Skalitzer Straße 85-86, Berlin Kreuzberg
Vorherige Events
Folk / Indie
Konzert
Mo 30. Oktober 19:30
Konzert
Sam Amidon
Support: Laucan
präsentiert von ByteFM & WhiteTapes

Genre: Folk / Indie

Nonesuch Records veröffentlicht “The Following Mountain”, das neueste Soloalbum des experimentellen Folk Sängers und Multiinstrumentalisten SAM AMIDON am 26. Mai 2017. In Zusammenarbeit mit dem Produzenten Leo Abrahams (Brian Eno, Regina Spektor) und Amidans Songwriting-Partner Shahzad Ismaily präsentiert es eine neue Seite AMIDONs, die von seiner sonstigen Herangehensweise, traditionelle Folk Songs neu zu interpretieren, abweicht und neue, vollkommen eigene Kompositionen zeigt, die sich hier und da noch an traditionellen Texten bedienen.

Als seltener Gaststar mischt Schlagzeuger Milford Graves mit, der ursprünglich für seine Arbeit in den 60ern mit Legenden aus dem Free Jazz, wie Albert Ayler und Sonny Sharrock bekannt ist. “The Following Mountain” ist zusammen mit einem Download des Album Tracks “Juma Mountain” auf iTunes, dem SAM AMIDON Store und Nonesuch Store vorbestellbar. Bei der Vorbestellung auf letzterem ist außerdem eine signierte Autogrammkarte des Künstlers in limitierter Edition mit erhältlich.

The Following Mountain entstand während zwei Aufnahmesessions: einem ausschlaggebenden Wochenende in Brooklyn, bei dem Ismaily und Amidon Graves, den Schlagzeuger Juma Sultan (Jimi Hendrix) und den Saxophonisten Sam Gendel für eine rein improvisierte Jam Session mit ins Boot nahmen. Danach folgte ein Sommer im Londoner Studio, in dem SAM AMIDON und Leo Abrahams die Songs weiter entwickelten und in Form brachten.
“’The Following Mountain’ ist ein Spaziergang durch das Dickicht der Phantasie”, erzählt AMIDON, “… eine persönliche Mythologie von Klängen, Sounds und Zeichen. Es ist mein erstes Album mit eigenen Kompositionen, aber es ist immer noch mit der Musik der Appalachen verbunden, die ich so liebe. Genau so, wie es mit Improvisationen, Beats, Don Cherry, Vermont und London verknüpft ist.”

“The Following Mountain” ist SAM AMIDONs sechstes Album nach Lily-O, seiner Kollaboration mit dem Gitarristen Bill Frisell im Jahr 2014 auf Nonesuch Records.

Im Oktober ist der Künstler erstmalig für drei Termine in Deutschland.

Support: Laucan
https://www.facebook.com/laucanmusic
http://www.laucan.com/

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Garage / Glamrock / Punk
Konzert
Di 31. Oktober 19:00
Konzert
Starcrawler

Genre: Garage / Glamrock / Punk

Zwei aktuelle Ereignisse machen die blutjunge Band Starcrawler aus Los Angeles derzeit zu einem der meistdiskutierten neuen Acts der Rockmusik: Zum einen der Tatbestand, dass Pop-Gigant Elton John ihre erste Single „Ants“ kürzlich zum Auftaktsong seiner eigenen BBC-Radioshow wählte, zum zweiten die Sensation, dass ihr Debütalbum derzeit von niemand Geringerem als dem Rock-Poeten Ryan Adams produziert wird. Höchst sensationell geraten überdies die Berichte über die ersten Liveshows von Starcrawler, insbesondere das zweifellos exaltierte Stage-Acting ihrer Frontfrau Arrow de Wilde, das sich als ebenso wüste wie wütende Mischung aus Ozzy Osbourne und Iggy Pop erweist, bietet Anlass zu einer geradezu hysterischen Berichterstattung über diese noch sehr junge Band, die sich gerade mal vor zwei Jahren fand und deren Mitglieder zum Teil noch die Highschool-Bank drücken. Von einer „Rückkehr des wahren Hard Rock“ sprechen gar bereits einige US-Medien, und Fakt ist, dass schon lange keine junge Band mehr dermaßen forsch und verrückt zu Werke ging. Wann genau ihr Debütalbum erscheinen wird, ist derzeit noch unbekannt; sicher aber ist, dass die deutschen Fans am 31. Oktober erstmals Gelegenheit bekommen werden, diese aufregende Band im Retro-Stil exklusiv in Berlin live zu erleben.

Sicher: Der Hard Rock und Old-School-Rock’nRoll von Starcrawler wäre auch schon ohne ihre Aufsehen erregende Frontfrau eine mitreißende Sache – und ein Beweis, dass guter Rock kein Alter kennt. Denn Henri Cash (17, Gitarre), Austin Smith (22, Schlagzeug) und Tim Franco (20, Bass) verstehen es, extrem tight und druckvoll auf den Punkt zu spielen und dabei in bester Weise an die brillanten Frühwerke von Bands wie Black Sabbath, Hawkwind, AC/DC oder The Stooges zu erinnern. Doch letztlich wirklich aufregend wird die Band durch die gerade einmal volljährig gewordene Frontfrau Arrow de Wilde, Tochter der renommierten Rock-Fotografin Autumn de Wilde sowie des Father John Misty-Schlagzeugers Aaron Sperske.

Mit dieser „Kinderstube“ wurde die junge Frau natürlich von Kindesbeinen an mit Pop- und Rock-Kultur geimpft, gleichwohl sich Arrow de Wilde zunächst mehr der Bildenden Kunst zuwandte. Erst als sie durch eigene Recherche auf Black Sabbath stieß, fand sie ihre großen Vorbilder und war nach eigenem Bekunden „besessen von der Idee, etwas Ähnliches auf die Beine zu stellen.“ Unter ihren Schulfreunden fand sie geeignete Mitstreiter. Starcrawler fanden sich 2015 zusammen und gaben sich ihren Namen am Abend vor ihrem ersten Konzert in Los Angeles, „einfach, weil wir halt irgendeinen Namen brauchten.“

Seither wächst das Interesse an dieser jungen Band in Siebenmeilenstiefeln. Dies liegt sicher auch an den vollkommen ungezügelten, ja teils wahnsinnigen Liveshows der Band, bei denen Arrow de Wilde gern mit Kunstblut, Zwangsjacken und anderen verstörenden Requisiten agiert. Doch ebenso mitreißend gerät auch die Musik, die in bester Tradition des 70er-Jahre-Rock steht. Wie gut diese Band ist, das fand auch Ryan Adams heraus, der sich unmittelbar anbot, als Co-Songwriter und Produzent ihres Debütalbums zu fungieren. Man darf also gespannt sein auf den ersten Longplayer von Starcrawler, der gegenwärtig ausschließlich mit analogem Retro-Equipment aufgenommen wird.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Indie Pop
Konzert
Mi 1. November 20:00
Konzert
ALEX LAHEY
präsentiert von Flux FM

Genre: Indie Pop

Örtlicher Veranstalter: Karrera Klub
Pop
Konzert
Do 2. November 19:00
Konzert
Hurray For The Riff Raff

Nach ausverkaufter Tour zurück in Deutschland

Genre: Pop

Nach vier Folk-Alben und fast drei Jahren Stille um Alynda Segarra’s Hurray for the Riff Raff, melden sie sich 2017 mit einem neuen Album zurück.

Obwohl ihre musikalische Karriere damit begann, dass die Sängerin mit 17 Jahren von zuhause, und damit von ihren Wurzeln, fortlief, sie sich mit Straßenmusik über Wasser hielt und sich auf das Perfektionieren ihrer Künste in Anlehnung an ihre Vorbilder Bessie Smith, Ma Rainey, Memphis Minnie und Woody Guthrie konzentrierte, wurde Segarra plötzlich bewusst, dass sie als puerto-ricanisches Kind aus der Bronx eine ganz andere Geschichte zu erzählen hatte.

So forscht das neue, von Paul Butler (u.a. Michael Kiwanuka und Devendra Banhart) produzierte Album „The Navigator“ (VÖ 10.03.17 | Ato Records) tief in der Welt der Latin- Rhythmen, glühendem Rock und durchdringenden Balladen und lässt Hurray for the Riff Raff an ihrer eigenen musikalischen Kreuzung stehen.

Erst im März war die Band auf ausverkaufter Deutschlandtour, somit dürfen sich alle Hurray for the Riff Raff Fans jetzt freuen, denn die Band kommt für zwei Festivaltermine schon diesen Sommer und für eine exklusive Headlineshow in Berlin im November nach Deutschland zurück.

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
Pop
Konzert
Fr 3. November 19:00
Konzert
Michael Schulte
Hold the Rythm Tour 2017

Hold the Rythm Tour 2017

Genre: Pop

MICHAEL SCHULTE beginnt seine Karriere als YouTube Cover-Künstler im Jahr 2009. Inzwischen hat sein YouTube Channel 48 Mio. Views und über 190.000 Abonnenten. Sein bisher erfolgreichstes Cover „Somebody that I used to know“ von Gotye wird innerhalb kürzester Zeit über 4,5 Millionen Mal geklickt.

2011 entdeckt ihn Rea Garvey, lädt ihn zu einem gemeinsamen Auftritt auf der Kieler Woche ein und schreibt schließlich zusammen mit ihm den Song „Carry Me Home“, der 2012 auf Anhieb auf Platz 8 der deutschen Single-Charts einsteigt.

MICHAEL SCHULTEs erstes Studio-Album „Wide Awake“ erscheint im September 2012 und landet auf Platz 1 der Media Control Newcomer Charts. Das Album präsentiert er anschließend auf seiner deutschlandweiten Solo Acoustic Tour und auf zahlreichen Festivals, u.a. beim Hamburger Reeperbahn Festival sowie beim Deutschland Fest vor dem Brandenburger Tor. Insgesamt spielt er alleine 2013 über 50 Konzerte. Dabei kristallisiert sich einmal mehr heraus: MICHAEL SCHULTE ist ein erstklassiger Live-Performer. Ob Solo Acoustic oder mit Band, ob auf eigener Tournee oder als Support, er überzeugt das Publikum immer wieder aufs Neue. Auch 2014 sind viele seiner Konzerte nach kürzester Zeit ausverkauft, es folgt Ende 2014 sein zweites Studioalbum „The Arising“.

2015 nimmt sich MICHAEL SCHULTE eine Auszeit. Er will sich neu erfinden, seine musikalische Ausrichtung neu definieren. In zahlreichen Writings rund um die Welt (u.a. London, Stockholm, L.A.) entwickelt er sich zunehmend zu einem Künstler, der mit internationalen Popkünstlern mithalten kann.

