für Ihre Südamerika Tournee und auch Bruce Springsteen und Ringo Starr outeten sich als große The Handsome Family Fans.

Das nunmehr zehnte und im September erscheinende Studioalbum „Unseen“ (VÖ: 06.09.16 | Loose) des amerikanischen Duos aus New Mexico bringt 10 neue und wunderbare Songs hervor, die jeweils ein eigenes Farbmotiv verfolgen. Rennie ist begeisterte Künstlerin und bekannt für ihren lebendigen Einsatz dieser Elemente. Gold, Silber, Grün, Rot und Weiß sind die vorherrschenden Farben, die als Grundlage für die neuen Songs dienen. Diese kreative Fähigkeit spiegelt sich auch auf dem kommenden Album von The Handsome Family wieder.
Seit 2011 produziert Brett die Albumaufnahmen in Eigenregie in einer umgebauten Garage neben ihrem Eigenheim. Meistens finden die Aufnahmen mitten in der Nacht statt, wenn nur noch die Nachtfalter ihre Runden ziehen.
2016 füllen The Handsome Family mehr Hallen als jemals zuvor und zeichnen sich neben der Musik vor allem auch durch ihren Humor und der Interaktion mit dem Publikum während der Konzerte aus. Live wird das talentierte Ehepaar auf der Tour im Frühjahr 2017 von Jason Toth am Schlagzeug unterstützt.

© Brandon Soder

Joana Serrat

Cross The Verge, just as its name promises, shows us another side of Joana Serrat, who so enchanted audiences on her 2014 album Dear Great Canyon. On Cross The Verge, her third album, Joana lays bare all the cracks, inconsistencies and fears that come with life, with the album revealing itself to be an especially beautiful tribute to the acknowledgment of loss and the acceptance of the uncertain.

To record this album, Joana Serrat travelled from her home in Vic, near Barcelona, to Montreal, Canada to team up with producer Howard Bilerman (Arcade Fire, The Barr Brothers) in his analogue studio, The Hotel2Tango. In the recording process Joana was joined by the likes of Gavin Gardiner (The Wooden Sky), Aaron Goldstein (Daniel Romano, City & Colour, Cowboy Junkies) and the acclaimed Canadian auto harpist and vocalist Basia Bulat. Elsewhere, Neil Halstead (Slowdive, Mojave 3) and Ryan Boldt (The Deep Dark Woods) joined Joana in two duets from two different approaches; the shimmering pop of Cloudy Heart and the wrought Americana of Black Lake.

Howard Bilerman’s approach results in Cross The Verge feeling like a natural progression and a show of real maturity. Her ability to never waste a lyric or syllable where something need be said and never miss an opportunity to breathe life into a song’s darker corners, illustrates her creative growth. Cross The Verge is a beguiling collection of songs that move with great ease between the precious evanescence of Lonely Heart Reverb, Oh, Winter Come or Flags, and the vigorous guitar sound that predominates in Desert Valley, Tug of War, and the moving Black Lake. There’s elegance in the trotting Americana rhythms of Saskatoon (Break of Dawn), I Follow You, Child and the crystalline Cloudy Heart.

This year sees a return to Primavera Sound Festival for Joana, with the festival’s El Segell del Primavera label releasing the album in Spain. Loose were quick to sign her up for the rest of the world, thereby providing Joana with her dream home for her unique talents.

Örtlicher Veranstalter: Greyzone Concerts
Folk Pop
Konzert
So 12. Februar 19:00
Konzert
Joseph

Tickets im VVK ab 28. Oktober, 10 Uhr

Genre: Folk Pop

Hinter dem bübischen Namen Joseph stehen drei Schwestern aus Portland, Oregon: Natalie, Allison und Meegan Closner. Schon ihr im Alleingang veröffentlichtes Debüt „Native Dreamer Kin“ machte ihnen viele Freunde. Einer davon war Produzent Mike Mogis, der zwar überwiegend für seine Arbeit mit Bright Eyes gefeiert wird, aber schon bei seinen Produktionen für Tilly And The Wall und Jenny Lewis von Rilo Kiley bewiesen hat, dass er ganz genau weiß, wie man große Frauenstimmen zur Geltung bringt. Das Ergebnis heißt nun „I’m Alone, No You’re Not“ und erschien im Sommer 2016.

Die Joseph-Schwestern haben ihren folkigen Sound dabei dezent aufgepeppt und in Stücken wie „SOS (Overboard)“ und „White Flag“ bewiesen, dass Folk sehr gut mit Pop kann. Schöner Kontrast dazu bleiben klassische, auf Akustik-Gitarre und Stimme setzende Balladen. Doch so charming dieses zweite Album auch aus der Stereoanlage zu schallen mag: Das alles ersetzt mitnichten ein Konzert der drei, bei dem zu der eh schon unschlagbaren Mischung noch eine große Portion Charisma hinzukommt.

Örtlicher Veranstalter: Loft Concerts
Indie / Rock'n'Roll
Konzert
Do 16. Februar 19:00
Konzert
The Dears
Support: Plants and Animals

THE DEARS "Live 2017"

Genre: Indie / Rock'n'Roll

THE DEARS, eine Rock’n’Roll Band aus Montréal, ist das Lebenswerk von Murray A. Lightburn. Als Sohn einer jazzaffinen Famile, wurde Lightburns Songwriting vom neunziger Rock und einer breiten Palette von Gospel, Soul und Popmusik geformt.

Die Band wurde 1995 gegründet und veröffentlichte 2000 ihr erstes Album, „End of a Hollywood Bedtime Story“. Ihr orchestraler, dunkler Popsound und ihre dramatischen Live Shows verankerten THE DEARS fest in der aufkommenden kanadischen Indie-Renaissance. 2001 und 2002 veröffentlichten sie die EPs „Orchestral Pop Noir Romantique“ und „Protest“, sowie eine Kollektion von unveröffentlichten Songs – „Nor the Dahlias“. 2003 brachten Sie ihr zweites Album „No Cities Left“ auf den Markt und starteten ihre internationale Karriere mit einer Reihe von hochgelobten Shows bei SxSW‘ 04. „Gang of Losers“ wurde 2006 veröffentlicht und von der Presse mit guten Kritiken gefeiert.

Die Musik von THE DEARS wurde häufig als ein Mix von The Smiths und Serge Gainsbourg beschrieben, Lightburns Stimme in Verbindung gebracht mit Morrissey und Blur’s Damon Albarn. Die Komplexität der Musik und der Arrangements wurde außerdem mit Radiohead, Jethro Tull und Genesis verglichen. Die starken Live Shows von THE DEARS wurden in Vergangenheit außerdem umschrieben als“…es ist, wie als würde man Gott ins Gesicht schauen.“

„Gang of Losers“ wurde 2007 für den Polaris Musik Preis nominiert, der Nachfolger „Missiles“ wurde 2008 veröffentlicht. Das fünfte Studioalbum von THE DEARS, „Degeneration Street“, wurde 2011 ebenfalls für den Polaris Musik Preis nominiert. Ihr neuestes Projekt „Times Infinity“ wurde im Thee Mighty Hotel2Tango in Montréal aufgenommen und soll auch in Kürze in Europa erscheinen.

Plants and Animals

Plants and Animals are a Montreal-based trio that began playing together as kids, emerged on the international scene in 2008 and have developed a varied cult following ever since, built this on the shoulders of their self-produced records, their intense live show, or both—depending on who you ask.

They have been nominated for big awards. They have appeared on major radio and television programs. They have opened for household names and headlined many tours of their own around North America and Europe. In 2013, they decided to slow down.

By slow down, they meant make music the way they used to. It was the beginning of what would be an on-and-off recording process stretched out over two years. It was a time of rest, as the story often goes, for a band that had seen plenty of touring and not enough home. They slept in their own beds and made their new album through nine seasons and the thick of life. Through births and deaths, most notably—magnificent sunrises, shattering sunsets and the days between. Their new LP is called Waltzed in from the Rumbling. It is a dance of days.

Örtlicher Veranstalter: Landstreicher Konzerte
Pop
Konzert
Fr 17. Februar 19:00
Konzert
BRUCK
Kreide auf Asphalt - Tour 2016

Genre: Pop

„Mount Everest“ heißt der neue Song von Bruck, der im April auf den Markt kommt. Wie in allen seinen selbstkomponierten Songs beschreibt der 24-jährigen Bruck aus Schwäbisch Gmünd, sein eigenes Leben mit allen Erfahrungen, seinen Höhen und Tiefen, Sehnsüchten, Hoffnungen und Träumen.

