Skalitzer Straße 85-86, Berlin Kreuzberg
Vorherige Events
Indie
Konzert
Mo 28. Mai 20:00
Konzert
CITY CALM DOWN
Support: HYMMJ
präsentiert von FKP Scorpio

Genre: Indie

City Calm Down kommen aus dem Manchester der mittleren 80er? Nein, das Quartett kommt aus Melbourne unserer Tage, spielt aber durchaus mit den Klängen, die schon Joy Division und New Order, aber auch The Horrors, Editors oder White Lies groß gemacht haben. Jack Bourke sonorer Bariton, Samuel Mullaly breit gedehnte Synthesizer-Wände, Jeremy Sonnenberg fortschreitender Bass und das nervöse Schlagzeug von Lee Armstrong formen – zusammen mit ihren Gast-Gitarristen – den Sound der Australier. Auf ihrer Debütplatte „In a Restless House“ aus dem Jahr 2015 waren sie noch stark ihren Vorbildern verhaftet. Die ersten Vorboten auf das kommende zweite Album, der Uptempo-Track „Blood“, die Hymne „In This Modern Land“ oder das getragene „Blame“, zeigen eine faszinierende Weiterentwicklung, ohne dass sich City Calm Down dazu hätten groß neu erfinden müssen. Da ist ein Wille zum ganz breiten Sound zu erkennen, zur großen Produktion, eine neue Freude an einem ausgefuchsten Songwriting, das etwas ausprobieren will. Wenn man dann weiß, dass City Calm Down live noch einmal eine Spur besser und vor allem deutlich druckvoller daherkommen, freut man sich gleich doppelt auf den Auftritt der Australier im kommenden Mai.

Örtlicher Veranstalter: Karrera Klub
Pop | Rock | Folk | Singer Songwriter
Konzert
Do 31. Mai 20:00
Konzert
BOBO IN WHITE WOODEN HOUSES & FRIENDS
Special Guest: MIKA BAJINSKI + STEVE BINETTI
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

BOBO IN WHITE WOODEN HOUSES

Genre: Pop | Rock | Folk | Singer Songwriter

In den Neunziger Jahren war sie eine Ikone der Indierockszene und der melodiöse Gitarrenpop ihrer Band gehörte zum Soundtrack der Nachwendejahre: Bobo in White Wooden Houses. Überfüllte Konzertsäle, on Tour mit Billy Bragg oder John Cale, sechs Studioalben, Kollaborationen mit dem London Session Orchestra, Blank& Jones oder Rammstein, immer wieder Neuanfänge mit neuen Bandbesetzungen, all das gehört zur Geschichte der Singer/ Songwriterin BOBO. Aber was auch immer sie tut im Wechsel der Zeiten, was ihre musikalische Welt im Innersten zusammenhält, ist die pure Leidenschaft für Musik in seiner ursprünglichsten Form: Singen und Gitarre spielen.
In diesem Jahr gibt sie zu ihrem Geburtstag eines ihrer inzwischen seltenen Solokonzerte und macht uns und sich selbst damit ein besonderes Geschenk: ihre Fans und Freunde einzuladen, auf und vor die Bühne, um die Musik und das Leben gemeinsam zu feiern! Sie wird das Publikum mit alten und neuen Songs beglücken, die mit den Jahren immer leuchtender und kraftvoller zu werden scheinen. Später am Abend wird sich ihre Stimme mit denen ihrer Freunde Mika Bajinski und Steve Binetti verbinden, die sie eingeladen hat, diesen Abend mit ihr zu zelebrieren. Weitere Überraschungsgäste der Berliner Musikszene werden erwartet!

Foto: Joachim Gern

MIKA BAJINSKI

Der Irrtum der konkreten Welt ist, dass sie nur die visuellen Sinne zu nutzen vermag. So haben wir eine Welt geschaffen, die fast vollkommen ohne Zwischenräume und Geister existiert. Doch das Mysterium und das Ungeahnte geben dem menschlichen Dasein erst seine wirkliche Dimension…

In gewisser Weise ist Mika Bajinski’s Musik ein Herantasten an diese dunklen Stellen, die im Schatten unserer täglichen Geschäftigkeit liegen.
Mantrische Loops und eine eingängige Stimme, ziehen den Zuhörer, Stück für Stück, in den Strudel des Unbewussten. Mit ihrem minimalistischen, experimentellen und teilweise noisigen Gitarrenspiel, erinnern die Soundcollagen oft an Künstler wie, eine junge PJ Harvey, Grouper oder Sonic Youth.

An diesem Abend wird sie zusammen mit, der außergewöhnlich talentierten, Marie –Claire Schlameus (Cello/Effekten/Stimme), spielen.

If you squint your eyes you might see what lies between you and the distance. If you try and let your mind wander into the places that throw lengthy shadows onto the plain of the ordinary, you might find the stories only dreams can tell…

°Mika Bajinski’s music works in similar ways. It blurrs the lines of common patterns and pulls you into a vortex of mantric loops and mystical chants. Her approach on electric guitar is minimalist and with an experimental, noisy flavour, reminiscent of the sound of early PJ Harvey, Grouper and Sonic Youth. Her voice sometimes channeling the profound persistance of field spirituals and sometimes telling tales of the ghosts that occupy all human existence. After residing in London for many years, she’s currently based in Berlin and will be performing with the beautifully talented Marie-Claire Schlameus on cello and effects…

STEVE BINETTI

Steve Binetti (Gitarre, Gesang, Footstomping) ist bekannt für seine zahlreichen Theater-Soundtracks
und Live-Musik u.a. für Frank Castorfs und Sebastian Hartmanns Bühnenproduktionen.
In seinen seltenen Solo-Auftritten außerhalb des Theaters spielt er in der Art einer modernen One-Man-Band
seine stilistisch prägnanten eigenen Lieder sowie extrem bearbeitete Coversongs.
Er war Mitglied bekannter Berliner Underground-Bands und führte eigene Bandprojekte.
Zahlreiche Veröffentlichungen seiner Musiken auf LP, CD und MC,
viele neue Werke sind u.a. auf bandcamp.com oder bei iTunes zu finden.

Foto: Stefan Müller

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Indie
Konzert
Fr 1. Juni 20:00
Konzert
VALPARAISO
Broken Homeland

Genre: Indie

Im Kern besteht das in Paris beheimatete Musikerkollektiv Valparaiso aus den in Indie-Kreisen bekannten Musikern Hervé Mazurel (Gitarre) und Thierry Mazurel (Bass) sowie Matthieu Texier (Gitarren), Thomas Belhom (Schlagzeug) und Adrien Rodrigue (Violine und Vibraphon), aber für ihr Projekt Valparaiso laden sie sich immer wieder unterschiedliche Musiker in ihren musikalischen Hafen mit dem ach so verheißungsvollen Namen ein. Für das Debütalbum Broken Homeland sind das mit Howe Gelb, Dominique A, Josh Haden, Shannon Wright, Rosemary Standley, Phoebe Killdear, Marc Huygens und Julia Lanoë einige der spannendsten Persönlichkeiten der internationalen Musikszene. Jeder Gastmusiker ist auf einem Track zu hören – und zwar nicht nur als ausführender, sondern auch als kreativer Gast, denn die Texte und Vocals wurden mit absoluter künstlerischer Freiheit von ihnen alleine bestimmt und von Produzent John Parish in Bristol dann zusammengefügt. Das garantiert dass der Sound von Valparaiso unglaublich abwechslungsreich ist ohne dabei auch nur das geringste Stück Qualität einzubüßen.

Örtlicher Veranstalter: Greyzone Concerts
Folk / Rock
Konzert
So 3. Juni 20:00
Konzert
WHITEHORSE
+ Support
präsentiert von DevilDuck und Direct Booking

Genre: Folk / Rock

Dieses kanadische Duo vereint endlich mal wieder eine raumgreifende Rock’n‘ Roll Ausstrahlung mit fetten Songs – das was die 70er und 80er gefühlt zum letzten Mal hergegeben haben.

Markenzeichen ist das Zusammenspiel der Stimmen dieses Ehemann-und-Ehefrau Duos Luke Doucet und Melissa McClelland – ein Ying und Yang, ein Ball, den sie sich zuwerfen und gemeinsam dribbeln, wobei McClelland selbstbewusst die Richtung angibt. Ein starkes Team also, das die Süße der Melodien durch eine Düsternis bricht, die man sonst in den Südstaaten der USA verortet. Dabei nennen Whitehorse das kanadische Hamilton, Ontario ihr zu Hause.

Mit dem aktuellen Album haben sich Luke Doucet und Melissa McClelland „Panther in the Dollhouse“ wieder einmal ein Ausrufezeichen gesetzt, ihr viertes Studioalbum. Weiterentwickelt haben sie sich mit Hilfe des New Yorker Hip-Hop Produzenten-Duos LikeMinds (Kanye West, Snoop Dogg), welches den Songs noch einmal ordentlich Groove verleiht. Aber ihrem gitarrenorientiertem Sound und den bandtypischen Gesangsharmonien bleiben sie selbstverständlich treu. Und diese Qualitäten sind auszeichnungswürdig: „Panther in the Dollhouse“ ist für den angesehenen JUNO Award in der Kategorie Alternative Album des Jahres 2018 nominiert.