Im August schreibt und singt er 3 Songs für das neue „Alle Farben“ Album, welches im April 2016 erscheint. Einer dieser Songs „Remember Yesterday“ wird Anfang 2016 zur MDR Sputnik Festival Hymne und soll Anfang 2017 als dritte „Alle Farben“ Single veröffentlicht werden. Mit „Alle Farben“ spielt er im Festival Sommer 2016 auch einige sehr erfolgreiche Konzerte, z.B. beim Lollapalooza in Berlin oder MS Dockville in Hamburg. Im Anschluss begleitet er „Alle Farben“ auf seiner laufenden Tour.

Fortan stehen alle Zeichen auf Umbruch: MICHAEL SCHULTE hat sich als Künstler neu erfunden und möchte das 2017 auch der ganzen Welt zeigen: Am 18.11.2016 erschien die Single „Money On Me“ über Universal Music international (zuerst in Finnland, Deutschland, Österreich und Schweiz) in Zusammenarbeit mit dem finnischen Elektro-Pop DJ-Duo Møtions. Im Dezember 2016 beginnt er zudem mit der Produktion eines neuen Albums, für welches er aktuell mit dem schwedischen Produzenten Kim Wennerström in Berlin zusammenarbeitet. Die Veröffentlichung ist für April 2017 geplant, eine erste Singleauskopplung erscheint Anfang 2017.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Indie Pop
Konzert
So 5. November 19:30
Konzert
AMY SHARK

Tickets im VVK ab 4. August, 10 Uhr!

Genre: Indie Pop

Nicht ohne Grund heißt die Debüt-EP von Amy Shark „Night Thinker“. Der sehr eigene Pop-Entwurf der jungen Australierin ist hörbar von Nachtgedanken gespeist, die besonders tief wirken, weil sie uns diese in hochmelodischen Songs einsingt, denen man nur zu gerne Herz und Ohr öffnet. „Adore“ ist so einer – und nicht umsonst ihr bisher größter Hit. Starproduzent und TV-On-The-Radio-Mitglied Dave Sitek fand „Adore“ dermaßen großartig, dass er für sie (entweder für den Song oder für Amy) gar einen exklusiven Remix anfertigte, der den Song noch einmal in die Sterne katapultierte.

Aber auch die übrigen Stücke besagter „Night Thinker“-EP haben diese Qualität: „Weekends“ zum Beispiel, das als verhallte Ballade beginnt, plötzlich von einem schleppenden Beat auf die Schulter genommen wird und einen Refrain liefert, der einem die ganze Woche nicht aus dem Kopf gehen wird. „Blood Brothers“ wiederum klingt, als könnte man den Track auch einem Deep-House-DJ unterjubeln – und trotzdem kann man ihm nicht widerstehen. Wer sich der beschriebenen Wirkung von Amy Sharks Musik aussetzen will, hat am 5. November dazu eine Chance – nicht nur die „Night Thinker“ sollten diesen Termin wahrnehmen.

Örtlicher Veranstalter: Loft Concerts
Singer-Songwriter
Konzert
Di 7. November 19:00
Konzert
ALBERT AF EKENSTAM

Genre: Singer-Songwriter

Der in Stockholm lebende Songwriter Albert Af Ekenstam war einer der Geheimtipps auf den relevanten Showcase-Events Eurosonic in Groningen und dem Reeperbahn Festival. Das intro Magazin schrieb über diese Gigs recht überschwänglich, Ekenstam vermittele dort „den Eindruck, als wolle er alleine Bands wie The National oder The Slow Show obsolet machen oder zumindest zeigen, warum diese auch ruhig wieder Noise-Gewitter in ihre Songs einbauen könnten.“

Als dann im Oktober letzten Jahres sein Debütalbum „Ashes“ erschien, wusste schließlich jeder mit Geschmack und Hang zu nordischer Melancholie: Der Kerl kann was! Ekenstams atmosphärischer Sound, der mit verhallt aufgenommener Akustikgitarre (im instrumentalen Album-Opener „1996“ zum Beispiel) genauso gut funktioniert wie mit pianoschwangerer Opulenz (man höre „Made Of Gold“) ist stets der perfekte Kompagnon für Ekenstams ungefilterte, emotionale Lyrics und seine tiefe, grübelnde Stimme.

Bei dieser Klangmischung passt es doch perfekt, dass Albert Af Ekenstam im November noch einmal auf Tour gehen wird – und den Auftakt auf dem vielleicht schönsten Herbstfestival bestreitet.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Indie Folk
Konzert
Mi 8. November 19:00
Konzert
RODDY WOOMBLE
(of Idlewild)

Genre: Indie Folk

Nachdem er als Frontmann der schottischen Indiegiganten Idlewild die Welt umrundete, spielte der gefeierte Songwriter Roddy Woomble vor kurzem anlässlich des 10. Jubiläums seines Debüt-Soloalbums „My Secret Is My Silence“ eine Tour durch das Vereinigte Königreich.

Roddy wuchs zwischen Amerika, Frankreich und Großbritannien auf, wohnte in Glasgow und New York City und lebt nun auf Mull, einer der westlichen Inseln Schottlands, von wo aus er jedes Jahr das Iona Village Hall Music Festival veranstaltet. Erst kürzlich erschien mit „Instrumentals“ eine Sammlung von Worten, Songtexten und Fotos aus dem Tourleben mit Idlewild.

Roddy gilt als eine der federführenden Personen in der blühenden zeitgenössischen Indie- Folk-Musikszene Großbritanniens und 2017 wird er mit seinem neuen Album eine dunklere Lo-Fi-Richtung einschlagen, die durch Roddys unverkennbare poetische Lyrics zusammengehalten wird: „eindrucksvoller Gesang und das vollkommene Geschenk einer Melodie.“

Örtlicher Veranstalter: Greyzone Concerts
Pop
Konzert
Do 9. November 19:00
Konzert
LEIF VOLLEBEKK

Genre: Pop

Örtlicher Veranstalter: Loft Concerts
Elektro Pop
Konzert
Sa 11. November 19:00
Konzert
I’M NOT A BAND

Genre: Elektro Pop

Pop, ohne Pop zu sein, elektronisch ohne Elektro zu sein, Hiphop-Elemente ohne Hiphop zu sein, Band ohne Band zu sein: Zwischen entschleunigender Ruhe vor dem Sturm und energetischen Beatentladungen erschaffen I’M NOT A BAND auf ihrem neuen Werk schillerende Klanggewitter aus einer breitgefächerten Vielfalt an musikalischen Welten und Emotionen. Die Geste ist groß, die Melodiebögen eingängig, aber nie vorhersehbar.

Gemäß der eigens auferlegten Vorgabe PAST FORWARD markiert das Album den konsequenten, nächsten Schritt der Entwicklung des Duos. So mitreißend der Aufbruch in eine neue Zeitrechnung ist, so logisch ist er. Das zweite Album der beiden Berliner Stephan Jung und Simon Ortmeyer markiert einen Wendepunkt und holt zum ganz großen Schlag aus. Das Verständnis elektronischer Musik ist so modern und innovativ wie international. PAST FORWARD will Pop sein. Popmusik im besten Sinne. Es fordert, ohne zu überfordern. Es verwirrt, aber regt die Phantasie an, verlangsamt in einen Moment, um im nächsten euphorisch auszubrechen, mal melancholisch, mal ungestüm.

Über ein Jahr lang schlossen sich die beiden Köpfe hinter I’M NOT A BAND ein, um den organischen und lebendigen Sound auf PAST FORWARD zu kreieren – heraus aus der Wohlfühloase, alte Muster hinter sich lassen, um neuartige Wirkungen zu erzielen. Das Album erzählt von intensiven Gedanken und Erinnerungen: Dinge gehen zu Ende und Neues beginnt, mal voller Euphorie, mal kostet es Überwindung. Und ganz unvermittelt kommen diese Momente, in denen man festgesteckt, irgendwo zwischen Vergangenheit und Zukunft. Es gibt kein Vor, kein Zurück und schon gar keinen Ausweg aus dieser Zwischenwelt, die einen gefangen hält.

Die Musik spiegelt diesen Konflikt und versucht auf ihre Weise, sich aus diesem zu befreien. Eine Vielzahl an selbstkreierten Samples eröffnet ein weites Klangspektrum, bricht gängige Muster auf und mündet in teils experimenteller Synthie-Ästhetik. So wird sich bei Alltäglichem bedient, aus Baustellenlärm eine Klangkulisse gebastelt oder eine Pfanne gegen Fliesen gedonnert, im nächsten Schritt aber bis ins Unkenntliche verfremdet und futurisiert. Getragen von der wärmenden Stimme Simon Ortmeyers und den teils filigranen, teils orchestralen Akzenten durch Stephan Jungs Violine erreichen die Songs eine Dynamik, Tanzbarkeit und Energie, die über die Grenzen klassischer Clubmusik hinausgeht. Nicht zuletzt die untypischen Tempi und das immer wieder aufkommende Half-time-Feeling erzeugen eine knisternde Stimmung.

Auf der Bühne – zwischen angesagtem Electro-Club und großer Festival-Stage – zeigen I’M NOT A BAND, was Musik im Jahr 2017 sein kann: Energie, musikalische Virtuosität, Klangerlebnis und Wandelbarkeit. I’M NOT A BAND schaffen Songs für jene schwarz-weißen Nächte in den großen Metropolen dieser Welt, die unvergesslich bleiben.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Indie / Folk
Konzert
So 12. November 19:00
Konzert
The Barr Brothers
Verschoben
rescheduled
Veranstaltung wurde verschoben / Event has been rescheduled

Das Konzert von The Barr Brothers im Privatclub Berlin wird auf den 22.01.2018 verschoben

„To our dear friends in Europe and the UK, The Barr Brothers have accepted an offer from The War On Drugs to open their European and UK tour in November. We are moving our own headlining tour to January/February 2018 (dates below?). All current tickets will be honored; refunds available if desired. Thanks to all of our fans for your patience in letting us take this opportunity. And sorry that we’ll have to wait even longer to have you singing with us on this tour.”

Genre: Indie / Folk

Mit ihrem fantastischen zweiten Album „Sleeping Operator“ (2014 / Secret City – Rough Trade) haben The Barr Brothers aus Montreal weltweit neue Freunde gewonnen. Neben dem eher noch etwas traditionelleren Roots-Indie-Folk vom ersten Album hören Kritiker und Fans nun auch Einflüsse von Arcade Fire bis Bon Iver in tollen Songs wie „Love ain’t enough“ und „Even the darkness has arms“. Sogar afrikanische Klänge werden auf moderne Weise integriert in das musikalische Gesamtkonzept.