Seine Songs spiegeln zugleich die Karriere des Newcomers mit der rauchigen Stimme wieder. Zwar lernte Bruck als Zehnjähriger Keyboard, doch richtig Feuer fing er für dieses Instrument nie, da seine Angst vor dem Lehrer so groß war, dass er nach einem halben Jahr bereits aufgab. Lieber saß er daheim vorm Computer und spielte, während er dabei immer dicker wurde. Es dauerte bis zu seinem sechzehnten Lebensjahr, bis die Musik richtig Einzug in sein Leben hielt. Auf einer gemeinsamen Autofahrt mit seiner Schwester sang Bruck gutgelaunt die Songs aus dem Radio mit, als seine Schwester plötzlich zu ihm sagte: „Fabian, Du kannst ja wirklich singen!“ Sie schenkte ihm spontan vier Gesangsstunden. Das war die Initialzündung für den Teenager, der kontaktarm lebte, und nicht wusste, wo es in seinem Leben wirklich hingehen sollte.

Plötzlich hatte Bruck ein Ziel: Er wollte Musiker werden. Also lernte er im Eilverfahren auf Papas Gitarre, brachte sich selbst ein paar Akkorde bei und schloss sich als Sänger der Band Redleft an. Zugleich absolvierte er eine Ausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien bei einem baden-württembergischen Plattenlabel und lernt dabei viel über das Musikgeschäft, ohne jemals sein eigentliches Ziel aus den Augen zu verlieren.

Bruck fing klein an, überzeugte als Solokünstler auf kleineren Veranstaltung in seiner Umgebung sowie auf den Straßen der Stuttgarter Innenstadt. Per Zufall wurde er dabei von ProSieben für die Castingshow „Keep your Light Shining“ entdeckt, aus der er als Sieger mit 50.000 Euro hervorging und in deren Jury u.a. Songwriter Ed Sheeran und Sänger Andreas Bourani saßen. „Ich habe mich in Fabians Stimme verliebt, er hat eine ganz eigene“, lobte Bourani den jungen Sänger, der wie eine Mischung aus Brian Adams und Rod Stewart klingt.

Nach seinem Sieg bekam Bruck zwar diverse Angebote, doch es war nichts dabei, was sich für ihn gut und richtig anfühlte. Bruck konzentrierte sich anschließend lieber wieder auf sich selbst, baute auf kleine Labels und tourte als Solist durch kleine Clubs in Deutschland. Im Internet bot er ein eigenes Konzept an in Form von Wohnzimmer-Konzerten, für die er viel gebucht wurde. Während er vor der Castingshow häufig Lieder coverte, schreibt er inzwischen seine Musik sowie die Texte weitestgehend selbst. Sie sind auf seinem ersten Album „Auf den Spuren meiner Träume“ zu hören, das im April 2015 erschienen ist.

Der Erfolg gab ihm recht: Seine Singleauskopplung „Der Weg ist mein Leben“ hielt sich fünfzehn Wochen in den Charts. Seine Song „Phoenix“ präsentierte er letzten Sommer vor einem Millionen_Publikum im ZDF-Fernsehgarten. Inzwischen hat sich Bruck beruflich sowie musikalisch nochmals verändert. Er arbeitet jetzt mit dem Produzenten Julian Feifel zusammen, ist bei der Plattenfirma Telmo unter Vertrag und hat für sein neues Album erstmals andere Musiker mit eingebunden. „Irgendwann hatte ich wieder Lust auf eine Band und da hat der Zufall Schicksal gespielt“, sagt Bruck. Eine bereits bestehende Band war auf den bärtigen Sänger mit der rauchigen Stimme aufmerksam geworden und kontaktierte ihn. „Ich kannte die Jungs zwar nicht, aber alles passte perfekt“. Das Ergebnis der Zufallsbekanntschaft wird dann ab Frühsommer auf dem neuen Album zu hören sein.

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
Blues / Singer-Songwriter
Konzert
So 19. Februar 19:00
Konzert
DUKE GARWOOD
präsentiert von Guitar

Blues-Magier Duke Garwood Englands aufregendster Gitarrist der Gegenwart Neues Album „Garden of Ashes” erscheint im Februar 2017

Genre: Blues / Singer-Songwriter

Der Brite Duke Garwood ist den Eingeweihten schon lange bekannt als ein Erneuerer des Blues. Er schöpft seine Musik aus der Kraft der Tradition, transportiert sie aber mit Verve und hoher künstlerischer Fertigkeit in eine bedrückend intensive Postmoderne. Viele seiner Arbeiten sind aufgeladen durch einen kämpferischen, konzeptionellen Überbau, bei denen er die Verwerfungen und Negativismen der Welt in etwas Positives, Warmes und Beruhigendes umzumünzen versteht. Einem breiteren Publikum bekannt wurde Duke Garwood durch seine Zusammenarbeit mit dem US-Musiker Mark Lanegan auf dem gemeinsamen Album „Black Pudding“. Seither hat Garwood mit „Heavy Love“ ein weiteres, spannendes Album veröffentlicht, im kommenden Februar erscheint sodann das wunderbar berührende Werk „Garden of Ashes“. Mit einem kleinen Ensemble kommt der ausgezeichnete Blues-Gitarrist zwischen dem 19. und 20. Februar 2017 für zwei Konzerte in Berlin und Köln nach Deutschland.

Seit 20 Jahren betreibt der 1969 geborene Duke Garwood seine Forschungen in Sachen Erneuerung und Erweiterung der Blues-Musik. Lange Zeit geschah dies unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit, da seine oft betont minimalistischen, zuweilen auch abstrakten Blues-Entwürfe ein gewisses Maß an musikalischem Know-how erfordern, um in ihrer ganzen Tiefe durchdrungen werden zu können. Viele Musiker hingegen verehren den kantigen Kauz für seine meisterhafte Klasse an der Gitarre und zahllosen weiteren Instrumenten. So arbeitete Garwood bereits mit so gegensätzlichen Künstlern wie The Orb, Archie Bronson Outfit, Kurt Vile, Josh T. Pearson, Tinariwen oder jüngst den Savages zusammen. Seine bislang wohl tiefgreifendste Kollaboration aber fand sich in „Black Pudding“, seinem gemeinsamen Album mit Mark Lanegan, der nach dem Album und der anschließenden Tour sagte, mit Garwood zu arbeiten sei „eine der besten Erfahrungen meines gesamten Musikerlebens“ gewesen.

In Garwood und Lanegan fanden sich aber auch zwei absolute Brüder im Geiste. Beide tendieren zu den dunklen Seiten des Lebens, verstehen es aber, diese düstere Perspektive in Musik zu verwandeln, die hoffend und liebevoll zugleich ist. Außerdem verbindet sie der Wunsch, aus traditionellen Musikgenres etwas vollkommen Eigenes und Neues zu formen, das die Welt so noch nicht gehört hat. Im Blues fanden beide Musiker ihre gemeinsame Basis, die sie sodann auf eine Reise in das Unbekannte und Transzendentale mitnahmen. Sie verstehen es, Schwärze in vielen prismabunten Farben darzustellen und ihre Frustration und auch Resignation über die Geschicke der Welt in etwas vorsichtig Hoffendes und Umarmendes zu übertragen.

All das gilt auch für Duke Garwoods kommendes Album „Garden of Ashes“. „Ich bin ein wütender Mann, so wütend, dass ich die Luft um mich herum erhitze. Das ist der nukleare Kraftstoff, den ich für meine Musik nutze“, beschreibt er die Hintergründe des Albums. „In einer Welt, die derart voller Schmerz und Irrsinn ist, müssen wir versuchen, besser zu sein als je zuvor, uns zu entwickeln statt zu degenerieren. Aus genau diesem Grund mache ich wunderschöne Musik, denn in einem Klima wie dem gegenwärtigen brauchen wir nicht noch mehr wütende Musik. Jeder kann den Fernseher anmachen und sich die Horrorshow anschauen, niemand muss das auch noch aus den HiFi-Boxen herausspringen hören. Daher versuche ich, all diese Gefühle der Frustration in etwas sehr Fokussiertes zu destillieren.“

Wie gut ihm dies gelingt, zeigt „Garden of Ashes“ in bestechender Weise. Neben den zahllosen Instrumenten, die Garwood selbst einspielt, hört man eine kleine, aber feine Besetzung, bestehend aus Paul May am Schlagzeug, Pete Marsh am Kontrabass sowie den Smoke Fairies und Emily an einigen Backing Vocals. Man kann dem Hörer vor dem Genuss dieses herausragenden Albums nur eines empfehlen: Kopf aus, Augen zu – und dann jeden einzelnen Ton auf sich wirken lassen. Exakt so, wie man auch ein Duke Garwood-Konzert erleben sollte: Abgekoppelt von der Welt und allen Gedanken, die den einzelnen sonst so beschäftigen.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Psychedelic Rock
Konzert
Mo 20. Februar 19:00
Konzert
Black Box Revelation

Anfang 2017 auf Deutschlandtour Vier großartige Alben, Radiohits, Supportshows für Beady Eye, Jane’s Addiction oder Iggy Pop Songs, die bei Sons of Anarchy oder True Blood gespielt werden

Genre: Psychedelic Rock

Black Box Revelation haben ihr Erfolgsrezept gefunden. Im Februar 2017 kommt die Garagerock Band aus Belgien für fünf Shows nach Deutschland. Ihr aktuelles Album „Highway Cruiser“ – produziert von Thomas Brenneck (Alabama Shakes, Charles Bradley, D’Angelo) – ist Black Box Revelation durch und durch; Spielfreude, Rock’n’Roll, Blues, rohes Gitarrenspiel und mittlerweile jahrelange Erfahrung in Sachen Songwriting.