Örtlicher Veranstalter: Direct Booking
Indie | Rock | Pop
Konzert
Mo 4. Juni 19:00
Konzert
PORT CITIES
„Sound of Your Voice“ Tour 2018

Sound of your voice Tour 2018

Genre: Indie | Rock | Pop

Eine Hafenstadt ist ein Ort, an dem Kulturen und Geschichten aufeinandertreffen, wo Waren und Ideen importiert und vom lokalen Blutkreislauf absorbiert werden. Mit ihrem Namen PORT CITIES stellt sich das Trio aus Nova Scotia – wo jeder der drei bereits als Songwriter erfolgreich war – in eben diese Tradition. Die Wahl des Bandnamens verweist nicht nur auf ihre Herkunft (das Hafenstädtchen Cape Breton), sondern auch auf ihre Musik, die unterschiedliche Stile und Erfahrungen zu einem einzigartigen Roots-Rock-Sound verknüpft.
PORT CITIES gleichnamiges Debütalbum ist die erste Gemeinschaftsleistung der Gruppe, doch ihre Mitglieder sind allesamt tief in der maritimen Musikszene verwurzelt: Zusätzlich zu drei veröffentlichten Solo-Alben hat Carleton Stone als Songwriter mit fast allen zusammengearbeitet – von der Quebecer Soul-Sensation Bobby Bazini bis zum heißgeliebten Akustik-Troubadour Donovan Woods. Dylan Guthro brachte seinen eigenen Mix aus Folk und RnB ins Zusammenspiel mit dem Halifax’schen Hip-Hop-Helden Classified und der EDM-Crew Neon Dreams. (Auf deren Single „High“ aus dem Jahr 2015 ist Guthro neben Rap-Superstar Waka Flocka Flame gefeatured). Und Breagh MacKinnon ist eine Jazz-geschulte Chanteuse, deren Album „Where the Days Went“ 2012 für einen ECMA-Award nominiert war. Seither lieh sie ihre Stimme den Produktionen von David Myles und Ria Mae, Pop-Ikonen der kanadischen Ostküste.
Der Zusammenschluss von PORT CITIES hat sich über sechs Jahre angebahnt. Ihr Weg kreuzte sich erstmals 2011 bei einem Songwriter-Workshop, der von Gordie Sampson moderiert wurde – er stammt ebenfalls aus Nova Scotia und ist zu einem der gefragtesten Autoren und Produzenten in Nashville aufgestiegen. (Die Liste seiner Kollaborationen, unter ihnen Carrie Underwood, Miranda Lambert und Florida Georgia Line, würden eine ganze Grammy-Verleihung füllen.) Dieses erste Zusammentreffen führte 2014 zu einer Triple-Bill-Tour, die, so erinnert sich MacKinnon, „ursprünglich nur ein Kreis aus Songwritern sein sollte, sich am Ende aber mehr wie eine Band angefühlt hat und nicht wie drei einzeln auftretende Musiker. Es war einfach magisch, wenn wir zusammen gesungen haben. Kurz darauf stand die Idee im Raum, es offiziell zu machen und eine Band zu gründen.“
Nachdem sie sich in den vergangenen zwei Jahren durch regelmäßige Auftritte eine frenetische Fangemeinde im Osten Kanadas aufgebaut haben, nahm das Trio die Basis-Tracks für ihr Debütalbum in Nashville auf, wobei sie sich der besten Session-Musiker aus Sampsons dicker Rollkartei bedienten. Doch dann schleppten sie die Aufnahmen mit nach Hause und „stellten alles auf den Kopf“, so Guthro. „Wir haben diese merkwürdigen, dichten Gruppengesänge gemacht, Klänge kreiert und mit ihnen experimentiert – und dadurch haben wir eine Stimmung geschaffen, die über die gesamte Platte hinweg konstant ist.“

Das Ergebnis ist die perfekte Balance von Nashville und Nova Scotia: zwischen rustikal und atmosphärisch, zwischen Indie-Intimität und der Art von hymnischen Stadion-Pop, mit dem PORT CITIES ihre weltumspannenden Ambitionen preisgeben. (Im Herbst 2016 startete die Band ihre Jungferntour quer durch Kanada und Europa). Es ist eine Platte, die auf der kollektiven Erfahrung im Songwriting basiert, aber auch die emotional-dunkle Tiefenströmung offenbart, die unter den himmlischen Harmonien und dem herzrasenden Stampfen von „Back to the Bottom“ lauert, oder die angedeutete Untreue, die sich im fröhlich-entspannten Trällern des Country-Rock Songs „On the Nights You Stay Home“ verbirgt. Selbst auf den überschwänglichsten Tracks des Albums ist nichts so, wie es oberflächlich scheint: Der sanfte Afro-Pop-Groove von „How to Lose You“ entlockt dem Liebeslied die Angst vor der möglichen Einsamkeit; „The Out“ ist ein disco-geküsstes Trennungslied – perfekt geeignet, um nur mit sich selbst zu tanzen.
Stone erklärt: „Ein Motiv, das unsere Liedtexte miteinander verbindet, ist eine weniger perfekte Vorstellung von Liebe. Wir haben keine Angst zu sagen, dass nicht immer alles großartig ist, oder vieles von dem in Frage zu stellen, worum es in den normalen, traditionellen Liebesliedern geht.“
Das Album schließt mit der düsteren Ambient-Ballade „Astronaut“: Der Song beschwört Weltraumbilder, zwingt den Hörer aber zu einer unsanften Landung auf der Erde und ersetzt die Kindheitsträume von interstellaren Abenteuern mit der nüchternen und nervenaufreibenden Navigation durch die Tücken des Erwachsenenlebens. Es ist ein stimmiges Finale für ein Album, das es sich im Grenzbereich zwischen Vertrautem und Fremdem gemütlich macht und beruhigende Klänge mit aufrüttelnden Texten kombiniert. Denn das macht das Leben in einer Hafenstadt aus: Der Ort, den man Heimat nennt, ist gleichzeitig die Schwelle zum großen Unbekannten – und der malerische Blick über die Weite des Wassers kann jederzeit den tosenden Wellen und der gefährlichen Strömung weichen.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Konzert
Di 5. Juni 19:00
Konzert
Andesh
Support: Néant

Genre:

Andesh is a independent artist from Stockholm, Sweden. He relocated to Berlin in 2016 to pursue a bachelor degree in music and to further develop his art. Following his first official EP release and being a hardcore fan of mysticism and philosophy he has now put together an audio-visual show around the theme of inner exploration, ranging from absolute fear to love-induced ecstasy. The music is inspired by various styles of ancient, religious and tribal music from around the world, carefully pulled out and mixed together to create an exciting blend of mantra-like hymns and Scandinavian melancholia with modern western music. With his unique guitar playing technique and creative usage of looping and visuals his aim is to lure the audience in to a world of existential beauty and horror.

Pop / Urban Soul
Konzert
Do 7. Juni 19:00
Konzert
BETTY WHO
Exklusive Deutschland-Show
präsentiert von Live Nation

Genre: Pop / Urban Soul

Mit dem großen Furor einer jungen Künstlerin, die sich ganz auf sich selbst gestellt entdecken und entwickeln will, verzaubert Betty Who die US-amerikanischen und australischen Pop- und Urban-Soul-Hörer mit verzückend glitzernden Songs, getragen von einer atemberaubenden Stimme. Ihr zweites, im März 2017 erschienenes Album „The Valley“ stieg in beiden Ländern hoch in die Charts. Noch erfolgreicher war insbesondere in Australien die Single-Auskopplung „I Love You Always Forever“, die bis auf Platz 6 der Single-Charts stieg und Doppel-Platin erhielt. Doch letztlich gründet sich der Ruhm der australisch-stämmigen und in Los Angeles lebenden Multiinstrumentalistin auf ihrem Online-Erfolg, mit mehr als 150 Millionen Spotify-Plays und rund 3,3 Millionen weiterer Hörer pro Monat. Am 7. Juni kommt Betty Who für ein exklusives Deutschlandkonzert nach Berlin.

Musik war für die 1991 als Jessica Anne Newham in Sydney geborene Betty Who schon immer ein Lebensmittelpunkt. Im Alter von vier Jahren begann sie Cello zu spielen, noch in ihren Kinderjahren brachte sie sich selber Gitarre und Piano bei. Im Alter von 16 Jahren zog sie mit ihren Eltern in die USA und besuchte dort zunächst das Interlochen Center for Arts in Michigan und im Anschluss das höchst renommierte Berklee College of Music in Boston. Dort lernte sie den Produzenten und Studienkommilitonen Peter Thomas kennen, der in Betty Who einen absoluten Rohdiamanten erkannte und sie davon überzeugte, ihren bis dahin eher akustisch gehaltenen Songs ein moderneres und signifikant eigenes Pop-Antlitz zu verleihen. Zwei Jahre arbeiteten die beiden zusammen an ihrem neuen Sound, bevor Betty Who 2013 mit ihrer Debütsingle „Somebody Loves You“ und der ersten EP „The Movement“ reüssierte.

Nach zunächst nur moderatem Erfolg der Single entwickelte sich diese nach und nach zu einem viralen Hit, landete im Jahr darauf auf Platz 4 der „Most Viral Songs of the Year“ auf Spotify und stieg wenig später bis auf Platz 1 der Billboard-Dance-/Club-Charts. Entsprechend erfolgreich geriet auch die zweite EP „Slow Dancing“, die bis an die Spitze der iTunes-Pop-Charts kletterte. In der Folge sangen große Medien wie Entertainment Weekly, Vogue, Rolling Stone, Buzzfeed und Elle Magazine ein Loblied auf diese brillante neue Künstlerin. Tourneen im Vorprogramm ihrer beiden Idole Katy Perry und Kylie Minogue verhalfen Betty Who zu entsprechend weitreichender Aufmerksamkeit. Mit „All of You“ und „I Love You Always Forever“ gelangen ihr 2015 und 2016 zwei weitere Nummer-eins-Singles in den US-Dance-/Club-Charts. Die beiden bislang veröffentlichten Alben „Take Me When You Go“ (2014) und „The Valley“ (2017) knüpften an diese Erfolge an.

Nach diesen zwei Alben in Kooperation mit der Plattenfirma RCA arbeitet Betty Who nun wieder komplett independent und autark – auch, um ihren Stil konsequent weiterzuentwickeln. Wie gut ihr das gelingt, beweist die aktuelle Single „Look Back“, nach „Ignore Me“ bereits der zweite Vorbote ihres kommenden, dritten Albums. Kurz: Von Betty Who wird man noch viel hören.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Progressive Pop / Alternative
Konzert
Fr 8. Juni 19:00
Konzert
FEWJAR
Zusatzshow

"Gamma" Tour

Genre: Progressive Pop / Alternative

Kindliche Neugierde. Gewaltige Genre-Mashups. Ein Flug ins Unbekannte.
Und nun. Zur Landung ansetzen.
Die Zeitreisen durch sämtliche Musikkontinente in den vergangenen 3 Alben finden ihren Konsens in einem pointierten Prog-Pop 40-Minüter voller Gefühl und Liebe zum Detail, der seine experimentellen Ursprünge aber keineswegs vergisst.