Nach der Europatour als Special Guest von Calexico im Jahre 2015 kommt die kanadische Band um ihre drei Stammmitglieder Andrew Barr, Brad Barr und Sarah Page nun endlich wieder für zwei eigene Konzerte nach Deutschland.

„The Barr Brothers are out of the studio and back on the road. Stay tuned for more.“

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
Electronic Pop
Konzert
Mo 13. November 19:30
Konzert
Social Repose
„The Empress Tour" | Guests: One-Eyed Doll

Genre: Electronic Pop

Unter Social Repose vereint Richie Giese all seine kreative Energie, seien es die Youtube Videos, seine Verkleidungen oder seine Musik. Seit er das Projekt 2011 ins Leben gerufen hat, veröffentlichte er unzählige Videos, Singles und 2015 auch seine erste EP „Yalta“.

Über die Jahre hinweg explodierte seine Fanbase, und sein Youtube-Channel zählt mittlerweile über 900.000 Abonnenten. Man kann schon davon sprechen, dass die Fans Teil des Projekts geworden sind. Sie verkleiden sich auf den Konzerten, covern die Songs und lassen sich sogar Tattoos stechen. Aber auch Richie Giese zollt seinen Vorbildern Tribut und covert ihre Songs. Auch zu dem kürzlich verstorbenen Chester Bennington hatte er eine Verbindung und veröffentlichte ein sehr sentimentales Video nach dessen Tod.

Richie Giese möchte allen zeigen und sie darin bestärken, dass, wenn man einen Traum hat und für etwas kämpft, man es auch erreichen kann. Sein verspielter Synth-Pop erinnert an Bands wie Panic! At The Disco oder auch 30 Seconds to Mars.

Im November kommt er nun endlich zum ersten Mal nach Europa und wird auch in Deutschland und Österreich spielen. Supporten wird ihn auf der ganzen Tour One-Eyed Doll (US).

Örtlicher Veranstalter: Popmonitor
Singer-Songwriter / Jazz / Blues
Konzert
Mi 15. November 19:00
Konzert
Nina Attal
präsentiert von XJAZZ live & ASK HELMUT

Genre: Singer-Songwriter / Jazz / Blues

The precocious blues prodigy, considered at the age of 16 one of the most promising voices in the field of blues laments, has turned into a furious funkster. Her second album, Wha, produced in New York under the aegis of Philippe Devin and Jerry Barnes—the noted bass player with Chic and a distinguished sideman on the Black music scene in the US—offers a powerful mix of B.B. King, Stevie Wonder, Albert King and Chaka Khan inflections in a solid setting of tasteful Rhodes sounds, stylish guitar licks and sparkling horn riffs.

At first hearing, Nina Attal sounds like an opulent blues diva from Memphis or the Mississippi Delta. This impression couldn’t be further from the truth. The natural strength of her dynamic pipes has nothing to do with age, or weight. On stage, the intrepid singer won’t hesitate to call her musicians to order should they fall asleep on a bass line.

The no holds barred prodigy was only 17 when she walked off with five prizes at the respected Blues sur Seine Festival’s talent search. She recorded her initial EP, Urgency, a few months later, the same year she was invited to perform at the prestigious Montreal Jazz Festival. At the age of 19, in the wake of her self-produced first album, Yellow 6/17, she took French audiences by storm when she appeared on Nagui’s Taratata television show. Success was immediate for the seasoned performer whose bluesy style was already becoming tainted with funk and soul. Playing hard and strong, with a full horn section, was a natural way for her to make audiences dance. Carried by her inexorable musical recipe, she started touring at the head of a dynamite band all across Europe, opening for Jamie Cullum, Robben Ford, Avishai Cohen, Charlie Winston, or French pop star Zaz who insisted on taking her along when she toured Germany.

A chance encounter with Jerry Barnes at the Sète Festival in the summer of 2013 turned Nina’s career around. She was opening for Chic, riding high on the success of “Get Lucky,” when Nile Rodgers’s stellar bassist (Barnes has played with everyone in the Black music business, from Diana Ross to Stevie Wonder) took note of her. Cheekier than ever, Nina visited Jerry in his dressing room and gave him the demos of her new album. Not so surprisingly, Barnes called her a few weeks later and invited her to New York to write potential hits songs with her cohort and producer Philippe Devin. The two inflamed compositions that saw the light during those writing sessions, “Ain’t Gone” and “Baby,” convinced Barnes to go a step further and coproduce the album with the cream of his studio friends: drummer Steve Jordan (Eric Clapton), percussionist Bashiri Johnson (Michael Jackson), and Jerry himself on the bass. Floored by the proposal, Nina was not at the end of her surprises as her new producer suggested she come back to the Big Apple to record in the legendary Avatar Studio, once the home of Paul McCartney, Stevie Wonder and Chaka Khan, among others.

This is where Nina delivered what she sees as her first “real” album, entitled Wha as a tribute to the famed Greenwich Village café where Bruce Springsteen, Kool & the Gang and Jimi Hendrix once honed their chops. A respectful nod to the journey that eventually brought her to New York, at the heart of the music she loves.

The even dozen compositions present on the album are ripe with well-tested grooves, sweet Rhodes licks, lashing bass lines, riffing guitars (including Nina’s own) and soaring horns. An ideal setting that fully showcases Nina’s exceptionally strong vocals, far from the usual blues diva clichés. A sweetly ironic lover on “Ain’t Gone,” she sings about the thin line between love and friendship on “Bring Me Back My Love,” funks up her game on “Stop the Race” (no doubt a killer with audiences when she takes it to the stage), takes a philosophic stance on “Good Guy” (a song inspired by the genius of painter Keith Haring) and pays homage to Clément Méric, a young left-wing activist who died in 2013, on the antifascist hymn “Put Them in Hell.” A rich and groovy bag of songs that will no doubt come into fruition on stage.

Örtlicher Veranstalter: XJAZZ gGmbH
Indie / Rock
Konzert
Do 16. November 19:00
Konzert
Antiheld

Genre: Indie / Rock

Antiheld schicken sich an, mit ihrer eigenen musikalischen Interpretation von dem den Zeitgeist treffendem, deutschem Indie-Rock, den sie selbst treffend als „Strassenköterpop“ bezeichnen, einen festen Platz in der Musiklandschaft zu ergattern. Nicht zu unrecht gelten die Stuttgarter Jungs, die nebenbei unverwechselbar dem Akkordeon in der Welt des Indie-Rocks zu einer tragenden Rolle verhelfen, schon jetzt also eine der nächsten Bands, die den Durchmarsch bis weit nach „oben“ schaffen könnten. Dies zeigt auch das Interesse zahlreicher Plattenfirmen, denen nicht verborgen geblieben ist, dass die Band große Erfolge für sich verbuchen konnte.

Der Sieg des Play Live Finales oder auch Festivalslots wie Southside, Open Flair etc. sowie Supporteinladungen bei Rea Garvey, Boss Hoss, Culcha Candela, Max Giesinger bilden nur den Anfang der spielfreudigen und sympathischen Fünf, die nun schon einige Tausend Platten ihrer ersten EP verkauft haben.Nummern wie „Berlin am Meer“ oder „Wenn die Welt brennt“ kann man guten Gewissens als Szene-Hits bezeichnen und werden von der stetig wachsenden Fangemeinde lautstark bei den Konzerten verlangt. Antiheld und Straßenköterpop – zwei Begriffe die sicherlich bald für noch mehr Euphorie sorgen werden.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Indie
Konzert
Fr 17. November 19:00
Konzert
Jane Weaver
präsentiert von Spex, ByteFM

Mit Band! Zum ersten Mal in Berlin!

Genre: Indie

Jane Weaver ist vor allem deswegen eine der besten Songwriterinnen unserer Tage, weil sie beides kann: Lieder schreiben und interessant bleiben. Nach 22 Jahren in allen möglichen Nischen von Folk über Kraut bis Bibliotheksmusik, zwei Bandgründungen und -auflösungen (Kill Laura – Britpop, fünf Singles, New-Order-Manager /// Misty Dixon – Folkwhatevertronica, diverse Singles, mysteriöses Ableben des Schlagzeugers) und einer Weiterbildung zur Labelchefin ist die Liverpoolerin nun angekommen: am Anfang. Ihr achtes Soloalbum „Modern Kosmology“ ist genau genommen ihr drittes. Weil es ist ein Kreisschluss ist und da nahtlos an seinen Vorvorgänger „The Silber Globe“ anknüpft, wo dieser die totale Wende zur Phantasmagorie einleitete. „Modern Kosmology“ ist aber vor allem deswegen ein Lehrstück in Space Age und utopischem Denken, weil es das Unsichtbare sichtbar macht: die Frau in der Musik.

„Epic kraut-pop opera teeming with motorik rhythms and analogue synths.” NPR

“A mind-expanding delight, devoid of retro posturing.” Guardian

“Sparkling strangeness from one-woman genre-buster..superb.” Uncut

“Intoxicating space-rock.” MOJO

Örtlicher Veranstalter: Puschen
Singer-Songwriter
Konzert
Sa 18. November 19:00
Konzert
Aliocha
+ special guest
präsentiert von Trinity Music

Eleven Songs

Genre: Singer-Songwriter

Singer-Songwriter, Schauspieler, charismatisches Multitalent: der 1993 als Aliocha Schneider in Kanada geborene ALIOCHA veröffentlicht sein Debütalbum “Eleven Songs“ am 02.06. (PIAS) und schlägt gekonnt den Bogen zwischen Folk und 90er Grunge, von Rock bis Americana.

Die Musik ist seit langem ein wichtiger Teil im Leben des jungen Künstlers – der bereits mit 16 Jahren, inspiriert von Bob Dylan und Elliot Smith sowie Nick Drake und Scott Matthews – seine ersten eigenen Songs schrieb. Schon seine im Herbst 2016 erschienene EP mit der Single „Sarah“ ließ erahnen, dass sich hier ein großes Talent auf den Weg macht, Europa im Sturm zu erobern! Seine außerordentlichen Livequalitäten bewies er hierzulande bereits als support für Mick Flannery. Im November kommt ALIOCHA nun endlich wieder nach Deutschland und bringt seine komplette Band und sein großartiges neues Album mit!

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Soul / Jazz
Konzert
Mo 20. November 19:00
Konzert
MYLES SANKO
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

Genre: Soul / Jazz

Die Geschichte der britischen Soul-Musik ist im Kern auch eine Geschichte der Suche nach einer künstlerischen Identität. Der in Ghana geborene und heute in Cambridge lebende Sänger, Musiker, Produzent, Designer und Regisseur Myles Sanko leistet mit seinem dritten „Just Being Me“ einen hörenswerten Beitrag zum langen Prozess dieser Suche. Mit elf neuen Kompositionen blickt „Just Being Me“ genauso nach Innen wie es sich durch seine stilistische Bandbreite nach Außen öffnet. Die reichhaltige Instrumentierung und ausgefeilte Arrangements lassen das Album eine so deutliche Sprache sprechen, wie es ein echtes Soul-Album tun sollte.