Anfang 2017 kommen Black Box Revelation, bestehend aus Jan Paternoster (Gesang, Gitarre) und Dries Van Dijck (Drums) erneut nach Deutschland, um auf der Bühne ihre wie gewohnt temperamentvollen und lebhaften Live-Shows abzuliefern.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Singer-Songwriter / Country
Konzert
Do 23. Februar 19:00
Konzert
CHRISTIAN KJELLVANDER & BAND

Genre: Singer-Songwriter / Country

Ich schreibe diese Zeilen als Fan und als Freund von Christian Kjellvander. Beides bin ich seit 2002. Damals, als wir uns kennen gelernt haben, stand die Veröffentlichung seines Albums „Songs From A Two-Room Chapel“ unmittelbar bevor. Und seit damals schreibe ich diese Texte für ihn … als Freund und als Fan. Wir haben viele besondere Momente miteinander erlebt. Einmal hockten wir in Christians Küche in Malmö, als er die Gitarre nahm und mir das Album „Faya“ vom ersten bis zum letzten Ton vorspielte. Ein anderes Mal hörten wir uns in seinem Wohnzimmer in Rynge das fertig abgemischte „I Saw Her From Here/I Saw Her From There“ an. Und dann war er bei mir in Dänemark und spielte mir die Demobänder für „Rough and the Rynge“ vor. Als Christian sich dann in einem winzigen schwedischen Dorf eine alte Kirche kaufte, habe ich ihn mit meiner Familie dort besucht, kurz vor den Aufnahmen zu „The Pitcher“. Es war ein sehr tröstliches Gefühl, durch diesen großen, wunderschönen Raum zu gehen, seinen herrlichen Klang wahrzunehmen und zu wissen, dass er auf vielen zukünftigen Alben verewigt werden würde. Danach wurde das Ganze dann ein bisschen weniger romantisch: Sein neues Album „A Village: Natural Light“ hat er mir jedenfalls als Soundcloud-Link zugeschickt. Na ja, was will man machen? Wir leben im 21. Jahrhundert, Christian ist immer unterwegs und ich bin immer online.
Ich hatte, ehrlich gesagt, befürchtet, dass wir uns mit der Zeit musikalisch auseinanderentwickeln würden. Dass unsere besonderen Momente an Bedeutung verlieren würden. Und deshalb bin ich jetzt überglücklich. Weil dieses neue Album sein Bestes überhaupt ist. Es ist wirklich unglaublich gut, Leute! Ich war schon immer überzeugt, dass Christian Kjellvander zu den ganz Großen gehört, aber dieses Album ist der letzte Beweis, da bin ich mir ganz sicher. So, jetzt könnt ihr die PLAY-Taste drücken. […] (Henry Toft)

Örtlicher Veranstalter: Greyzone Concerts & Promotion
Folk Rock / Indie
Konzert
Sa 25. Februar 19:00
Konzert
Strand of Oaks
präsentiert von FluxFM

Mit neuem Album und Band live in Berlin für ein exklusives Deutschlandkonzert!

Genre: Folk Rock / Indie

Auf Timothy Showalter’s tollem letzten Album „Heal“ war der bedachte, ruhelose Folk seiner ersten drei Alben zunehmend synth- und gitarrenlastigen Klängen gewichen. Auf seinem neuesten Werk „Hard Love“ (VÖ: Januar 2017| Dead Oceans) geht der musikalische Weg noch mehr in die Richtung eines dynamischen, fast kompromisslosen neuen Bandsounds. Die Musik von Strand Of Oaks auf diesem neuen Album brodelt und bebt, sie ist voller Leben – in allen seinen Facetten und Widersprüchlichkeiten. Es ist eine im besten Sinne des Wortes überraschende Rockplatte geworden, die vor allem auch Timothys’ eigenes turbulentes Sein widerspiegelt: „Some records are built like monuments, set in stone…I want this record to be burned in effigy, I want it to be burned in celebration of the limited time we have on this Earth“.

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
Indie / Folk
Konzert
Mo 27. Februar 19:00
Konzert
Matthew And The Atlas

Genre: Indie / Folk

Matthew And The Atlas – das ist die Band rund um den britischen Songwriter und Multi-Instrumentalisten Matthew Hegarty, der nicht umsonst vom Q-Magazin zum „britischen Bon Iver“ ernannt wurde. Am 22. April erscheint das zweite Album der Band, deren Live-Performances ihnen nicht nur große Titel einbrachten, sondern ihnen vor allem auch eine große Fangemeinde weit über die englischen Grenzen hinaus bescherten. Es ist eine Art von universeller Ehrlichkeit, mit der Matthew Hegarty sein Publikum zu verzaubern weiß. Wie ein Verlorengehen in den eigenen Gedanken und Erinnerungen. Mit ihrem neuen Album „Temple“ haben im Mai auch Berlin und Köln die Chance, sich an zwei ausgewählten Abenden von Matthew And The Atlas in den Bann ziehen zu lassen.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Rock
Konzert
Fr 3. März 19:00
Konzert
IMPERIAL STATE ELECTRIC
very special guests: FACTORY BRAINS

Genre: Rock

The band, with Nicke Andersson as its driving force, has toured constantly since the release of last years critically acclaimed „Honk Machine“ (August 2015), and the expectations for this autumns release are set sky high.

The limited time period between „Honk Machine“ and „All Through The Night“ poses the question, and rightly so, how has the band has found time and creativity to record yet another album? Nicke’s answer is clear: „We play rock ’n‘ roll music, if it takes four years to make a rock ’n‘ roll record then you have most likely over analysed an art form that isn’t meant to be analysed at all. You should feel it and to me, this feels real good.“ So, what are the immediate impressions of ”All Through The Night”? At the first listen, it is clear that the band is back with another strong album that takes you on a journey through well-known Imperial State Electric country with sparkling riffs, infectious melodies and simple but refined songwriting. However with each preceding record ISE have enjoyed raising a few eyebrows and expanding into some new territory. This new album is no exception, with the country tinged duet with Linn Segolson – „Break It Down“and the sweeping Spector-like strings of the title track – ”All Through The Night”.

Nicke Anderson and Imperial State Electric have an artistic expression that may seem almost too easy. But believe me (if not me, believe Tom Petty) – what Imperial State Electric do is not an easy thing, many have tried and almost as many have failed. With „All Through The Night” Imperial State Electric proves that they have raised their game another notch. Sure, they subscribe to the school of „less-is-more-greats“ like Cheap Trick, The Clash, Tom Petty and The Ramones, but somehow they manage to make this fresh and vital as opposed to retro and overdone. On “All Through The Night“, the band is everything and a little more than what you can ask of a rock ‘n’ roll album, whether the year is 1967 – 78 or 2016.

„All Through The Night“ was recorded in Nicke Andersson’s studio The Honk Palace and was mixed by Frans Hägglund (Samling, Last Days of April, The Hives).

”All Through The Night” was released September 23rd, 2016

Örtlicher Veranstalter: Direct Booking
Indie
Konzert
Sa 4. März 19:00
Konzert
TEN FÉ
„Hit The Light“ - Tour 2017
präsentiert von Intro / FluxFM

„Hit The Light“ - Tour 2017

Genre: Indie

Ten Fé, dahinter verbergen sich Leo Duncan und Ben Moorehouse aus London. Sie schmeicheln uns mit ihrem ganz eigenen hybriden Mix aus Rock, Indie und Elektronik. Sanft und gleichzeitig höchst tanzbar. Bislang existierten nur eine Handvoll Songs, aber die bekommt man kaum noch aus dem Kopf.
Umso besser, dass das Debutalbum ›Hit The Light‹ in der Mache ist und im Februar veröffentlicht wird, bevor es dann live in den Clubs gespielt wird.

Örtlicher Veranstalter: Karrera Klub
Pop
Konzert
Mo 6. März 19:00
Konzert
Körner
Gänsehaut Tour 2017
präsentiert von Contra Promotion / The Pick / MusiX / SCHALLmagazin

Gänsehaut Tour 2017

Genre: Pop

Wer gegen den Strom schwimmt, braucht immer auch Rückenwind. Denn Anderssein ist nicht nur eine Frage des Charakters, sondern verlangt den Glauben und das Vertrauen, seinen eigenen Weg zielstrebig weiterzugehen. Obwohl der Sänger und Songschreiber Körner zwar das Pop-ABC beherrscht, folgt der Wahl-Münchener keinem Klischee oder einer funktionierenden Schablone. Seine Musik bezeichnet er selbst als Pop-Poesie. Was nach intellektuellem Pathos klingt, ist bei Körner vielmehr ein freimütiges Plädoyer für Musik mit Köpfchen die aus dem Herzen kommt. Im Vordergrund stehen seine ausdrucksstarken Texte, doch während lyrische Dichtung zumeist die Frucht des Leidens ist, setzt Körner auf positive Gefühle – und dennoch sind es Botschaften mit Tiefgang.