FEWJAR präsentieren sich in ihrem kommenden Album „Gamma“ von einer neuen, unerschrockenen, aber gleichzeitig seltsam vertrauten Seite.
Songs, die von den Erfahrungen seit dem Live-Debut 2016, von konkreten musikalischen Visionen und ausgiebigen Jam-Sessions zeugen.
Und die endlich live gespielt werden wollen.

Das um den Komponisten Andre Moghimi bereicherte Trio blickt mit Liveband auf’s Jahr 2018 und auf die kommende Deutschland-Tour.
In freudiger Erwartung darauf, wohin sie die Reise als nächstes bringen wird, mit tausenden Fans im Rücken.
„Gamma“ erscheint im Laufe 2018 über SMILE/Soulfood/Believe Digital. Die gleichnamige Tour startet am 25.5.18.

Örtlicher Veranstalter: neuwerk Music
Progressive Pop / Alternative
Konzert
Sa 9. Juni 19:00
Konzert
FEWJAR
"Gamma" Tour
Ausverkauft
sold out

Genre: Progressive Pop / Alternative

Kindliche Neugierde. Gewaltige Genre-Mashups. Ein Flug ins Unbekannte.
Und nun. Zur Landung ansetzen.
Die Zeitreisen durch sämtliche Musikkontinente in den vergangenen 3 Alben finden ihren Konsens in einem pointierten Prog-Pop 40-Minüter voller Gefühl und Liebe zum Detail, der seine experimentellen Ursprünge aber keineswegs vergisst.

FEWJAR präsentieren sich in ihrem kommenden Album „Gamma“ von einer neuen, unerschrockenen, aber gleichzeitig seltsam vertrauten Seite.
Songs, die von den Erfahrungen seit dem Live-Debut 2016, von konkreten musikalischen Visionen und ausgiebigen Jam-Sessions zeugen.
Und die endlich live gespielt werden wollen.

Das um den Komponisten Andre Moghimi bereicherte Trio blickt mit Liveband auf’s Jahr 2018 und auf die kommende Deutschland-Tour.
In freudiger Erwartung darauf, wohin sie die Reise als nächstes bringen wird, mit tausenden Fans im Rücken.
„Gamma“ erscheint im Laufe 2018 über SMILE/Soulfood/Believe Digital. Die gleichnamige Tour startet am 25.5.18.

Örtlicher Veranstalter: neuwerk Music
Alternative / Indie / Pop
Konzert
Mi 13. Juni 19:00
Konzert
INNER TONGUE
„FAVOURS“ 2018

Keine Kunst ohne inneren Konflikt: Mit dem scheinbar mühelos hingetupften Pop-Meisterwerk „Favours“ tritt der Songschreiber, Produzent und Musiker Inner Tongue endgültig ins Licht. Vorausgegangen war eine tiefe Identitätskrise.

Genre: Alternative / Indie / Pop

Wir wissen nicht, wie gut Inner Tongue mit dem Werk von Max Frisch vertraut ist. Ein bekanntes Zitat des Schweizer Schriftstellers passt jedenfalls gut zu der Geschichte, aus der sich die entfesselte Kreativität erklärt, die für „Favours“ freigesetzt wurde. Mit souveräner Selbstverständlichkeit verdichtet Inner Tongue auf seinem triumphalen Albumdebüt Genres wie Post-Dubstep, Softrock, Sophisti-Pop, Neo-Soul, Post-Punk und Trip-Hop zu einer organischen Popsprache, die das ihr zugrundeliegende Referenzsystem souverän inszeniert, aber niemals offensiv ausstellt.

Doch bevor wir uns der zauberhaft schwebenden Magie von „Favours“ in Gänze widmen, bleiben wir noch einen Moment bei Frisch. Dessen Ausspruch – „Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen“ – lässt sich tatsächlich auf die Vorgeschichte dieses Albums übertragen: Ohne die bislang größte Krise seines Lebens würde es „Favours“ in dieser Form nicht geben, das sagt auch der Künstler selbst.

Quasi von einem Tag auf den anderen verlor Inner Tongue 2013 die Kontrolle über seine Stimme. Zunächst schien es keine medizinische Erklärung zu geben, erst nach einer kleinen Ärzte-Odyssee stellte ein Experte die richtige Diagnose: Der Musiker litt an einer äußerst seltenen Stimmstörung. Inner Tongue musste sich einer Operation an den Stimmbändern unterziehen, für welche die Krankenversicherung die Kosten nicht übernimmt. Zwei Jahre lang arbeitete Inner Tongue Tag und Nacht, um das Geld für die OP aufzubringen, die er schließlich privat bezahlte. Trotzdem war die Operation auch jenseits der üblichen Risiken eine heikle Angelegenheit: Als Kind hatte er während eines Routineeingriffs eine gefährliche allergische Schockreaktion erlitten, ob er die Narkose überhaupt vertragen würde, war unklar.

Um zu verstehen, warum Inner Tongue trotzdem alles auf eine Karte setzte und sich der OP unterzog, muss man wissen, welche Rolle Musik in seinem Leben spielt und immer spielte: Schon als Kind hatte Inner Tongue Gitarre gespielt und kannte über die Plattensammlung der Eltern, sein Vater ist ebenfalls Musiker, alle Songs von The Cure auswendig. Er liebte Pink Floyd, begann Keyboard zu spielen und hat über die Jahre vermutlich jedes Instrument mindestens einmal in der Hand gehabt. Später spielte Inner Tongue in mehreren Bands und wusste bereits damals ganz genau, was er wollte und was nicht: „Einmal habe ich einen Produzenten abgelehnt, der schon mit David Bowie und Duran Duran gearbeitet hatte“, sagt Inner Tongue. „Er wollte unseren Sound radiofreundlicher und in Richtung College-Pop gestalten. Daran hatte ich aber kein Interesse. Nun: Die Plattenfirma hat uns danach rausgeschmissen.“

Nicht mehr selbst singen zu können war für diesen Mann jedenfalls keine Option. Und so stand Inner Tongue die bislang größte Krise seines Lebens durch. Geplagt von Unsicherheit und Depressionen, aber immer in der grundsätzlichen Gewissheit, das richtige zu tun. Nach der erfolgreichen Operation durfte er mehrere Monate nicht singen und eine Weile lang auch nicht sprechen. Man muss nicht alle medizinischen Details kennen, um sich vorstellen zu können, was ein solcher Zwischenfall für einen Sänger psychologisch bedeutet: Plötzlich waren da nur noch er und die Dinge in seinem Kopf. Seine Gedanken und Erinnerungen wurden zu stummen Wörtern im Dialog mit sich selbst, er sprach mit einer inneren Zunge: Inner Tongue

In diesen langen, zähen Phasen des Hoffens und Wartens hätte er das professionelle Musikmachen beinahe aufgeben. Weil aber Stille schnell zu Langeweile führt, begann er in den endlos faden Stunden ohne Stimme daheim ein bisschen zu komponieren. So entstand eine ganzheitliche Musik, die zwangsläufig zunächst instrumental sein musste. Erst als seine Stimme langsam wiederkam, probierte er nur aus Spaß über diese Tracks zu singen. „Ich hatte überhaupt nichts erwartet und konnte mir nicht vorstellen, dass es funktionieren würde“, sagt Inner Tongue. „Damals wurde mir klar, dass genau das die Musik war, die perfekt mit mir harmoniert, das bin ich.“

Inner Tongue verspürte keinen Druck und dachte nicht über eine spätere Verwertbarkeit dieser Musik nach. Er ging eine Weile nach New York, knüpfte Kontakte, nahm die Songs später mit befreundeten Musikern noch einmal in einer Bandbesetzung auf, ließ der Musik Raum und Zeit. So entriss Inner Tongue den finsteren Monaten der Sprachlosigkeit und Verunsicherung die wunderbar anmutige EP „Tz, Ka“, welche er 2015 veröffentlichte. „Ich wollte das nur für mich selbst machen, die Reaktionen waren mir vollkommen egal“, sagt er.

Die EP wurde international begeistert rezipiert und verhalf Inner Tongue zu Einladungen als Support-Act auf Tourneen von Künstlern wie Ghostpoet, Everything Everything und Get Well Soon. Ein Happy End – und doch erst der Anfang, ein erstes vorsichtiges Tasten. Denn Inner Tongue hatte jetzt eine Idee: Er schrieb mögliche Produzenten an, intensivierte seine Kontakte, fand schließlich den idealen Kandidaten in John Catlin. Der britische Engineer arbeitet mit dem Top-Produzenten Alan Moulder in dessen Londoner Assault & Battery Studios, wo er unter anderem Mixe von Warpaint, Iggy Pop, Interpol und Foals betreut hat.

„Ich weiß bis heute nicht, warum“, sagt Inner Tongue, „aber irgendwie kam ich problemlos genau mit den Leuten in Kontakt, mit denen ich gerne arbeiten wollte. John Catlin war sehr interessiert an meinen Sachen und inzwischen ist aus unserer Zusammenarbeit eine richtige Freundschaft geworden.“ In den drei Jahren, die Inner Tongue mit den Songs von „Favours“ gelebt und sie immer weiter verfeinert hat, war der Engländer für ihn ein wichtiges und zuverlässiges Korrektiv. Geschrieben und produziert hat Inner Tongue die zwölf neuen Songs alleine, aber ohne Catlin und seine aus guten Freunden bestehende Band würden sie nicht so klingen, wie sie klingen.

„Mir ist extrem wichtig, dass wir Performances einfangen“, sagt Inner Tongue über die Zusammenarbeit mit der Band. „Ob ich das später zerschneide, irgendwas anders hinsetze, ist egal. Der gemeinsame Prozess ist wichtig.“ So entstand ein Album, dem man die organische Basis deutlich anhört. Es geht immer wieder um Sehnsüchte, unerfülltes Verlangen, um Melancholie. Es ist eine rätselhaft schwebende Musik, die stets von einem Mysterium umflort bleibt. Man würde diese Sounds verraten, würde man ihren Ursprung oder den Mann, der hinter ihnen steckt, zu sehr erklären. Es ist ein wesentliches Merkmal großer Kunst, dass man ihr die viele Arbeit nicht anhört, welche in ihr steckt. Inner Tongue macht mit scheinbarer Leichtigkeit Musik, die sich selbst genug ist – und dadurch für alle gültig wird.