„Für mich ist Musik der Schlüssel zur Kommunikation zwischen den Menschen. Wenn ich komponiere, singe oder Musik spiele plane ich nicht, dass es ‘Soul’ oder ‘Jazz’ werden soll – es kommt einfach wie es kommt,” erläutert Myles Sanko. Mit seinem authentischen, emotionalen und direktem Style weiß Sanko Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander zu verknüpfen. Soul ist in Großbritannien seit den sechziger Jahren immer schon populär gewesen, beim Beat-Boom angefangen über den Northern Soul und den Acid Jazz bis hin zum heute massiv erfolgreichen Crossover von Soul zum Pop. Die Ikonen der britischen Soul sind so unterschiedlich wie sie eine unverkennbare Handschrift haben: Dusty Springfield, Tom Jones, The Real Thing, Soul II Soul, Adele oder Amy Winehouse. „Um ehrlich zu sein, ich fühle mich nicht als Teil einer bestimmten Szene. Natürlich inspirieren mich die klassischen Sounds der sechziger und siebziger Jahre aus Detroit, Memphis oder Philadelphia. Aber ich bin auf dem Land in England aufgewachsen. Bei uns gab e kein Ghetto oder Aufstände in den Straßen. Nichtsdestotrotz, wenn Du als Einwandererkind in eine konservative Nachbarschaft geworfen wirfst, must Du Dir eine starke, eigene Strategie entwerfen um Deine Träume zu verwirklichen.”

Ein Kernpunkt dieser Strategie war es, die Karriere in die eigene Hand zu nehmen, Nachdem Myles Sanko mit Top-Genre-Bands wie Speedometer gearbeitet hatte, nahm er sein Solo-Debüt “Born In Black & White” mit minimalem Budget in Cambridge sowie Paris auf und veröffentlichte es 2013 auf seinem eigenen Label 213 Music. “Born In Black & White” verkaufte sich ohne Vertrieb und Marketing so gut, dass Myles Sanko wusste: Ich bin auf dem richtigen Weg. Er stellte seine eigene Band zusammen, tourte durch die Clubs in Großbritannien und machte sich an Komponieren und die Aufnahmen zum zweiten Album. „Forever Dreaming“ wurde in Deutschland, Japan, Frankreich soviel einer Reihe von weiteren Ländern veröffentlicht. “Meine Fans machten ‘Forever Dreaming’ durch Crowdfunding möglich. Das war fantastisch. Schon mit meinem zweiten Album war es mir möglich, überall in Europa zu spielen. Sogar Gregory Porter lud mich ein, ihn auf seiner Deutschland-Tour als Support zu begleiten,” erinnert sich Myles Sanko an die ereignisreichen Jahre 2014 und 2015. Somit war es 2016 wieder an der Zeit, neue Musik zu schreiben und einzuspielen. “Die Band, mit der ich zu ‘Forever Dreaming’ getourt bin wurde zur Familie. Wir reisten sowie und so weit miteinander, das es ganz natürlich war mit diesen Jungs die neuen Songs auch im Studio aufzunehmen.“

Mit „Just Being Me“ ist Myles Sanko angekommen. „Auf diesem Album geht es um Liebe, Hoffnung und Politik. An jeder Stelle reflektiert es einen Teil von mir,” heißt es in den Liner Notes. Der Opener „Freedom” ist ein in den Titeltrack übergehender instrumentaler Prolog, nicht weit weg von Donny Hathaway. Das Album startet so mit einem starken Statement über die Suche nach der eigenen Mitte und dem Wunsch, seine eigenen Ansprüchen und Zielen treu zu bleiben. “Promises” ist Soul par excellence: Glaub nicht dem Hype, schau was hinter leeren Versprechungen steht. Und tanz dazu. “This Ain’t Living” erinnert daran, dass es viel mehr als den eigenen, kleinen Kosmos gibt und fordert die spirituelle Revolution, begleitet vom höchst attraktiven, orchestralen Soul-Jazz, den man sich diesseits von Matthew Halsall oder Cinematic Orchestra vorstellen kann, nicht zuletzt dank des Streicher-Trios Wayne Urquhart, Antonia Pagulatos und Stella Page. “The Sunshine” kommt auf den Punkt – und den Sonnenschein. “For You” geht seine Botschaft ebenso klar wie direkt an und malt die ultimative Metapher: “Die Liebe zur Musik!”

„Land Of Paradise“ eröffnet die zweite Seite des Vinyl-Albums und auch das zweite Kapitel von “Just Being Me”. Die Botschaft von Vertrauen und Hoffnung wird durch die markanten Bläser und ein pointiertes Klavier transportiert. So versetzt „Land Of Paradise“ die universelle, urbane Jazz Poetry von Gil Scott-Heron oder den Last Poets auf subtile Art in die Straßen von London oder Manchester: “Dieses Mal habe ich mich für eine klassische Jazz-Produktion entschieden, aber trotzdem den Soul behalten und den Groove nie aus dem Blick gelassen. So ich wollte ich meine musikalische Reise von den Hip-Hop-Anfängen meiner Jugend zur heutigen Faszination von Soul und Jazz dokumentieren und meinen Fans die Möglichkeiten geben mich zu begleiten,“ erzählt Myles. “I Belong To You“ schlägt in dieselbe Kerbe, eine zeitlose Soul-Ballade, man stelle sich Bill Withers vor wie er mit Maxwell auf der Bühne steht und kommt der Sache ziemlich nahe. „Forget Me Not“ bleibt im Hier und Jetzt, unmittelbar melodisch und außerordentlich funky. „Missing You“ holt “Just Being Me” auf den Boden zurück, ganz im Sinne der akustischen Soul-Stilistik eines Bobby Womack, während „Empty Road“ das emotionale Ende einer wunderbar erzählten Geschichte manifestiert.

“Just Being Me’ markiert einen Neubeginn für mich. Das Album handelt von mir als Mensch, es geht aber auch Gemeinschaft und das Teilen,” betont Myles Sanko. “Was kann man als Komponist und Musiker überhaupt beitragen? Du hast das ultimative Werkzeug, um Deine Ideen und Gefühle mit anderen zu teilen, auf der Bühne aber auch mit Deinen Platten. Das ist seltenes Geschenk, mit dem Du als Künstler viel gestalten kannst.”

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Folkpop
Konzert
Di 21. November 19:00
Konzert
Carrousel
Filigrane'Tour 2017

Genre: Folkpop

Drei Jahre nach «L’euphorie» und einer Tour mit über 200 Konzerten, kehren CARROUSEL mit ihrem neuen Album «Filigrane» im November endlich auf die deutschen Bühnen zurück.

«Filigrane», das vierte Werk des französisch-schweizerischen Duos mit Sophie Burande und Léonard Gogniat, umfasst zwölf Titel und besticht durch Originalität und Vielfältigkeit: Sei es optimistisch und direkt, mit chansoneskem Charme oder mit im Ohr haftenden, wundervollen Melodien versehen.

Der Draht zum Publikum wurde an über 500 Konzerten geknüpft – quer durch Europa haben sie sich gespielt und auch im Kaukasus und in Asien schon live überzeugt. Ihr direkter Charme und die französische Lässigkeit sind die besten Botschafter ihrer Musik, die durch ihre Eingängigkeit und die beiden Stimmen von Sophie Burande und Léonard Gogniat auffällt.

«Filigrane» erscheint am 29. September und wird in ganz Deutschland live auf den Bühnen präsentiert.

Örtlicher Veranstalter: Jazzhaus Booking
Garage / Rock'n'Roll
Konzert
Mi 22. November 19:00
Konzert
IVAN & THE PARAZOL

Genre: Garage / Rock'n'Roll

For rock music fans who would love to have the sounds of the 60’s and 70’s freshened up with a modern touch, Ivan & The Parazol are a cheeky young rock and roll band whose groovy tunes ensure that rock music will never go out of style. Unlike other bands, Ivan & The Parazol’s sound stays fresh. Their charismatic frontman and energetic live performances foreshadows a rising of a new beat generation.

Örtlicher Veranstalter: Direct Booking
Alternative, Indie, Rock
Konzert
Do 23. November 19:00
Konzert
John Joseph Brill

John Joseph Brill: Der Bariton der Melancholie! Neue große Stimme der Schwermut aus Liverpool

Genre: Alternative, Indie, Rock

Mit der einzigartigen Bariton-Stimme von John Joseph Brill erlebt Großbritannien derzeit den Aufstieg eines neuen Barden der Melancholie, der persönliche Erfahrungen und Schicksalsschläge in brillanter Weise in berührende Songs zu transformieren vermag. Der Sänger und Gitarrist, der ursprünglich dem kreativen Zentrum Westlondons entstammt, in dem auch profilierte Künstler wie The Staves, Laura Marling und Bear’s Den ihren Anfang nahmen, zog für den Auftakt seiner Solokarriere nach Liverpool, um in einer neuen Umgebung völlig unvoreingenommen Songs zu komponieren, die nichts mit seiner bisherigen künstlerischen Laufbahn gemein haben. Bereits die ersten beiden veröffentlichten EPs „Pieces“ und „False Names“ belegten, mit welcher Präzision und Empathie Brill selbst die schwierigsten persönlichen und psychischen Rückschläge in atemberaubende Songs zu formen versteht; mehr als 1,4 Millionen Spotify-Plays der beiden EPs sprechen eine deutliche Sprache. Mit seiner aktuellen, dritten EP „I’m Not Alright“ erzählt John Joseph Brill nun die verschiedenen Stationen einer Trennung rückwärts – und bringt damit ein diffiziles zwischenmenschliches Thema sehr berührend auf den Punkt. Nach Europa-Tourneen an der Seite von Bear’s Den und Daughter kommt John Joseph Brill nun zwischen dem 21. und 23. November für drei Headline-Shows in Köln, Hamburg und Berlin nach Deutschland.