Eine innere Überzeugung, die ihn nach zahlreichen Bandprojekten in seiner Jugend und dem Musikstudium an der Popakademie in Mannheim schließlich nach München führt. Dort entsteht 2015 in einer spontanen Studiosession mit dem Produzenten-Duo Achtabahn der Song „Marie P.“ – kaum eine Woche im Netz wird das sommerliche House-Stück von RCA Records gesignt und erreicht auf Spotify weit mehr als eine Million Plays. Jetzt erscheint mit „Gänsehaut“ Körners erste Solo-Single, die zugleich einen Einblick ins kommende Debütalbum gibt. Wir dürfen gespannt sein.

Körners vielschichtige Texte sind komplex und doch so einfach, originell und gleichzeitig frei von Floskeln. Musik, die mit Live-Band auf die Bühne gehört, wo Körner mit seiner eindringlichen Stimme jeden Zuhörer in seinen Bann zieht. Doch so nachdenklich und vertieft seine Worte auch sind, mit jeder seiner Zeilen verbreitet er zugleich viel zuversichtliche Lebensenergie. „Gänsehaut“ besticht durch eine Melodie, die man tagelang nachsingt und wie heißt es im Song so schön: „Wenn es gut ist oder echt“, ein Satz, der in Verbindung mit Körner Bände spricht und den Künstler mit nur zwei schlichten Worten sehr treffend beschreibt.

Körner zeigt, dass Pop mehr sein kann und geht im März 2017 das erste Mal auf große Deutschlandtour!

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Progressive Rock
Konzert
Mi 8. März 19:00
Konzert
Lifesigns

Genre: Progressive Rock

LIFESIGNS haben Ihre Debüt CD im Januar 2013 veröffentlicht und erhielten viel positives Feedback dafür. Die Band setzt die sehr komplexen Songs der CD live zu 100% um. Durch den unglaublichen Sound und die überragende Spieltechnik aller Bandmitglieder, ist zu hier kaum ein Unterschied zu den Aufnahmen auf CD zu hören.
Entsprechend positiv fallen die Kritiken der Medien aus.

Nach der viel umjubelten Support Tour für Marillion im Juli 2016, kommen Lifesigns mit neuem Album und vollständigem Programm auf Tour im März 2017. LIFESIGNS waren eine der Überraschungen und vielleicht die beste Band auf dem diesjährigen Night of the Prog- Festival (Loreley) . Der Weg über das Crowd Funding hat der Band die Möglichkeit eröffnet sich ohne Einfluss einer Plattenfirma weiter zu entwickeln und so ihre einzigartige Mischung von energischem progressive & classic Rock zu verwirklichen. Das neue Lifesigns Album wird im November 2016 erscheinen.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Rock'n'Roll / Rockabilly
Konzert
Do 9. März 19:00
Konzert
RUMBLE ON THE BEACH
Support: Die Chinesischen Glückskekse

Rumble Revenge Tour 2017

Genre: Rock'n'Roll / Rockabilly

RUMBLE ON THE BEACH wurde Mitte 1985 von Andy, Ohlly und Marc gegründet. Nachdem sie bereits seit 1984 bei den Randy Rebels zusammen gerockt hatten, wollten sie etwas Neues kreieren. Nach einigen Gigs in und um Bremen entstanden auch schon die ersten Schallplatten, die auf dem Weser Label von Claus ‚Fabsi‘ Fabian (Die Mimmi’s; Ex-ZK-Schlagzeuger) veröffentlicht wurden. Durchschlagender Erfolg war recht bald ihre Rockabilly-Version des Prince-Klassikers ‚Purple Rain‘, das gekoppelt an eine erste Tournee überregional Beachtung fand.

Das etwa zur selben Zeit veröffentlichte Debut-Album „Rumble Rat“ schoß bis auf Platz 6 in den Indie Charts 1987. Selbst die Teenie-Zeitschrift „Bravo“ bekundete mit einem Artikel und Plattenkritiken ihr Interesse. Viele weitere Plattenveröffentlichungen und ausgedehnte Tourneen durch Europa und Canada/USA folgten, inklusive einer ‚besonderen‘ Tournee, nämlich zusammen mit den legendären Stray Cats.

Nach all diesen Erfolgen trennte man sich 1994 zwar nicht wirklich, aber die Band machte keine Tourneen und Platten mehr. Seit Dezember 2015, also 30 Jahre nach der Gründung, machen sie sich nun wieder auf: RUMBLE -BACK- ON THE BEACH!

Örtlicher Veranstalter: Loft Concerts
Postrock / Punk
Konzert
Sa 11. März 19:30
Konzert
Turbobier
Das neue Festament Tour 2017 - Auf dem Kreuzzug ins Bier

Das neue Festament Tour 2017 - Auf dem Kreuzzug ins Bier

Genre: Postrock / Punk

Die Wiener Punkband und Senkrechtstarter TURBOBIER exisiteren gerade mal seit Anfang 2014.

Hunderttausende Klicks auf YouTube. Tausende FB-Fans. Kann das sein? Anscheinend schon. Nachdem die 4 räudigen Straßenpunks rund um Frontmann Marco Pogo merkten, dass der Job in der Bank stinkt, und sich ebenso die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann nicht wirklich mit einer ordentlichen Punkerattitüde vereinbaren lässt, will’s die Band nun so richtig wissen. Außerdem ist saufen sowieso viel geiler als alles andere.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Pop
Konzert
Mi 15. März 19:00
Konzert
Laura Doggett
präsentiert von VISIONARY COLLECTIVE

Genre: Pop

Laura Doggetts tiefe Stimme und ihre elfengleiche Erscheinung verleiht dem Publikum ein mystisches Gefühl. Die Musik der 22-jährigen Engländerin reicht von energetischen Elektrosounds bis hin zu langsamen, gefühlvollen Sogs. Mit ihrer EP „Into The Glass“ startete sie 2014 durch und begleitete sogar Künstler wie Taylor Swift und Years & Years als Support-Act.

Mittlerweile sind mehrere Singles („Mr. David“, „Part Time Friends“) erschienen und Laura ist mit ihrem außergewöhnlichen Musikstil in aller Munde. Das bestätigen auch die Spotify Zahlen: mit mehreren Millionen Streams und über 86 Tausend monatlichen Hörern kann die junge Britin überzeugen. Nun kommt sie mit 2 Shows im Frühjahr zum ersten Mal nach Deutschland.

Örtlicher Veranstalter: Muddakult
Armenian Singer-Songwriter
Konzert
Do 16. März 19:00
Konzert
Emirsian & Dabandjian
„Papak“
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

Genre: Armenian Singer-Songwriter

Eigentlich war Aren Emirze in Los Angeles, um das Vermächtnis seiner Noise Rock- Band Harmful zu vollenden. Trotzdem blieb Zeit, die Kontakte in der großen armenischen Community dort zu pflegen. Der Musik-affine Geschäftsmann und leidenschaftlich Hobbymusiker Parsegh Topjan hatte eingeladen. Da wurde getrunken und gesungen. Emirze nahm die Gitarre in die Hand und sang Emirsian- Songs. „Da kam der Gastgeber zu mir: genau das fehlt, wie Du armenische Musik siehst, das Alte mit dem Neuen verbindest, sodass es auch Nicht-Armenier ansprechen kann.“

Nach dem Tod des geliebten Vaters fand Emirze in dessen Nachlass eine Musikkassette, darauf der armenisch getextete Song „Achtschig Sirunag“, den er geschrieben und vor 20 Jahren seinen Kindern vorgespielt hatte. Die Initialzündung für Emirzes Akustikprojekt Emirsian. Für das erste Album „A Gentle Kind Of Desaster“ 2006 nahm er ihn auf. Obwohl die anderen elf Stücke englisch gesungen wurden, hatten sie längst eine armenische Melancholie. Auf faszinierende Weise trafen Merseyside und Westcoast auf den Kaukasus. „Yelq“ zwei Jahre später dokumentierte schon im Titel einen Neuanfang. Tiefer und tiefer tauchte der Musiker in die Kultur seiner Ahnen ein. Auf dem Doppelalbum „Accidentally In Between“ (2011) war dann schon eine komplette CD auf armenisch.