Das Album beginnt mit einem knapp zweiminütigen Post-Dubstep-Fiebertraum, und der bitteren Erkenntnis: „Baby, you’re a liar.“ Ein Satz, der natürlich wichtig ist, weil Inner Tongue besser als andere weiß, wie schwierig sich das Ringen um die eigene Wahrheit bisweilen gestaltet. Gemeinsam mit „Lamac Part II“ bildet der Song den Rahmen für ein Album, dem man eine gewisse geistige Nähe zu James Blake, Frank Ocean, Warpaint, Air, The Cure oder den mittleren Radiohead zwar anhört – aber wer diese Musik wirklich durchdringen will, muss viel weitergehen. Die hingetupfte Schwerelosigkeit, mit der „Favours“ den Hörer verführt und in seinen Bann zieht, entspringt letztlich zu gleichen Teilen der Songwriting-Meisterschaft von Inner Tongue wie seiner unermüdlichen Suche nach dem richtigen Gefühl, dem richtigen Ausdruck, seiner inneren Wahrheit.

Der Refrain von „Dig Deeper“ steht exemplarisch für diesen unermüdlichen Forscherdrang: „You’re free to fall as deep as it goes“, singt Inner Tongue hier, und einmal mehr wird einem bewusst, was für ein Verlust es gewesen wäre, wenn dieser Mann wirklich nie wieder hätte singen können. Bisweilen erinnert seine Stimme ein bisschen an Terence Trent Darby, es ist jedenfalls eine waidwunde, schwerelose Soul-Stimme, deren unmittelbare Tiefe, Wärme und Intensität einen gefangen nimmt.

Wie einen das somnambul taumelnde „Fallen Empire“ immer tiefer in seinen Strudel zieht, oder „New York“ sich mit diesem schwebenden Saxofon ins Unermessliche steigert, raubt einem den Atem. „Favours“ ist Pop in einer Vollendung, von der oft behauptet wird, sie könne derart traumwandlerisch sicher und handwerklich perfekt eigentlich nur aus England oder den USA kommen. Inner Tongue lebt und arbeitet allerdings in Wien, vor allem aus pragmatischen Gründen: In Wien ist er zu Hause, dort ist sein Studio, sind die Musiker, seine Freunde – es ist die Basis.

Abgesehen davon ist „Favours“ ein Album, bei dem es vollkommen egal ist, wo es entstand. Diese Musik ist im besten Sinne international und weder an Szenen noch an Orte gebunden, weil sie der tiefen Gedanken und Gefühlswert, der Geschichte ihres Schöpfers entstammt. Es war Inner Tongue bei der Produktion dieses Albums egal, wie lange alles dauert. Es gab keine Erwartungshaltung und sogenannte Trends interessierten ihn ebenfalls nicht: Er selbst sollte für diese Musik der einzige Richter sein. „Durch meine Banderfahrungen weiß ich, dass Sound durch die Synchronisation der Vorstellungen mehrerer Beteiligter bisweilen entradikalisiert wird“, sagt er. „Deshalb war es mir wichtig, überall das letzte Wort zu haben. Wenn man den künstlerischen Konflikt nicht spürt, macht man am Ende Formatpop – und das wollte ich mehr vermeiden als alles andere.“

Durch innere und äußere Bezüge, die in dieser Form nie zuvor zusammengeführt wurden, gelingt Inner Tongue auf „Favours“ eine gänzlich eigene, hoch faszinierende Musiksprache, die das Gestern mitdenkt, sich im Heute beweg und ins Morgen weist. Ohne die größte Krise seines bisherigen Lebens würde es diese Musik nicht geben.

Örtlicher Veranstalter: Landstreicher Booking
Pop, disco
Konzert
Fr 15. Juni 20:00
Konzert
Freddy Fischer
& His Cosmic Rocktime Band

Genre: Pop, disco

Wer mit Freddy Fischer und seiner Cosmic Rocktime Band noch nicht so recht vertraut sein sollte, braucht vielleicht doch erst ein paar Stichworte. Orientierungshilfen. Da hört man also einen Groove, den es aber geradewegs auf den Tanzboden zieht. Und Disco. Auch diese lässige Eleganz der Lieder, die Manfred Krug mal gesungen hat in den Siebzigern und damit selbst der DDR etwas Swing schenkte, wenigstens für einen Moment. Und jetzt vielleicht noch eine weitere Glitzerkugel voll Disco dazu. Das steckt man dann alles in einen schicken Smoking, und schon steht da ein Freddy Fischer … Aber so einfach ist es dann doch nicht, sonst würde man nach diesem Rezept so eine schmissige Unterhaltungsmusik ja an jeder Straßenecke hören, wo sich dann überall so ein Fischer herumtreibt, dass man gleich einen Chor voll davon hätte und nicht nur den einen Freddy. Diese Musik hat jedenfalls Groove, und auch auf jedem neuen Album orgelt Freddy Fischer wieder derart mit Lust, dass ein Keith Emerson nur beleidigt zur Seite schauen würde und Brian Auger anerkennend ein Auge lupfen und das andere gleich mit dazu, weil er ja gehört hat, dass er Freddy Fischer and his Cosmic Rocktime Band ihm nichts mehr vormachen kann an den Tasten. Und die Musik ist tight. Soul und Discokugel. Sie glitzert, diese Musik, und macht dann ganz im Gegensatz zu einem Keith Emerson nur genau so viele Noten, die man braucht, um die Menschen auch auf die Tanzfläche zu pumpen. Und dann singt dieser Freddy Fischer auch noch und immer wieder von der Liebe, und so eine Zeile wie „Du bist meine Liebe, und ich lieb’ dich so“ muss man sich ja erst einmal trauen. Aber Fischer macht das einfach, und das mag man jetzt Schlager nennen, mit dem es sich allerdings so verhält wie bei den Filmen von dem maulfaulen Finnen Aki Kaurismäki, die nur Aki Kaurismäki so machen kann, sentimental und doch auch warm und wahr. Und bei anderen wäre es nur sentimental und eben ein Kitsch. Aber möglicherweise ist dieser Vergleich schon wieder ein Stück zu hoch gegriffen, und die Lieder von Freddy Fischer wollen auch gar nicht größer sein als sie sind. Denn das alles kann ja auch mit gutem Grund die Pest sein, der Jazzrock, der Schlager und selbst die Disco, wenn es sich gefühlsbetrügerisch aufplustert und prätentiös wird. Doch genau das ist bei Freddy Fischer kein Stück. Das aber muss das Geheimnis von Freddy Fischer sein. Und spätestens beim nächsten Konzert mit ihm und seiner Cosmic Rocktime Band werdet auch Ihr dann mitsingen bei diesem „Du bist meine Liebe, und ich lieb’ dich so“. Einfach sehr gute Unterhaltungsmusik aus Berlin.

Örtlicher Veranstalter: amSTARt
Swing / Pop
Konzert
Mo 18. Juni 19:00
Konzert
GOLDMEISTER
"Alles Gold"-Tour 2018

Genre: Swing / Pop

Swing und deutscher Rap passen nicht zusammen? Die Band GOLDMEISTER beweist das Gegenteil. Phil Ohleyer und Chris Dunker lassen mit ihrem Debütalbum „Alles Gold“ (VÖ: 18.05., Deutsche Grammophon) die Zwanziger Jahre aufleben und machen sich mit Brass, Banjo und Klavier die Songs von den Fantastischen Vier, Peter Fox, Freundeskreis, Jan Delay und anderen zu eigen. Dieser „neue alte“ Sound ist einmalig und sorgt dafür, dass man nicht mehr stillstehen kann! Im Juni laden GOLDMEISTER ein, mit ihnen zum ersten Mal live zu swingen. Am 18. Juni sind sie zu Gast im Privatclub Berlin.

In ihrem „Herrenzimmer“ hatten Phil und Chris eine Schnapsidee, die schneller als gedacht Gestalt annahm. Bereits der Name GOLDMEISTER deutet auf die zwei Hauptkomponenten hin, die in ihrem hochgradig tanzkompatiblen Mix stecken: Die Goldenen Zwanziger Jahre und der HipHop, der in den USA unter anderem von Grandmaster Flash aus der Taufe gehoben wurde. Kurz vor der Schwelle der Zwanziger Jahre des 21. Jahrhunderts gilt es, aus dem Füllhorn verschiedener Traditionen progressiver Tanzmusik den Partysound der Zukunft zu formulieren. GOLDMEISTER haben diesen Sound gefunden. Auf dem Papier lässt sich freilich nur schwer in Worte fassen, warum die beiden Komponenten Rap und Oldtime Jazz hier so gut zusammenfließen, denn der Sound und die Grooves gehen über den Bauch direkt in die Beine. Für jeden ihrer Songs finden GOLDMEISTER genau das passende Vehikel, damit die Raptexte mit Pauken, Trompeten und Karacho über den Tanzboden schwingen.

Live bringen Phil Ohleyer und Chris Dunker die verswingten Perlen des deutschen HipHop -allesamt mit Goldstatus – ihres Albums „Alles Gold“ aufs Parkett. Bereits mit ihrer ersten Single „Sie ist weg“ zeigen die beiden, welche Energie und Spielfreude in ihnen steckt. Gemeinsam mit der 6-köpfigen Band Ragtime Bandits und Lutz Krajenski (ehemaliges Bandmitglied und Arrangeur von Roger Cicero) werden die Konzerte von GOLDMEISTER zum Tanz auf dem Vulkan.

Örtlicher Veranstalter: Concert Concept
Country
Konzert
Mo 25. Juni 19:00
Konzert
Lindi Ortega

Genre: Country

Lindi Ortega gives fair warning: “Don’t come any closer to my heart /If you’re afraid of the dark.”

However, that shroud is slowly lifted in Liberty. As the narrative unfolds in this concept album, a central character emerges – one who finally sheds the darkness of her past and emerges into the light. As melodies and tempos change throughout Liberty, her journey carries her steadily forward. Listen closely and you’ll find Ortega’s experiences in the lyrics too.

The melodies and arrangements of Liberty draw on the epic work of Oscar-winning composer Ennio Morricone, who became one of Ortega’s musical obsessions during the writing and recording of Liberty. Moreover she enlisted Nashville producer Skylar Wilson (Justin Townes Earle, Rayland Baxter) when she discovered their shared passion for Quentin Tarantino movies. It is fitting that NPR’s All Things Considered has escribed Ortega as “genre-defying in both her music and her personal style.”