Eine gewisse Tiefgründig- und Schwermütigkeit muss man dem bärtigen Endzwanziger John Joseph Brill eindeutig attestieren. Bereits als Frontmann der Londoner Heavy-Rocker Burning Beard stach der getragene Bariton Brills eindeutig hervor und machte diese Band zu einer besonderen ihrer Art. Zum Kreativ-Pool der prosperierenden Westlondoner Musikszene gehörend, galten Burning Beard für den Rock in etwa als das, was die engen Freunde von Bear’s Den für die Folk- und Pop-Musik sind: eine besondere Formation, die aus bekannten Zutaten etwas Neues und höchst Eigenständiges zu kreieren versteht. Und doch entschied sich John Joseph Brill im Jahr 2013, seiner Band und Heimatstadt den Rücken zu kehren, um in Liverpool eine neue, noch aufrichtigere Form des Songwritings zu finden und auszuformulieren. Er studierte zunächst die Alben großer Vorbilder wie Leonard Cohen, Jason Molina und Neil Young, um auf dieser Basis seinen ganz eigenen aufrichtigen Stil der Komposition zu entwickeln und Songs über die wirklich bedeutenden Dinge im Leben zu schreiben, von Herzschmerz über Freundschaften bis hin zum Tod.

Gleich mit der ersten veröffentlichten EP „Pieces“ stieß Brill auf breites Interesse. Das Magazin Q wählte die Lead-Single „Muscle And Bone“ zum „Track of the Week“, viele Musikblogs empfahlen John Joseph Brill als die kommende Stimme für die eher melancholischen Momente des Lebens; erste stimmliche Vergleiche mit The Nationals Matt Berninger machten die Runde, die sich bis heute weiter verbreiten. Kein Wunder, denn Brills Stimme ist fürwahr eine dieser ganz besonderen, die man, einmal gehört, nicht mehr vergisst.

Mit der zweiten EP „False Names“ stieg der Stern von John Joseph Brill in ganz Großbritannien. Er ging auf Europa-Tournee mit Bear’s Den und Daughter, spielte ausverkaufte Shows im ganzen Land und wurde auf große Festivals wie Reading, Leeds oder Hyde Park’s British Summer eingeladen, wo er das Publikum als Support der großen Carole King für sich einzunehmen verstand. In Deutschland wurde die Fachpresse erstmals im Rahmen des Reeperbahn Festivals in Hamburg auf ihn aufmerksam, wo man seinen Auftritt zu einem der aufregendsten des gesamten Festivals erklärte. Nun kommt John Joseph Brill im November erneut nach Deutschland, um seine überwältigenden Songs über die schwierigen Momente des Lebens machtvoll mit Leben zu füllen.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Rock'n'Roll
Konzert
Fr 24. November 19:00
Konzert
Ohrenfeindt
Zwei Fäuste für Rock'n'Roll

Genre: Rock'n'Roll

Sie schlagen wieder zu – und schenken dieses Mal gleich doppelt ein. „Zwei Fäuste für Rock’n’Roll“ heißt das siebte Studioalbum von OHRENFEINDT, produziert vom bewährten Team Roggenrohl aka Olman Viper und Chris Laut. Wie gewohnt halten die Kiezrocker, was sie versprechen: die amtliche Rock’n’Roll-Dröhnung drückt ordentlich im Gesicht. Samthandschuh ist nicht – auf dieser Scheibe gibt das voll auf die Ohren, bis der lautgeprüfte Hörer seinen Kopfbewuchs mit einem breiten Grinsen reichlich schüttelt. Schon der Opener „Deine Mudder singt bei Lordi“ lässt keinen Zweifel an der Marschrichtung des druckvollen Reeperbahn-Dreizylinders aufkommen: geradeaus, und das mit Macht! Brecher wie „Starkstrom-Baby“ oder „König und Rebell“ geben sich die Klinke in die Hand mit Stampfern, die auf so formschöne und kugelsichere Namen wie „Dreh Dein Radio auf“ oder eben „Zwei Fäuste für Rock’n’Roll“ hören.

Dabei bleibt auch nicht verborgen, was die St. Paulianer antreibt: „Koks und Noten“ – nur dass der Koks in diesem Fall schwarz ist und aus dem Ruhrgebiet importiert wird. Irgendwie alles beim Alten also, und doch immer wieder neu. Das Rad wird nicht neu erfunden, aber der „Vollgasroggenrohl“ der Drei von der Rockstelle ist und bleibt alters- und zeitlos. Ein Gute- Laune-Vier-Akkorde-mit-der-Keule-auf-die-Omme-Brett ohne Rücksicht auf Verluste, ein fettes Augenzwinkern am Rande des Wahnsinns, mit beiden Fäusten bis zum Ellenbogen im Rock’n’Roll- Gewitter: unsere Nachbarn hören immer sehr laut OHRENFEINDT. Ob sie wollen oder nicht. Hörempfehlung: Lautstärkeregler auf Anschlag! Ab 23. Juni 2017 steht das Album beim Plattendealer Deines Vertrauens. Die Band, die lauter rockt als Chuck Norris schweigt, spielt allerdings schon jetzt in einem Club in Deiner Nähe. Lasst uns den Roll rocken!

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Singer-Songwriter / Pop
Konzert
Di 28. November 19:00
Konzert
Michael Malarkey
"Mongrels" Tour
Ausverkauft
sold out

Nach ein paar wenigen exklusiven Soloauftritten in den letzten drei Jahren kommt Michael Malarkey nun zum ersten Mal mit eigener Band für zwei Konzerte nach Deutschland.

Genre: Singer-Songwriter / Pop

Die meisten (vor allen Dingen jungen) Menschen kennen Michael Malarkey in erster Linie als Schauspieler aus der populären Serie „Vampire Diaries“. Aber Michael war schon vor seiner Schauspielkarriere auch tätig als Musiker und Songwriter. Und spätestens seit seiner ersten Singleveröffentlichung „Feed the Flames“ (2014) wissen wir, dass er auch ein toller Sänger und Performer ist.

Im September 2017 erscheint nun endlich Michael Malarkeys’ Debutalbum unter dem Titel „Mongrels“. Darauf sind ausschliesslich Eigenkompositionen enthalten, die nicht nur zeigen, dass Michael ein grossartiges Gefühl für Melodien besitzt, sondern die auch lyrisch sehr eindringlich sind. Michaels’ Baritonstimme mischt sich mit Musik beeinflusst vom frühen Tom Waits und von Townes van Zandt, Nashville liegt manchmal atmospärisch sehr nah.

Michael Malarkey sagt selber über die Songs auf seinem Debutalbum:
„Mongrels represents the many-faced animal within us that is here but never quite from here; the dreamer within us, stricken with wanderlust, who is tuned to the frequencies of change; the nomad within us whose roots grow not in the ground, but in the wind. It represents the mystery of our vagrant nature, at times a source of weakness and at times a source of power.”

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
Deutschpop
Konzert
Do 30. November 19:00
Konzert
Tagtraeumer

Genre: Deutschpop

„Lass uns mal wiedersehen, auf `nen Drink oder zehn.“

TAGTRAEUMER sind keine verträumte Boygroup, sondern eine wahrhaftige Band mit realen Erfolgen: Ihre Single „Sinn“ blieb 38 Wochen in den Österreichischen Hit-Listen und erreichte Goldstatus. Ihr Debütalbum „Alles OK“ enterte die Top 5 der Albumcharts, dem folgte die Auszeichnung als „Band des Jahres 2015“ beim „Amadeus“, Österreichs wichtigstem Musikpreis. Selten hat eine Band so rasant Powerplay im österreichischen Radio bekommen.
Das liegt an der Einzigartigkeit von TAGTRAEUMER. In ihren Songs treffen tiefgründige Texte über Freundschaft und Liebe auf lässige Pop-Arrangements. Es sind die jungen wilden aber auch wohlgewählten Worte, die vor allem weibliche Herzen höherschlagen lassen – und dabei nicht im Kitsch versinken. Die TAGTRAEUMER-Twens sind gereifte Pop-Romantiker, mit Ecken und Kanten – und das kann auch mal ne kleine Punk-Einlage bedeuten. Zur Freude von Fans des facettenreichen Deutschpop.

Fast 8 Millionen Aufrufe, 27.000 Follower und etliche Videos auf Youtube sind der Beweis für den medialen Fleiß der fünfköpfigen Gruppe – TAGTRAEUMER nutzen eben den Tag und stecken unendlich viel Herzblut in Kanäle, Konzerte und Karriere. „Unendlich gleich“ heißt ihre neueste Single, „Unendlich eins“ das dazugehörige Album. Die Single wartet mit autobiografischem Zungenschlag und packenden Pop-Riffs auf – hier mischen sich musikalische Reife und jugendlicher Leichtsinn. Das Video ergänzt die verträumte Rebellion um verregnete Startbahnen, Roadster und Hubschrauberrotoren. Guter Übergang zur Touringaktivität der Band: Im November 2017 werden TAGTRAEUMER erneut auf große Dreiländertournee gehen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz darf man sich auf ein Wiedersehen mit der kraftvollen Live-Band freuen, deren seriöser, handgemachter Sound andere Bands ihres Alters an die Wand spielt. Dabei sind die Jungs von TAGTRAEUMER aber immer noch nahbar, bodenständig und sweet – und laden herzlich ein zu siehe oben.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Rap / Rock
Konzert
Sa 2. Dezember 19:00
Konzert
Le Fly
Kopf aus Fuss an Tour 2017
präsentiert von Trinity Music

Genre: Rap / Rock

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Alternative Pop
Konzert
Mo 4. Dezember 19:00
Konzert
Mariam The Believer

„Living, loving, moving, hoping, trying, crying, fighting, growing, staying, doubting, feeling, knowing, singing, playing, dying, floating“ – aus dem Song „Eternity“

Genre: Alternative Pop

Als sich Mariam The Believer – in ihrem Ausweis steht Mariam Wallentin – daran machte, ihr zweites Soloalbum „Love Everything“ aufzunehmen, hatte sie dafür ein klares, recht simples Credo im Hinterkopf: Sie wollte zur Essenz, zum Kern der Musik vordringen, die ihr immanente Kraft herausarbeiten, dafür Menschen zusammenbringen, Teile zu einem größeren Ganzen zusammenfügen und so insgesamt etwas Ermutigendes erschaffen.

Von ihr komplett selbst geschrieben und produziert, erscheint der Nachfolger zum 2013 veröffentlichten Solo-Debütalbum „Blood Donation“ am 20. Oktober 2017 auf ihrem eigenen Label Repeat Until Death.

Neben ihren Soloveröffentlichungen als Mariam The Believer, ist Mariam Wallentin auch eine Hälfte des Gesangs-und-Percussion-Duos Wildbirds & Peacedrums, zu dem auch ihr Ehemann Andreas Werliin gehört. Darüber hinaus ist sie Gründungsmitglied und Songschreiberin jenes kollektiven Big Band-Wahnsinns, der auf den Namen Fire! Orchestra hört. Weil ihre musikalischen Wurzeln genauso im Bereich der Improvisation liegen wie im Pop oder auch im Soul, hat Wallentin im Verlauf ihrer Karriere wirklich unzählige Genres und Klangregionen erforscht: Chorkompositionen und Drum-Circles, Free-Jazz-Konstellationen oder auch eine Hauptrolle in einer modernen Oper von Ben Frost sind nur ausgewählte Stationen dieser Entwicklung. Bekannt für ihre stets kompromisslose Herangehensweise, startete sie ihr Mariam The Believer-Projekt, um verstärkt in Richtung Pop aufzubrechen.