Der nächste, konsequente Schritt ist nun eine komplett armenische CD. Nur zu gern wollte Emirze das angehen. Aber neue Texte auf Armenisch zu schreiben, traute sich der in Deutschland geborene und aufgewachsene, mit anglo-amerikanischer Musik sozialisierte Musiker nicht zu. Parsegh Topjan bot spontan seine Hilfe an, stellte zwanzig bis zu hundert Jahre alte armemische Gedichte zusammen zu denen Emirze Musik schrieb. In Ara Dabandjian von der armenischen Folkgruppe Element Band aus Los Angeles, fand Aren Emirze einen engagierten Mitstreiter. Noch bevor das Duo an die endgültige Realisation der Produktion gehen konnte, verstarb der Mentor des Projektes Topjian tragischerweise. Im Sommer 2015 trafen sich Emirze und Dabandjian, um auch seinen Traum zu verwirklichen „Wir haben alles live, ganz ohne Overdubs und in einem vertrauten Umfeld aufgenommen, zwei Gitarre, zwei Stimmen, gleichzeitig gesungen“, erklärt Emirze den Aufnahmeprozess. Ganz Essentielles hatten die Zwei dabei im Sinn. Wie die Barden früher Musik gemacht haben. Wie Bob Dylan in den Sechzigern. Oder Simon & Garfunkel. Pure Emotion statt Perfektion. Aus dem Wohnzimmer. Aber mit dem Anspruch der Erhaltung der Gedichte für die neue Generation. „Sie dürfen nicht in Vergessenheit geraten“, hoffen Emirsian & Dabandjian einen Beitrag leisten zu können, dass junge Menschen einen neuen Zugang zur klassischen Lyrik finden.

„Papak“ ist der Titel des Albums von Emirsian & Dabandjian. Wunsch, Begehr, Verlagen heißt das. Melancholische Lieder über die Liebe, Leid, Erinnerungen, Sehnsüchte, auch über die Natur. Das Album erscheint Ende Oktober auf dem eigenen Hayk Records-Label im Vertrieb von Soulfood. Gemischt wurde das Album von Moses Schneider. Emirze hofft, mit „Papak“ mehr als mit seinen Platten davor Zuhörer für Armenien und das Schicksal der Armenier sensibilisieren zu können. Dass der Deutsche Bundestag Anfang Juni 2016 seine Armenien-Resolution verabschiedete, war für ihn ein wichtiges Signal. Die Geschichte nicht vergessen, dabei immer nach vorne schauen, die Versöhnung als Vision, auch dafür stehen Emirsian & Dabandjian.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur
Pop
Konzert
So 19. März 19:00
Konzert
Marcel Brell
Sprechendes Tier Live
präsentiert von Kulturnews, event, Schall Magazin
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

Sprechendes Tier Live

Genre: Pop

Marcel Brell ordentlich eins drauf: Seine neuen Songs sind lauter, emotionaler und bunter. 2015 erhielt er mit dem Fred-Jay-Preis den wichtigsten deutschen T extdichter-Preis, den schon Größen wie die fantastischen Vier, Rio Reiser und Clueso entgegen nahmen. Zeitgleich folgte die Nominierung für den Deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie Nachwuchs, das Goethe- Institut schickte ihn als „Botschafter der deutschen Sprache“ ins Ausland. Dass so was die Ansprüche an ihn hochtreibt, liegt auf der Hand. Einer wie Marcel erfüllt sie souverän. Was bei seinem Debut-Album noch schwarzweiß war, wird nun bunt. „Sprechendes Tier“ taucht jeden Song in einen eigenen Farbeimer und überrascht mit einer musikalischen Vielfalt und Finesse, die die konsequente und mutige Weiterentwicklung seines ersten Albums darstellt. Dabei ist der Fokus immer auf den Texten, die auf ungehörte Weise Tiefe und Wortwitz verheiraten. Seine neuen Liederhat Brellbeizahllosen Konzerten aufdie Probe gestellt.Abendfüllend mit seiner Band oder in prominenter Gesellschaft. So begleitete er als Vorprogramm die legendäre norwegische Kultband a-ha und war als Support von Suzanne Vega und der Alin Coen Band zu hören.

Brells Lieder sind wie Filme im Kopf. Zwischen Fakten und Fabulierlust ver-führt er uns kreuz und quer durch sein Universum, und wovon auch immer er uns erzählt, er lässt uns Raum für unsere eigenen Gedanken. Auch die Musik tut das –mal fragil und introvertiert, mal laut und aufpeitschend, immer transparent und vielschichtig. Herzblut durchzieht jeden Ton. Der Albumtitel „Sprechendes Tier“ steht dabei für den ständigen Kampf zwischen Intuition und Verstand. Auch wenn der Mensch sprechen, lesen und schreiben kann, ist sein Verhalten doch vom Animalischen und Impulsiven durchzogen.

Brell hält uns mit seinen textlichen Vexierbildern im Gedankenspagat: Der Mann als Löwe und Pantoffeltier, als Schweinehund, der treuherzigmit dem Schwanz wedelt, aber die selbstgefällige Rechnung ohne das Objekt seiner Bedürfnisse gemacht hat („Sprechendes Tier“). Und wir alle erkennen uns in ihm und seinen Songs wieder: Wie wir sind, wie wir mal waren oder wie wir hätten werden können.

„Und wir wären im Sommer in Bottrop-Kirchhellen, weil dein Vater uns Kirschen verspricht.
Aber wir lieben uns – aber wir lieben uns – aber wir lieben uns nicht.“ („Aber wir lieben uns nicht“)

Live rangiert Brell souverän zwischen unerhörter Intimität und extatischem Publikumschor, wodurch gerade seine Konzerte zu Erlebnissen werden, die nachschwingen. Im März 2017 ist Marcel Brell wieder auf großer Deutschland-Tour.

Das Album „Sprechendes Tier“ erscheint am 20.01.17 bei Conradstraße/Believe Digital.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Electronic & Alternative Jazz
Konzert
Di 21. März 19:00
Konzert
Bill Laurance
präsentiert von XJAZZ

Genre: Electronic & Alternative Jazz

Der zweifache Grammy-Gewinner Bill Laurance ist Gründungsmitglied von Snarky Puppy. Er erfüllte sich mit dem ausverkauften Konzert in Union Chapel einen Lebenstraum, den er nun mit der Veröffentlichung des Albums und der DVD am 11. November 2016 bei GroundUp/Universal Music mit der Welt teilen wird.

“Ein Live-Auftritt ist etwas komplett anderes als eine Aufnahme im Studio”, sagt Laurance. “Nachdem ich die Musik ausgiebig auf Tour gespielt hatte, kam in mir der Wunsch auf, die einzigartige Energie und Spontanität eines Konzerterlebnisses mit der Dynamik zwischen Band und Publikum in ein Album zu fassen. Die Musik ist komplett frei von Overdubs und spiegelt die Frische der Live-Interpretation wider.“

“Das Publikum trug seinen Teil zu der inspirierenden Performance von “Live at Union Chapel” bei”, sagt Laurance. “Die Stimmung hat uns förmlich abheben lassen und dazu inspiriert, eine der erinnerungswürdigsten Konzerte der Tour zu spielen.”

Bill Laurance hat mit vielen preisgekrönten Projekten den gesamten Globus bereist. Der Multi-Instrumentalist und Produzent wurde bereits von The Guardian als “Jazz Maestro” betitelt. Laurance ist sicherlich am meisten als Gründungsmitglied von Snarky Puppy bekannt, jenem Kollektiv aus Brooklyn, mit dem er bereits zwei Grammys gewann. 2015 wurde er von JazzFM mit dem “breakthrough award” ausgezeichnet. Dieses Jahr ist er bei den britischen MOBO awards als “Best Jazz Act” nominiert.

Bill Laurance – Keys
Felix Higginbottom – Percussion and additional keys
Chris Hyson – Electric and Acoustic Bass
Joshua Blackmore – Drums

Örtlicher Veranstalter: XJAZZ
Indie
Konzert
Mo 27. März 19:0
Konzert
SATELLITE STORIES

Genre: Indie

Satellite Stories sind der größte und beste Musikexport, den Finnland im Moment in alle Welt entsendet. Die Band besteht -seit der Gründung 2008- aus Sänger und Gitarrist Esa Mankinen, Leadgitarrist Marko Heikkinen, Bassist Jyri Pesonen und O-P Ervasti an den Drums. Schon mit ihrem Debütalbum „Phrases To Break The Ice“ konnten sie global punkten, mit dem zweiten Album „Pine Trails“ und vor allem der Hitsingle und dem weltweiten Radioerfolg „Campfire“ wurden sie zu den Künstlern, über die zu der Zeit am meisten gebloggt wurde. Auch mit dem dritten Album „Vagabonds“ (produziert von Barney Barnicott, der auch schon die Arctic Monkeys, Kasabian und den Bombay Bicycle Club in große Form gebracht hatte) ging es in Richtung Chartspitze.

Und jetzt kommt es folgerichtig, wie es einfach kommen musste: Nach 40 Millionen Streams, 300 Headline- und Festivalshows in 17 Ländern auf drei Kontinenten – reichlich davon ausverkauft – haben Satellite Stories im Moment ihre vierten Platte, die Anfang 2017 erscheinen soll, fertiggestellt. Und dann geht es endlich wieder auf Tour, schließlich sind Satellite Stories wirklich „Vagabonds“ und dauernd unterwegs – und haben sich dabei den makellosen Ruf einer Indie-Pop-Party-Band erspielt.