During the sessions at Battle Tapes studio in East Nashville, Ortega and Wilson scaled back the boot-stomping, throwback country approach that she’s known for, instead polishing a set of music that reflects her lineage. Her father is Mexican; her mother is Irish. The sonic landscape of Liberty is enhanced by Nashville band Steelism, known for their dramatic blend of pedal steel guitar and electric guitar, as well as Country Music Hall of Fame member Charlie McCoy on harmonica.

In 2017, Ortega opened select dates for Chris Stapleton and Dwight Yoakam. In addition, she married Canadian musician Daniel Huscroft and relocated from Nashville to Calgary. Liberty concludes with “Gracia a la Vida” from the pen of Chilean composer Violeta Parra. The title translates as “Thank you to Life.”

Event auf den Merkzettel

Örtlicher Veranstalter: ZK Berlin
Americana / Rock / Folk
Konzert
Do 12. Juli 19:00
Konzert
Cordovas
+ St. Beaufort + SUSTO (solo)
präsentiert von Songpickr

Genre: Americana / Rock / Folk

Wer Bands wie Grateful Dead, Little Feat, Dawes, Crosby Stills Nash & Young, The Allman Brothers Band, Blitzen Trapper, Houndmouth, The Band, etc. mag, wird Cordovas lieben!

Die Musik der Westcoast-Harmonie geladenen, gitarrenlastigen Band klingt wie aus dem Laurel Canyon in den Jahre 1968 bis 1973. Die Musik ist irgendwo in der Mitte zwischen Duane Allman’s Telecaster twang, den luftigen Harmonien der Grateful Dead und dem Folk-Rock von Crosby, Stills, Nash & Young. Live grooved die Mischung deutlich dynamischer als auf dem Album, so dass auch Jamband Fans auf Ihre Kosten kommen.

Die Americana Band hat bereits Kultstatus in Ihrer Heimatstadt Nashville und unter Musikerkollegen in ganz Amerika. Im Laufe des Sommer 2018 wird ihr hervorragendes neues Album, das von Kenneth Pattengale (Milk Carton Kids) produziert wurde, veröffentlicht.

Jetzt ist die einmalige Chance, Cordovas in einem intimen Rahmen bei ihrem ersten Konzert in Berlin zu sehen. Bandleader Joe Firstman und seine Jungs haben das europäische Publikum bereits bei Ihren Touren in Skandinavien und den Niederlanden (u.a. beim „TakeRoot“ Festival) begeistert. Dieses einmalige Konzert solltet ihr also nicht verpassen.

Mit von der Partie als special guest ist das hervorragende Berliner Roots & Americana Trio St. Beaufort. Henric Hungerhoff (Deutschland), Tomás Peralta (Chile), and Joe Jakubczyk (USA) vereint Ihre Leidenschaft für akustische Musik und Storytelling. Ihr von Banjo, Gitarre, Kontrabass und mehrstimmigen Gesangsharmonien geprägter Sound hat sie seit ihrer Gründung 2014 bereits zu 150 Konzerte von den Schottischen Highlands bis nach Sizilien und zum Rolling Stone Weekender geführt.

SUSTO has been given many labels—Americana, alt-country, southern folk, indie rock, even gospel—and though none of these descriptions are inaccurate, they only provide part of the picture. Bandleader and songsmith Justin Osborne’s lyrics bring the full picture into view. He weaves catchy hooks into honest storytelling, utilizing gothic imagery, wry humor, and social commentary to convey his confessional tales. His gravelly, pitch-perfect voice is the ideal vehicle to bring these heartfelt expressions to the listener and the sincerity he exudes while performing is palpable. Pair that with perfectly nuanced folk-rock instrumentation, and SUSTO remains in a genre all its own.

Blues, Southern Rock
Konzert
Di 28. August 20:00
Konzert
THE DEVON ALLMAN PROJECT
featuring special guest DUANE BETTS
präsentiert von Classic Rock, Guitar

Genre: Blues, Southern Rock

THE DEVON ALLMAN PROJECT ist das Ensemble um Devon Allman, das unter anderem aus Multiinstrumentalisten, Perkussionisten und Gitarristen besteht. Allman ist bereits viele Wege gegangen, um seinen Platz an der Spitze der Southern Rock-Szene zu behaupten. Diejenigen, die seine Karriere schon länger verfolgen, wissen, dass sie das Unerwartete erwarten dürfen: von seinem Durchbruch mit Honeytribe über Charterfolge zusammen mit Jack Bruce und Javier Vargas über die Royal Southern Brotherhood bis hin zu seinen gefeierten Soloalben wie Turquoise, Ragged & Dirty und Ride or Die. Als Devon Allmann sich Ende 2014 von der Royal Southern Brotherhood trennte, ging ein hörbares Raunen durch die Blueswelt. Mit dem „Devon Allan Project“ zeigt der Sohn von Gregg Allman (Allman Brothers) nun aber einmal mehr, dass er ein Künstler ist, der den Anspruch hat sich immer und immer weiterzuentwickeln. Am 28.08. ist der Sänger und Gitarrist mit dem „THE DEVON ALLMAN PROJECT“ live im Berliner Privatclub.

Örtlicher Veranstalter: Greyzone Cobcerts
Pop
Konzert
Do 13. September 18:00
Konzert
Mario Novembre
finally …
präsentiert von Bravo / Jam FM / Kulturnews / VIVA / Yamaha

Mario Novembre mit Debütalbum „Stay“ erstmals auf Tour

Genre: Pop

17 Jahre jung, ein italienisches Herz, aufgewachsen in einem Vorort von Stuttgart, Musik im Blut. Das ist Mario Novembre – einer der derzeit spannendsten Newcomer. Im September geht der sympathische Sänger erstmals live auf Tour.

2016 veröffentlichte Mario seine Kompositionen „Only You“ und „Springtime“ und gewinnt damit im Rahmen der Videodays den „ViViSoCo 2016“! Der erste Preis: ein Plattenvertrag. Kurz darauf unterschreibt Mario seinen ersten großen Musikdeal bei Bitstream Music, einem Sublabel von Universal Music.

Kreativ, jung, unaufhaltsam und nahbar verfolgt Mario fortan seinen Weg als Musiker. Im Song zu “Friends On The Internet”, der am 23.11.2017 veröffentlicht wurde, greift Mario Novembre das Thema des Songs auf und teilt sein Leben via Social Media mit Freunden. Seine aktuelle Single „Goin Up“ ist der nächste Vorbote für sein Debütalbum „Stay“, das im März dieses Jahres erscheint. Gleichzeitig ist „Goin Up“ der Titelsong zum Film „Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft“, der am 18.01.2018 erscheint.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Singer Songwriter
Konzert
So 16. September 19:30
Konzert
WOLFGANG MÜLLER & BAND
präsentiert von Piranha, ByteFm, taz
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

„Die sicherste Art zu reisen“

Genre: Singer Songwriter

Wolfgang Müller, das war der edle Selbstgebrannte, den der Plattenhändler unterm Tresen hervorgeholt hat, wenn der Kunde soweit war – die Sinne geschärft, die Geschmacksnerven voll entwickelt und bereit für das Große im Kleinen, das Komplexe im Feinen, für die besonderen Lieder und Geschichten. Ein Geheimtipp. Eine Weile war Herr Müller weg, jetzt ist er wieder da mit seinem sechsten Album „Die sicherste Art zu reisen“, das die Plattenhändler wohl kistenweise in ihre Läden schieben werden. Müllers Musik ist immer noch ein edler Selbstgebrannter, aber der geht leichter rein, ein bisschen wie Brause mit Schuss, die auf sehr vielen Ebenen sehr lange nachwirkt.

Auf „Die sicherste Art zu reisen“ bricht alles auf, die Musik, die Texte, der Gesang – alles reist zu neuen Ufern. Wolfgang Müller wirkt wie wachgeküsst. Was ist passiert? Dazu später mehr. Zuerst: die Musik. Vom Korsett des Liedermachers befreit, holt er sich die Welt ins Haus. Klaviere, Streicher, Querflöten, Saxophone, Orgeln, Chöre, und die Gitarre wird nicht mehr gezupft sondern sanft geschlagen. Das alles ist derart elegant abgefedert, schwingt und rollt und will immer weiter, dass man sich fühlt wie auf einem Schoner unter vollen Segeln, auf weiten Wellen Richtung Sonne gleitend. Die Stimmung ist hier überhaupt grundsätzlich sonnig, und die von einem, der sich den ganzen Quatsch (also die Welt und was wir daraus machen) schon eine Weile angesehen hat. Wo sich die einen in Hysterie und Empörung verlieren und andere in Resignation und Dunkelheit, findet Müller den goldenen Mittelweg – „Die sicherste Art zu reisen“. Der Titelsong, einer von mindestens drei potenziellen Hits, bringt es auf den Punkt:

„Ich stecke Blumen in mein Haar und fütter’ keinen Troll / bleibe höflich und bestimmt, wenn ich sage was ich will / ich schalte auf naiv, ein freundlicher Idiot / der alles was ihm wichtig ist, ständig wiederholt /

wie ein Schwarzer-Block-Schlager“

Den Schwarzen Block und Schlager hat noch niemand zusammengedacht, aber genau zwischen diesen Extremen, „in einem Meer aus Hass / wo sich die Wellen verbeißen / und immer wütend sind“, findet Müller den Weg zum Weiter. Er sagt: „Ich suche nach einer Formel, wie man in diesen hasserfüllten Zeiten positiv und glücklich bleiben kann und trotzdem engagiert und wach ist, sich also nicht eskapistisch in eine pseudoheile Welt zurückzieht. Die ideale Mischung wäre also ein ‚Schwarzer-Block-Schlager‘, zielgerichtete, engagierte Aktion, aber eben nicht mit Hass sondern mit Liebe, nicht mit Gewalt sondern mit nervtötender Beharrlichkeit.“

„Die sicherste Art zu reisen“ ist jetzt aber auch kein Agitprop. Es geht, wie in jeder guten Literatur, um alles – das Leben („Fliegen“), das Schreiben („Der blonde Hans“), das Sterben („Herzen“), die Liebe (immer). Und da ist viel Platz zwischen den Worten für eigene Gedanken. Auch hier hat Wolfgang Müller die goldene Mitte gefunden zwischen Ansage und Abstraktion. Seinen Texten wohnt zudem eine aufrichtige Wärme und Herzlichkeit inne. Sie glühen golden wie das Cover und spenden Trost, ohne den Hörer zu belügen, weil sie ihn erkennen, bei ihm sind, die Freude teilen und den Schmerz, und ihm (oder ihr) die Hand reichen. „In meinen Träumen muss ich immer jemand retten / in meinen Träumen bin ich immer fast zu spät / in meinen Träumen renn ich und versuch die Arme auszustrecken / um aufzufangen, wer auch immer fällt.“ („In meinen Träumen“) Ein Album wie ein guter Freund, der mit eben jenem edlen Selbstgebrannten vorbei kommt, wenn man mal wieder die Segel eingerollt hat, weil man nicht mehr weiter weiß und will und kann.