Auf „Love Everything“ bekommt Wallentin Unterstützung von etlichen Musikern aus ganz unterschiedlichen Ecken: Insgesamt waren 15 Musiker an der Entstehung dieser Songs beteiligt, die sich mit jedem Gastbeitrag organisch weiterentwickeln, winden und wandeln. Von einer Gesangsvirtuosin wie Sofia Jernberg über Oren Ambarchi, der für seine Noise- und Drone-Experimente bekannt ist, bis hin zum schwedischen Free-Jazz-Star Mats Gustavsson reicht diese Liste: Eine extrem bunte, eklektische Truppe unterstützte sie, und doch ist „Love Everything“, zumindest im Kern, letztlich eine Sammlung von astreinen Popsongs.

Zugleich manifestiert sich in diesen neuen Songs immer wieder der Albumtitel selbst: „Love Everything“ – ein Aufruf, Gelegenheiten beim Schopfe zu packen und die Liebe als konkrete Lösung zu betrachten. Inhaltlich befasst sich Wallentin mit den großen Fragen: es geht um Liebe und Verlust, um das Wechselspiel aus Ewigkeit und Leere, das hinter unserer körperlichen oder allein den Umständen geschuldeten Situation aufblitzt, in die wir geboren werden und der wir oftmals nur schwerlich entfliehen können. „Love Everything“ proklamiert nun die Liebe als Ausweg: sie kann helfen und heilen. Es geht um eine Entscheidung, die wir in jedem Moment aufs Neue treffen, jeden Tag und in jeder Sekunde – und diese Entscheidung hat auch etwas Mutiges.

„How to be free is to look around / To see and hear that we are all the same“ – aus dem Song „Pieces“

Normalerweise sind es ja Percussion-Rhythmen und Schlagzeuge, die Wallentins Stimme einrahmen und vorantreiben, aber auf „Love Everything“ geben ganz klar die Melodien den Ton an: Das Klavier ist es dieses Mal, das ihre kraftvolle, bisweilen schon etwas krude, ehrliche Stimme mit seinen Harmonien umspült. Die Songs selbst sind gut abgehangen, durch und durch reif: Man sollte sie sofort verzehren, bevor sie sich weiterwandeln und neue Strukturen, neue, unerwartete Formen von Schwere und Süße annehmen. Druckvolle Balladen werden durchkreuzt von Rhythmuswechseln, zauberhafte Gesänge fließen über in pulsierenden R&B-Sound, und hinter jeder Ecke wartet etwas Neues, eine neue Möglichkeit…

Örtlicher Veranstalter: Puschen
Singer-Songwriter
Konzert
Di 5. Dezember 19:00
Konzert
Damian Lynn

Genre: Singer-Songwriter

Es kann endlich losgehen! Ja, eigentlich ist es höchste Zeit, dass die Musik dieses jungen Mannes einem noch grösseren Publikum zugänglich wird. Gestatten: DAMIAN LYNN, 25 und Singer-Songwriter aus Luzern. Man könnte DAMIAN zwar als Newcomer bezeichnen, er ist aber schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Über 250 Shows hat er alleine in den letzten beiden Jahren gespielt und sich so Schritt für Schritt die Aufmerksamkeit erspielt, die die Musik dieses jungen Künstlers verdient hat.

Live spielen, live spielen, live spielen (oder „slow but steady wins the race“).

Die Liebe zur Musik und das Talent von DAMIAN LYNN zeigten sich schon als kleiner Junge – mit gerade mal neun Jahren, als er an einem Abschlusskonzert erstmals als Solist vor einem grösseren Publikum stand und dieses mit Songs von The Bangles und Mike & The Mechanics begeisterte. Nach Erfahrungen in verschiedenen Bands, nahm er seine Karriere selbst in die Hand.
DAMIAN LYNN begann seine eigenen Songs zu schreiben und einzusingen, stellte Clips von Live-Performances auf YouTube und ergatterte sich so erste Auftritte. Seine Fangemeinde hat sich der junge Luzerner auf seinen Konzerten Schritt für Schritt erspielt und sich so in der Szene langsam aber sicher einen Namen gemacht. Diese Ausdauer wurde dieses Jahr unter anderem mit einem Swiss Music Award als „Best Talent“ belohnt. Neben vielen Einladungen von Schweizer Musikgrössen (Bligg, Büne Huber, Pegasus) auf deren Tourneen, wurde mit der Support-Tour von Stefanie Heinzmann ein weiterer wichtiger Schritt gemacht: Erstmals war DAMIAN LYNN auch in Deutschland zu sehen.

Örtlicher Veranstalter: Trinity Music
Pop
Konzert
So 10. Dezember 17:00
Konzert
VINCENT GROSS
„Rückenwind“

Einlass für Jugendliche unter 16 Jahren nur mit Einverständniserklärung und Personalausweiskopie eines Erziehungsberechtigten oder Vormundes. Einlass für Jugendliche unter 14 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder einer erziehungsbeauftragten Person über 18 mit „Muttizettel“

Der Shootingstar aus der Schweiz

Genre: Pop

Vincent Gross macht Musik – sehr, sehr schöne Musik: Der jüngste Gewinner der Schweizer Primetime-Show „Hello Again“ hat sich schon längst in die Herzen seiner Fans gesungen und kommt im Dezember 2017 endlich auch live auf Solotour nach Deutschland! Tickets für die sieben Konzerte in Deutschland und der Schweiz sind ab 14. Mai erhältlich!

„Rückenwind“ ist das Debütalbum (VÖ 24.03., Sony Music / Ariola Music) des vielleicht spannendsten Newcomers der Schweiz mit einer elektrisierenden Mischung aus sanftem Pop, pulsierendem Dance und gefühlvollem Soul. Kein Wunder also, dass er als Support von Mike Singer bei dessen ausverkaufter „Karma“-Tour den Jubel des Publikums auf seiner Seite hatte. Vincent Gross ist nicht nur mit Rückenwind unterwegs, er nimmt auch alle mit und zeigt, wie viel Spaß deutscher Pop machen kann! Und auch bei den Konzerten wird pure Energie und Lebensfreude versprüht.
Die Erfolgsgeschichte von Vincent Gross geht unaufhaltsam weiter: Die neue Single „Du Du Du“ des smarten 20-Jährigen landete aus dem Stand einen Hit und sorgt seitdem für schmachtende Mädchenherzen. Vincent Gross begeistert sein Publikum mit seiner charismatischen Stimme und seiner positiven Ausstrahlung und gewinnt täglich zahllose Fans dazu.

Örtlicher Veranstalter: Concert Concept
Folk / Americana / Singer-Songwriter
Konzert
Mo 11. Dezember 19:00
Konzert
John Smith
präsentiert von MusikBlog
Foto: © Phil Fisk

Genre: Folk / Americana / Singer-Songwriter

Der hochgelobte Gitarrist und Singer-Songwriter John Smith hat sein neues Album „Headlong“ via BARP Records am 30. Juni 2017 veröffentlicht, sein letztes Album ist bereits vier Jahre alt. Produziert von Sam Lakeman und abgemischt von Ruadhri Cushnan (Mumford & Sons, Flo Morrissey, The Maccabees) ist das neue Werk dem verstorbenen, englischen Gitarrenvirtuosen John Renbourn gewidmet, ein enger und guter Freund von John Smith.

„Far Too Good“ ist die erste Singleauskopplung des Albums, ein Song mit dem er in letzter Zeit all seine Live-Konzerte eröffnete. Getragen wird „Far Too Good“ von Johns musikalischem Markenzeichen, seiner rauchig-sanften Stimme. Ein Song, der sich nach einem Telefonat mit einem guten Freund, der gerade eine schwere Zeit durchlebte, wie von selbst schrieb erklärte John.

Ununterbrochen auf Tour, begeistert John Smith Menschen in Festivalzelten, Wohnzimmern und ausverkauften Konzertsälen weltweit. Ben Howard bezeichnet ihn als Zauberer und musikalisches Vorbild, was als klare Empfehlung seiner Live-Show ausreichen sollte. Nach den abgeschlossenen Aufnahmen für sein aktuelles Album zieht es John Smith wieder auf die Bühnen der Welt. Wir sind sehr froh, ihn im Zuge dessen auch wieder nach Deutschland einladen zu dürfen.

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
Pop
Konzert
Di 12. Dezember 19:00
Konzert
Das Paradies
Support: Karlie Apriori

Genre: Pop

In Zeiten, in denen man kaum mehr weiß, wem oder was man trauen kann, kann man auch gleich das ganze Paradies kaufen, dachte sich das Berliner Label Staatsakt. Gesagt, getan!

„Ich hab mit einem Kreuz unterschrieben…“, singt Paradies-Sänger Florian Sievers gleich zu Beginn von „Goldene Zukunft“, der Debüt-Single vom Paradies mit Postleitzahl in Leipzig. Himmlischer, luftiger Pop mit Hamburger-Schule-Abschluss, Exerzitienreisen nach Weilheim und neuer Anwärterschaft auf den Whitest-Boy-Alive-Award. Die B-Seite „Du, die anderen und ich“ ist mindestens Pflicht für alle Netflix- und HBO-Abonnenten.

„Wir erwarten von dieser Invertragnahme nicht mehr und nicht weniger als die endgültige Erlösung vom deutschen Retortenpop“, so Staatsakt-Labelchef Maurice Summen über die neueste Vertragsunterzeichnung.

Paradiesvogel Sievers war gleich nach dem Vertragsabschluss im nächsten Späti verschwunden. Tabak kaufen.

Foto: © Delia Baum

Am 28. Februar 2017 veröffentlicht Karlie Apriori ihre Debüt-Single „Zu Mir“ auf eigene Faust und wird zu einer beliebten Neuentdeckung. Eigentlich sollte sie „etwas Richtiges“ machen, doch die Leidenschaft für die Musik war größer, als die für einen regelmäßigem Gehaltsscheck. Zum Glück, denn Karlies Musik fällt auf. Selbstbewusst präsentiert sie ihre Lyrics ausschließlich mit einer angezerrten E-Gitarre und führt uns auf moderne Weise zurück zum klassischen Singer-Songwriter. Ihr Texte sind ehrlich, ihre Erzählweise unaufgeregt, ihre Stimme natürlich. Keine Poesie, kein Lametta, aber viel Gefühl.