Die Jungs wehren sich auf ihre Weise gegen den nordischen Winter, heißt es offiziell und lakonisch – sie schreiben also deswegen all die Indiepopperlen, die so zum nächtelangen Tanzen verführen. Einflüsse aus EDM, Brit Pop oder Trap und Juke wurden verarbeitet, zum typischen Sound der Satellite Stories.

Im März kommen sie im Rahmen ihrer „Young Detectives“-Tour auch nach Berlin.

Örtlicher Veranstalter: Loft Concerts
Metal / Hard Rock
Konzert
Do 30. März 19:00
Konzert
HORISONT
special guests: ´77 + Black Mirrors

„About Time Tour 2017“

Genre: Metal / Hard Rock

Formed in 2006, Horisont have spent close to a decade kicking ass. The band is newly signed to Century Media Records and with a new album in the pipeline and a European headline tour just around the corner Horisont is burning hot.

Horisont’s fifth album and gold-plated game-changer for the retro rock firmament is titled About Time and is set to be released worldwide on February 3rd, 2017, via Century Media Records.

The band comments:

“Good people of Europe it’s time to rock n roll again. We had a blast touring America and we know the About Time Tour is going to be just as awesome! It’s been a while since we played for you all and with our new record this will be the best one yet! With us we bring two awesome bands, our Century Media label mates ‘77 and the oh so cool Black Mirrors. We look forward hanging with them and seeing them do what they do best! So, don’t miss this, get you’re tickets now!”

About Time marks the start of the band’s second decade with an audacious flourish: brimming with smart ideas, steeped in old school soul and every bit as vivid and substantial as the classics albums that first inspired Horisont to rock out together, it’s a great leap forward for all concerned.

“There are a couple of songs on the new album that probably will raise a few eyebrows, but overall you’ll probably recognize the old ‘Horisont sound’,” Axel explains. “We kind of continued with the thing we did on Odyssey but refined it to perfection. We’ve always been inspired by the great acts from the 60’s, 70’s and 80’s…Thin Lizzy, Scorpions, Fleetwood Mac, ELO and John O’Banion just to name a few.”

The European About Time Tour takes place between March 16th and April 1st. The tickets are limited and will run fast, we urge you to secure your tickets now!

Örtlicher Veranstalter: Direct Booking Berlin
Indie Pop
Konzert
Sa 1. April 19:00
Konzert
NICK YUME
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

Nick Yume 2017 erstmals auf Deutschland-Tour

Genre: Indie Pop

Kaum in der Szene aufgeschlagen und schon als Rihannas Voract vor 30.000 Zuschauern in Bukarest gespielt: Der Newcomer Nick Yume begeistert mit seiner einzigartigen Melange aus Soul-durchtränktem Future-Indie-Pop. Im März 2017 ist er mit seiner Debüt-EP „Prison“ erstmals auf Tour unterwegs.

Der gebürtige Brite wuchs in Deutschland auf, an seiner Musik arbeitet er allerdings wieder von London aus. Bereits seine Debütsingle „Allein allein“, ein Cover von Polarkreis 18, erschien im Sommer beim Major-Label Sony Music und wurde im ersten Monat nach Veröffentlichung allein bei Spotify mehr als 210.000 Mal gestreamt. Der Song „On Your Own“, den er gemeinsam mit Y.V.E. 48 aufnahm, mischte ebenfalls die Underground-Szene auf und wurde schon über 150.000 Mal bei YouTube angehört.

Es folgten Auftritte u.a. bei den Zwillingsfestivals „Puls Festival“ des Bayerischen Rundfunks in München und Erlangen, dem Münchner „Tollwood Festival“ und dem Augsburger „Modular Festival“. Nachdem er nun auch den ersten Preis beim „Newcomer Contest Bayern“ für sich entschieden hat, macht sich Nick Yume auf, den Rest der Republik zu erobern.

Inspiriert ist Nick Yumes Musik von einer Vielfalt musikalischer Genres: vom Rock der 50er über den Hip-Hop der 90er, Indie-Rock und Singer-Songwriter – eingetaucht in kühle Elektro-Beats. „Zeitgemäßer kann Popmusik derzeit kaum klingen“, schreibt auch die Süddeutsche Zeitung, die Nick Yume zu ihrer „Band der Woche“ machte. Lyrisch taucht der Multiinstrumentalist – er spielt Schlagzeug, Klavier, Gitarre und Bass – gerne in Traumwelten ab und schlägt eine Brücke zwischen Realität und Fantasie. Daher auch sein Namen: Yume, japanisch für Traum.

Mit „Prison“ hat der Musiker nun auch seine erste EP vorgelegt. Der Titelsong schafft den Balance-Akt zwischen Melancholie und Optimismus und trifft damit den Nerv der Zeit. Die gleichnamige Tournee startet Nick Yume Ende März in München. Jetzt Tickets für die „Prison“-Tour 2017 sichern!

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Pop
Konzert
So 2. April 19:00
Konzert
GOLF
Playa Holz Tour 2017
präsentiert von Intro / Vevo / How deep is your love

Golf kündigen ihre erste Headline- „Playa Holz Tour 2017“ an und veröffentlichen das Live Video „Laterne“ inkl. Dagobert Feature!

Genre: Pop

Mit „Playa Holz“ konnte die Gruppe Golf letztes Jahr ein Debüt Album vorlegen, das von Spiegel Online bis zum Musikexpress Redakteure verzückte und Die Welt sogar jubeln lies: „Man glaubt, sie haben den Pop neu erfunden.“.
„Die aufregendste deutsche Musik der Stunde“ (Die Welt) führte die vier Musiker aus Köln dieses Jahr auf zahlreiche Bühnen der Bundesrepublik und Österreich sowie vor begeistert tanzendes Publikum in Moskau, nachdem sie 2015 ihr Album erstmals auf einer Tour durch Vietnam und die Philippinen präsentieren durften.

Viel zu tun also.
Die ersehnte Deutschlandtour wird jetzt aber endlich nachgeholt. Auf 9 Terminen im März und April bitten Golf zum Tanz. Dabei wird die Band ihr Debüt neu interpretieren und erstmals neues Material spielen.

Einen ersten Eindruck bietet jetzt die mit Fabian Podeszwa aufwendig produzierte Livesession zum Song „Laterne“.
Gemeinsam mit dem befreundeten Schweizer Sänger Dagobert entstand eine neue Version des Songs, die in der Kulisse eines vermeintlichen Autounfalls gefilmt wurde. Im One Shot Format führt das Video durch zerfallende Illusionen vorbei an brennenden Puppen zu einem Refrain, in dem sich die Dada-Disco Band und der Schnulzensänger aus den Bergen treffen als würden sie jeden Sonntag nur ein Take für ein ganzes Video haben.
Möglich gemacht wurde das vor allem durch die Hilfe von unzähligen Freunden, die als fleißige Helfer in grauen Overalls auch im Video zu erkennen sind. Den Livetrack zu „Laterne“ gibt es ab jetzt überall zu hören.
Mit dem erneut liebevoll selbst gemachten Clip wollen Golf auf ihre Tour aufmerksam machen und euch alle einladen noch einmal mitzukommen zum Playa Holz.

Örtlicher Veranstalter: Landstreicher Konzerte
Noise Pop
Konzert
Di 4. April 19:00
Konzert
LOWLY

Genre: Noise Pop

Es passt ganz wundervoll, dass diese dänische Band ihre Karriere mit einer Single namens »Daydreamers« startete. Denn genau dazu liefern Lowly den perfekten Soundtrack.

Das liegt nicht nur an den gleich zwei tollen Leadsängerinnen – Nanna Schannong und Soffie Viemose – sondern auch an ihrem einzigartigen Dream-Pop-Sound, bei dem man die Betonung ruhig auf die zweite Silbe legen sollte.

Denn obwohl Lowly mit ihren flirrenden Gitarren und spacige Moogs durchaus zum traumgleichen Eskapismus einladen, holen sie einen mit großen, selbstbewussten Pop-Refrains stets selig ins Hier und Jetzt zurück.
Die fünf Musiker, die sich in der dänischen Musikmetropole Aarhus fanden, machen auch auf ihrem Debüt »Heba« keinen Hehl daraus, dass sie genau wissen, was sie tun. Wer das nicht glaubt, der höre nur einmal die Vorabsingle »Word«.

Die Platte wird Anfang Februar via Bella Union erscheinen, nur wenige Wochen später werden Lowly sie dann in Deutschland live vorstellen.

Örtlicher Veranstalter: MCT Agentur
Indie Rock / Bastard-Pop
Konzert
Do 6. April 19:00
Konzert
RAINER VON VIELEN
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

„Überall Chaos“

Genre: Indie Rock / Bastard-Pop

Der Schlagzeuger hat sich mit Katja Riemann im Bett gefilmt und ist aus seiner Schauspiel-Agentur geflogen. Der Bassist hat sein Elektro-Dingsbums-Studium abgebrochen und sich ein Haus in Pforzheim gekauft. Der Gitarrist ruft rebellisch: „Empört Euch!“ und geht zur Erholung Golf spielen. Und Rainer, der Sänger, der Namensgeber, dessen Texte man irgendwo zwischen Dendemann und Demokrit ansiedeln kann, beantwortet mit einer Engelsgeduld die immer gleiche Frage: „Hey Rainer, wie machst Du das eigentlich mit dem Obertongesang?“

Rainer von Vielen tragen seit rund zehn Jahren ihren Bastard-Pop in die Welt: Vom Hamburger Hafenklang zum Oberammergauer Heimatsound, vom Theater Basel zum Wiener Protestsongcontest, von der Tatort-Vertonung zum Fusion Festival.