Manchmal muss man auch erst aufgeben, um aufbrechen zu können. Nach seinem fünften, 2015 erschienen Album „Auf der Welt“, der anschließenden Tour und einer von ihm mitorganisierten und auf Oetinger Audio veröffentlichten Platte mit Kinderliedern („Unter meinem Bett“), war Wolfgang Müller alle, fertig, durch mit der Musik, hatte alles gesagt und sein künstlerisches Konzept ausgereizt. Seine Gitarre hat er daraufhin ein halbes Jahr nicht mehr angefasst und stattdessen Segeln gelernt und sich viel auf dem Wasser rumgetrieben. Dann kam sein Freund der Gitarrist und Produzent Dinesh Ketelsen vorbei und wollte mal wieder ein bisschen E-Gitarre spielen. So ging’s los. Neue Stücke entstanden, Müller lud weitere Musiker ein, neue und alte Bekannte, und wie so oft fiel alles auf ganz wundersame Weise zusammen. Nach fünf Tagen im Studio war dieses Album fertig, mit dem Müller sich und seine Musik quasi neu erfunden hat. Vergleichbares findet man eigentlich nur bei Gisbert zu Knyphausen und Niels Frevert – zusammen mit Wolfgang Müller sind sie die heiligen drei Könige der feinen Liedkunst in deutscher Sprache.

Was gibt’s sonst noch zu sagen über „Die sicherste Art zu reisen“? Man wird nicht besoffen davon aber angenehm beschwingt. „Americana“ und „Brachland“ sind die ersten beiden Singles. „Vormann Leiss“ ist ein Cover der famosen Irgendwie-Punk-Band Turbostaat, das inhaltlich hervorragend zu den anderen neun Stücken passt, „denn es geht darum, dass man sich selber retten kann, dass man auch, wenn man innerlich gestrandet ist, die Möglichkeit hat, sich einfach neu zu erfinden. Dass da immer Hoffnung ist.“ Gute Reise. (Tino Hanekamp)

Wolfgang Müller – Gesang & Gitarre

Dinesh Ketelsen – E-Gitarre

Gerd Bauder – Bass

Max Schröder – Schlagzeug

Felix Meyerle – Klavier & Orgel

Mat Clasen – Querflöte & Saxophon

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Indie | Folk
Konzert
Fr 21. September 19:00
Konzert
S. CAREY
Hundred Acres - Tour 2018 | Support: Christof van der Ven

Genre: Indie | Folk

,Hundred Acres“ ist das dritte Soloalbum von S. Carey und der Nachfolger des, unter anderem von der New York Times, Pitchfork oder Under The Radar, hochgelobten Albums ‚Range Of Light‘ (2014). ,Hundred Acres‘ zeigt Carey als reifen und selbstbewussten Songwriter, der die bislang besten Songs seiner Karriere für dieses Album geschrieben hat. In seinem Kern ist das Album eine poetische Abhandlung über die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Carey benutzte für ,Hundred Acres‘ eine kleinere, fokussiertere Skala von Instrumenten, die er um die Grundausstattung bestehend aus Gitarre, Synthies, Pedal Steel, Streicher und Percussion, gruppierte, immer begleitet von seiner sanften Stimme – diese jedoch ausgeprägter als jemals zuvor. ,Hundred Acres‘ wurde von Carey, in Zusammenarbeit mit den Co-Produzenten Zach Hanson und Chris Messina, produziert. Das Album wurde zu großen Teilen in der April Base in Fall Creek, Wisconsin, aufgenommen. Mit Backing Vocals von Gordi auf drei Songs, sowie einer Kollaboration mit Casey Foubert (Sufjan Stevens) und Streicher-Arrangements von Rob Moose (yMusic).

„S. Carey, der stille Bandleader Bon Ivers, hat mit „Hundred Acres“ eine herzerwärmende Liedersammlung geschnürt, die als Statement für die Ästhetik des Einfachen verstanden werden darf, zugleich aber auch durch eine kristallklare Produktion überzeugt.“ (Intro)

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
Singer-Songwriter
Konzert
Sa 22. September 19:00
Konzert
FEE.
EIN ZIMMER KÜCHE BAD Tour 2018

Genre: Singer-Songwriter

Eine Akustik-Gitarre, eine betörende Stimme, mal rauchig, mal sanft, leichtblütig und voller Leben – FEE.
Nonchalant und direkt erzählt die junge Singer-Songschreiberin Fee Mietz in ihren Liedern von der Suche nach dem richtigen Platz im Leben, nach Haltungen zur Welt, von Liebe, Verlust und Selbstbehauptung. Es sind flirrende, tiefe und schöne Lieder. Wenn sie die Bühne betritt, dann beginnt alles zu leuchten. Fee weiß andere mitzureißen, egal wohin. Und wenn sie am Ende einer diesen vielen langen, allzulangen Nächte dazu auffordert, das Leben einfach zu umarmen, auch wenn es manchmal aus der Spur springt, dann will man ihr jedes Wort glauben. Fees Lieder funktionieren wie Mantras: Wenn man sie im Kopf hat, wird das Leben ein bisschen leichter. Sie sind authentisch, ohne pathetisch zu sein; verwundert vielleicht über das Leben und seine versteckten Messer, aber immer zeugen sie von einer inneren Stärke; sie sind voller Lebenslust und Kraft, wild und frei.

Ihr Debütalbum EIN ZIMMER KÜCHE BAD, erschienen im März 2018, ist eine Ode an das Leben, wie es ist, mal laut, mal leise, getragen von einer beflügelnden Haltung zur Welt und Melodien, die sofort bleiben und das Potential haben, Licht in dunkle Tage zu bringen. Mit ihrem Debütalbum und Band im Gepäck geht FEE. im September 2018 auf Tour.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Electro Pop
Konzert
So 7. Oktober 19:00
Konzert
Bright Light Bright Light
präsentiert von Peter Rieger

Genre: Electro Pop

Rod Thomas, aka Bright Light Bright Light, hat die letzten Jahre damit verbracht sich einen Ruf als hart arbeitender Popmusiker aufzubauen, mit dem man aber auch jede Menge Spaß haben kann. Sein farbenfrohes, mit feinsten Gastmusikern gespicktes letztes Album ‚Choreography‘ hat Fans und Kritiker gleichermaßen überzeugt und begeistert, genauso wie das dazugehörige, knallbunte Artwork. 2016 und 2017 war er mit dem Album auf großer Tour.

Einige seiner größten Vorbilder haben ihn zudem persönlich ausgewählt, zusammen mit ihnen auf Tour zu gehen und ihre Shows zu eröffnen, dazu gehört niemand geringeres als Elton John, mit ihm spielte er sage und schreibe 54 Konzerte (!), sowie die Scissor Sisters, John Grant und Ellie Goulding. Von Januar bis März dieses Jahres war er dann mit Erasure zusammen in Großbritannien und Europa auf Tour!

Und gerade frisch von dieser ausverkauften Tour kommend freut sich Rod, nun auch wieder eine eigene Tournee bekannt geben zu können: Diesen Herbst wird er in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Holland auf Tour kommen. Eine EP mit neuem Material wird rechtzeitig vor der Tournee veröffentlicht werden und die Reihe seiner bisherigen drei Alben erweitern.

Örtlicher Veranstalter: Semmel Concerts
Pop
Konzert
Mi 10. Oktober 19:00
Konzert
SAMUEL HOPE
OTHER MAN Tour 2018
präsentiert von FastForward Magazine / The Pick

Genre: Pop

„Großartige Musik dreht sich immer um eine gute Melodie und eine schöne Stimme“, sagt Samuel Hope, er fügt schnell einen entscheidenden Vorbehalt hinzu: „… auch wenn diese ‚Stimme‘ ein Instrument ist, wie Louis Armstrongs Trompete.“

Die Debüt-Single „Carried Away“ hat ihr eigenes Gefühl für Stimme und strahlt sowohl Leidenschaft als auch Frustration in ein paar wenigen Minuten voller Verwundbarkeit aus.

Im Sommer 2018 erscheint Samuel Hopes Debüt-Album „Other Man“ (Filter Music Group). Für die Aufnahmen dazu kam der aus New York City stammende Multiinstrumentalist mit Pete Davis (New Order, Björk, Dido), Sally Herbert (Muse, Robbie Williams) und dem Produzenten Mike Hedges zusammen.

Im Oktober 2018 kommt Samuel Hope mit seinem ersten Album auch nach Deutschland

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Alternative
Konzert
Mi 10. Oktober 19:00
Konzert
MICHAEL KREBS & die Pommesgabeln des Teufels

Genre: Alternative

MICHAEL KREBS & die Pommesgabeln des Teufels spielen krachend schöne Piano-Songs mit Texten auf die Zwölf. Der Exilschwabe mit der Aversion gegen den Flüsterfuchs feiert mit seiner Band bei Liveshows den kalkulierten Kontrollverlust. „Jedes Mal nehme ich mir vor, einfach Musik zu machen und die Ansagen wegzulassen“, sagt MICHAEL KREBS, „doch das klappt nie. Ich quatsche einfach zu gerne.“ Und im Grunde ist es auch egal ob er quatscht oder singt, beides macht verdammt viel Spaß.