Ihre Songs sind persönlich, aber sie schämen sich nicht. Sie sind realsitisch, aber sie geben nie auf. Sie handeln von dem, was wir alle kennen: Von den Selbstzweifeln und der Reise zum Glück. Vom Hadern und vom Hoffen. Vom Verlieben, verletzt werden und vom wieder zu sich finden. Vom Angst haben und vom Loslassen. Von Freundschaft. Von Liebe. Vom Leben.

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
Rock'n Roll
Konzert
Mi 27. Dezember 20:00
Konzert
BOPPIN B.
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

Genre: Rock'n Roll

Boppin’B kommen mal wieder vorbei und rocken die Stadt. Mehr als 5000 Gigs und seit 2015, 30 Jahre Bandhistorie haben die fünf Rockenroller auf dem Buckel, und unzählige CDs, sowie einige Charterfolge im Schlepptau. Man kennt Boppin B. aus TV und Radio, von der Autobahn, vom Blumengießen bei gekipptem Fenster oder aus der Kneipe nebenan. Diese Rock’n’Roll-Typen stehen für feine musikalische Unterhaltung, ebenso wie für anschließendes Theken-Entertainment. Sie haben ihre Verstärker bereits in fast jeder Steckdose des Landes zum dröhnen gebracht. Falls du dich nun fragst was hinter all dieser Angeberei wirklich steckt und was die fünf wunderschönen Kerle tatsächlich auf der Pfanne haben, dann bleibt dir nichts anderes übrig als selbst vorbei zu kommen und dich von ihrer Genialität zu überzeugen. Obwohl Boppin B. häufig im TV und Radio präsent sind, ist die wahre Heimat der Band eindeutig die Bühne. Das ist nach bislang über 5000 Auftritten auch kein Wunder. Die unglaubliche, teils sehr artistische Show der Band, ist stets der Musik untergeordnet und besticht vor allem durch die enorme Spielfreude und Energie. Damit gehört Boppin B. mit Sicherheit zu einem der besten Live-Acts der heutigen Zeit.
Kommt Gucken!

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Pop / Afro-Music / Funk
Konzert
Fr 29. Dezember 18:00
Konzert
Julius Lahai
„Wise-Descrete-Expirience-Tour“

Julius Lahai lebt Musik, Julius Lahai ist Musik.

Genre: Pop / Afro-Music / Funk

Aus Soul, Funk und Afro-Music, Rock, Pop und einer Spur Reggae schafft der Westafrikaner seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil. Seine achtköpfige internationale Band „1st-Family“ setzt seine ausschließlich selbst komponierten Songs live mit Lahai um.

Zweistimmiger Gesang, eine durchdachte Choreografie, anspruchsvolle Soli und vor allem eine unbändige Energie und Spielfreude machen die Konzerte der Band aus.

Es darf getanzt werden – und es wird getanzt werden!

Geboren in Liberia trat Julius Lahai schon als Kind im Fernsehen auf. Als Jugendlicher tourte er mit seiner Band erfolgreich durch acht afrikanische Länder. 1992 folgte der erste Plattenvertrag, ein französischer Talent-Scout entdeckte ihn und ebnete ihm mit einem Vertrag bei der „Crystal Music Agency“ in Paris den Weg nach Europa. Über einen Abstecher auf Sylt kam Lahai nach Köln, wo er heute lebt und arbeitet.

Örtlicher Veranstalter: JVALP Group
Singer/Songwriter
Konzert
Do 11. Januar 19:00
Konzert
Gregor McEwan
präsentiert von Rolling Stone Magazin, WhiteTapes, prettyinnoise.de & Getaddicted
Für dieses Konzert können Tickets ohne VVK-Gebühren auch im Privatclub Office erworben werden: Mo. - Fr. von 11 bis 16 Uhr, Skalitzer Str. 85-86, Toreinfahrt links, Aufgang A.

FROM B TO A STAGE

Genre: Singer/Songwriter

GREGOR McEWAN (http://facebook.com/gregormcewanmusic) ist ab 2018 wieder auf ausgedehnter Solo-Tour, um seinem Publikum sein neues, drittes Album vorzustellen. Aber natürlich dürfen auch Stücke der ersten beiden Alben „Houses And Homes“ und „Much Ado About Loving“ nicht fehlen, welche McEwan immer wieder Vergleiche mit internationalen Genre-Größen wie Ryan Adams, Damien Rice, City And Colour, Noel Gallagher oder Glen Hansard einbrachten. Seine neue Platte beschreibt er selbst als “Folk meets Pop meets Dance meets frühen Emo a la The Get Up Kids meets Hans Zimmer des Interstellar Soundtracks“

„… Wer bei Gregor McEwan an einen schottischen Schauspieler mit ähnlich klingenden Namen denkt, der wurde vielleicht sogar absichtlich auf eine falsche Fährte gelockt. Hier ist die Rede von einem begnadeten New Singer/Songwriter…“
(radioeins)

„… Große Liebeslieder! Dass man Americana auch durch glühende Verehrung detailgetreu nachempfinden kann, beweist McEwan, der auf seinem zwischen Raubeinigkeit und Sensibilismus oszilliert…“
(Rolling Stone)

„… Der Wahlberliner schafft verträumte Melodien und großartige Momente. Schließt die Augen und lasst Euch von Gregor McEwan eine Gänsehaut nach der Anderen über den Rücken jagen…“
(Radio Fritz)

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Pop
Konzert
So 14. Januar 19:00
Konzert
Kolors
Live 2018
präsentiert von United Promoters AG / VEVO

Wundgetanzte Füße, heisere Stimme, Euphorie: What happened last night? Pop-Phänomen THE KOLORS erstmals in Deutschland!

Genre: Pop

„What happened last night?“ fragen die Überflieger THE KOLORS in ihrer aktuellen Single und liefern mit dem Song den neuen, ansteckenden Soundtrack für durchtanzte Nächte und einen Liebling der Playlists. Die Pop-Hymne für alle Partygänger ist die erste Auskopplung aus dem dritten Album der Band und zählte nach nur einem Monat bereits über eine Million Klicks allein auf Youtube. Dass das 2010 in Neapel gegründete Trio weit über ihre Landesgrenzen hinaus Fans hat, zeigt auch der illustre Featuring Artist: Kein geringerer als US-Rapstar Gucci Mane leiht THE KOLORS auf „What Happened Last Night“ seine Stimme – und das ist nur eine der vielen hochklassigen Kollaboration auf dem neuen Album. Nach phänomenalen Erfolgen in ihrer Heimat folgen THE KOLORS nun endlich den Rufen ihrer Fans auch erstmals nach Deutschland!

Ein Händchen für Ohrwurm-Melodien, die nach nur einem Hören wochenlang nachhallen, und eine große Portion Charisma bescheren THE KOLORS bereits hunderttausende Fans und ausverkaufte Konzerte. Die Refrains ihrer Hits sorgen fast automatisch für laute Fangesänge: „Oh oh oh oh!“ schallt es bei den ausverkauften Shows aus einem Meer begeisterter Fans – 2018 erstmals auch hierzulande!

Ihr 2015er Album Out wurde in Italien mit Vierfach-Platin ausgezeichnet und stand dort 13 Wochen an der Spitze der Album-Charts. Im gleichen Jahr waren sie bei den MTV EMAs nominiert, waren Vorband für The 1975 und wurden als Titelthema vom italienischen Rolling Stone in den Fokus gerückt! Seitdem geht es für THE KOLORS steil bergauf.

Ihr Talent für mitreißende, stadiontaugliche Melodien bewiesen Sänger und Gitarrist Stash Fiordispino, Drummer Alex Fiordispino und Daniele Mona an den Synthesizern bereits mit dem Song „Everytime“, der nach ihrem Sieg bei der Musikshow „Amici di Maria De Filippi“ mit über 21 Millionen Views zu ihrem ersten großen Hit wurde. Vodafone wählte den Song gar für seine ein Jahr laufende TV-Kampagne mit Bruce Willis. Doch THE KOLORS können auch anders: ihre gefühlvolle Klavierballade mit Ohrwurmgarantie, „Me Minus You“, fand ebenfalls Millionen Fans.

Nach I Want (2014) und Out (2015) ist im Mai mit You das vielbeachtete, dritte Studioalbum der KOLORS erschienen. Dafür hat die Band neben Gucci Mane u.a. mit Gem Archer und Andy Bell (ex-Oasis, Beady Eye) sowie den international renommierten Produzenten Spike Stent (Madonna, Coldplay, U2, Maroon 5,…), Tommaso Colliva (Muse, Franz Ferdinand, Phoenix) und Daddy’s Groove (Axwell, Kylie Minogue, James Blunt) gearbeitet. Im Januar stellt das charismatische Trio seine neuen Songs und frühere Hits mit mitreißenden Live-Shows endlich auch in Deutschland vor!

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Hip Hop / Rap
Konzert
Sa 20. Januar 19:00
Konzert
Kobito
„Lass mich mal machen“ - Tour
präsentiert von OHA! Music / Audiolith / Intro / Backspin

Genre: Hip Hop / Rap

Kobito geht mit altbewährter Bande und neuer EP „Lass Mich Mal Machen“ auf Klubtour. 10 Städte, 5 neue Songs und ein Sound, den man von ihm noch nicht gehört hat. Verschmitzt wie noch nie, nachdenklich wie immer und frech wie Bolle klingt das ganz anders als „Für einen Moment Perfekt“, das vor etwas mehr als einem Jahr bei Audiolith erschien. Mit MisterMo und Riffsn von Grossstadtgeflüster an den Beats wurde von oberster Stelle dafür gesorgt, dass die Bühne wackelt. Oder einfällt. Sollte man gesehen haben.

Kobito (Kürzel: Kombination aus Bild und Ton) ist seit seinem Debütalbum „Kobito Ergo Sum“ (2005) unermüdlich aktiv. Der TickTickBoom-Künstler, der zunächst mit der Crew Schlagzeiln unterwegs war, landete zusammen mit Sookee als Deine Elstern mit „Augen Zu“ 2010 einen Überraschungshit. Seine Soloalben „Zu Eklektisch“ (2011) und „Blaupausen“ (2014) und „Für einen Moment Perfekt (2016) rotieren auf den Plattentellern noch immer und werden geliebt. Mit dem bissigen Polittrack „The Walking Deutsch (feat. Spezial-K)“ lieferte er im Herbst 2015 – auf dem Höhepunkt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung um Immigration und passend zum ersten Geburtstag der PeGiDa-Bewegung – einen viralen Erfolg.