„Ich habe Brücken errichtet, um den Holzweg zu vermeiden, habe Kreuzungen gebaut, woran die Geister sich scheiden.“

Die vier Jugendfreunde aus dem Allgäu, alle Jahrgang 1977 und inzwischen unausgeschlafene Familienväter, veröffentlichen jetzt mit „Überall Chaos“ ihr neues Album.

Mit Gitarre (Mitsch Oko), Bass (Dan le Tard) und Schlagzeug (Sebastian Schwab) erschafft die Band über elektronische Sounds ein vieldimensionales Klangbild. Indie-Disco, Alternative Rock, Weltmusik, Hip-Hop und Elektro-Pop. Bei alldem steht Rainer mit Kehlkopf-, Falsett- und Sprechgesang im Zentrum.

Seine Texte handeln von Sehnsucht nach innerer Ruhe, vom Kampf, den Alltag zu überwinden, vom Gefühl, alles gesehen zu haben und doch nichts zu wissen.

„Und musst du dich entscheiden, dann hast du keine Wahl. Denn du bist immer beides: Kopf und Zahl.“

„Überall Chaos“ ist ein Werk mit düsteren Vorahnungen in der Schwere unserer Zeit, ohne die Leichtigkeit des Seins zu vergessen. Die Komplexität unserer Wirklichkeit und der allgegenwärtige mediale Bildersturm machen das sechste Studioalbum der Band zu einem nachdenklichen Rundumschlag in elf Akten.

Während andere Bands sich in keine Schublade stecken lassen wollen, sind Rainer von Vielen gerne die Kommode. Eigen und geliebt ist Vieles doch erst, wenn es zwischen den Fächern klemmt und quietscht.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Indie
Konzert
Sa 15. April 19:00
Konzert
LVL UP
Return To Love 2017
Foto: Shawn Brackbill

Return To Love 2017

Genre: Indie

LVL UP sind die Gitarristen Mike Caridi und Dave Benton, der Bassist Nick Corbo sowie der Schlagzeuger Greg Rutkin. Eine Band, die die stilistisch individuellen Ideen der vier Mitglieder nimmt und sie zu etwas Neuem, Einzigartigem werden lässt. Caridi, Benton und Corbo schreiben die Songs nicht nur gemeinsam, sondern sind auch zu dritt am Gesang beteiligt. Das Einbringen der unterschiedlichen Vorarbeiten, die dann gemeinsam als Songs realisiert wurden, resultiert in einem Album, das zwar aus unterschiedlichen Perspektiven besteht, aber dennoch an einem Strang zieht. Jeder der drei Songwriter hatte eine andere Vision auf dem Weg zum Ziel – aber am Ende macht alles genau einen Sinn! Die Musik ist durch die geteilte melodische und experimentelle Sensibilität ebenso gewachsen, wie durch eine Prise der Einflüsse von Bands wie NEUTRAL MILK und MOUNT EERIE.

„Schlicht und majestätisch…Verzerrte Gitarren mit richtig gefühlvollem Beigeschmack.“ – US-Rolling Stone

„Handgemachter, 90er Jahre Indie-Pop…die unverkennbar, verletzlichen Stimmen sind es, die LVL UP ausmachen.“ – Pitchfork.

Örtlicher Veranstalter: Landstreicher Konzerte
Indie
Konzert
Mo 17. April 19:00
Konzert
Lewis Watson

Genre: Indie

Lewis Watson hat den alles umfassenden Rundumblick. Zumindest im Video zu seiner neuen Single „Little Light“, das in 360-Grad-Technik auf einem Dach in East London gedreht wurde. Der Song ist nicht nur ein Vorgeschmack auf das kommende zweite Album des Mannes aus Oxford, das im März erscheinen soll und „Midnight“ heißen wird, vielmehr markiert der Track die die Fortsetzung der Erfolgskarriere des 25-Jährigen. Wie immer präsentiert er sein Herz und seine Gefühle ganz offen mit den Lyrics dieses Liebeslieds, diesen leuchtenden Gitarrenspuren und der kristallinen und fragilen Melodie.

Mit 16 begann Watson, Gitarre zu spielen. Bald darauf stellte er seine Cover-Versionen und ersten eigenen Songs online, welche großen Anklang bei den Menschen an den Rechnern fanden. Die Klickzahlen gingen in die Hunderttausende. 2012 wagte er den Schritt, die erste EP „It’s Got Four Sad Songs On It, btw“ zu veröffentlichen und ging damit straight auf die eins der iTunes-Songwriter-Charts. Vier weitere und ebenfalls sehr erfolgreiche EPs und vor zwei Jahren die erste LP „The Morning“ sowie eine Tour um die Welt folgten, bei der die meisten Konzerte ausverkauft waren. Coldplay, Kodaline und Lianne La Havas baten Watson ins Vorprogramm.

Irgendwann wurde ihm das alles zu viel, er zog sich zurück und arbeitete an neuen Songs. Dank dieser enormen Konzentrationsleistung und nach nur zwei Wochen im Studio war mithilfe von Produzent Anthony West und seiner Band alles erledigt und das Album mit all seiner Kraft und Schönheit im Kasten. Watson hat seinen akustischen Pop-Sound erheblich erweitert, neue Akzente gesetzt. Vor allem durch die Live-Einspielung der Songs konnte er eine Sogwirkung erreichen, die einen unwiderstehlich in den Bann zieht. Nicht zuletzt, weil er seinen Inspirationen wie Death Cab For Cutie, Coldplay oder Bon Iver Raum gab, ohne sie zu imitieren, hat er sein klangliches Spektrum und seine musikalische Welt über das Debüt hinaus erweitert.

Örtlicher Veranstalter: Loft Concerts
Indie / Singer Songwriter / Folk / Rock
Konzert
Fr 21. April 19:00
Konzert
RACHAEL YAMAGATA
Tightrope Walker - Tour 2017
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

Powerfrau mit viel Gefühl: genial...kämpferisch...kompromisslos...

Genre: Indie / Singer Songwriter / Folk / Rock

Mit ihrem brandneuen Album „Tightrope Walker“ zeigt RACHAEL YAMAGATA das gesamte Spektrum ihres Könnens: viel Power in der Stimme, sensible Texte, kämpferischer Sound. Und das setzt das Naturtalent mit der großer Ausstrahlung bei ihrer Europatournee 2017 auch auf der Bühne um. Am 21.04.2017 gastiert sie wieder im Berliner PRIVATCLUB, wo sie im Februar 2015 bereits bei ihrem ausverkauften Konzert begeisterte.

„Tightrope Walker“ ist ein Drahtseiltänzer, jemand der unbeirrt seinen Weg geht, die Tiefe des Abgrunds spürend. Er geht seinen Weg mit viel Risiko, geführt mit äußerer Ruhe und mit heftigen inneren Adrenalinschüben – stets wissend, dass man sich nur auf sich selbst verlassen kann und alle Widrigkeiten selbst meistern muss, um am Leben zu bleiben. Das spürt man auch auf dem neuen Album immer wieder, wenn sich diese heftigen Emotionen in Soundorgien mit harten Gitarrenriffs entladen oder scheinbar leichtfüßig ihre rauhe Stimme bittersüße Geschichten erzählt.

Die charismatische US-Amerikanerin RACHAEL YAMAGATA scheut sich nicht mit ihrem neuen Album ein Risiko einzugehen – noch mehr Indie, noch mehr Zeitgeist, überraschende Arrangements, die experimentelle Electro-Sounds als roten Faden zusammenhalten.

Obwohl sie mit fast 100.000 Facebook Follower sicher keine Newcomerin mehr ist und ein breites Publikum anspricht, behielt die charmante Künstlerin stets ihre Unabhängigkeit, im wahrsten Sinne „independent“. Sie hatte große Plattenverträge bei major labels, die sie selbst aufkündigte, als man ihr zu viel reinreden wollte. Zu diesem Thema wurde Rachael auch zum SXSW-Festival 2017 eingeladen, um ein Panel zu halten „Artist as CEO“, was soviel bedeutet wie „Der Künstler als eigener Boss“.