Zusammen mit den Pommesgabeln des Teufels fegt der Songwriter mit dermaßen viel Verve und Partylaune durch seine Songs, dass man sich dem nicht entziehen kann. „Speed-Entschleunigung für die to-go-Gesellschaft“ sagt Krebs dazu. Das gilt für die Songs seines aktuellen Albums „An mir liegt’s nicht“ genauso wie für Krebs-Klassiker wie „Das Mädchen von der Jungen Union“, „Leude“ oder „Grundschullehrerin“.
In seinen Songs bringt KREBS die Dinge auf den Punkt. Mit viel Rock’n’Roll und political incorrectness. Sogar anstrengende Themen wie Selbstvermessung, Fremdenfeindlichkeit und Bio-Flugmangos. Und weil er dazwischen für sein Leben gern improvisiert, hat jeder Abend einen ganz eigenen Höhepunkt. Das Trio aus Berlin klingt so vielfältig und unberechenbar, als hätten sich Jamie Cullum, Die Ärzte und Marc-Uwe Kling zeitgleich ins Studio verirrt.

„Die Pommesgabeln des Teufels“ sind zwei knuffige Thrash-Metal-Musiker, die der Pianist und Sänger Michael Krebs beim Metal-Festival in Wacken aufgegabelt hat. Am Schlagzeug Onkel alias der „Oheim des Todes“ (Alligatoah, Ohrbooten), und am Bass „Boris the Beast“.

Örtlicher Veranstalter: ZK Berlin
Pop
Konzert
Di 16. Oktober 19:00
Konzert
Kiddo Kat
Piece Of Cake Tour 2018

Gute Laune garantiert: Kiddo Kat geht im Oktober auf zweite, große Headline-Tour und bringt mit ihren Konzerten in sieben deutschen Städten Farbe in den tristen Herbst. Nach dem Viral-Hit „Kiss“ in 2016 erscheint nun am 13.07.2018 ihr Debütalbum „Piece Of Cake“ inklusive der Single „Million Miles“.

Genre: Pop

Kiddo Kat (27) ist wie eine Sonnenbank für die Seele – ein musikalischer Ausflug in die Sonne, weit weg von dem Melancholie-Einheitsbrei. Die Wahlhamburgerin aus dem Schoße der Hauptstadt schießt mit ansteckender Lebensfreude und Beat-betonter urbaner Popmusik wie mit Leuchtraketen um sich und beweist allen Schwarzmalern, dass englischsprachige Musik aus Deutschland den internationalen Vergleich nicht scheuen muss. Genau dies wird Kiddo Kat mit ihrer unbändigen Energie in sieben deutschen Städten zu Beweis stellen und sieben Abende in bunte Farbe tauchen. Wenn das nergiebündel mit den ellenlangen blonden Haaren live Ihre Flying-V Gitarre um den Hals hängt und mit einer lässigen Selbstverständlichkeit spielt, als hätte sie nie etwas anderes gemacht, wickelt sie Ihr Publikum um den Finger wie Kaugummi. Auf der anstehenden Tour präsentiert Kiddo Kat ihr neues Album. Im April 2016 landet Kiddo Kat über Nacht einen viralen Megahit im Internet, als sie mit einer Kollegin (Heidi Joubert) in eine Frankfurter S-Bahn steigt und mit nichts als einer Gitarre und einer Cajon innerhalb weniger Minuten den Wagon in ein Party-Abteil verwandelt. Das Video Ihrer Kiss-Cover-Version bei der spontan ein Fahrgast rappend in die Performance einsteigt wurde weltweit mittlerweile über 100 Millionen Mal angeklickt. Daraufhin kann sie sich vor Presse-Anfragen kaum noch retten, gibt Interviews für zahlreiche deutsche Radiostationen und Zeitungen, sitzt bei Markus Lanz in der Sendung und landet auf der Titelseite des Hamburger Abendblattes. Die Erfolgs-Welle trägt sie nur einen Monat darauf in Zusammenarbeit mit der Konzertdirektion Karsten Jahnke auf ihrer ersten Headliner-Tour durch Deutschland und wenig später zu diversen Support Shows für u.a. Jamie Lidell und Lucky Chops. Um all die Eindrücke und Erfahrungen aus dieser intensiven Zeit zu verarbeiten, zieht sich die junge Musikerin 2017 ins Studio in Ihrer Heimatstadt Berlin zurück, wo sie in enger Zusammenarbeit mit dem Produzenten Patrik Majer (Echogewinner und u.a. Wir Sind Helden/Rosenstolz) ihr Debüt-Album aufnimmt.

Das neue Album „Piece Of Cake“ erscheint am 13.07.2018 und scheint einem Stück Kuchen gleich: Danach geht es einem besser. Nur eben ohne Hüftgold. – Mit einer charmant dreckigen Power-Stimme verbindet sie international anmutende Pop-Hooks mit rotzigem Sprechgesang, den sie in akzentfreiem Englisch performt. Wer in Ihre Lyrics eintaucht, trifft auf eine selbstbewusste Frau mit viel Selbstironie.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Acoustic / Singer-Songwriter
Konzert
Do 18. Oktober 19:00
Konzert
Emirsian

Genre: Acoustic / Singer-Songwriter

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Blues Rock
Konzert
So 21. Oktober 19:00
Konzert
Eamonn Mc Cormack
+ Special Guest

Genre: Blues Rock

In der Tradition eines Rory Gallagher, Phil Lynott und Gary Moore, trägt nun Eamonn Mc Cormack die Fackel des Irish-Blues-Rock in die nächste Generation weiter. Sein neues Album „Like there´s no tomorrow“ wurde mit Gary Moore’s Bassist und Schlagzeuger eingespielt und wird auf dieser Tour ausgiebig vorgestellt. Gary selbst gefiel Eamonns Musik, Phil Lynott’s Mutter ist ein Fan. McCormack spielt High Energy Irish Blues Rock. Quer durch die Clubs und Festivals Europas hinterließ er in den letzten Jahren etliche faszinierte Zuschauer. Gleich zwei höchst arrivierte Alben wurden mit “Heal My Faith” und “Kindred Spirits” veröffentlicht, letzteres mit Featurings von Rory Gallagher, Jan Akkerman und Herman Brood.

Eamonn arbeitete, spielte und tourte mit Johnny Winter, Rory Gallagher, ZZ Top, Nils Lofgren, Pat Travers, Walter Trout, Popa Chubby und Brian Robertson (ex. Thin Lizzy) und neuerdings auch mit ex. Gary Moore Mitgliedern, mit denen er das Doppelalbum „Like There’s No Tomorrow“ eingespielt hat. Zu hören sind Jonathan Noyce am Bass und Darrin Mooney am Schlagzeug, beide werden viele als Gary Moore’s Power House Rhythmus Sektion in Erinnerung haben. Aber keine Sorge, Eamonn McCormack ist in keinster Weise ein Tribute Guitarist, sondern trägt seine ganz eigene, originelle, eingeborene Handschrift. Seine Passion für den Blues hat ihm den Respekt gerade der Legenden eingebracht, zu denen er aufstrebt.

Rap
Konzert
Mi 31. Oktober 19:00
Konzert
NOTHING,NOWHERE.
präsentiert von Live Nation
Foto: © Fox Beach

nothing,nowhere. Neuer König des Emo-Rap. Fulminante Mischung aus Hip-Hop & Singer-Songwriter. Im Oktober live in Köln & Berlin.

Genre: Rap

Ursprünglich wollte der in Massachusetts geborene und in Vermont lebende Joe Mulherin Filmemacher werden, und die begeisterten Reaktionen auf seine ersten Kurzfilme – darunter ein Sonderpreis beim Filmfest in Cannes – ließen auch vermuten, dass er damit auf dem richtigen Weg ist. Doch ihm kam die Musik dazwischen – oder vielmehr die überragenden Rückmeldungen auf seine ersten veröffentlichten Tracks. Inzwischen hat sich Mulherin ganz für die Musik entschieden und veröffentlicht unter dem Pseudonym nothing,nowhere. fantastische, bemerkenswert eigenständige Musik zwischen Hip-Hop und Singer-Songwriter, ein Genre, das mit „Emo-Hip-Hop“ umschrieben wird. Nach einigen rein digitalen Veröffentlichungen auf seiner Bandcamp-Seite erschien im Oktober sein offizielles Albumdebüt „Reaper“, über das ein Rezensent der New York Times schrieb: „Eines der vielversprechendsten Popalben des Jahres“. Nun kommt Joe Mulherin zwischen dem 28. und 31. Oktober erstmals nach Deutschland, für zwei Konzerte in Köln und Berlin.

Joe Mulherin wuchs in Foxborough/Massachusetts auf und interessierte sich schon früh für zwei Dinge: das Gitarrespielen und die digitale Filmherstellung. Zunächst verfolgte er letzteres Interesse mit Nachdruck, belegte bereits in der Highschool das Studienfach ‚Computerbasiertes Design‘ und besuchte im Anschluss die Filmhochschule am Burlington College. Gleich seine ersten Kurzfilme erhielten viel Aufmerksamkeit und einige Auszeichnungen. Der berufliche Weg schien damit vorbestimmt, und dementsprechend wenig Aufmerksamkeit schenkte er zunächst seinen musikalischen Ambitionen.

Dennoch lud er unter dem mysteriösen Namen nothing,nowhere. ab 2015 erste selbst produzierte Tracks auf seinen Bandcamp- und SoundCloud-Seiten hoch – und wurde überrascht von dem Feedback, das ihn dort ereilte. Umso mehr, als er aus seiner Person ein Geheimnis machte und etwa auf Fotos stets sein Gesicht versteckte. Dennoch schrieben ihn zahllose Hip-Hop- und Pop-Produzenten an, die gern mit ihm zusammenarbeiten wollten. Und so entstanden innerhalb von zwei Jahren ein Album sowie zwei EPs mit wechselnden Kollaborateuren, die Mulherin dazu dienten, seine Fähigkeiten und seinen Horizont als Musiker erheblich zu erweitern.