In über zehn Jahren hat Kobito also einiges an Erfahrung mitnehmen können und hat seinen prägnanten Stil immer mehr verdichtet. Kobitos Raps haben ohne aufgesetzte Reimakrobatik einen angenehm natürlichen Flow, jede Zeile wirkt direkt und unaufdringlich. Doch was ist es, was ihn so besonders macht? Es sind diese Momente, wo man gleichzeitig über die Wahrheit hinter den Texten weinen und wegen der Wortwahl darüber lachen möchte. Gnadenlos kritische Bestandsaufnahmen der politischen Missverhältnisse und ein Gespür für den großen Pop-Moment gehen Hand in Hand und verstehen sich hervorragend. Es ist die perfekte Verschmelzung von solidem Rap und detailverliebtem Songwriting.

Örtlicher Veranstalter: Milchmädchen Musikkultur GmbH
Indie / Folk
Konzert
Mo 22. Januar 19:00
Konzert
The Barr Brothers

Genre: Indie / Folk

Mit ihrem fantastischen zweiten Album „Sleeping Operator“ (2014 / Secret City – Rough Trade) haben The Barr Brothers aus Montreal weltweit neue Freunde gewonnen. Neben dem eher noch etwas traditionelleren Roots-Indie-Folk vom ersten Album hören Kritiker und Fans nun auch Einflüsse von Arcade Fire bis Bon Iver in tollen Songs wie „Love ain’t enough“ und „Even the darkness has arms“. Sogar afrikanische Klänge werden auf moderne Weise integriert in das musikalische Gesamtkonzept.

Nach der Europatour als Special Guest von Calexico im Jahre 2015 kommt die kanadische Band um ihre drei Stammmitglieder Andrew Barr, Brad Barr und Sarah Page nun endlich wieder für zwei eigene Konzerte nach Deutschland.

„The Barr Brothers are out of the studio and back on the road. Stay tuned for more.“

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
Indie
Konzert
Do 25. Januar 19:00
Konzert
The Lone Bellow
präsentiert von FastForward Magazine

Genre: Indie

The Lone Bellow gehören seit ihren ersten beiden Alben zu den aktuell wichtigsten Vertretern der Americana Musik. Ihr selbstbetiteltes Debüt aus dem Jahr 2013 wird mit Werken von The Civil Wars verglichen. Aaron Dessner von The National produzierte ihre fantastische Nachfolgeplatte „Then Came the Morning“ von 2015.

Das Trio aus Sänger und Gitarrist Zach Williams, Multiinstrumentalistin Kanene Donehey Pipkin und Gitarrist Brian Elmquist, mittlerweile aus seiner bisherigen Heimat Brooklyn nach Nashville gezogen, veröffentlichte am 15. September 2017 ihr neues Werk „Walk Into A Storm“ auf Sony Music Masterworks. Auch in den neuen Songs werden wir wieder diese unnachahmliche Mischung aus wunderbarem Harmoniegesang und besonderer Musikalität hören.

Anfang 2018 wird The Lone Bellow erst zum zweiten Mal nach Deutschland kommen, um bei wenigen ausgewählten Konzerten ihr neues Album vorzustellen.

Örtlicher Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg
Pop
Konzert
Di 30. Januar 19:00
Konzert
Sweet Alibi

Genre: Pop

Sweet Alibi stammen aus Winnipeg und bestehen aus Amber Rose (Gesang, akustische Gitarre, Ukulele), Jess Rae Ayre (Gesang, akustische Gitarre, Mundharmonika) und Michelle Anderson (Gesang, E-Gitarre, Banjo). Seit 2011 spielen und singen sie ihren poppigen und souligen Folk. Stante pede nach der Veröffentlichung ihrer ersten, selbstbetitelten Platte wurde das Trio im Jahr 2012 mit Canadian Folk Music Awards als beste Gesangscombo ausgezeichnet.

Tom Power vom CBC Radio charakterisierte sie treffend so: „Wenn Mumford and Sons und die Supremes ein Kind der Liebe zeugen würden, müsste man es wohl Sweet Alibi nennen.“ Mit dem Nachfolger „We’ve Got To“ holten sie mit dem Western Canadian Music Award, für das dritte und jüngste Album Walking in the Dark wurden sie erneut für diesen wichtigen musikalischen Preis nominiert.

Sweet Alibi kombinieren in ihren Songs aufs anmutigste poppige Melodien mit folkigen Harmonien und bezaubern durch tiefe Lyrics über alle wichtigen Themen von Liebe bis Tod sowie den mehrstimmigen, ziemlich souligen Gesang – wobei sich die groovige Jess Rae Ayre und die einem traditionelleren Stil verbundene Amber Rose bei den Lead Vocals abwechseln. Auf der Bühne lassen sich die Damen meist von drei Herren unterstützen, die mit Bass, Keyboard und Schlagzeug für den nötigen Live-Sound sorgen. Im Vordergrund aber stehen die drei Grazien, ihre Stimmen und ihre Songs.

Im Januar kommen Sweet Alibi zu uns auf Tour, um ihr im Oktober erscheinendes, neues Album „Walking In The Dark“ zu präsentieren.

Örtlicher Veranstalter: Loft Concerts
IDM
Konzert
Fr 2. Februar 19:00
Konzert
Black Line
feat. Douglas McCarthy & Bon Harris of Nitzer Ebb

Genre: IDM

BLACK LINE is a Los Angeles based IDM project. The core team features songwriter and front-man Douglas J McCarthy (Nitzer Ebb), producers Zack Meyers and Cyrus Rex, mix engineer Ken „hiwatt“ Marshall (Skinny Puppy), and Bon Harris (Nitzer Ebb). BLACK LINE took a collaboration heavy approach to writing which featured contributions from several established artists. The result is their genre bending debut album ‚Treason, Sedition, and Subversive Activities‘.

Örtlicher Veranstalter: neuwerk music
Musketier-Rock / Folk-Rock
Konzert
Sa 17. März 19:00
Konzert
dArtagnan
„Verehrt & Verdammt Tour 2018“

"VEREHRT & VERDAMMT" Der Musketier-Rock geht in die zweite Runde

Genre: Musketier-Rock / Folk-Rock

Drei Männer, die für ihre Träume einstehen, die gemeinsam ihren Weg gehen, allen Widerständen die Stirn bieten. Wie zutreffend das Bild der Musketiere einmal sein würde, das konnten Ben Metzner, Felix Fischer und Tim Bernard zu Beginn ihrer Karriere mit dArtagnan nicht ahnen.

Nachdem die drei Nürnberger in die Top Ten einstiegen, Preise abräumten und sich sowohl live als auch im TV in die Herzen der Fans spielten, steht nun das zweite Musketier-Rock-Album in den Startlöchern.

„Verehrt & Verdammt“ ist der Titel und es bleibt jedem selbst überlassen, eine Seite zu wählen. Doch entziehen kann man sich den Liedern der drei Nürnberger nicht. Während die Texte ihren Fans geradewegs aus der Seele sprechen, sehen Mittelalter-Geschichtslehrer oder Folk-Puristen in ihnen hingegen nichts weniger als den Untergang des Abendlandes. Doch was gibt es Besseres für einen Künstler als zu polarisieren?

Kommen wir zurück zum Anfang und werfen einen Blick auf die wilde Reise ihrer bisherigen Bandgeschichte. Gestartet als Band sind Ben, Felix und Tim anno 2015. Während die ersten beiden schon seit langer Zeit gemeinsam bei der Folk-Rock-Truppe von Feuerschwanz aktiv sind, stieß Tim, ein Freund aus Jugendtagen, erst mit etwas Verzögerung hinzu. Metzner suchte zu diesem Zeitpunkt nach einem weiteren kreativen Ventil für seine Songs, die der Sänger und Multiinstrumentalist geradezu mühelos aus dem Ärmel zaubern kann. Ausgestattet mit dem ersten Album, das von Thomas Heimann-Trosien (u.a. Schandmaul/In Extremo/Saltatio Mortis) produziert wurde, ging es ab der Veröffentlichung im Februar 2016 steil bergauf für dArtagnan.

Platz 7 in Deutschland, über 15 Wochen in den Album-Charts, Ehrung zum „Newcomer des Jahres“, Charteinstieg in Österreich und der Schweiz, Einladungen in die großen Samstagabend-Shows oder zum Echo nach Berlin folgten.

Auf dem roten Teppich in der Hauptstadt erschienen die drei dann hoch zu Pferde. Ben, Felix und Tim sind eben nicht nur Musiker, sondern Vollblut-Entertainer mit einer Idee: Dem Musketier-Rock! Als solche verstehen sie es gleichermaßen beim Feuertanz Festival das Mittelaltervolk zu unterhalten, in Wacken die Metal-Gemeinde zu begeistern und als Support im Olympiastadion die Fans von Andreas Gabalier auf ihre Seite zu ziehen – immer unterstützt von ihrer Liveband, mit der die Jungs bereits zwei Mal quer durch Deutschland getourt sind.

Direkt im Anschluss an die Festivalsaison erscheint nun am 15. September 2017 der nächste große Wurf: „Verehrt & Verdammt“. Erneut zusammen mit Thomas Heimann-Trosien produziert, greifen die Songs die Erlebnisse der letzten Monate auf oder erzählen die von den Fans geliebten Abenteuer-Geschichten voller Gefühl und Leidenschaft. Wie von selbst führen die Texte die gewählte Perspektive der Musketiere dramaturgisch und musikalisch fort und übersetzen sie in unsere Gegenwart. Da ist die Rede von furchtlosen Streitern („Neue Helden“), die sich nicht von der Vergangenheit unterkriegen lassen („Ich blick‘ nicht zurück“), gemeinsam an der Esse stehen („Wir schmieden das Eisen“) und deren Leben noch lange für spannende Geschichten sorgen wird („Legenden“).

Musikalisch werden die Herzen der Mittelalterfans ganz besonders bei Stücken wie „Das Mühlrad“, „Das letzte Glas“ oder „Die Nacht gehört dem Tanze“ höherschlagen, während beispielsweise die Single „Jubel“ sich als unbeschwerter Party-Song auch für den Radioeinsatz bestens eignet. Dem Motto des Albums folgend ist diese Vielfalt vielleicht nichts für jedermann, aber so sind dArtagnan. Auf ihre Musik angesprochen verkündet Ben selbstbewusst: „Ich will da ganz ehrlich sein: Wir werden weiterhin überall dort auftreten, wo man uns sehen will. Ob das im Fernsehen ist oder auf einem Mittelalterfestival oder in Wacken. Menschen zu erreichen, das ist doch das Schönste für einen Musiker. Was ist daran falsch, sein Ding zu machen? Wir haben Spaß an dem was wir tun. Die Besucher für die Zeit eines Gigs glücklich zu machen, das ist es, was wir wollen. Daran halten wir fest.“ Eine überzeugende Einstellung, der es nichts weiter hinzuzufügen gibt.

Örtlicher Veranstalter: neuwerk Music