RACHAEL YAMAGATA’s viertes Werk erschien auf dem renommierten Indie-Label „Thirty Tigers“, das sich besonders um „Alternative Americana“ kümmert. In diesem Metier ist sie hoch angesehen, obwohl das musikalische Spektrum von RACHAEL YAMAGATA viel breiter ist. Angefangen hatte sie als Sängerin der Chicagoer Funk-Band „Bumpus“. Schnell erkannte man, dass sie hier limitiert war. Der Produzent John Alagia (Dave Matthews Band, Liz Phair, John Mayer) förderte das Talent und produzierte seither jedes ihrer Alben. Rachael machte schnell die Runde in Indiekreisen. Leute wie Ryan Adams und Ray LaMontagne arbeiteten mit ihr zusammen, aber auch Leute wie Jason Mraz, Pete Townshend oder Dan Wilson von Semisonic. Die illustre Liste ließe sich mit weiteren Namen schmücken.

Die Qualität ihrer Songs öffnete zahlreiche Türen: so trat sie in namhaften Talkshows des US-Fernsehens auf. Top-Serien wie „Grey’s Anatomy“, „The O.C.“, „ER“, „How I Met Your Mother“, um nur ein paar zu nennen, rissen sich förmlich um ihre Titel, vornehmlich die gefühlvollen Balladen mit kinematographischen Anklängen. Und natürlich verwendete Hollywood einige ihrer Songs, z.B. „Elizabethtown“ mit Kirsten Dunst, Susan Sarandon und Orlando Bloom, „Der letzte Kuss“ mit Zac Braff, „In den Schuhen meiner Schwester“ mit Cameron Diaz und Shirley MacLaine. Der Titel „You Won’t Let Me“ verhalf in Australien der dortigen „The Voice“-Gewinnerin zu einem Top 5 Hit.

Trotz dieser Mainstream-Erfolge ist RACHAEL YAMAGATA stets die unabhängige Powerfrau geblieben, eine Sängerin mit Ausstrahlung, die berührt und sich kompromisslos für ihre Musik einsetzt. She is not bossy – She’s the boss.

Presse: https://goo.gl/rDfjFa

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Blues Rock
Konzert
So 23. April 19:00
Konzert
Dan Patlansky
1 - 2 - 5 Tour 2017
präsentiert von Kulturnews / Rocks

Nah dran an gleichgesinnten Genies, Gitarristen, Sängern / Songwritern und weltweit bekannten Bluesmusikern ist DAN PATLANSKY der beste Blues-Geschichtenerzähler seiner Generation.

Genre: Blues Rock

Seit seinem Debütalbum “Standing At The Station”, gefolgt von der Meisterleistung “True Blues” im Jahr 2004 ist DAN PATLANSKY in der großen und ausgelassenen Welt des Bluesrock zu Hause.

Im Februar 2005 und im Juli 2006 nahm Selwyn Miller, der in New Orleans lebende Manager von unter anderem David Gates, Bread, Randy Crawford und Petula Clark, PATLANSKY mit nach New Orleans um dort sein herausragendes Talent zu zeigen.

Im Jahr 2006 ehrte der Musikkonzern Fender sein Talent und machte ihn als einen von 6 Musikern weltweit zu ihrem Testimonial für ihre Gitarren und Verstärker.

Als DAN seinen Groove gefunden hatte, folgte eine Flut von brillant ausgeführten elektrischen und akustischen Bluesalben: 2006 “Real”, 2009 “Move My Soul”, 2012 “20 Stones” und das Unplugged Wunder aus dem Jahr 2013 “Wooden Thoughts”. Mit jedem Album, was er neu veröffentlichte, wurden seine Texte stärker, anspruchsvoller und interessanter. Das alles führte zu seinem wunderschönen, lang ersehntem elektrischen Album, welches im Mai 2014 veröffentlicht wurde.

“After over a decade of making albums for us, DAN’s seventh album continues to deliver the goods that have made him the premier blues rock guitar player in South Africa, if not one of the top in the world.” – Blues Rock Review

Im Dezember 2014 wurde sein Album “Dear Silence Thieves” (produziert von Theo Crous) vom BLUES ROCK REVIEW als Nummer 1 Bluesrockalbum 2014 nominiert. Neben ihm waren Joe Bonamassa, Rival Sons, Devon Allman, The Black Keys, Philip Sayce, und viele mehr nominiert.

Nachdem DAN 2013 mit Everlast durch Europa getourt ist, kam er im Oktober zurück um für sein Album „Dear Silence Thieves“ international zu werben. Er beeindruckte Norwegen, als er als Headliner auf dem Fjord Blues Festival spielte. Sein Auftritt wurde als „magisches“ und „religiöses Erlebnis“ beschrieben.

2015 war er der gefeierte Opener auf der Deutschlandtour von Joe Satriani, und 2016 füllte DAN sogleich eigenständig die Clubs mit seinem letzten Album „Introvertigo“, welches blitzschnell ausverkauft war.

Und 2017.….ist doch klar: neues Album und neue Tour.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Indie Rock
Konzert
Do 27. April 19:00
Konzert
THE INTERSPHERE
präsentiert von VISIONS, GUITAR, SLAM, ECLIPSED, DRUMHEADS & LAUT.DE
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

THE INTERSPHERE – Spezielle Shows im April 2017!

Genre: Indie Rock

THE INTERSPHERE sind ganz sicher eine der interessantesten Bands aus Deutschland. Nach 4 Alben, unzähligen Touren und Festivalauftritten konnte sich die Band mit spannend arrangierten, kreativen Songs genreübergreifend viele Fans erspielen. Ihr gefeiertes letztes Album „Relations In The Unseen“ liegt nach dem ganzen Trubel nun bereits über 2 Jahre zurück, aber THE INTERSPHERE wären nicht THE INTERSPHERE, wenn sie nicht schon wieder bis zu den Knien in neuen Songideen stecken würden. Ein neues Album zeichnet sich also langsam aber sicher am Horizont ab und wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2017 erscheinen.

Davor jedoch wird die Band im April 2017 ein paar ausgewählte Shows in heimeligen Clubs spielen, um dort neben alten Perlen auch schon ein paar neue Songs zu präsentieren. Wer also dabei sein will, wenn neue THE INTERSPHERE Songs zum Leben erwachen, sollte sich diese Chance ganz sicher nicht entgehen lassen.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Pop
Konzert
Sa 29. April 19:00
Konzert
Jeden Tag Silvester
Geisterjägerstadt-Tour 2017

JEDEN TAG SILVESTER atmen durch. Lassen los. Gleiten durch unsere Köpfe. Und alles fließt.

Genre: Pop

Die vier jungen Herren aus Schleswig-Holstein spielen nachdenkliche, aber mitreißende Popmusik aus dem tiefsten Inneren. Sie begeisterten das Publikum bei umjubelten Support-Shows für Silbermond und Johannes Oerding. Ihre Gedanken sind klar und euphorisch, ätherisch und trotzdem grüblerisch. Die hymnenhaften Songs in der Tradition von Coldplay, The Killers oder der Söhne Mannheims sind die positive und lebensbejahende Antithese zum notorischen Stirnrunzeln des zweifelnden Nörglers. „Im Zweifel für den Zweifel“ sang eine andere bedeutende deutsche Indie-Band vor ein paar Jahren. Ist das Licht am Ende des Tunnels in Wahrheit also doch nur eine U-Bahn? JEDEN TAG SILVESTER – Bertram Ulrich (Gesang, Klavier), Niclas Jawinsky (Gitarre, Gesang), Till Krohn (Bass, Gesang) und Tom Rieken (Schlagzeug, Gesang) – sind vom Gegenteil überzeugt. Sie stehen mit Fackeln in der Hand am lichtdurchfluteten Höhleneingang und rufen: Wir können Giganten sein.

„Giganten“ heißt auch der zweite Song auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum „Jeden Tag Silvester“: „Er beschreibt diesen Moment, wenn du alles mal fallen lässt und dich groß fühlst. Nicht mehr haderst und über dich hinauswächst.“ sagt Bertram Ulrich (Gesang, Klavier, Texte). „Einfach mal aufs Dach steigen und schreien ,Hier bin ich!’ Auch wenn es sich im nach hinein vielleicht nicht gelohnt hat – es geht darum, das positive Gefühl in dem einen Moment auszukosten.“ Nomen est omen gilt auch für „Ich sag ja“. Das Leben zu wollen, ist eine Entscheidung, endlich Ja zum Leben zu sagen und nicht ständig die Augen zu verschließen. Es ist eine Entscheidung des Glücks. Hinfort mit den Zweifeln! „Man kann sich so viele Gedanken über die Zukunft machen und verkrampfen, aber das Jetzt muss gefeiert werden“, sagt Bertram Ulrich.

Nun gehen sie mit neuem Album auf Tour uns sagen selbst bei Facebook dazu: “In unserer kleinen Liedschmiede liegt ordentlich Werkzeug herum. Der Boden voll mit Span und die Hände ganz verschmiert. Durch die schmalen Werkstattfenster scheint Sonne auf einen abgewischten Tisch. Dort liegen schon Einige von Ihnen. Es sind die Neuen. Die die einen Platz in Euren Ohren verdienen. Lieder aus Liebe, die auf das Album Nr.2 kommen. Wir wollen Sie Euch unbedingt zeigen. Und das beste daran ist: Es dauert gar nicht mehr so lang!

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music