Erste Tourneen an der Seite solch gegensätzlicher Formationen wie Tiny Moving Parts, Thrice und La Dispute belegten, dass sein Emo-Hip-Hop weit über alle Genregrenzen hinweg funktioniert und die Hörer nachhaltig beeindruckt. Und so entschied sich Mulherin dazu, das Filmemachen an den Nagel zu hängen und sich ganz der Musik zu widmen. Mit Erfolg: Seit sein offizielles Debütalbum „Reaper“ im vergangenen Oktober erschienen ist, spricht man in gut informierten Kreisen von einer neuen Sensation, die die bedächtige Emotionalität handgeschriebener Songs auf außergewöhnliche Weise mit der Coolness von postmodernem Hip-Hop vermählt.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Pop
Konzert
So 11. November 19:00
Konzert
Cris Cosmo

Genre: Pop

Cris Cosmo steht für Sommer, Liebe und einen Hauch Revolution. Seit zehn Jahren mischt er deutsche Texte mit handgemachtem Pop, Latino-Reggae-Einflüssen und clubbigen Livebeats. Seinen Künstlernamen bekam Cris, als er mit Straßenmusik durch die Welt unterwegs war. In Südamerika nahmen die Leute dem sprachbegabten Chico mit der Gitarre seine deutschen Wurzeln nicht ab. Und nannten ihn einfach „Cris Cosmo“ – den Weltbürger-Cris.

Cris hat mehr als 2000 Konzerte in aller Herren Länder gespielt, war für den Echo nominiert und nahm 2012 an Stefan Raabs Bundesvision Song Contest teil.

Auch im Sommer 2016 wird er mit neuer Single aus dem aktuellen Album „Alles Blau“ (VÖ 22.05.2015 Musik für die Bewegung / membran Distribution) und mit brandneuen Songs auf ausgiebiger Tournee im ganzen Land unterwegs sein.

Seine energetischen Live Shows sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Ob mit seiner über Jahre gewachsenen Band mit fetter Rhythmusgruppe, zackigen Bläsern und geschmackvollen Elektrosounds oder im lauten Duo mit Drummer: in seinen abendfüllenden Konzerten bindet Cris Cosmo jedes Publikum mit spielerischer Leichtigkeit ein, macht ’ne Party draus und lässt jede Menge Menschen begeistert und mit einem breitem Lächeln zurück.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur
Pop
Konzert
Di 13. November 19:00
Konzert
Körner
Körner - Live 2018

Genre: Pop

Deutsche Pop-Poesie

Eingängige Melodien, emotionale Texte, und eine eindringliche Stimme die ins Herz trifft: Das ist neue deutsche Pop-Poesie. Damit ist kein intellektueller Pathos gemeint, es ist vielmehr ein freimütiges Plädoyer für Musik mit Verstand und Gefühl. Das ist Körner. Ein ausdrucksstarker Künstler, der als Person gleichzeitig zurückhaltend bleibt. Für ihn steht seine Musik im Vordergrund: »Wenn es gut ist oder echt«, ein Satz aus seinem Lied Gänsehaut, der in Verbindung mit Körner Bände spricht und ihn mit nur zwei schlichten Worten treffend beschreibt.

Von Gestern bis…

Geboren wurde Körner im hohen Norden in ein musikalisches Elternhaus. Doch die scheinbar heile Welt hat Kratzer: »Meine Kindheit ist wie ein zerrissenes Blatt Papier.« In der Sprache und Musik findet er einen Weg, seine Gefühle zu verarbeiten. Schon mit neun Jahren entstehen erste Gedichte. Und er singt, laut, fröhlich, immer und überall: »Seit ich lebe, singe ich. Und wenn ich singe, lebe ich.« Zu Schulzeiten finden sich die ersten Bandprojekte und schon bald steht er öfter auf kleinen Bühnen als im Klassenzimmer. Irgendwie klappt es trotzdem mit dem Abschluss, doch die Musik lässt nicht mehr los. Körner beginnt für andere Künstler zu schreiben und entwickelt in dieser Zeit seine eigene musikalische Sprache. 2015 folgt dann das entscheidende Puzzlestü̈ck, als er in einem Münchner Tonstudio auf die beiden Produzenten von Achtabahn trifft. Das Trio verbindet musikalische Liebe auf den ersten Blick, noch in der selben Nacht schreiben sie den ersten Song: »Marie P«. Diese Hymne über eine Mary Poppins aus dem Rotlichtmilieu schlägt, kaum veröffentlicht, große Wellen
und sammelt millionenfach Klicks – die Reise beginnt.

…Gänsehaut

2016 folgt dann „Gänsehaut lügt nie“, die erste Single aus dem kommenden Album. Aus dem Stand gelingt Körner damit wohl einer der berü̈hrendsten deutschen Songs seit langem: Bestechend einfach, menschlich und tiefgründig zugleich. Konfetti für die Seele, auch in schwierigen Zeiten. Das Lied ist ein imposanter Auftakt, erobert die Airplay-Charts und Herzen der Fans. Auch die sich anschließende Tour wird mit ausverkauften Konzerten zum fulminanten Erfolg.

Auf eigenen Wegen

Körner ist kein glatter Künstler, er zeigt Stil und Kante, hat etwas zu sagen. Das gilt auch für das lang ersehnte Debütalbum, das 2017 erscheinen wird. Gemeinsam mit seiner Band und seinen Produzenten hat Körner auf diesem handgemachte Klänge und moderne Sounds verschmolzen. Dabei treffen eingängige Melodien auf poetische und emotionale Texte. Und immer schwingt die positive Botschaft mit: Das Beste liegt vor uns und alles bleibt anders. Es geht um den »Sturzflug nach oben«, diesen Sprung ins
Ungewisse nach vorn, der sich immer richtig anfühlt und den er gerade selbst erlebt.

Körner zeigt, dass Pop mehr sein kann. 2018 endlich mit Debütalbum live auf großer Deutschlandtour!

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Pop
Konzert
Di 27. November 19:00
Konzert
Jenny Marsala
„Meine Stimme“-Tour

„Musikalisches Chamäleon – das ist wohl der passendste Begriff, der auf Jenny Marsala zutrifft.“ Stuttgarter Zeitung

Genre: Pop

Die charismatische Sängerin hat unlängst auf YouTube als „das Mädchen mit den vielen Stimmen“ für Furore gesorgt- ihre Videos wurden millionenfach geklickt und geteilt.

Sie wurde 2016 mit dem Youtube-Hit „1 Girl 13 Voices“ über Nacht weltbekannt, in dem sie 13 Sängerinnen stimmlich bis zur Perfektion imitiert. Über 15 Millionen Menschen schauten sich bisher den Clip mit Stimmen von Stars wie Adele, Rihanna, Taylor Swift oder Katy Perry an.

In der deutschen Fortsetzung namens „1 Mädchen 14 Stimmen“ wagte sie sich gleichermaßen erfolgreich an Größen wie u.a. Hildegard Knef, Nena, Helene Fischer und Sarah Connor.

Nun erfüllt Jenny Marsala ihren Fans einen langersehnten Wunsch und offenbart ihre ehrlichste Stimme: die Eigene.

Im Dezember 2017 veröffentlicht sie ihr deutschsprachiges Debüt-Album „MEINE STIMME“.

Emotionsgeladene Texte besingt Marsala ehrlich und berührend, als hätte man die ein oder andere Situation selbst erlebt. Der Youtube Star ist nun live auf der aktuellen Tournee durch Deutschland, Österreich und Schweiz unterwegs, mit im Gepäck ihre Singles „Feuer“ und „Eisprinzessin“.

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Augsburg GmbH
Singer-Songwriter
Konzert
Do 13. Dezember 19:00
Konzert
Phela
„Wegweiser“-Tour
präsentiert von Schall Magazin / TV Noir / Vevo / Ask Helmut

Genre: Singer-Songwriter

PHELA hat es für ihr zweites Album nach Teneriffa verschlagen. Inmitten von Vulkanbergen, umringt von den rauen Stimmungen des Atlantiks, hat sie einen Ort gefunden, den sie als „prägend“ für ihr Album bezeichnet. Einen Ort fernab der Großstadt Berlin, in der sie lebt und seit 2 Jahren an den Songs zum neuen Album geschrieben hat. „Es war ein Holzhaus in den Bergen, das ganz zufällig meine Wege kreuzte. Das Bauchgefühl hat sofort gestimmt.“ Daraufhin verwirft sie das schon gebuchte Studio in Deutschland und fliegt für zweieinhalb Monate auf die Insel.

„Diese Abschottung habe ich gebraucht. Ich wollte außerdem einen Sound schaffen, der nicht nach einer deutschen Platte klingt.“ Um diesen Sound zu kreieren, lädt PHELA, die in einem 7-Häuser-Dorf auf dem Land groß geworden ist, neben ihrer Band Moritz Brümmer (Cello) und Roman Goly (Klavier) auch Gastmusiker, wie z.B. den Gitarristen Ómar Guðjónsson aus Island, den Drummer Tommy Baldu, Multi-Instrumentalisten Robert Laupert und Thomas Harsem, sowie Sound-Engineer Jochen Etzel ein. „Ich wollte zum ersten Mal meine Platte selbst mit produzieren und dabei nicht festlegen, wer im Raum der Produzent und wer der Tontechniker ist. Es war mir wichtig, eine Gruppe von großartigen Musikern und Menschen einzuladen, die diesen ganz besonderen Sound haben und gemeinsam aus einem ganz natürlichen Vibe heraus etwas erschaffen.“

PHELA spielte in 2017 ihre bisher größte Tour von 36 Konzerten am Stück. Dabei tourte sie nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden. „Mit meinen deutschsprachigen Songs auch im Ausland zu spielen, war die beste Erfahrung überhaupt. Ich habe gemerkt, dass Menschen, die zwar meine Sprache nicht sprechen, sehr wohl aber die Sprache meiner Musik verstehen und mindestens genauso aufmerksam waren.“ Und so kommt es, dass PHELA, die 2010 ein Jahr in Paris lebte, für das neue Album auch erstmals einen französischen Song schrieb.

Ihr zweites Album spricht eine andere Sprache als das erste. PHELA klingt reifer und der Sound ist organischer geworden. „Ich bin mit der Musik von Joni Mitchell und Bob Dylan groß geworden. Ich schreibe Popsongs, aber ich wollte den Sound der zweiten Platte nicht an deutscher Popmusik, sondern an der, mit der ich groß geworden bin, orientieren.“

PHELAs zweites Album soll im Frühjahr 2018 erscheinen. Tickets für ihre „Wegweiser“-Tour gibt es ab sofort im exklusivern Presale bei TV Noir und ab dem 18.12. an allen bekannten VVK-Stellen.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music